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OnTopic Welche DSL-/Glasfaser-Anbieter erlauben das Betreiben eines eigenen Webservers zu Hause?

  • Ersteller Ersteller PierrePommeDeTerre
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Bitte genau im Thema bleiben (wie es im ersten Beitrag steht). Bei neuen oder anderen Themen bitte einen eigenen Thread aufmachen!
PierrePommeDeTerre

PierrePommeDeTerre

*****
Hallo!

Zum Rumdaddeln würde ich gern einen Raspberry Pi als öffentlich erreichbaren Webserver einrichten. Mein bisheriger Kabelanschluss wurde vom Vermieter gekündigt und da war es vom Anbieter her nicht erlaubt, Internet-Services über den Anschluss anzubieten. Da jetzt eh ein neuer kommt, meine Frage:

Welche Anbieter erlauben das?

Danke und schöne Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
PS: Da hier evtl. ein Glasfaseranschluss hin kommt (das weiß ich aber nicht genau), könnten die Wissenden auch gern was zu Glasfaser-Anbietern schreiben.

Danke.
 
Ich habe das mal selber mehrere Jahre gemacht, die Telekom hat da nichts geblockt, das ging ohne Probleme. Das einzige, woran man denken muss: man bekommt bei Neustarts der Verbindung eine neue IP-Adresse zugewiesen, daher muss man dann über einen Service die URL auf die wechselnden IP-Adressen umschlüsseln lassen. Ich hatte das mit GoDaddy gemacht. Ob die diese Dienstleistung aber noch anbieten, weiß ich nicht.
 
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M.i.a.u.: PierrePommeDeTerre
Nur weil die Telekom nichts geblockt hat, heißt das nicht, dass es vertraglich erlaubt war. Da kann man sich ganz schön in die Nesseln setzen... Ich möchte fast wetten, mein alter Anbieter hätte auch nichts geblockt.

Und das mit den wechselnden IP-Adressen ist mir bewusst. Da gibt's ja DynDNS.

Aber wo du es erwähnst: Es gab auch DSL-Anbieter, wo man sich statische IPs zuweisen lassen konnte. Weiß allerdings nicht, ob es das nur für die (teureren) S-DSL-Anschlüsse gab. Wenn da noch jemand was zu scheiben könnte... :)

Oder sind S-DSL-Anschlüsse gar nicht mehr soooo vieel teurer?
 
Ich kann dir zwar keine konkreten Anbieter nennen, aber einen weiteren Tip geben worauf zu achten wäre:
Viele Anbieten benutzen heute, aus Mangel an IPv4 Adressen, CGN (Carrier Grade NAT), wie auch im Mobilfunk üblich.
Dabei bekommst du als Kunde bei der Einwahl keine öffentliche IPv4 Adresse mehr, sondern teilst dir eine öffentliche IPv4 Adresse mit anderen Kunden und dein Router bekommt ein spezielle IPv4 Adresse die nur im Netz des Anbieters geroutet wird, aber nicht im Internet.
Hinter einer solchen IPv4 Adresse kannst du keinen Server betreiben!
 
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M.i.a.u.: lowcust
Nur weil die Telekom nichts geblockt hat, heißt das nicht, dass es vertraglich erlaubt war. Da kann man sich ganz schön in die Nesseln setzen... Ich möchte fast wetten, mein alter Anbieter hätte auch nichts geblockt.

Und das mit den wechselnden IP-Adressen ist mir bewusst. Da gibt's ja DynDNS.

Aber wo du es erwähnst: Es gab auch DSL-Anbieter, wo man sich statische IPs zuweisen lassen konnte. Weiß allerdings nicht, ob es das nur für die (teureren) S-DSL-Anschlüsse gab. Wenn da noch jemand was zu scheiben könnte... :)

Oder sind S-DSL-Anschlüsse gar nicht mehr soooo vieel teurer?
Bei DynDNS kannst Du die Domäne aber nur bedingt frei bestimmen. Ich wollte meine eigene Domäne haben, daher bin ich damals über GoDaddy gegangen.

Die Telekom hat feste IP-Adressen nur in ihren CompanyPro Angeboten eingebaut. Privatkunden können m.E. nach keine festen IP-Adressen buchen.
 
Ich kann dir zwar keine konkreten Anbieter nennen, aber einen weiteren Tip geben worauf zu achten wäre:
Viele Anbieten benutzen heute, aus Mangel an IPv4 Adressen, CGN (Carrier Grade NAT), wie auch im Mobilfunk üblich.
Dabei bekommst du als Kunde bei der Einwahl keine öffentliche IPv4 Adresse mehr, sondern teilst dir eine öffentliche IPv4 Adresse mit anderen Kunden und dein Router bekommt ein spezielle IPv4 Adresse die nur im Netz des Anbieters geroutet wird, aber nicht im Internet.
Hinter einer solchen IPv4 Adresse kannst du keinen Server betreiben!
OK, danke. Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber über IPv6 müsste es doch gehen? Puh, da muss ich mich auch mal reinfuchsen. Umso wichtiger ist die Mission! :)
 
OK, danke. Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber über IPv6 müsste es doch gehen? Puh, da muss ich mich auch mal reinfuchsen. Umso wichtiger ist die Mission! :)
Klar wenn du IPv6 Adressen bekommst bei der Einwahl und dein Heimnetz auch IPv6 benutzt sollte das kein Thema sein.
 
Bei DynDNS kannst Du die Domäne aber nur bedingt frei bestimmen. Ich wollte meine eigene Domäne haben, daher bin ich damals über GoDaddy gegangen.

Die Telekom hat feste IP-Adressen nur in ihren CompanyPro Angeboten eingebaut. Privatkunden können m.E. nach keine festen IP-Adressen buchen.

du kannst schon wegen der zwangstrennung bzw. der tatsache, dass man im regelfall keine feste IP hat, und dem allgemein eher unsicheren betrieb des rechners keine domains zuhause benutzen.

der übliche weg wäre seine domain via CNAME auf seine dyndns umzuleiten.

sofern man auf solche einstellungen keine zugriff hat (kostet ja eine menge geld) lässt sich bei webseiten einfach auf der ebene des html dokuments zur dyndns verlinken, z.b. zum anklicken eines protokoll links für email oder teamviewer, vor allem aber zum dateidownload (unter www.domain,de liegt index.html, von dem aus zu index2.html oder meinvideo.mpg unter domain.dyndns.com verlinkt wird wenn man wo drauf klickt)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Klar wenn du IPv6 Adressen bekommst bei der Einwahl und dein Heimnetz auch IPv6 benutzt sollte das kein Thema sein.
Das Gleiche was Du für IPv4 geschrieben hast gilt oft auch für IPv6. Bei den Standardverträgen hängst Du dort meist auch erstmal nur in deren privaten Netz. Bei uns z.B gibts Glasfaser aktuell nur von e.on. Dort gibt es grundsätzlich keine öffentliche IPv4 und eine öffentlich erreichbare IPv6 nur gegen monatlichen Aufpreis.

Für einen eigenen Server ist besser je nach Bedarf lieber gleich ein Hosting oder vServer zu mieten. Da braucht man sich um diese ganzen IP Themen keinen Kopf zu machen, feste IP und fertig.
 
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M.i.a.u.: recliq und JayBee
  • #11
Wobei das Thema Zwangsbremsung nicht mehr aktuell sein soll seit die Telefonie auch über IP läuft.
 
  • #12
Die meisten blockieren nicht - ist nicht mehr üblich, eher kann man sich überlegen, wie die Sicherheitslage ist, als eigener Rechner und eigener IP sicher getrennt vom privaten Anschluss fahren ist gut.
Weiss nicht, ob es noch Anbieter gibt, wo es sonst Begrenzungen gibt. Kabelanschluss-Internet hatte ich nie, das funktioniert auch anders. Aber normales DSL bzw Fiber…

IPv6, DS-Lite, CGNAT ist heute vorn, kein IPv4 mehr, weshalb das auch weniger ein Problem von Mangel an IP Adressen ist, das dürfte der Grund gewesen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Guter DynDnS Anbieter ist ipv64.
Da kann man auch seine eigenen Domains einbinden (kein Hosting).
Der bietet auch noch diverse andere Dienste an.

 
  • #15
Die meisten blockieren nicht

es wäre auch absurd "server" zu verbieten, weil ja dann schon das spielen (ausgangsfrage des threads) nicht ginge.
was zu kündigung führen kann ist wenn du das ausnutzt, und 24/7 dateiupload bis zum anschlag laufen hast. da unterstellt der ISP dann zurecht, dass das entweder illegal oder gewerblich ist, was du da machst, und das ist natürlich per vertrag ausgeschlossen.

bei, ich erfinde mal eine zahl, 12 stunden pro tag oder nur der halben bandbreite hingegen piepst da noch nix, was den aufpasser dazu veranlasst sich zu bewegen, das wird ncoh als private nutzung hingenommen.

das spiel ist, nebenbei bemerkt, beim entfernten hosting auch nicht anders. wenn man für eine flatrate für seine webpräsenz 3 euro im monat bezahlt, dann weiß man, dass man dort nicht diese offzielle flatrate auch ausnutzen kann, sondern dass es dafür dann produkte mit preisen pro gigabyte gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
Nebenbei bemerkt:
Wenn man einen Web- oder Mailserver betreiben will, benötigt man gültige SSL-Zertifikate. Und zumindest mit letsencrypt und Server via DynDNS o.ä. und Portforwarding in DMZ weiss ich aus eigener Erfahrung dass das nicht funktioniert.
 
  • #18
Und zumindest mit letsencrypt und Server via DynDNS o.ä. und Portforwarding in DMZ weiss ich aus eigener Erfahrung dass das nicht funktioniert.

…doch, geht…ich habe sowas über zwei DNS Provider realsiert:

- domainreselling.com (da haben wir einen Haufen Kundendomains)
- Hetzner (da habe ich einige private Sachen)
 
  • #19
Nebenbei bemerkt:
Wenn man einen Web- oder Mailserver betreiben will, benötigt man gültige SSL-Zertifikate. Und zumindest mit letsencrypt und Server via DynDNS o.ä. und Portforwarding in DMZ weiss ich aus eigener Erfahrung dass das nicht funktioniert.
Doch das geht.
Vor den Webdienst einen Reverse Proxy hängen, der kümmert sich im die Zertifikate.
Geht auch alles in einer DMZ.
 
  • #20
du kannst schon wegen der zwangstrennung bzw. der tatsache, dass man im regelfall keine feste IP hat, und dem allgemein eher unsicheren betrieb des rechners keine domains zuhause benutzen.

Mein Beitrag war von 2023. Und Du kannst mir schon glauben, dass ich das so betrieben habe, wie ich damals geschrieben habe, ein eigener Server zu Hause von außerhalb angesteuert über eine eigene Domäne. Das ganze war auch SSL-verschlüsselt. Das lief damals über den DDNS Service von GoDaddy. Der hatte die Domänenaufrufe an die IP-Adresse weitergeleitet, die die Telekom mir gerade zugewiesen hatte. Und ich hatte einen speziellen Router, der einen separaten Port mit eigener DMZ eingebaut hatte, so dass alle Aufrufe, die zu mir nach Hause weitergeleitet wurden, über einen anderen IP-Adressbereich liefen als meine sonstigen Rechner zu Hause.
Das ganze ist schon viele Jahre her, ich meine das war Anfang der 2010er Jahre. Wenn ich mich recht erinnere, dann lief im Webserver ein spezielles Script von GoDaddy, wodurch GoDaddy immer sehr schnell mitbekommen hatte, wenn die Telekom die IP-Adresse änderte, so dass GoDaddy dynamisch ihr Routing zur neuen IP-Adresse anpassten. Das lief stabil und zuverlässig. Ich habe gerade mal bei GoDaddy geguckt, den Service scheinen sie so mittlerweile nicht mehr anzubieten, jedenfalls habe ich ihn nicht mehr auf ihrer Webseite gefunden.
 
  • #21
Mein Beitrag war von 2023. Und Du kannst mir schon glauben, dass ich das so betrieben habe

natürlich kann man domains umleiten, nicht anderes sagte ich ja.
aber kannst du wirklich ausschließen, dass der rechner nicht während deines urlaubs nach einem stromausfall nicht mehr vernünftig hochfährt?
hast du zuhause immer automatisch ECC RAM, hot swap massenspeicher und alle systeme redundant?
hast du ein aktuelles IDS bzw einen "richtigen" router, der DDOS blocken und dynamisch darauf reagieren kann?
was machst du, wenn du auf dem rechner zwischendurch noch etwas anderes machen willst? was hat dann im zweifel priorität?
was machst du, wenn dir der upstream nicht langt. müssen die kunden dann halt warten?
zuhause hatte ich vor 10 jahren 128 mbit upstream, beim hoster können theoretisch spitzen von bis zu 10000 mbit abgearbeitet werden. für den gleichen monatlichen grundpreis.

hauptflaschenhals bleibt vor allem das dyndns selbst.

dann noch die haftungsfrage, wenn da plötzlich etwas merkwürdiges passiert, was du gar nicht wolltest... rechner mit webservern sind das häufigste angriffsziel von allen.

auf der gewinn-seite steht nur, dass es schicker aussieht, wenn sich der besucher eine richtige domain bookmarken kann und du jederzeit den stecker ziehen kannst wenn du bock hast. oder hab ich da noch was übersehen. :)
 
  • #22
natürlich kann man domains umleiten, nicht anderes sagte ich ja.
aber kannst du wirklich ausschließen, dass der rechner nicht während deines urlaubs nach einem stromausfall nicht mehr vernünftig hochfährt?
hast du zuhause immer automatisch ECC RAM, hot swap massenspeicher und alle systeme redundant?
hast du ein aktuelles IDS bzw einen "richtigen" router, der DDOS blocken und dynamisch darauf reagieren kann?
was machst du, wenn du auf dem rechner zwischendurch noch etwas anderes machen willst? was hat dann im zweifel priorität?
was machst du, wenn dir der upstream nicht langt. müssen die kunden dann halt warten?
zuhause hatte ich vor 10 jahren 128 mbit upstream, beim hoster können theoretisch spitzen von bis zu 10000 mbit abgearbeitet werden. für den gleichen monatlichen grundpreis.

hauptflaschenhals bleibt vor allem das dyndns selbst.

dann noch die haftungsfrage, wenn da plötzlich etwas merkwürdiges passiert, was du gar nicht wolltest... rechner mit webservern sind das häufigste angriffsziel von allen.

auf der gewinn-seite steht nur, dass es schicker aussieht, wenn sich der besucher eine richtige domain bookmarken kann und du jederzeit den stecker ziehen kannst wenn du bock hast. oder hab ich da noch was übersehen. :)
Keine Ahnung, was Du hier für Probleme herbeiredest. Wie ich bereits schrieb, liegt das schon viele Jahre zurück. Daraus kannst Du ableiten, dass das System längst nicht mehr läuft. Ich hatte den Server für einen bestimmten Kreis von Leuten bereitgehalten, die da Sachen runterladen konnten. Mehr nicht. Wenn es ein System wäre, auf das Kunden gehen und meine Existenz davon abhängt, würde ich es hosten lassen und nicht zu Hause betreiben.
 
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