Welche Plugin FX verwendet ihr?

Kevinside

Kevinside

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Hallo liebes Forum...

Es gab hier einen Thread, wo die Prämisse war; Plugins wären ja hauptsächlich Blendwerk durch die Gui und würden gegen Hardware nicht standhalten, mehr noch... keine Chance haben...

Da wollte ich die Frage mal in den Raum werfen... Welche Plugins nutzt ihr alle?...
Die Frage ist definitiv interessant, da sogar Michael Brauer, der eine krasse Anzahl an Outboard nutzt (https://www.mbrauer.com/studio), jetzt mit seiner 32 Fader Avid S6 ITB mischt... Er selbst schreibt...Man hat das beste Equipment, aber dennoch ist man gezwungen Stems zu recorden und das bis zu vierzig mal, was manchmal Stunden gekostet hat.... Diese Probleme gibt es halt bei ITB Mixing nicht... Auch das Recall ist ein Problem... Vor jeden Mix, muss man mit Tracksheets jedes einzelne Outboard wieder einstellen...was bedeutet... Man kann nicht einfach so von Session zu Session springen, da man dabei ja immer alles neu einstellen muss... Viele großformatige analog Pulte haben Automation und total recall, aber das gilt halt nicht fürs Outboard.... Man muss jeden Comp,Eq usw weiter pro Projekt neu einstellen... ITB kein Problem... Man speichert die Session und ladet die nächste und kann sofort weiter arbeiten....
Überhaupt war ich überrascht, wieviele "Pros" mittlerweile rein ITB mixen...

Deswegen... Was nutzt ihr für Plugins (Dyn,EQ,FX) für eure Mixes...

Btw Michael Brauer verkaufft grad vieles... wer Lust hat...:)
 
weasel

weasel

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also ich hab ueber die jahre diverse erfahrungen mit profi-industrie-mixing engineers gemacht. am haeufigsten benutzt werden definitiv die grossen "klassiker", fabfilter ganz weit vorne, soundtoys, uad, waves und melda. dann hat jeder noch seine paar persoenliche geheim tipps oder aehnliches, aber auf den pro-q als standard eq haben sich wohl fast alle geeinigt. plus ggf ne pultec emulation. und grad die aelteren engineers nehmen fuer dynamics halt tendenziell wirklich lieber die emulationen von standards die sie kennen, dbx160, 1176, ssl, api, distressor - emulationen meist von uad oder halt waves.
reverb valhalla, echo von h-delay.

hauptsaechlich wegen dem recall problem arbeitet im profi-/dienstleistungssektor kaum noch jemand mit viel hardware, auch aus den anderen gruenden die du schon beschrieben hast. ich glaub die diskussion welche la2a emulation denn nun dichter an der ahrdware oder nicht ist, intertessiert eigtl so gu wie niemanden der diese tools wirklich taeglich zum arbeiten benutzt, da stehen andere kriterien im vordergrund. das ist eher so ein ueber-leidenschaftliche-hobbiisten-thema.
 
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V

[v]orwiderstand

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Zu 95% Fabfilter Pro-C, Pro-Q, Pro-MB, Pro-L, Pro-G, Pro-R und Soundtoys Echo Boys. Zum Färben dann wiederum Hardware.
 
CO2

CO2

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Der „Trend“ zur Software ist ja nicht neu, sondern zeichnet sich ja schon seit Jahren ab. In vielen großen Studios sind die Racks voll, werden aber kaum noch benutzt..... es geht auch da wie immer eigentlich nur um Kohle, der eigentliche Klang ist da ja schnell nebensächlich....
Bzw. die Plugins sind mittlerweile so gut, das es irgendwie funktioniert.
Außerdem (finde ich) hat sich der Sound ( und die Hörgewohnheit) über die letzten Jahre stark verändert, hat sich logischerweise der Technik angepasst. Alles klingt viel suberer, klarer und oft extrem aufgeblasen, egal in welchem Genre.
Ich weiß es nicht, bin mir aber sicher, dass mittlerweile ein großer Teil aktueller (elektronischer?) Popmusik wirklich 100% digital produziert werden, mit Ausnahme natürlich der wenigen Instrumente/Stimme, die sich nicht durch Computer ersetzten lassen. Wobei gerade beim Gesang auch extrem viel mit dem Rechner ausgebügelt wird, denke ich, oder halt gleich so verfremdet, das es bewusst künstlich klingt....
 
khz

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Wobei gerade beim Gesang auch extrem viel mit dem Rechner ausgebügelt wird, denke ich, oder halt gleich so verfremdet, das es bewusst künstlich klingt....
Braucht man heutzutage noch einen menschlichen SängerInn?
Das kann ein Programm viel besser - in Anbetracht auf
Außerdem (finde ich) hat sich der Sound ( und die Hörgewohnheit) über die letzten Jahre stark verändert, hat sich logischerweise der Technik angepasst. Alles klingt viel suberer, klarer und oft extrem aufgeblasen, egal in welchem Genre.
. Programme kosten weniger als SängerInn'en und arbeiten zuverlässiger.
Musiker und Komponisten sind eher letztes Jahrtausend?
 
Hyde

Hyde

..
Ich bin da bei orwiderstand. FabFilter sind definitv meine Go-To Plugins. Dazu bin ich großer Fan der ganze Valhalla Effekte. Ich mag deren sehr spezielle Färbung und auch die Grund-Einstellung der Firma selber, bezogen auf Fokus und Wertschätzung der eigenen Plugins.
Bei Kompressoren bin ich aktuell noch viel am testen und für mich raus finden. Mein Eye-Opener Moment kam, als ich mich endlich mal dazu durchgerungen habe, mehrere Kompressoren in Reihe zu schalten, aber eben dafür weniger Aggressive Einstellungen zu nutzen. Hier sind meine Go-Tos definitiv der Klanghelm MJUC, Townhouse, Vintage Warmer (den aber fast nur auf dem Bus). Für Sauturation ist es aktuell die BlackBox und manchmal den Waves J37 Tape...ach ja, und den sausage fattener darf ich natürlich nicht vergessen. Der ist einfach so toll bekloppt und nutze ich gerne bei Bässen.

Ich bin aktuell aber immer noch auf der Suche nach interessanten Filter und Grain Delays. Hier bin ich als ex-Ableton User stark verwöhnt, da ich deren Default Effekte hier wirklich sehr gerne genutzt habe. Vor Jahr(zehnten) habe ich noch das Ohmboyz Filter Delay genutzt, aber ich glaube das wird gar nicht mehr weiter geupdated. Eigentlich sehr schade, da ich es sehr gut fand.

Outboard Gear nutze ich eigentlich nur für meine Synths, bzw versuche die in mein Modular System zu integrieren. Abe das sind auch recht günstige Effekte sicherlich keine teuren Kompressoren, SSL Channel Strips :) Ich finde für meinen Einsatz lohnt sich das nicht und das Preis-Leistungsverhältnis für Outboard Effekte ist da auch etwas "unausgeglichen" als Hobby Musiker.
 
monophonK

monophonK

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Dyn: NI VC 2A, VC 76, Vari Comp, Supercharger GT und Transient Master. Dazu den Klevgränd Finalizer und Korvpressor sowie den elysia alpha compressor.
EQ: NI Passive EQ und Enhanced EQ sowie den GotoEQ von Klevgränd.
FX Div. : U-HE Satin, Wavesfactory Spectre, elysia karacter, Haaze 2, REAMP und Degrader von Klevgränd.
FX Reverb + Delay: Von NI Replika XT und Raum. Die Dub Machines von surreal machines und von Audiority den Xenoverb und Deleight.

Die Wavearts Power Suite finde ich auch noch sehr brauchbar auch wenn schon etwas älter.
 
E

Eigenfrequenz

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Ich schau gern, dass ein Hersteller ein gutes üppiges Paket anbietet. In meinem Fall Kilohearts. Haben auch nen hauseigenen Installer dazu. Macht sich ganz zwecks Gebrauchtkauf.

Bemerkenswert find ich die Native Instruments Maschine FX weil:
- Durchweg alle gängigen als auch tiefgreifendere Effekte
- Komplettes Effektrouting von 16 Spuren innerhalb eines GUI möglich
Hab zwar keine HW Maschine im Moment hier aber der Zugang sollte eine nahtlose Integration ermöglichen die man derzeit so nirgendswo anders findet.

Hier mal ein Routing Demo:
https://www.youtube.com/watch?v=zCZYqeD4Ls0&feature=youtu.be
 
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