Was braucht es für Modulare "single" Chords?

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von lfo2k, 31. August 2015.

  1. lfo2k

    lfo2k aktiviert

    Hey, :)

    Ich hab bisher noch nie versucht am A-100 einen simplen "Eintasten-Chord" zu erstellen. Ich liebe die, und bin es gewohnt die OSC in Halbtönen so zu stimmen, dass ich einen Chord rausbekomme.
    Z.b.: Osc1=0, Osc2=+3, Osc3=+7.

    Wenn ich das am A-100 versuche bekomme ich via "Trune" (ausgehend von einem auf "C" gestimmten A-110-1) aber nur maximal zwei Halbtöne rauf oder runter. Mal von dem Oktavregler abgesehen.

    Hab ich den falschen OSC für so was? Geht das bei einem Modularsystem nicht? Oder mache ich was grundlegend verkehrt, und brauche noch eine Art CV-Teiler?
     
  2. Komisch, auf der webpage steht bei Tune:

    Der Tune-Regler dient zur Feinabstimmung (engl. tune) der VCO-Frequenz und hat eine Weite von ca. +/-1 Halbton (kann für eine größere Weite modifiziert werden).

    Im *.pdf- File steht:

    Der TUNE-Regler ermöglicht eine Feinabstimmung der Oszillatorfrequenz im Bereich von ca. ± ½ Oktave.

    Bei dir scheint ersters der Fall zu sein? :denk:
     
  3. lfo2k

    lfo2k aktiviert

    Ich versteh es leider auch nicht so ganz.

    in Mittelstellung des Tune-Reglers hab ich die Note C3. Tune ganz runter ergiebt A#2, ganz hoch bekomme ich D3 raus. Stimmt, in der Anleitung steht dass eine halbe Oktave über Tune geregelt werden kann. Vielleicht nach einer Modifikation. Hm.
     
  4. Wenn du im Service Manual ganz unten kuckst, steht dort die Erläuterung zur Tune Regler Problematik:

    http://www.doepfer.de/a110_tec.htm
    (..)

    Problematik/Anpassung R5:

    Je nach Wahl des Widerstandswertes von R5 läßt sich die Weite des Tune-Reglers P1 verändern. An P1 liegen ca. 4V an (1/3 von 12V). Ein Wert von 100k für R5 entspräche also einem Hub von ca. 4 Oktaven. Der ursprünglich vorgesehene Wert von 1M entspricht also rund 0.4 Oktaven oder 5 Halbtönen. Der VCO läßt sich damit gut stimmen. Es wurde von einigen Kunden die nicht ganz unberechtigte Kritik laut, daß man den VCO jedoch nicht auf alle Töne stimmen könnte, da der Range-Schalter ja nur Oktav-Schritte, und der Tune-Regler nur eine Verstimmung um ca. +/- 2.5 Halbtöne zulasse. Insbesondere bei FM- und Kreuzmodulations-Anwendungen ist ein Stimmen auf jede Tonhöhe wünschenswert. Um dies zu erreichen wäre eine Verstimmung um +/- 6 Halbtöne (also insgesamt 1 Oktave) nötig. Dies entspräche einem rechnerischen Wert für R5 von 250k. Um auf der sicheren Seite zu liegen wäre ein Wert von 240k oder 220k zu wählen. Der Nachteil dieser Lösung ist aber, daß man nun den VCO nicht mehr sehr fein stimmen kann.

    Ob eine Änderung von R5 auf 240/220k vollzogen wird ist noch nicht entschieden. Vorerst wird der Wert 1M beibehalten, bei lauter werdender Kritik sollte eine Änderung auf 240/220k erwogen werden. Eventuell kann auch im Layout ein Jumper vorgesehen werden, mit dem die Weite des Tuning-Potis vom Kunden selbst angepasst werden kann. (..)
     
  5. kl~ak

    kl~ak -

    offset cv2 ... :floet:
     
  6. Ja, stimmt, wird so auch im Service Manual angeregt. Hab ich dummerweise beim Zitat abgeschnitten.

    (..) Eine andere Lösung wäre die Verwendung einer externen CV-Quelle (CVS A-176). (..)

    Aber da brauchts halt wieder ein Modul mehr... :peace:
     
  7. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Bitte nicht von Doepfer auf "Alle" Modularsysteme schliessen. Abgesehen davon könntest Du einfach eine Festspannung von irgendwoher über einen Abschwächer auf den CV-Input des VCO legen.
    Ein System bei dem das nicht möglich ist, würde ich nicht haben wollen. Du könntest z.B. auch einen analogen Sequenzer als Spannungsquelle benutzen, er muss ja nicht laufen. Du könntest dann die Chords mit jedem Step vorprogrammieren und abrufen
     

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