Hallo zusammen,
ich habe mir vor kurzem eine MPC Live 3 geholt. Das direkte Samplen per USB-C Audio vom iPad oder MacBook ist für mich ein absoluter Gamechanger geworden.
Aber eine Sache hat mich weiterhin extrem genervt: Das eigentliche Diggen auf YouTube. Man findet ein 4-Sekunden Drum-Break in einem 50-minütigen japanischen Jazz-Vinyl-Rip, speichert das Video in einer Playlist... und eine Woche später hat man keine Ahnung mehr, wo genau der Loop eigentlich war.
Da ich Entwickler bin, habe ich mir kurzerhand selbst ein Interface dafür programmiert. Das Ganze heißt ObiStrip und funktioniert im Grunde als reine Metadaten-Ebene zwischen YouTube und unserer Hardware.
Um das echte "Crate Digging" Feeling zu behalten, ist es in drei Bereiche aufgeteilt:
Ganz wichtig zur Transparenz: Das ist ein reines Hobby-Projekt von mir. Es gibt keine Abos, keine Premium-Modelle und es kostet nichts. Da ich den Server aus eigener Tasche bezahle, muss ich nur aufpassen, dass er mir nicht abraucht, wenn zu viele Leute gleichzeitig darauf zugreifen.
Deshalb habe ich eigentlich eine Warteliste vorgeschaltet. Ich würde aber gerne die Interessierte aus dem Forum direkt reinlassen, um den Server einem Stresstest zu unterziehen und echtes Feedback von Leuten zu bekommen, die den Workflow verstehen.
Wer Bock hat, das Ganze mal mit seinem Setup (MPC, Digitakt, Koala App, DAW...) auszuprobieren - hier kommt ihr zur Waitlist: app.obistrip.com/waitlist
Viele Grüße und frohes Choppen!
ich habe mir vor kurzem eine MPC Live 3 geholt. Das direkte Samplen per USB-C Audio vom iPad oder MacBook ist für mich ein absoluter Gamechanger geworden.
Aber eine Sache hat mich weiterhin extrem genervt: Das eigentliche Diggen auf YouTube. Man findet ein 4-Sekunden Drum-Break in einem 50-minütigen japanischen Jazz-Vinyl-Rip, speichert das Video in einer Playlist... und eine Woche später hat man keine Ahnung mehr, wo genau der Loop eigentlich war.
Da ich Entwickler bin, habe ich mir kurzerhand selbst ein Interface dafür programmiert. Das Ganze heißt ObiStrip und funktioniert im Grunde als reine Metadaten-Ebene zwischen YouTube und unserer Hardware.
Um das echte "Crate Digging" Feeling zu behalten, ist es in drei Bereiche aufgeteilt:
- Crates: Hier speichert man ganze Videos und YouTube-Kanäle (das Rohmaterial, z.B. "70s Soul Rips").
- Samples: Wenn man eine gute Stelle hört, setzt man einfach einen Start-Marker. Da wir den Loop eh auf der Hardware (MPC, SP-404, etc.) choppen, gibt es keine nervigen End-Marker, die man auf dem Touchscreen fummelig einstellen muss – das Tool speichert einfach exakt den Cue-Punkt.
- Tapes: Diese Cue-Punkte organisiert man sich dann in eigene Playlists (z.B. ein "Grimy Pianos" Tape oder "To Flip Today").
- Abends auf der Couch mit dem iPad durch die Crates hören oder in Explore neues entdecken und Marker setzen und in Tapes speichern.
- Später das iPad per USB-C an die MPC hängen.
- Mein "To Flip" Tape in ObiStrip öffnen. Wenn ich auf Play drücke, springt das Video exakt an den markierten Startpunkt. Ich drücke an der MPC auf Record, lass es ein paar Bars laufen und choppe es dann ganz normal.
Ganz wichtig zur Transparenz: Das ist ein reines Hobby-Projekt von mir. Es gibt keine Abos, keine Premium-Modelle und es kostet nichts. Da ich den Server aus eigener Tasche bezahle, muss ich nur aufpassen, dass er mir nicht abraucht, wenn zu viele Leute gleichzeitig darauf zugreifen.
Deshalb habe ich eigentlich eine Warteliste vorgeschaltet. Ich würde aber gerne die Interessierte aus dem Forum direkt reinlassen, um den Server einem Stresstest zu unterziehen und echtes Feedback von Leuten zu bekommen, die den Workflow verstehen.
Wer Bock hat, das Ganze mal mit seinem Setup (MPC, Digitakt, Koala App, DAW...) auszuprobieren - hier kommt ihr zur Waitlist: app.obistrip.com/waitlist
Viele Grüße und frohes Choppen!