Einsteiger – fühlt sich ein wenig erschlagen

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RudiDL5

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Moin zusammen,

ich wollte nur mal kurz ein erstes „Hallo“ loswerden. Ich bin knapp 67, lebe im Ruhrgebiet, war Anfang der 80er Jahren stolzer Besitzer eines „Formant-Synthi“ - der während meiner späteren Ehe leider ... „verloren gegangen ist“. HEUTE bin ich Rentner, habe sehr viel Zeit, aber nicht übermäßig viel Geld - träume aber trotzdem davon, noch einmal so ein Teil zu bauen.

Wenn ich das alles hier im Forum lese fühle ich mich etwas „total erschlagen“ und weine fast darüber, bisher so viel Zeit verloren zu haben :-/ Etwas bewandert bin ich auf dem digitalen Sektor – habe kürzlich sogar schon ein paar musikalische Sachen (mit „Arduino“) erfolgreich gelötet und programmiert. Doch irgendwie komme ich nicht wirklich weiter. Habt ihr Ideen oder Ratschläge, wie und wohin die Reise evtl. weiter- oder hingehen kann?

LG, Rudi
 
Eurorack Modular System, macht auch kurzweilig immer riesen Spaß damit zu arbeiten. Module gibts als Do it Yourself Projekte, bis zum erbrechen für sämtliche Anwendungen und auch Modifizieren wenn man möchte.
Wenn du von einem Format kommst, denk ich der beste und einfachste Einstieg auch mit weniger Geld da man viel Gebraucht bekommt und auch viel selbst bauen kann z.b. das Case mit Spannungsversorgung sofern Handwerklich begabt und Elektrotechnisch bewandert.
 
Herzlich Willkommen Rudi,

ich bin hier selbst relativ neu dabei und habe wie du viele viele Jahre rein gar nichts mit Musikmachen am Hut gehabt und starte mein Hobby wieder. Ich denke mal hier bist du in guten Händen, ich wurde hier freundlich aufgenommen und denke wenn man selbst respektvoll und tolerant mit anderen Meinungen und Ansichten umgeht, dann ist das hier eine wundervoller Ort für den regen Austausch über alles was mit Elektronischer Musik zu hat.
Wie bei allem kann man nur Schritt für Schritt dazu lernen, viel wichtiger ist die Motivation, dann kommt der Rest irgendwann von selbst.
Einer meiner Lieblingssprüche ist ja: "Leben als wäre es dein letzter Tag, aber lerne als würdest du ewig leben."

Gruß
 
Hallo Rudi, willkommen im Legoland für Verspielte aller Altersklassen ;-) Nachdem Du ja schon Selbstbauerfahrung hast, stehen Dir alle Türen offen. Es gibt jede Menge Bausätze (z.B. hier: https://www.exploding-shed.com/diy-kits-overview/ ). Davon abgesehen kommst Du auch mit gebrauchten Doepfer- und Ladik-Modulen ohne Hypothek zum eigenen modularen Synthesizer. Noch Fragen? Dann fragen.
lg Ralf
 
Der Euro Rack Markt ist wirklich erschlagend. Wenn es dir darum geht erstmal einen Überblick zu bekommen wäre mein Vorschlag , dir einen offenen Rahmen mit Stromversorgung zu besorgen und dann vier bis sechs basismodule von doepfer vielleicht die die du schon von formant kennst reinzuschrauben. Dann hättest Du erstmal was zum spielen und kannst so langsam rausfinden was du noch dazu löten willst.
 
vielleicht könnte ein AE modular System ein guter Einstieg sein .. man kann dafür auch eigene Module basteln
 
Moin zusammen,

ich wollte nur mal kurz ein erstes „Hallo“ loswerden. Ich bin knapp 67, lebe im Ruhrgebiet, war Anfang der 80er Jahren stolzer Besitzer eines „Formant-Synthi“ - der während meiner späteren Ehe leider ... „verloren gegangen ist“. HEUTE bin ich Rentner, habe sehr viel Zeit, aber nicht übermäßig viel Geld - träume aber trotzdem davon, noch einmal so ein Teil zu bauen.

Wenn ich das alles hier im Forum lese fühle ich mich etwas „total erschlagen“ und weine fast darüber, bisher so viel Zeit verloren zu haben :-/ Etwas bewandert bin ich auf dem digitalen Sektor – habe kürzlich sogar schon ein paar musikalische Sachen (mit „Arduino“) erfolgreich gelötet und programmiert. Doch irgendwie komme ich nicht wirklich weiter. Habt ihr Ideen oder Ratschläge, wie und wohin die Reise evtl. weiter- oder hingehen kann?

LG, Rudi
Ich Würde die DIY kits von Erica synths in Zusammenarbeit mit Moritz Klein empfehlen. Die sind nicht teuer, ich glaube man hat gleich alle Komponenten und es kommt mit eine Ausführliche Erklärung wie man das jeweilige Modul bauen kann. Ich habs mir heute bestellt, möchte gerne irgendwann selber einen Gerät bauen und das scheint mir das beste Projekt zum Einsteigen.
 
Moin zusammen,

ich wollte nur mal kurz ein erstes „Hallo“ loswerden. Ich bin knapp 67, lebe im Ruhrgebiet, war Anfang der 80er Jahren stolzer Besitzer eines „Formant-Synthi“ - der während meiner späteren Ehe leider ... „verloren gegangen ist“. HEUTE bin ich Rentner, habe sehr viel Zeit, aber nicht übermäßig viel Geld - träume aber trotzdem davon, noch einmal so ein Teil zu bauen.

Wenn ich das alles hier im Forum lese fühle ich mich etwas „total erschlagen“ und weine fast darüber, bisher so viel Zeit verloren zu haben :-/ Etwas bewandert bin ich auf dem digitalen Sektor – habe kürzlich sogar schon ein paar musikalische Sachen (mit „Arduino“) erfolgreich gelötet und programmiert. Doch irgendwie komme ich nicht wirklich weiter. Habt ihr Ideen oder Ratschläge, wie und wohin die Reise evtl. weiter- oder hingehen kann?

LG, Rudi
Du hast es genau getroffen - das IST es auch - es gibt superviel und allein sich da zu entscheiden ist natürlich schwerer.
Du bist sowas von nicht allein damit.

Wenn man das alles machen möchte, gibt es sehr viel, was man dabei für sich selbst und über die eigenen Ziele wissen muss, dazu eigentlich muss das alles passen - wenn es ideal ist - daher - ganz normal.

Je genauer du deine Ziele kennst, desto einfacher wird es und ich habe auch immer mal auch etwas integriert was ich nicht gedacht hätte, dass ich das gut finde.

Willkommen also im Forum!
Selbsthilfegruppe quasi.

:hallo:
 
Ansonsten modulargrid.net um den Überblick zu behalten.
 
das ist sowieso Tool Nr.1 und immer fragen - ob und wie was ist. Es gibt nichts, was doof ist - es geht ja oft um Details, die etwas sinnvoll machen oder den Kauf überflüssig machen. Bei mir zB mittelmäßiger Grundsound.
 
Schönes Buch zum Schmökern, leider schlecht erhältlich und mit ein paar Fehlern in den Schaltungen.

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Willkommen Rudi! Mir ging es vor paar Monaten genauso. Mittlerweile bin ich wieder etwas am umstellen. Ich würde immer Mutable instruments fürn Anfang empfehlen. Relativ günstig und es gibt sie als diy.
 
Hallo Rudi,

herzlich willkommen in der Alternative zur Modeleisenbahn. Die Module fahren nicht im Kreis, aber Basteln, Aufbauen und bestaunen kann man auch hier und es hört nie auf.

Auch kanns Tut Tut machen oder schöneres.

Wenn ich das alles hier im Forum lese fühle ich mich etwas „total erschlagen“ und weine fast darüber, bisher so viel Zeit verloren zu haben :-/ Etwas bewandert bin ich auf dem digitalen Sektor – habe kürzlich sogar schon ein paar musikalische Sachen (mit „Arduino“) erfolgreich gelötet und programmiert. Doch irgendwie komme ich nicht wirklich weiter. Habt ihr Ideen oder Ratschläge, wie und wohin die Reise evtl. weiter- oder hingehen kann?

Klein aber Flexibel anfangen ist der Rat, den ich jetzt nach über 2 Jahren mit über 30 selbstgebauten Modulen (Vorwiegend Panel und PCB-Kits) und gut 30 gekauften Modulen geben würde.

Quasi zum Einstieg würde ich sogar etwas semi-Modulares nehmen, das das dann später um andere Module ergänzen würde. (Das funktioniert und bildet dann die Basis für den Wissenserwerb.)

Der Crave als preiswertes Einstieg oder der Neutron beide von Behringer gebraucht gekauft wäre guter Einstieg und Du hast schon alles um zu experimentieren. (Die Abhöre nicht vergessen)

Kommen weiter Module dazu, wird immer gleich ein Netzteil gebraucht. Ich habe mir Netzteil zur Frontmontage geholt. Mit dem Koma Strom Plus hatte ich damals einen Volltreffer gelandet, denn dieser Versorgt bei mit 5 x 84Te fast 50 Module, ohne in die Knie zu gehen. Also einmal gekauft und nie bereut. Kostet aber Geld. So etwas ähnliches gibt es aber auch von Behringer.

Man/frau kann sich auch zu einer Stecker-Spannungsversorgung eine einfaches Netzteil selberzusammen löten - Baussätze gibt es ab 10 Euro im Internet (z.B. https://www.tindie.com/). Ich habe eins, allerdings nur für die ersten Test nach dem löten. Im Case selber will hier Sicherheit. Hier gibt es auch andere Bausätze.

Case ist ein schwieriges Thema. Denn Du legst Dich auf ein Größe gleich fest. Das Zeug kostet zudem Geld. Preiswerte Cases gibt es von Behringer - ABER Selbstbaumodule bauen oft tiefer als diese Cases zu lassen. Mann kann aber hier auch erst rudimentär anfangen. GGf. Kasten mit Holzleisten, an die mit Holzschrauben die Module geschraubt werden. Oder Du nimmst Baugruppenträger - die Du günstig kaufst, oder Du baust Dir aus Trägerschienen einen Rahmen, den Du mit Holzleisten/Seitenteilen erstmal hinstellst.

HEUTE bin ich Rentner, habe sehr viel Zeit, aber nicht übermäßig viel Geld - träume aber trotzdem davon, noch einmal so ein Teil zu bauen.

Der Selbstbau ist nicht in allen Fällen günstiger. Selbst wenn Du keinen kompletten Bausatz nimmst sondern z.B. vom 3U-Shop Dir nur Frontplatte und Platine besorgst kostet das Geld. Der Satz Frontplatte und Platine ist schnell bei knapp 10 bis 30 Euro und dann brauchts Potentiometer, Knöpfe und Schalter und Buchsen. Wenn man sich diese nicht bei Aliexpress oder https://www.taydaelectronics.com/ günstig besorgt geht je Poti fast 3 Euro (inkl. Knopf) drauf. Ein Hüllkurven Generator hat nur für die Front Bestückung Schnell 15 Euro auf dem Tisch.

Außerdem brauchts dass ganze andere Geraffel wie Widerstände, Dioden, IC's, ...

Wenn man das nicht in Mengen kauft, sondern einzeln nach Bedarf, dann wird es auch nicht Billiger. Aus dem Bauchheraus Kommt je nach Modul und wenn keine Ultra Speziellen Teil dabei sind schnell noch mal 20 bsi 30 Euro zur Frontplatte und Platine hinzu. Der Finanzielle-Abstand zum Full Kitt wird ggf. dann kleiner. auch ist oft der Abstand Full-Kitt zu fertig gelötet oft nicht wirklich groß. Ggf. Lohn sich das dann auch nicht mehr.

Es gibt aber zwei Spielverderber. Doepfer und Behringer. Behringer haut im großen Mengen Module für kleines Geld raus, die noch nicht mal Schlecht sind. Und Doepfer ist mit seinen Modulen oft auch deutlich preiswerter als die anderen, selbst gegen über Fullkits spart man Euros.

Mann sollte sich daher überlegen was man selber baut und was sich lohnt. Ich für meinen Teil glaube nicht im wesentlichen Geld gespart zu haben. Hier war aber auch das "Basteln" ein wesentlicher Punkt.

Es gibt aber auch die Variante alles selbst zu machen und nicht die teuern Potentiometer (9mm) für die Vertikale Montantage zu nehmen, sondern auf die preiswerteren 16 mm zurück zu greifen. Dann muss aber auch die Platine und Frontplatte selbst gemacht werden. Bei entsprechender Maschinen park (Tischbohrmaschine) und Nutzung von Lochrasterplatinen kann ich mir vorstellen, das Materialkosten für Mixer, Hüllkurven Generator und co. bei je 10 Euro bleiben.



Ich Würde die DIY kits von Erica synths in Zusammenarbeit mit Moritz Klein empfehlen. Die sind nicht teuer, ich glaube man hat gleich alle Komponenten und es kommt mit eine Ausführliche Erklärung wie man das jeweilige Modul bauen kann. Ich habs mir heute bestellt, möchte gerne irgendwann selber einen Gerät bauen und das scheint mir das beste Projekt zum Einsteigen.

Der Empfehlung von @Ehoax schließe ich mich an. Die Module, die ich von Erica synths gebaut habe, haben bis lang immer anschließend funktioniert. (Bassline, Mixer, VCF, VCA, ...) Die Produkte scheinen ausgereift zu sein.

Bei Erica Synths stimmt zudem auch der Preisabstand zum Fertigmodul. Die Fullkits bei exploding shed gekauft wie z.B. von Befaco waren echt gut zu bauen. Ich habe aber so einige Platinen und Frontplatten aus dem Sortiment von Synthrotek gebaut, da hat nicht alles funktioniert, oder erst die nächste Revision, bzw. sind nach einiger Nutzung ausgefallen. Wenn Du dann keinen Schaltplan hast macht die Suche nach dem Fehler keinen Spaß.

Von erica synths hatte ich mir alle erreichbaren DIY-Module als Frontplatte und Platine besorgt und konnte vom Bausatz Dealer meines Vertrauens (3U) auch gleich die speziellen Opamps mit bestellen.

Neben der eigentlichen Montage ist die Bauteilbeschaffung unter Umständen eine Echte Herausforderung - bzw. gehört das Einfach dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde als Einstieg in die Modulare Welt, nen Semi-Modularen empfehlen z.B. Behringer Neutron kostet weniger als manch ein Modul und deckt schon mal echt verflucht viel ab. Dann noch Stromversorgung und Case oder 19" Einbaurahmen, hier wäre des Behringer Eurorack Rack die billigste Variante. Dann kannste auch schon loslegen Module selber zu basteln, wobei dies bei der Bauteilkrise echt nicht so einfach ist.
Natürlich nur wenn du Erfahrung mit Elektronik hast und du mit Werkzeug und Messinstrumenten ausgestattet bist.
Wenn nicht ist lernen angesagt und die Beschaffung eines halbwegs anständigen Lötkolbens, Multimeters, Oszilloskops, Seitenschneiders und vorallem Pinzetten.
 
Natürlich nur wenn du Erfahrung mit Elektronik hast und du mit Werkzeug und Messinstrumenten ausgestattet bist.
Wenn nicht ist lernen angesagt und die Beschaffung eines halbwegs anständigen Lötkolbens, Multimeters, Oszilloskops, Seitenschneiders und vorallem Pinzetten.

Und dringend ist auch eine Arbeistplatzleuchte mit Lupe angesagt. Ich bin zwar erst 57, aber ohne geht es nicht.

Auch solltest Du bei der Auswahl der Bausätze sichersein, ob Du welche haben willst, bei denen Du dann auch SMD löten musst.

Wie sagt Letzens auf der Superbooth ein Bekannter. Er kauft die SMD Teile immer dreifach. Einer wird eingeatmet, einer geht verloren, wenn die Katze über de Tisch springt und einer beleibt auf der Platine letztendlich dann hängen.

Ich meide solche Bausätze und biege mir lieber die Drähte der Widerstände zurecht.
 
Oh weia ... Nun werde ich auf Grund meiner Frage – schon das zweite Mal nahezu „erschlagen“ ;-) ... aber ich fühle mich schon jetzt sehr wohl bei dem Gedanken, dass ich so freundlich aufgenommen worden bin. Ein herzliches Dankeschön für die vielen netten – und vor allen Dingen äußerst aufbauenden Kommentare!

Ehrlich gesagt – ich hatte nach einigen sehr herben Rückschlägen in den letzten paar Jahren fast schon meinen Autoschlüssel in der Hand – und wollte den gesamten Elektronik-Kram nebst Oszilloskop und anderes Mess-Equipment plus Bauteile zum Wertstoffhof karren ... und dann kam ich in Bierlaune noch einmal auf dieses Forum und faßte mir ein Herz ;-)

Eine sehr sehr feine Sache - dass ihr mich sozusagen aufm letzten Drücker vorm Wertstoffhof gerettet habt ;-) Vielen lieben Dank!!!


Püühhh - Nun werde ich in den nächsten Tagen leise bleiben und meine Zeit damit verbringen, mir die hier schon gesammelten Links der diversen Anbietern ansehen. Und natürlich viele Gedanken dazu machen. Ich kann und will jetzt gar nicht auf alles eingehen was ich oben gelesen habe. Nur der Spaß ist schon alleine durch den Spruch von @Floppy-Disk zurück gekehrt: Auch ich lebe nach der Devise > „Lebe wie am letzten Tag – aber lerne als würdest du ewig leben“ Das hat mir sehr gefallen!

Und ja, das "nette Büchlein" von Herrn Helmstedt steht natürlich hier im Regal und staubt langsam ein ;-) Auf Grund dieses Buches habe ich nach 2002 schon eine Menge universell nutzbarer Bauteile beschafft – aber wegen diverser „Probleme“ das gesamte Thema damals recht bitter enttäuscht... abbrechen müssen.

Was ich noch retten konnte waren mehrere komplette 19“ Baugruppenträger, OP-Amps, Widerstände, Kondensatoren, und das Netzteil aus dem damaligen „Formant“. Denn die dort gelieferten Spannungen und Ströme brauchte ich allein schon immer für den Amateurfunk... Ebenso die Aussage von @Moogulator » das mit den „Zielen“. Diese habe ich jetzt auf jeden Fall.

Wenn ... dann soll es noch einmal so ein „Formant-ähnliches“ Teil werden (aufgepeppt mit Sequenzern). Aber nicht mehr in ‘ner wackeligen Holzkiste – sondern dafür habe ich im Keller fein säuberlich einige Baugruppenträger eingemottet. Und für das o.g. Netztteil bereits in Betrieb.

Vielen lieben Dank noch einmal – und ich halte euch auf dem Laufenden wenn ich ‘n Schritt weiter bin.

LG, Rudi
 
Hallo Rudi,

Vielen lieben Dank noch einmal – und ich halte euch auf dem Laufenden wenn ich ‘n Schritt weiter bin.
Noch als kleinen Tipp für hier im Forum: abonniere mal den Thread

Das ist so unser allgemeiner Lötkolbenfreunde-Thread. Ich blick auch nicht alles was da besprochen wird, aber allgemein ist es sehr anregend.

(abonnieren geht rechts oben über dem ersten Posting auf jeder Seite mit "Beobachten")
 
Ich würde empfehlen sich eine kooperative an zu schließen, vielleicht gibt es in der Gegend einen Hackerclub, lötverein, oder ähnliches. Hat mir auf jeden fall sehr geholfen. Fora sind auch ok, aber nicht zu vergleichen mit direkter austausch. Macht auch mehr Spaß.
 
Bierlaune noch einmal auf dieses Forum und faßte mir ein Herz
ich bin das erste Mal dem Bier dankbar!

Es gibt etliche Korrekturen für das Formant-Buch - hier sind glaub-ich einige die das umgesetzt haben.
Wir haben irgendwo einen Thread dazu, ggf. hilft das auch.

Mit Freunden verbinden - genau deshalb hab ich das Forum aufgemacht - das ist in der Tat gut. Bin selbst ein bisschen Eigenbrot-Man, aber es kann viel schneller gehen mit coolen Leuten.
 
Es gibt etliche Korrekturen für das Formant-Buch - hier sind glaub-ich einige die das umgesetzt haben.
Ui - es gab mal eine Seite im Netz hierzu, hatte gerade danach gesucht. Die ist offenbar offline :denk:
... aber wegen diverser „Probleme“ das gesamte Thema damals recht bitter enttäuscht... abbrechen müssen.
Kommt mir bekannt vor.

Hatte mit den Schaltungen aus "Moderne Musikelektronik" aus dem DDR Amateur Verlag deutlich mehr Erfolg.
Ist aber schwer zu bekommen...

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Nachtrag: das Buch ist hier anscheinend noch gebraucht zu bekommen:
 
Ui - es gab mal eine Seite im Netz hierzu, hatte gerade danach gesucht. Die ist offenbar offline :denk:

Kommt mir bekannt vor.

Hatte mit den Schaltungen aus "Moderne Musikelektronik" aus dem DDR Amateur Verlag deutlich mehr Erfolg.
Ist aber schwer zu bekommen...

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Nachtrag: das Buch ist hier anscheinend noch gebraucht zu bekommen:
Das habe ich - aber unfassbar schwülstig geschrieben und die Typen der Bauteile sind scheinbar irgendwie Ost (natürlich, aber .. Vorsicht).
Aber ich bin eh auch nichts geworden, also nicht zu ernst nehmen.
 
Habt ihr Ideen oder Ratschläge, wie und wohin die Reise evtl. weiter- oder hingehen kann?

Du wirst, unabhängig von den Klangerzeugern, extrem wahrscheinlich einen Sequencer, ein Keyboard oder ein Computer-Interface (PC -> Midi // PC -> CV) brauchen, wenn es an konkretes Töneerzeugen geht.

Da gibt es Geräte, die vieles davon (oder sogar alles) für relativ kleines Geld in sich vereinen und auch gebraucht einigermaßen gut zu bekommen sein sollten:

Arturia Keystep / Behringer Swing
Arturia Beatstep
Korg SQ-1
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich - aber unfassbar schwülstig geschrieben und die Typen der Bauteile sind scheinbar irgendwie Ost, .. Vorsicht.

Es ist halt ein Buch, das sich an Menschen wendet mit etwas Affinität zur Elektrotechnik. Das die eingesetzten Hableiter Bezeichnungen aus dem Ostblock und der DDR haben, sollte keinen verwundern, denn das Buch ist im Militärverlag der DDR erschienen. Es gibt aber Vergleichstypen aus aktueller Produktion. Alte westdeutsche Typen wie ein BC107 würde ich auch nicht unbedingt nehmen wollen, da meist nicht mehr produziert und teuer. Auch hier gibt es Vergleichstypen.

Es ist aber einer der wenigen Bücher, die in deutsch verfasst einen recht tiefen Einblick in die Schaltungen für Synthesizer geben. Viel Bücher z.b. aus dem Franzis-Verlag sind meist älter und sind nicht so Umfangreich und nutzen die alten Halbleiter typen. Zu dem werden immer nur wenige Transistoren (da damals teuer) und kaum Operationsverstärker, die für die Auslegung eigener Schaltungen, bzw. der Abwandlung und Anpassung einiges erleichtern.


Nachtrag: das Buch ist hier anscheinend noch gebraucht zu bekommen:

Achtung: Es gibt zu dem oben genannten Buch einen Vorgänger "Musikelektronik". Dieses kommt in grün und als gebundener Band daher und stammt auch von einem der Autoren "Georg Engel". Hier ist nicht soviel zum Thema Synthesizer zu finden. Ich habe beide Bücher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @RudiDL5

es gibt hier einen thread bzgl. dem Elektor Formant, https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/mein-elektor-formant.158964/
Schau doch einfach mal rein... da wird immer wieder mal was geschrieben.
Falls du selbst basteln willst, da gibts noch haraldswerk.de. ( https://www.haraldswerk.de/PP_NGF_E/NGF_E.html ) Er baut einen "Next Generation Formant" mit teilweise überarbeiteten und erweiterten Formantschaltungen.
Zu erwähnen wäre auch noch yusynth ( https://yusynth.net/index_en.php?&arg=4 ) Er baut auch Module ähnlich wie im Formant.



Gruß

Werner
 
Ich habe keine Ahnung von Modular, aber das Tempo, in dem du dich in die Materie einarbeitest bestimmst du. Und Tipps bekommt man hier immer, wenn man nett fragt.
Also herzlich willkommen hier 😃
 
Hallöle,
ich bin wieder echt überwältigt von den gesamten positiven Kommentaren. Herzliches Dankeschön an alle.

@Moogulator sei gesagt; Bier ist manchmal ein interessanter Auslöser... Aber keine Sorge, es reicht alle paar Tage nur zu einem „Apotheker-Fläschchen“ mit 0.33L – eher schlafe ich davon ein, als dass ich mehr davon „vernichten“ kann ;-)

@Sonnenlicht: In der Tat, die Schaltungen im Buch „MSS2000“ sind irgendwie recht konfus und schaffen teilweise mehr Frust als erfolgreiches Basteln. Das habe ich in den letzten vier Jahren mehrfach erleben dürfen – und pendelte oft zwischen „Noch einmal versuchen“ und einer „Fahrt zum Wertstoffhof“... Da ist echt viel Zeit (und Kleingeld) verloren gegangen, in der nichts brauchbares erschaffen werden konnte.

@werner_d: Interessant ist, dass ich vor drei Jahren mit Harald A. von „Haraldswerk“ schon einen sehr netten Kontakt per Mail hatte. Er hat mir schon damals ein paar hilfreiche Ratschläge geliefert. Einen seiner LFO hatte ich dann auch auf eine Lochraster-Platine löten können – und das Teil läuft super gut. Ich stöbere gerne und oft auf seinen Seiten. Genau so gerne blättere ich über die Seiten von YuSynth. In Bezug auf „Lochraster“ habe ich mir selbst ein Layout-Programm erstellt – mit dem ich fast(?) wie mit „Lochmaster“ optimal arbeiten kann (bin halt seit 50 Jahren in den verschiedensten Programmier-Sprachen unterwegs – bis hin zu Assembler auf Arduino).

Alle anderen Tipps und Hinweise werde ich jetzt übers Pfingstwochenende in Ruhe durchackern – und mal schauen, wie ich die oben erwähnten Baugruppenträger wieder aus der „Mottenkiste“ hervorholen kann. Man(n) schmeißt ja nix gerne in die Tonne, was man vielleicht noch irgendwie gebrauchen könnte...

Bis bald und liebe Grüße
Rudi
 
Auch von mir ein 'Herzlich Willkommen!'... ich dachte nur statt mit einem Formanten zu beginnen, steig doch lieber dort ein wo es Neues gibt.. gibt so viele interessante Module, wenn man die zb mit einem Neutron kombiniert..
Alles Gute und liebe Grüße
der Tichoide
 
Geht es darum, einen Modular Synthesizer zu bauen oder muss es genau der Formant Synthesizer sein, den du schon mal hattest?
 
Oh weia ... Nun werde ich auf Grund meiner Frage – schon das zweite Mal nahezu „erschlagen“ ;-)

dabei war das noch garnichts.

denn normalerweise enden kurze konkrete fragen in foren und chatgruppen relativ schnell in grundsatzdebatten über den sinn des lebens... oder in einem streit darum, wo man irgendetwas noch billiger kaufen kann, was gar nichts mit dem ausgangsthema zu tun hat.

es gibt in der tat heute so unheimlich viel zu kaufen, selbst zu löten oder selbst zu programmieren, dass man gar nicht mehr alles ausprobieren kann. das hat im prinzip in den neunzigern angefangen und geht stringent bis heute durch.

die warenvielfalt in der marktwirtschaft kann einen aber unter umständen auch vollkommen kalt lassen und er macht einfach alles immer nur mit kyma oder max, oder eben mit doepfer modulen und seinen selbstgebastelten arduino kisten.

ist halt einfach nur die frage, ob man möglichst viel erleben will - oder in irgendwas auch mal gut sein möchte.

die ganz verrückten machen zwischendurch sogar mal ein bischen musik mit ihren spielsachen. das ist zwar auch irgendwie krank, und man hat dann weniger zeit zum lernen, erfinden, und reparieren, aber unter umständen war das ja dann doch irgendwann mal das ziel, und insofern ist selbst das entschuldbar.
 
Zuletzt bearbeitet:


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