Naja, nach eigener Aussage hat er ein Fachforum gesucht. Sein zweiter Fehler war den Thread nicht als ON TOPIC zu kategorisieren - das hilft zwar nicht viel, aber die Moderation ist (gefühlt) besser. Sollte man Neuzugängen als Allererstes vermitteln.
Das ist Teil der Forumskultur hier. Er wäre hier eh nicht glücklich geworden.
Vermutlich sollten wir, wenn überhaupt, eher über unsere als über seine Fehler reden.
Aber... just for the Argument, und weil ich noch ein bischen Zeit bis zum nächsten Termin zu überbrücken habe... :)
1.) Das was er vor allem gesucht hat, war ein Video. Mit viel Glück ist er sogar bei einem der besseren gelandet.
2.) Das, was er dazu gefragt hat war ob andere das Video auch kennen.
Inhaltlich, also zum Thema, zeigt er sich ansonsten erstaunt darüber, dass "digital" offenbar höher "aufgelöst" ist als "analog". Kann man als Frage interpretieren, muss man aber aufgrund des fahlenden Fragezeichens auch nicht.
3.) Die Frage, ob andere das Video auch kennen, bedarf keines Fachforums. Um zu lernen, welche Signale welche Auflösung haben bedarf es das auch nicht, da kommt man mit Google weiter.
4.) Allerdings wäre die Frage, wenn sie denn wirklich gestellt worden wäre, nicht so leicht zu beantworten wie man denken könnte, da die Antwort natürlich stark vom Kontext abhinge.
5.) Erfahrungsgemäß ist es vollkommen sinnlos, als Fachmann jemand in Internetforen die Grundlagen der Signalverarbeitung zu erklären, da die Mehrheit unserer Mitmenschen sowieso alles besser wissen und relativ schnell dazu übergehen ihre eigene Frage nur dazu zu benutzen als nächstes Dich zu beraten, und versuchen Dir gegenüber zu beweisen, dass die allgemeingültigen Grundlagen eh alle falsch sind.
Mag auf ihn nicht zutreffen, könnte aber erklären, warum bislang niemand wirklich darauf geantwortet hat.
Und da irrt die KI (wie so oft).
Ki erklärt das gaz prima, wenn man die Frage richtig stellt.
Noch in den 90er klangen digitale Signale durchaus "abgehackt".
was nicht bedeutet, dass sie es sind.
16 bit hatte schon immer eine höhere Auflösung als "analog" in dem Sinne, dass es einen höheren Dynamikumfang hat.
Dass man ein digitales Signal zum Anhören erst in ein analoges wandeln muss und dass es das in verschiedenen Qualitäten gibt ist ein ganz anderes Problem. Deswegen ist es auch so schwierig solche Fragen sinnvoll mit "ja" oder "nein" zu beantworten.
Die ersten CD-Player 1982 erreichten kaum die 90dB-Rauschabstand (bei Philips mit eigentlich nur 14 Bit und Oversamplingtricks, bei Sony mit Delay zwischen beiden Kanälen und starker Welligkeit des Frequenzgangs), da war fehlendes Dithering kein Problem. Aber als später die Wandler immer besser wurden, aber eben kein Dithering hatten, klangen leise Signale "bröckelig" (einige kennen wohl diesen typischen Klang von fehlendem Dithering, ähnlich wie Center-Clipping oder Nulldurchgangsverzerrungen). Die Schallplatte hatte ja einen ordentlichen Rauschteppich zu bieten, in dem jedes mikroskopische Detail einfach maskiert wurde, aber einige alte CDs enthielten dann tatsächlich bei leisen Signalen hörbare Quantisierungsfehler, die die neueren CD-Player mit echten 16-Bit oder mehr dann auch gnadenlos wiedergaben.
Das hat nicht zum guten Ruf der CD beigetragen und könnte eine der Ursachen sein, warum viele Profis die alte Digitaltechnik, die in den Studios eben tatsächlich nur 15 oder 16 Bit hatte, als schlechter klingend gegenüber analog einschätzten. Und zwar völlig zu Recht, denn Klangqualität hängt eben nur zu einem kleinen Teil an der meßbaren SNR, aber ganz wesentlich an Verzerrungen über 1%, die fast alle wahrnehmen können.
Also mussten bei der Aufnahme, um echte 16-Bit zu bekommen (und nicht nur 13 oder 14), D/A-Wandler mit z.B. wenigstens 17 Bit und Dithering verwendet werden und das fing eben erst in den 90er an, sich durchzusetzen.
Entsprechend gibt es eben auch digitale Synthesizer aus den 90er, die zwar Super-Wandler mit 18-Bit verwenden, aber eben kein Dithering, was bei all diesen Geräten bei leisen Signalen zu deutlich hörbaren Nulldurchgangsverzerrungen führt. Eine ausklingende A-Gitarre bricht dann einfach in einem Meer von häßlichen Verzerrungen ab.
Tja, kein Mythos, messbare Fakten.
Umgekehrt besteht anderfalls immer die Gefahr, dass die Fachleute dann in Fachsprache sprechen, was an der gestellten Frage dann meist vorbei geht (oder darüber hinaus?)
Denn auch der schlauste Anfänger kann sich eher wenig darunter vorstellen, was es denn wohl nun bedeutet, dass beim Aufnehmen einer A-Gitarre mit 15 Bit ohne Dithering in den achtziger Jahren das Ergebnis nicht nur wellig und bröcklig war, sondern dass das auch noch was mit Centerclipping, SNR und Oversampling zu tun hat, was das überhaupt ist, und wie man das messen kann.
Sowas ist dann genauso unverständlich wie die völlig unvollständige Frage, die es beantworten soll.