Da stellt sich die Frage ob die Harmony grenzenlos ist...Hm...ich denke das ist sie, weil es nicht nur was mit den Tönen zu tun hat sondern auch mit timing und "stapelung" von Tönen...Das ist Grenzenloser Scheiß...besserWenn man die Theorie als eine durch Denken gewonnene Erkenntnis sieht müsste sie doch eigentlich "weiter denkbar" also erweiterbar sein.
Hm... In welchem Zitat denn?@Michael Burman
äh..das ist irgendetwas Zitat technisch schiefgelaufen

Ach. Ich versuche selber mir mehr Theorie anzueignen.
Große Terz vs. kleine Terz reicht mir aus. Ich muss da nicht weitergraben. Es gibt viel mehr zu entdecken, bevor man das detailliert analysiert. Wenn man bei der Terz für den Rest seines Lebens bleibt, dann erfährt man nie, was Septime, None, Undezime, Tredezime ist usw.
Und die Antwort ist: Weil es eben praktisch so ist. Sonst müsst man überall und jederzeit erstmal alle Begriffe neu definieren.
Da ist schon was dran. Ich denke aber, es soll eben sichergestellt werden, dass vermittelte Inhalte auch beim Studenten ankommen.
p.s. die gleichsetzung von "beliebig" und "chromatisch" ist in meinen kopf auch so
Wie ich schon sagte..Ist die konventionelle Musiktheorie überholt?
Meine Hypothese: konventionelle Musiktheorie verhält sich zur Musik etwa wie Astrologie zum Skifahren.
Ein in sich geschlossenes System, mit strikten Regeln / Definitionen und ohne jeden sinnvollen Bezug zum Objekt das sie beschreiben soll.
Im letzten Jahrhundert ist sie zunehmend obsolet geworden.
Es wurden Erweiterungen und Neuentwürfe gedacht, aber die entpuppten sich als reine Kopfgeburten.
Es fehlt also eine neue zeitgemäße umfassende Theorie, neue Begriffe für neue und alte Phänomene, neue Denkweisen, neue Erkentnisse, neue Wahrnehmung.
Diskuss
(11 Punkte)
Der Fehler liegt in dir.Finde den Fehler.
Ein schier unerschoepfliches Feld was man in einem Menschenleben garnicht beackern kann.
Deine Hypothese ist, mit Verlaub, völliger Schwachsinn. Es ist auch kein geschlossenes System, sondern eine Thematik. Es geht um Musik. Zu behaupten, dass sie im letzten Jahrhundert zunehmend obsolet geworden sei, ist auch sehr gewagt.
das dumme ist nur, dass z.b. auch die mehrheit in der lehre zu zeiten der zweiten wiener schule erst mal gegen alles neue daran waren und behauptet haben, diese neuen theorien gehörten nicht mehr dazu und stünden in einem gegensatz zu dem, was man bereits kannte.
jede avantgarde wird immer erst mal bekämpft... und man kann sich das hinterher dann nur noch schwer vorstellen, dass das mal so war...
es ist eine unverschämtheit, dass man herkömmliche (bzw völlig veraltete) formen von notation seiner werke einreichen muss um auf einer musikhochschule in komposition zu promovieren - während eine selbstausgedachte form der notation - oder bewerber die ihre stücke auch so im kopf haben - abgelehnt werden würden.
das, was wir hier als "musiktheorie" bezeichen ist letztlich nicht anderes als einfache mathematik, und ich finde es viel naheliegender kindern beizubringen, dass man musikalische werke festschreiben oder frei improvisieren kann, dass man werke mit oder ohne grundton erschaffen kann - und dann den grundton von F moll sinnvollerweise einfach als "0" bezeichnen und die tonart als "5"
Tut mir leid, ich kann nur Denkanstöße geben, deswegen ist es auch als Frage formuliert.
Ich hatte gehofft daß sich daraus eine interessante Diskussion ergibt die den Horizont erweitert.
Ist die konventionelle Musiktheorie überholt?
Meine Hypothese: konventionelle Musiktheorie verhält sich zur Musik etwa wie Astrologie zum Skifahren.
Ein in sich geschlossenes System, mit strikten Regeln / Definitionen und ohne jeden sinnvollen Bezug zum Objekt das sie beschreiben soll.
Im letzten Jahrhundert ist sie zunehmend obsolet geworden.
Es wurden Erweiterungen und Neuentwürfe gedacht, aber die entpuppten sich als reine Kopfgeburten.
Es fehlt also eine neue zeitgemäße umfassende Theorie, neue Begriffe für neue und alte Phänomene, neue Denkweisen, neue Erkentnisse, neue Wahrnehmung.
Also, wie setzt ihr Harmonielehre bei eurem kreativen Schaffen um oder ist es nur ein Theoretikum?
Womit ich mich beschäftig habe ist der normale Schulstoff: Tonarten, Quintenzirkel, Kadenzen,Recht klar ist dass du dir erstmal selbst einen Denkanstoß über dein Verhältnis zur Selbsreflexion über dein Schaffen geben solltest. Theorie ist immer eine Kopfgeburt sonst hieße sie Praxis. was erwartest du denn bitteschön wenn du jeden Versuch die bestehende Harmonielehre bzw. -theorie schon im Eröffnungspost als reine Kpfgeburt abtust? Womit hast du dich denn beschäftigt, was sind deine Beispiele für eine unzureichende beurteilung oder Beschreibung von Musik? UNd warum muss eine Theorie umfassend sein? Suchst du nach der Weltformel? Und nochmal, wo hast du bisher gesucht und nicht gefunden?
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