Wieviel Synthesizer braucht der Mensch?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von synthfrau, 24. Oktober 2010.

  1. synthfrau

    synthfrau Tach

    Hallo liebes Synthiefrickelvolk,

    es ist jedes mal das Gleiche mit Musikmessen, Synthietreffen ect. man geht hin, lernt neue Leute und neue Gerätschaften kennen und dann kommt man nachhause ins sowieso von Klangerzeugern und Sequenzern überfülltes Studio und merkt da fehlt ja noch etwas. Mir gings so als ich neulich in München auf dem Synthietreffen war. Doepfers Dark Time Sequenzer hat schon was obwohl ich ihn eigentlich nicht brauchen würde, da ich ja den 119 er von Dot.com und den vom GRP A8 Sequenzer habe, dennoch geht er mir nicht aus dem Kopf.

    Wärend andere Synthieschrauber mit Minimalequipment sich zufrieden geben, möchten die einen (ich mit in begriffen) immer mehr, mehr, mehr. Sag mal, gehts noch?
    Jetzt ist es schluss!!!!

    Ich brauche keinen, aus basta, finito, schluss.
    Immer diese verdammte Gier nach gear.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

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    Der kleine Häwelmann

    Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Häwelmann. Des nachts schlief er in einem Rollenbett und auch des nachmittags, wenn er müde war; wenn er aber nicht müde war, so musste seine Mutter ihn darin in der Stube umherfahren, und davon konnte er nie genug bekommen.
    Nun lag der kleine Häwelmann eines nachts in seinem Rollenbett und konnte nicht einschlafen; die Mutter aber schlief schon lange neben ihm in ihrem großen Himmelbett. "Mutter", rief der kleine Häwelmann, "ich will fahren!" Und die Mutter langte im Schlaf mit dem Arm aus dem Bett und rollte die kleine Bettstelle hin und her, und wenn ihr der Arm müde werden wollte, so rief der kleine Häwelmann: "Mehr, mehr!" und dann ging das Rollen wieder von vorne an. Endlich aber schlief sie gänzlich ein; und so viel Häwelmann auch schreien mochte, sie hörte es nicht; es war rein vorbei.
    Da dauerte es nicht lange, so sah der Mond in die Fensterscheiben, der gute alte Mond, und was er da sah, war so possierlich, dass er sich erst mit seinem Pelzärmel über das Gesicht fuhr, um sich die Augen auszuwischen; so etwas hatte der alte Mond all sein Lebtag nicht gesehen. Da lag der kleine Häwelmann mit offenen Augen in seinem Rollenbett und hielt das eine Beinchen wie einen Mastbaum in die Höhe. Sein kleines Hemd hatte er ausgezogen und hing es wie ein Segel an seiner kleinen Zehe auf; dann nahm er ein Hemdzipfelchen in jede Hand und fing mit beiden Backen an zu blasen. Und allmählich, leise, leise, fing es an zu rollen, über den Fußboden, dann die Wand hinauf, dann kopfüber die Decke entlang und dann die andere Wand wieder hinunter. "Mehr, mehr!" schrie Häwelmann, als er wieder auf dem Boden war; und dann blies er wieder seine Backen auf, und dann ging es wieder kopfüber und kopfunter. Es war ein großes Glück für den kleinen Häwelmann, dass es gerade Nacht war und die Erde auf dem Kopf stand; sonst hätte er doch gar zu leicht den Hals brechen können.
    Als er drei Mal die Reise gemacht hatte, guckte der Mond ihm plötzlich ins Gesicht. "Junge", sagte er, "hast du noch nicht genug?"
    "Nein", schrie Häwelmann, "mehr, mehr! Mach mir die Tür auf! Ich will durch die Stadt fahren; alle Menschen sollen mich fahren sehen."
    "Das kann ich nicht", sagte der gute Mond; aber er ließ einen langen Strahl durch das Schlüsselloch fallen; und darauf fuhr der kleine Häwelmann zum Haus hinaus.
    Auf der Straße war es ganz still und einsam. Die hohen Häuser standen im hellen Mondschein und glotzten mit ihren schwarzen Fenstern recht dumm in die Stadt hinaus; aber die Menschen waren nirgends zu sehen. Es rasselte recht, als der kleine Häwelmann in seinem Rollenbette über das Straßenpflaster fuhr; und der gute Mond ging immer neben ihm und leuchtete. So fuhren sie Straßen aus, Straßen ein; aber die Menschen waren nirgends zu sehen. Als sie bei der Kirche vorbei kamen, da krähte auf einmal der große goldene Hahn auf dem Glockenturm. Sie hielten still. "Was machst du da?" rief der kleine Häwelmann hinauf.
    "Ich krähe zum ersten Mal!" rief der goldene Hahn herunter.
    "Wo sind denn die Menschen?" rief der kleine Häwelmann hinauf.
    "Die schlafen", rief der goldene Hahn herunter, "wenn ich zum dritten Mal krähe, dann wacht der erste Mensch auf."
    "Das dauert mir zu lange", sagte Häwelmann, "ich will in den Wald fahren, alle Tiere sollen mich fahren sehen!"
    "Junge", sagte der gute alte Mond, "hast du noch nicht genug?"
    "Nein", schrie Häwelmann, "mehr, mehr! Leuchte, alter Mond, leuchte!" Und damit blies er die Backen auf, und der gute alte Mond leuchtete, und so fuhren sie zum Stadttor hinaus und übers Feld und in den dunkeln Wald hinein. Der gute Mond hatte große Mühe, zwischen den vielen Bäumen durchzukommen; mitunter war er ein ganzes Stück zurück, aber er holte den kleinen Häwelmann doch immer wieder ein.
    Im Walde war es still und einsam; die Tiere waren nicht zu sehen; weder die Hirsche noch die Hasen, auch nicht die kleinen Mäuse. So fuhren sie immer weiter, durch Tannen und Buchenwälder, bergauf und bergab. Der gute Mond ging nebenher und leuchtete in alle Büsche; aber die Tiere waren nicht zu sehen; nur eine kleine Katze saß oben in einem Eichbaum und funkelte mit den Augen. Da hielten sie still. "Das ist der kleine Hinze! " sagte Häwelmann, "ich kenne ihn wohl; er will die Sterne nachmachen." Und als sie weiter fuhren, sprang die kleine Katze mit von Baum zu Baum. "Was machst du da?" rief der kleine Häwelmann hinauf.
    "Ich illuminiere!" rief die kleine Katze herunter.
    "Wo sind denn die andren Tiere?" rief der kleine Häwelmann hinauf.
    "Die schlafen!" rief die kleine Katze herunter und sprang wieder einen Baum weiter, "horch nur, wie sie schnarchen!"
    "Junge", sagte der gute alte Mond, "hast du noch nicht genug?"
    "Nein", schrie Häwelmann, "mehr, mehr! Leuchte, alter Mond, leuchte!" und dann blies er die Backen auf, und der gute alte Mond leuchtete; und so fuhren sie zum Walde hinaus und dann über die Heide bis ans Ende der Welt, und dann gerade in den Himmel hinein.
    Hier war es lustig; alle Sterne waren wach und hatten die Augen auf und funkelten, dass der ganze Himmel blitzte. "Platz da!" schrie Häwelmann und fuhr in den hellen Haufen hinein, dass die Sterne links und rechts vor Angst vom Himmel fielen.
    "Junge", sagte der gute alte Mond, "hast du noch nicht genug?"
    "Nein!" schrie der kleine Häwelmann, "mehr, mehr!" und - hast du nicht gesehen! fuhr er dem alten guten Mond quer über die Nase, dass er ganz dunkelbraun im Gesicht wurde. "Pfui!" sagte der Mond und nieste drei Mal, "alles mit Maßen!" und damit putzte er seine Laterne aus, und alle Sterne machten die Augen zu. Da wurde es im ganzen Himmel auf einmal so dunkel, dass man es ordentlich mit Händen greifen konnte. "Leuchte, alter Mond, leuchtet" schrie Häwelmann, aber der Mond war nirgends zu sehen und auch die Sterne nicht; sie waren schon alle zu Bett gegangen. Da fürchtete der kleine Häwelmann sich sehr, weil er so allein im Himmel war. Er nahm seine Hemdzipfelchen in die Hände und blies die Backen auf; aber er wusste weder aus noch ein, er fuhr kreuz und quer, hin und her, und niemand sah in fahren, weder die Menschen noch die Tiere, noch auch die lieben Sterne. Da guckte endlich unten, ganz unten am Himmelsrande ein rotes rundes Gesicht zu ihm herauf, und der kleine Häwelmann meinte, der Mond sei wieder aufgegangen. "Leuchte, alter Mond, leuchte!" rief er, und dann blies er wieder die Backen auf und fuhr quer durch den ganzen Himmel und gerade darauf los. Es war aber die Sonne, die geradeaus dem Meere heraufkam. "Junge", rief sie und sah ihm mit ihren glühenden Augen ins Gesicht, "was machst du hier in meinem Himmel?" Und - eins, zwei, drei! nahm sie den kleinen Häwelmann und warf ihn mitten in das große Wasser. Da konnte er schwimmen lernen.
    Und dann?
    Ja und dann? Weißt du nicht mehr? Wenn ich und du nicht gekommen wären und den kleinen Häwelmann in unser Boot genommen hätten, so hätte er doch leicht ertrinken können!
     
  3. Sequialter

    Sequialter Tach

    Ganz schön fies.. :twisted:
    Aber jetzt obendrein noch so eine alte Platte anschaffen,ob das was nützt..!? :)

    ADMIN: übertrieben langes Vollzitat gekürzt,
     
  4. spookyman

    spookyman bin angekommen

    Ganz herzige Geschichte. ;-)
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Heut ist Sonntag. Laßt uns gemeinsam Winseln!

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  6. Steril707

    Steril707 Tach


    Ich hätt ja gern den 911er von Porsche.

    :supi:
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Q119
     
  9. TROJAX

    TROJAX bin angekommen

    Kann mir einer mal die message vom kleinen Häwelmann erklären, ich habs nicht verstanden ? :?
     
  10. TROJAX

    TROJAX bin angekommen

    Ach Synthiefrau.. du hast doch vor kurzem um die 8000.- Euro für den GRP A8 ausgegeben, das sollte doch dein G.A.S erstmal befriedigen sollte man meinen. Oder ist der dir schon langweilig ?!
     
  11. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Es gibt keine Befriedigung! Niemals! Hat man erstmal etwas an Land gezogen ist der Kick sobald vorbei.
    Scheiß Gear Sucht :lol:
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Synthesizer und Sex haben viel gemeinsam. :mrgreen:
     
  13. Neo

    Neo bin angekommen

    Ich weiß ja jetzt nicht was du mit deinen Synths machst und ehrlich gesagt, will ich mir das auch garnicht vorstellen. :shock:
    betreff: Wieviel Synthesizer braucht der Mensch ?
    Und Synths als Lauschgift ersetzen auch nicht die Defizite in einer Partnerschaft.
     
  14. Das Problem ist das es viele Geräte gibt die gut sind oder sich eventuell mit deinem bestehenden Equipment ergänzen. Das ist aber ein Ding das mehr auf den technisch versiehrten Synthie Mensch zu trifft. Der mit dem minimal Equipent ist eher der pure Musiker, der den Synth eher als eine 4eckige Kiste mit Knöpfen betrachtet, für ihn muss nur das rauskommen was er brauch um Musik zu produzieren. So einem ist es scheissegal was ein Oszilator oder gar ein Ringmodulator ist, hauptsache die Presets tönen so wie er sie brauch.

    Irgendwann muss man aber auch als Geek einen Schlusstrich ziehen und sich überlegen ob denn das ganze Equipment wirklich Sinn macht. Ich habe mir z.B. über die Jahre hinweg sehr viel Equipment gekauft, allerdings bin ich musikalisch nie wirklich weiter gekommen, weil der Aufwand das gesammte Equipment vernetzt Lauffähig zu halten ein sehr hoher Aufwand ist. Mittlwerweile habe ich mein Equipment auf ein aus meiner Sicht minimum reduziert was auch ein noch ein haufen Zeug ist. Man muss halt gucken welches Equipment ist wirklich "gut", welches Gerät hat eine besondere und aussergewöhnliche Eigenschaft. Denn es nutzt mir beim besten Willen nichts wenn ich mir 50 Geräte in die Hütte stelle die alle die selben Funktionen haben. Also es macht in meinen Augen einfach keinen Sinn sich 10 Synthesizer oder 5 unterschiedliche Sequencer zu kaufen, denn das brauchst du alles gar nicht, vor allem die Sequencer.. da habe ich einen PC und ein MIDI to CV

    Wenn man einmal das richtige Equipment / Setup für sein Studio gefunden hat und alles komplett so funktioniert das man damit professionelle produzieren kann, hört die Gear Sucht ganz alleine auf. Das grösste Problem ist doch, das man sich so viel Geräte kauft, wo man hinterher herausfindet das es Scheisse ist, also kauft man sich wieder und wieder immer neue Geräte.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Passt immer wieder: Viele Menschen glauben, ihre Kreativität und musikalische Qualität wachse mit der Menge der zur Verfügung stehenden Gerätschaften. Das stimmt aber gar nicht, denn wir wissen, dass übertriebenes Streben nach zusätzlicher Technik letztendlich nur eine Rechtfertigung für eigenes Unvermögen ist.
     
  16. Horn

    Horn |

    Vor Kurzem hätte ich hier noch geantwortet: man braucht nur einen Clavia NM G2, mit dem geht alles. Seit meinem Ärger mit dem Gerät bin ich nicht mehr so sicher. Mein Hauptinstrument ist ja die Gitarre: da ist es einfacher. Wenn Du eine Fender Strat hast, kannst Du damit eigentlich alles machen. Okay, manche haben lieber eine Gibson Les Paul, viele haben auch irgendetwas anderes oder besitzen zwischen 5 und 500 Gitarren. Aber wenn man vernünftig mit den Gitarren-Kollegen redet, wird man sich immer einig: im Grunde braucht man nur eine Gitarre. Man kann schließlich auch immer nur auf einer gleichzeitig spielen. Auch das ist bei Synths ja anders. Da ist alles immer irgendwie midifiziert und multitimbral und irgendwie können fast beliebig viele Geräte gleichzeitig laufen.

    Ich würde mir wünschen, es gäbe in der Synthie-Welt etwas wie die Fender Strat. Den Synth würde ich mir dann kaufen und dann wär´ Ruhe :) ...
     
  17. Neo

    Neo bin angekommen

    Es fängt schon damit an, das die Gerätschaften möglichst die Ideen für ein musikalisches Werk liefern sollen. Mir ist klar das ein Gerät inspirierend wirken kann, aber die Grundidee sollte doch schon deutlich vorher da sein.
    Meine Säge hat auch noch nie zu mir gesagt:" Hörmal du, heute machen wir mal einen richtig schönen Tisch zusammen". :mrgreen:
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Noch war ich im vergleichenden Bereich. Wir könnten ja eine Wiedereröffnung des Forumspuffs
    beantragen und das Ganze dort weiter erörtern :mrgreen:

    Über den Daumen gepeilt würde ich sagen...viele!
    Oder ein, zwei gute Teile? Sie müssen nur grooooß sein! ;-)

    Synthesizer könnten auf jeden Fall eine Ersatzfunktion einnehmen, nicht nur in der
    Partnerschaft.
     
  19. Neo

    Neo bin angekommen

    Funktioniert sehr gut, wenn beide interessiert sind.
    Funktioniert nur kurzfristig, wenn man das als Ersatzfunktion benutzt. Letzteres wird auf Dauer immer unbefriedigend bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes. :mrgreen:
     
  20. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ersatzbefriedigungen sind nie wirklich gut.
     
  21. TROJAX

    TROJAX bin angekommen

    Ist für mich der Juno 60 :)
     
  22. feilritz

    feilritz Tach

    Nur der suender findet zu wahrer erleuchtung. Also kauft euch weiterhim eure synths. irgendwann findet auch der gierigste den ausweg. Ich habe ihn leider auch noch nicht gefunden
     
  23. Horn

    Horn |

    Das kann ich nachvollziehen, aber man kann eben einen Synth, den es seit 1984 gibt und der seit 1988 (ist das richtig?) nicht mehr gebaut wird, nicht mit einer Gitarre vergleichen, die durchgängig seit 1954 erhältlich ist. Etwas Ähnliches fehlt auf dem Synthesizer-Markt komplett. Gut, vielleicht kommt der Minimoog ansatzweise an diesen Status heran - aber der ist halt auch nur monophon - und nur zu überteuerten Preisen erhältlich.
     
  24. Anonymous

    Anonymous Guest

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    tip: lade mal jemanden ein oder besuche jemanden der auch einen 911 oder GRP A8 hat, schau wie er ihn bedient usw. (sollte doch am münchner treffen passiert sein) und dann wirst du wieder einen neuen kreativen schub erfahren und wirst deine fehlende kreativität (mal für den moment) nicht mit gier nach neuem gear befriedigen müssen! eine muse fehlt dir liebe synthfrau, wie auch anderen im forum... ;-)

    ansonsten, mehr arbeiten, mehr verdienen, grösseres haus kaufen, grösseres studio haben, noch mehr ungenutztes gear.... bernie macht es dir vor, jaja das wird alles gebraucht, ist aber auch nicht schlecht, man kann viel dümmeres mit seinem geld anstellen
     
  25. tomcat

    tomcat Tach

    Brauchen: 0
     
  26. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Hast du da nicht eine 0 unterschlagen?
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nur bei Menschen die der Objektophilie frönen.
     
  28. Moogulator

    Moogulator Admin

    Meiner Ansicht nach sind Treffen nicht dazu gedacht, Kreativität zu checken, eher was welcher Synthesizer kann und wie er klingt noch eher und etwas Fachsimpelei. Die Musik wird nach meiner Erfahrung bei den Treffen eher selten diskutiert.

    Wichtiger ist seine Bedarfe ggf. mit dem was ist abzugleichen. Es ist oft so, dass viele ihren Bedarf oft gar nicht so gut kennen. Ich nehme mich da für eine lange Zeit sogar selbst aus, habe ebenfalls eine gute Weile gebraucht dafür. Und als Trost: Viele Gitarristen haben auch Tonnen von FX und Gitarren im Schrank. Aber man will ggf. einfach mal was anderes probieren. So verwerflich ist das auch nicht. Besonders nicht, wenn man sich das leisten kann. Wirklich brauchen hört jedoch sehr viel früher auf. Die meisten haben das Instrumentarium schon, nämlich den Computer. Wer spezielle Wünsche hat, holt sich diese 1-3 Teile noch dazu, damit alles live und handlich ist oder sowas. Die bekannte Allgemeinerkenntnis wie die von Dirk ansich richtig formuliert sind sicher auch hier kaum jemandem neu. Aber nach innen rutscht das meist erst dann, wenn man wirklich den Kram nicht BRAUCHT und einfach sich selbst auch sagen kann - ich mag das einfach und ich brauche es auch nicht, aber ich finde es gut.

    Übrigens finde ich zwischen Sex und Synthesizern ebenso wie mit Gitarren keine Gemeinsamkeiten. Außer, dass Musik natürlich ein emotionales Thema ist. Und mit dem Instrument zu prahlen würde wenig langfristig sein heute, so lang man nicht Jarre oder Kraftwerk heißt. Umgekehrt kann ein guter Musiker doch durchaus aus beliebigen Instrumenten was rausholen. Und wirklich darauf AN KOMMEN ist in der Menge wie die Durchschnittsleser des Forums tut es nicht. 0 stimmt für viele hier, jedoch für die, die noch nicht genau wissen könnte es schon noch eine kleine 1stellige Zahl sein.

    Die meisten sitzen ansich auch grade an ihrem Hauptinstrument, dem Computer. Man braucht heute immer weniger dazu, eher "ne Riesenmaus" (Controller und Co) und Dinge, die das Arbeiten einfacher und schneller machen und so weiter plus Instrumente, die man einfach hilfreich findet. Das ist individuell. Die Fähigkeiten hängen damit aber quantitativ oft nicht zusammen.
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

    Den Satz verstehe ich nicht.
     

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