Welche Fachlitertur für Abmische und/oder Mastering?

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von Resofreak, 2. Februar 2008.

  1. Resofreak

    Resofreak Tach

    Halöle an alle. Möchte mich gerne weiterbilden und den Workflow verbessern. Ich habe zwar ein wenig Erfahrung mittlerweile im Abmischen. Neige aber dazu mit EQ's und anderen Tools die abmische kaputt zu machen, trotz Regeln wie dezenter Einsatz aller Mittel.

    Lohnt sich Fachliteratur zu dem Thema?
    Wenn ja welche?

    Begriffe wie Compressor, EQ, Limiter, und die Signalverarbeitung und deren Theorie sind mir nicht fremd.

    Nur eben die Tricks und Regeln fürs schnelle und effiziente Arbeiten fehlt.
    Möchte schneller und besser zum Ziel.

    Gibt es auch Literatur zum Thema Mastering?

    Mein Masteringsetup sieht beispielsweise wie folgt aus:

    EQ zum linearisieren oder andicken. (Cambridge UAD-1 und/oder Pultec)
    Dreamverb minimalst eingesetzt damit es je nach abmische nicht zu trocken klingt.

    Danach Stereoverbreiterung

    Und am Ende einen Limiter und/oder Multibandcompressor.

    Muss jedoch zugebend das Thema Mastering ist nicht ohne.
    Man kann auch viel damit kaputt machen wenn man falsch ansetzt.

    Wäre nett wenn ihr mir ein Paar Tipps zu den Themen geben könntet, damit ich mich da mehr reinarbeiten kann.

    Danke im Voraus.

    Resofreak
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mischen wie die Profis

    http://www.amazon.de/Mischen-wie-Profis ... 292&sr=8-1

    Die Regeln sind alle gut, und ich finde trotzdem man sollte seinen eigenen Weg bzw. Sound finden. Ich habe schon zahllose Statements zu Mix und Mastering von den verschiedensten Engineers gehört, die sich teilweise sogar krass widersprechen und auch nicht immer wirklich ganz konkreten Bezug zum indivoduellen Titel oder Album nehmen, sondern Grundsatzdinge ausdrücken. Engineers haben nämlich oft genauso einen subjektiven Geschmack wie die Künstler selber. Den Beleg dafür kann man sich anhören, wenn einfach mal ein paar Titel von verschiedenen "guten" Alben hintereinander auf eine CD kompiliert werden. Auch haben renommierte Leute wie etwa Parsons oder Swedien usw. ihre Phasen, wo sie das mal gut finden und machen und dann wieder was anderes. Also bleibt es wohl dabei: Regeln kennen und beherzigen, damit keine unbeabsichtigten Fehler passieren, aber dann doch sein eigenes Ding durchziehen. Nem guten Engineer mal eine Weile bei der Praxisarbeit über die Schulter zu schauen ist ja ebenfalls kein Fehler.
     
  3. Resofreak

    Resofreak Tach

    Super danke für den Tipp! Hmm kennst du jemanden aus der Heidelberger Gegend der mal so nett wäre und die Zeit und Laune hätte?
    Wäre ansich mal nett sich mit anderen auszutauschen auch in real.
    Da kommt man auch mal auf neue Ideen. Nach 15 Jahren ist bei mir langsam die Luft raus im Stand-alone-Betrieb :)

    Das Buch werde ich mir mal zu Gemüte führen.
    Mit dem Geschmack dachte ich mir fast, ist ja auch stark davon
    abhängig was der Titel aussagen soll.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das mit dem "die Luft raus im Stand-alone-Betrieb" scheint eine Entwicklung zu sein, mit der du nicht alleine dastehst. Ich verfolge seit einiger Zeit mit Interesse, dass das Homerecording, das etwa mit den 80ern begonnen und dann extrem geboomt hat, zuerst einen freiwilligen Isolationskurs bei Musikern ausgelöst hat und in der Zwischenzeit nicht gerade vollständig dated ist, aber nun doch schonungslos Defizite offengelegt. Die mangelnde Sozialkomponente macht sich halt bemerkbar in fehlendem Feedback und Impulsen von außen, die einem zwar manchmal nicht gefallen (Proberaumkoller, Köppe einschlagen wegen Kinkerlitzchen usw.), aber eben in einer kreativen Einbahnstraße enden können, wenn man nicht aufpasst.

    Einen Tipp hinsichtlich Studios oder Engineers im Raum HD hab ich jetzt keinen, aber vielleicht Kollegen wie Einton oder Mira.
     
  5. Resofreak

    Resofreak Tach

    @kpr

    Danke für deine Anregungen. Ich werde die beiden mal Anmailen ob sie
    sich dazu erbarmen :)
     
  6. more house

    more house Tach

    der TriggerZ ist aus HD und ein supernetter!
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    achja? :)

    hm,mastering bin ich nicht so fit,mache alles nach gehör,und versuche halt schon den rohmix so diffenziert wie möglich zu gestalten.

    in der regel recorde ich die summe mit niedriger aussteuerung(wegen reserve),während einem jam,oder konzeptionell,also quasi vorgestrickte patterns,schraube in echtzeit am mixer,synths,usw

    nachbearbeitung ist auch simpel.evtl cutten,bissie eq,multiband kompressor,
    limiter ,fertig.

    sicherlich würde es mir nicht schaden,mehr grundwissen anzueignen,aber ist mir oftmals zu technisch und trocken.
    ich verlass mich auf meine ohren!! ;-)
     
  8. m-ex

    m-ex Tach

    Hallo Resofreak,

    ich hoffe, unsere gemütliche Runde gestern Abend hat Dir gefallen.

    Zum Thema:
    Literatur kann ich keine empfehlen, aber vielleicht bietet die Popakademie in Mannheim entsprechende Seminare an.
    Die haben morgen (16.02.) übrigens Tag der offenen Tür.

    Beste Grüße
    m-ex
     
  9. feilritz

    feilritz Tach

    d

    da kann ich nur bob katz empfehlen, siehe amazon
     
  10. m-ex

    m-ex Tach

    Hallo Resofreak,

    Vielleicht könnte auch das hier für Dich interessant sein:
    https://www.thomann.de/de/dvd_lernkurs_mixing_und_mastering.htm
    Habe ich gerade entdeckt, als ich vom gleichen Verlag einen DVD-Lernkurs zu Samplitude gesucht habe.
    Der Samplitude-Kurs soll laut Aussagen im SAM-Forum sehr gut gelungen sein.

    Beste Grüße
    m-ex
     

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