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Willkommen in 2026 - (Musikalische) Utopie gesucht.

  • #31
Irgendwann in den letzten Jahren gab irgendwo in einem IT-Forum die Frage: „Ich habe xxx Euro. Wie lege ich die am besten gewinnbringend an?“. Neben den üblichen Antworten gab es auch den Tipp, es in eigene, energieerzeugende Anlagen zu investieren (By the way: Energie wird meistens nicht erzeugt, sondern umgewandelt). Mittlerweile kenne ich einige Leute, die energietechnisch völlig autark leben. Klar wurden mehrere zehntausend Euro investiert aber das hat man nach wenigen Jahren wieder raus bzw. dann danach den Gewinn.
Und noch ein kleiner Hinweis: Wenn man sich damit beschäftigt, möchte ich dazu raten, sich die richtigen Einheiten bewusst zu machen. Das erleichtert das Rechnen:
Energie: Wattstunden, Wh
Leistung: Watt, W
Strom, Stromstärke: Ampere, A
Spannung: Volt, V
 
  • #32
und wenn man Texte im Forum tippt oder anderweitige Dinge schreibt, benötigt man einfach nicht mehr
Wenn du mit einem 25€-Balkonsolar ein Handy laden kannst (Modus USB3 stabil schnell laden): Sag bescheid.

Meine Utopie bzw. Vorsatz für dieses Jahr: Vor dem Posten tiefer in mich gehen und nachdenken, ob das zu sagende wirklich den Thread im Sinne des im ersten Beitrag dargelegten weiter bringt. Aus Konflikten schneller mit einem gedachten ;-) (könnte eine Reaktion sein im Sinne von: "Du hast gesagt, was zu sagen ist, ich ebenso, gehen wir nun unserer Wege ;-)") aussteigen, nicht das letzte Wort haben. Das ist schwer.
 
  • #33
generell müssen wir als Kunstheinis mehr zusammenrücke
…ich glaube dieses „wir als Kunstheinis“ von dem Du da redest, daß gibt es schon länger nicht mehr.
Die letzten Jahre wurde ja an allen Ecken und Kanten alles mögliche getan um Andersdenkende zu diffamieren und aus allen Teilen der Gesellschaft auszuschliessen, eben auch in Kunst und Kultur. In deinem „wir“ ist nur noch der sich konform verhaltende Teil vorhanden. Und wahrscheinlich werden Ausgestoßene Kunstheinis den Teufel tun und mit den Leuten, die sie diffamiert und ausgeschlossen haben, „zusammenrücken“. Wahrscheinlich verhält sich es sich hier mit dem Begriff „Wir“ ebenso wie mit dem Begriff „Unsere-Demokratie“. Gilt eben nur noch für einen bestimmten Teil der Gesellschaft.
 
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  • Hmm
M.i.a.u.: sospro, JayBee und Q960
  • #34
Gibt ja jetzt schon eine ganze Reihe an Synthies, die mit 5 Volt am USB-Anschluss auskommen. Eine günstige Powerbank mit Solarzelle von Action drangehängt und Du kannst damit auch abseits der Steckdose spielen.
Muss zum Glück nicht mal mehr 5V sein, dank USB-C PD gehen bei vielen Powerbänken mittlerweile auch höhere Spannungen, 12V fast immer bei PD3.0 bis zu 20V, bei PD3.1 bis zu 48V. Ein entsprechende Kabel zum abrufen der gewünschten Spannung vorausgesetzt.
 
  • #35
Muss zum Glück nicht mal mehr 5V sein, dank USB-C PD gehen bei vielen Powerbänken mittlerweile auch höhere Spannungen, 12V fast immer bei PD3.0 bis zu 20V, bei PD3.1 bis zu 48V. Ein entsprechende Kabel zum abrufen der gewünschten Spannung vorausgesetzt.
USB PD ist super. Es geht oft aber auch mit Step-Up-Konvertern, die USB 5V eingang zu 9V oder 12V ausgang konvertieren. Bei vielen Synths klappt das, weil die Leistung bei nur wenigen Watt liegt.

Ich mag aber auch eher USB mit Power Delivery und höherer Spannung.
 
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M.i.a.u.: Summa
  • #36
Achja, ich denke dass es gerade eine Art Veränderung der Leute und ihrer Ziele gab. Einige sind extrem willig, sehr viel zu verändern, quasi eine neue Demokratie - mit mehr heutigen Methoden, die technisch machbar sind, mit mehr einzelnen Ideen und Paketen statt dem was aktuell in einer eher elitären Weise und nicht von allen sondern gefühlt von 1-2 Berufsgruppen gemacht wird und wo das eine oder andere vorbeiläuft. Diese kleinen Dinge sind durch ständige Entscheidung natürlich gedeckt, sodass man eben vorsichtigere Entscheidungen machen kann und später dann dies oder das tun könnte, was alles wild besprochen werden kann, weil Fakten und Daten da sind. Schwer würde und ist der Umgang, da einige so und andere total anders denken und reden. Das ist eine Chance. Wir leben in Zeiten, die einen Umbruch geradezu in Echtzeit angucken können. Wir sollten die richtigen Dinge tun. Das ist wie damals als die im Osten diese Gesprächstische gemacht haben, danach wurde alles so gemacht wie es gemacht wurde. Die vielen Ideen sind eigentlich nicht alle mit eingeflossen, wäre sicher wertvoll gewesen. Das kann man doch, es tut ja nicht weh die auszusprechen und die Fakten mal zu checken.
Jaaahaa -
Hier im Forum ist das aber auch, dass man mit Argument, Fakten, aber auch Fairness und Fantasie weiter kommt als mit komischen Shitmoves, ich gebe zu, ich habe 2025 einiges an Geduld verloren. Klar müsste man jeden ins Boot holen, aber wieso soll ich dabei 80% meiner Energie drauf werfen wenn da wenig zurück kommt, daher - würde ich das eben nicht tun.

Ordnung hin oder her - manche wollen zu viel Sortierung und sekündliche Checks, machen wir nicht.
Am Ende ist das immer auch Politik, es ist aber keine tagespolitische. Meiner Ansicht kann man alles schaffen und angehen, wenn es die richtigen Leute sind die Bock haben aufeinander. Wenn man sehr sehr verschiedene Stile und Ideen hier hat - sehe ich das als Vorteil - aber wir sind eben nicht homogen, einige wollen nur Ruhe, andere wollen endlich mal Action - das wird sicher kein "wie das Forum werden soll" Thread. Da habe ich schon angesagt, was ist und wohin es geht und ich muss mich entschuldigen - ich bin dieses Jahr echt nicht so positiv und emotional nicht positiv, also kann man auch lernen die Ziele einfach mal zu notieren.

Was wir hier machen und schaffen könnten ist echt groß, es hängt eher von allen hier ab, wie sie sich selbst sehen und agieren. Lieber als Kritiker der Kritiker oder als aktiver Macher, der eben auch mal bisschen was nicht perfekt schafft, aber ich hab mehr Bock auf die die so Elektrofestivals hin bekommen als nur zu jammern, wo im Forum der Wurm ist. Klar gibt es den, aber die Kultur fährt grade zurück, also die Förderungen und Hilfen, wir können da also jetzt mit etwas Mut auch was machen, was keiner erwartet - es stehen in jeder Stadt zunehmend Geschäfte leer, wäre auch nicht schlecht, sowas als Eventort zu nehmen. Ansonsten gibt es noch Läden, wo man zusammen echt die Hölle oder Himmel oder beides lostreten kann. Viele hier sind organiserfähig. Was ich aber nicht mache ist Leute mitnehmen, die null mitmachen. Ich mache Musik in einem speziellen Bereich und da hat man es schwer genug. Würde mich aber freuen, wenn es Austausch, Konzerte und so gibt und man gefragt wird mitzumachen. Wenn es doch mal passt - und auch mal etwas kleiner ist, ist das auch Kultur. Muss nicht immer Turbinenhalle sein oder was so für dich grade "groß" ist. Hab da schon gespielt, aber ich mag auch die 20-Stuhl-Jazzkeller-Sache. Das ist echt was geht und dazwischen auch. Die großen Läden sind zu mit immer den gleichen Acts,
die werden auch auf bestimmte Weise ausgesucht.
Das muss nicht so sein, weil Bock haben wir hier nachweislich auf total viel an Stilen und Optionen.

Wir können uns verstecken aber wir können auch etwas wirklich spannendes schaffen und dazwischen ist genug Platz für alles, als Künstler wird 2026 und danach eine Herausforderung. Wir haben die besten Chancen, wenn wir einige passende Formationen haben und machen, die bilden sich quasi jetzt schon und wer das ein bisschen durchgängig macht, hat auch bessere Optionen, hab mit einem Freund gestern zB. über Auftritte in einem Ort in dem ich nicht wohne nachgedacht durch "selbst veranstalten", weil man ja auch nicht immer irgendwelche bestehenden nutzen kann, schon weil die ihre Leute schon haben und ggf. man nicht ganz rein passt, stiltreu ist ja auch so eine Sache. Joar - oder eben online Videos machen, machen einige ja auch schon.

Es gibt eine Menge sehr interessanter Ideen, wie man
1) Auftritte machen kann…
2) Kulturell etwas zeigen kann und da sein kann, ggf. mind. in den relevanten Orten
3) man das selbst hinbekommen kann mit normalen Mitteln.
Das geht alles noch. Und das möchten wir nutzen. Mal sehen, was draus wird.
Idr fällt speziellere Musik hinten raus, die die funktionieren sind dann aber auch Attraktion.
Man muss nicht bei Spotify mit machen, wenn man da ist und gehört wird. Es gibt ja genug.

Ich lass es also eher mal kulturell, da geht viel.
Weiss noch nicht was 2026 bringt, aber ansich sind mal wieder wir die, die das bestimmen.
Ist immer so.
Man macht und das säät was man später bekommt.

Es gab tolle Events in 2025, und die meisten durch eher anderes Denken und Versuchen, andere durch das Kulturprogramm und bewegen sich innerhalb der Gegend ein bisschen, aber die Musikreihe läuft weiter.

Da kann man abgucken, machen, nachmachen aber mit Stil.
Würde mir für das was alle machen nicht das Bein ausreißen, aber für neues, interessantes, Neues - da schon.
Schwerer, da sowas wie Headliner und Leute zu finden, aber andere haben sowas schon geschafft, gehe gern zu solchen Sachen, als Publikum stärkt man das genau so, als Mithelfer, als weitersager, und am Ende auch mal als Mitspieler.

Ich bin übrigens selbst sicher nicht nur positiv, ich hab ständig den Drang hier hin zu schreiben, was mir nicht passt, was nervt oder so, aber es ist viel sinnvoller aufzuschreiben was man will und wohin man möchte. Deshalb ist es auch ein Versuch. Viele schaffen die Ziele und Ideen nicht mehr aufzuschreiben sondern was man alles nicht will, das bringt aber nix. Wir müssen eben auch wissen, was wir jeweils wollen.

Ich habe diese Ziele, es wird echt schwer, aber es ist machbar - allein, mit Freunden, es ist jedenfalls besser als das was ist.
Und da hier einige echt kreative Leute sind, geht da auch viel.

Das hier ist keine Abfrage, es ist nur sagen..
Es ist kein Vorsatz Thread, es ist kein so ein 2026 und vergessen Ding..
Das ist, was wirklich ist - joar, einige Miesmuscheln oder schlechte Dosenmusik, aber das können wir ab, kenn ich, aber es gibt ja die gute Musik, die Idee Events über die Musik zu stellen, es gibt echt viel, was geht und wie liebevoll das ist, merkt man wenn es passiert.
Ich gehe da hin, wo sowas ist. Und auch hier gibt es dunkle Ecken, Im Sektor grau und auf Deck 11 soll es ja spuken.
Aber - vielleicht ist es auch nur Totoro oder sowas. Wenn du ein Kerl bist, steh auch zu Niedlichkeit oder was auch immer vor der Nase ist.
Naja, let Kreativität control your Body.

Ich will noch immer eine tolle offene Gesellschaft von überlegten und auch spontanen Herzenshandlungen.
Das kann ich lang ausbreiten, kennt ihr aber aus alten Posts sicher, blablabla (solang ihr euch das vorstellen könnt, sonst sag ich viel dazu)
Nur sagen - klar gibt es das noch, wird zu wenig gesagt und mal einfach angedacht. Das ist wichtig.

Kann nur laufen, wenn man das tut.
und so handelt, nicht fremdgesteuert ist. Und es kann sein, dass das ein oder andere Dinge noch freigemacht werden muss, rumpelt bisschen, geht weiter.
Wird uns stärker und besser machen.
 
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M.i.a.u.: Lumm
  • #37
…ich glaube dieses „wir als Kunstheinis“ von dem Du da redest, daß gibt es schon länger nicht mehr.
Die letzten Jahre wurde ja an allen Ecken und Kanten alles mögliche getan um Andersdenkende zu diffamieren und aus allen Teilen der Gesellschaft auszuschliessen, eben auch in Kunst und Kultur. In deinem „wir“ ist nur noch der sich konform verhaltende Teil vorhanden. Und wahrscheinlich werden Ausgestoßene Kunstheinis den Teufel tun und mit den Leuten, die sie diffamiert und ausgeschlossen haben, „zusammenrücken“. Wahrscheinlich verhält sich es sich hier mit dem Begriff „Wir“ ebenso wie mit dem Begriff „Unsere-Demokratie“. Gilt eben nur noch für einen bestimmten Teil der Gesellschaft.
Doch - du suchst ggf. an der falschen Stelle? (ggf. gibt es sie also schon irgendwo?)
Einige sind mal Comedy, mal Musiker, mal Schauspieler, machen jetzt von mir aus Politik oder Gesellschaft, weil - das eben knallt - es gibt ganze Kanäle die einfach sehr sehr unterschiedliche Leute einladen und damit schon richtig Dampf erzeugen, klar geht das.
Das geht mit allem, was wir hier machen und weit drüber hinaus, ich sehe das einfach als Kreativsein, egal wie das jetzt ist und wie andere denken, dass es ist.

Wenn du Andersdenkend sein willst - ich kann da mal sagen, es gibt 100er so Kanäle und Ecken, wo das geht und - natürlich sind die nicht alle unüberlegte Radikale - wir brauchen ein Gespräch miteinander und das ist gar nicht so schwer, weil man nur zuhören können muss und hier und da mal schauen, wieso jemand da oder da landet.

Das "wir" mag hier im Forum noch klappen, ggf. teilt der ein oder andere noch in links rechts, oben unten auf, das kann man auch. Das ist nicht so, dass ich hier sagen will, dass wir doch alles Brüder sind und alle dasselbe wollen. Es kann sein, dass du was gaaanz anderes möchtest und dennoch könnte es die spannendste Sendung (nenn ich jetzt mal so) sein, wo diese Meinungen einfach alles genannt werden, ohne Talking Point-Abwurf sondern so lang wie es dauert - also entspannt und 4-5h Lang, es gibt massig Podcasts und Youtubekram und so weiter - ich glaube schon, dass das nicht wenige sind. Ja, es gibt ein paar die freidrehen mögen, andere müssen Aufmerksamkeit haben und und und - die alten Sachen und Methoden funktionieren aber nicht mehr und daher müssen wir ein bisschen sehen, wo jeder von uns ist und hin will.

Natürlich wird nicht jeder mit jedem zusammen rücken, ich werde jetzt wohl kein "das was alle machen" Festival aufmachen wo zwischendurch Diskussionen sind über mehr Bassdrum und mitklatschen - ich mag es halt nicht, aber du oder ich können das Feld finden, wo einige andere dabei sind, die du magst, mit denen du ggf. auch was willst - ooooder sogar bewusst zu den anderen gehen und da was machen, das liegt meist nicht so sehr im Musikbereich, eher Events, Comedy, Austausch- da passiert grade ne Menge. Und zwar weil sie verschieden sind - es gibt auch die die Bestätigung suchen - das gibt's noch mehr - aber es kommt auf das Ziel an. Und auf das, wie du es anlegen möchtest.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch etwas dumpf würde, wenn man nur Underdogkarten mischt und sich so fühlt. Aber in der Regel gibt es da sehr viel, sei es auch nur zu reden. Gerade jetzt ist das sehr heiß und man kann eben damit sehr viel machen und erreichen. Du hast sehr Recht mit "wir" - also dieses "Wir Arbeiter" und "Die da oben" und sowas - das ist schon wegen der heutigen Strukturen nicht mehr so möglich, da funktionieren die Identifizierungen nicht. Aber - ja, deshalb klinken sich einige aus und sind dann keine Demokratie mehr? Na, ich würde behaupten, dass sehr viele als Idee schon noch immer etwas machen möchten, was man so nennen kann, es ist aber noch nicht so, dass alle mit allen reden.
Wieso sollte man das nicht beginnen?
Das würde erstmal sehr wild sein, wie als würdest du 50 Musikrichtungen vereinigen wollen - Manches widerspricht sich sogar.
Fakten und echte Ideen und so sammeln, austauschen und zurück geben wäre schon wichtig.
Mit Stil allerdings, also ausreden lassen, normal reden, sowas halt - was ich hier auch immer predige, könnte man sagen,
man kann alles besprechen, wenn man den Willen hat und das eigene Ego nicht über andere setzt - einfach weil es geht.
Wenn man Recht haben will, klappt es nicht, wenn man überzeugen will wird es auch schwer..
Aktuell hast du Recht - großes Ding, man muss was finden, und das hier ist ja nur ein Musikforum,
dennoch müssen wir nicht die letzten sein, die klar kommen und trotzdem ein Bekenntnis zur Verschiedenheit haben.

Ich zB hör kein Schulze, bin ich deshalb hier Outlaw? Nur, wenn ich es in SequencerTalk sage ;)
Dann hört immer einer mit, der das persönlich nimmt. Ist nur ein Beispiel.
Ich kann viel nicht ab oder find das doof, ich könnte hier das Forum mit Zeug füllen, was ich ästhetisch und sonst ablehne, ich bin da schlimm - sind wir ggf. alle - wenn ich alles listen würde, hättet ihr keinen Bock mehr ;)
aber - klar - selbst der Modus, wie das geht ist nicht definiert außer das was ich hier in dem Falle vorgebe - eben freundlich und undstichelig aber sonst alles. Aber - ich glaube, dass wir zB folgendes tun könnten, ich wette, wir hätten bald eine Menge Zuschauer:

1) wir Lassen alle 1:1 reden, so lange man möchte
2) das sind nicht nur Leute aus einer Ecke
3) jeder sagt was ist und wie er das sieht
4) Das ist kein Panel, wo jeder nur 5 Minuten Statement gibt, sondern wirklich ein richtig schönes Talkformat - in dem Falle
5) Das geht auch mit Musik, Kunst whatever.. ich habe das so genannt, weil es etwas niederschwelliger ist, ich werde auch einige nicht erreichen, weil ich irgendwas falsch ausgedrückt habe oder weil sich einer nicht als Künstler sieht - also Kunsttyp dann oder was auch immer.
6) Wir machen Reihen in denen alles dran kommt

Meinste nicht, dass wir damit ziemlich interessante Basisideen finden,
oder auch nur wissen, wer was will - es kann schon sein, dass einiges im Raum bleibt, weil wir sind 7Mrd Hanseln™ und natürlich Sonjas und Matthiasse.
Was auch immer - wir werden nie eine Meinung haben, können wir nicht und die ändert sich ständig.
Wir müssen nur sehen, dass wir damit leben können, dass die da ist.

Mir wäre lieb, wenn wir uns nicht umbringen und hier im Forum eben normal umgehen, so wie du - du hasst mir das ja auch total freundlich gesagt. Dh - das ist easy. Das schaffen wir alle locker.

Youtubechannels und so gibt es genug, ich hab 2, eigentlich 3. Also - das muss nicht im Forum sein, es gibt für alles passende Ecken.
Und dann holt man sich eben alle Meinungen rein und es kann sein, dass sich manche um Kopf und Knopf reden, aber selten wird jemand nur Mist geredet haben. Vermute ich.

Wir könnten so Clickbaittitel machen - dann geht das noch schneller ab.
Und der Kanal brummt, wir werden groß, weil andere sich das nicht "trauen"…
Haja, klar gibt es so alte Szenen, sowas wie TV - ich bin immer erstaunt, was das für eine Welt ist, die da ist, etwas langweilig und es fehlt was. Der Pfeffer ist aber - und den können wir machen. Ha, da isses wieder - das wir - ich meine du, ich, einige, ..
Ich fänd sogar richtig gut, wenn dieser Kanal selbst keine Agenda hat sondern nur freundlich alles besprechen.

Wie auch immer - will nur zeigen - es gibt Möglichkeiten.
 
  • #38
Die letzten Jahre wurde ja an allen Ecken und Kanten alles mögliche getan um Andersdenkende zu diffamieren und aus allen Teilen der Gesellschaft auszuschliessen, eben auch in Kunst und Kultur. In deinem „wir“ ist nur noch der sich konform verhaltende Teil vorhanden.
mich würde interessieren, was du da genau meinst. wer sind diese andersdenkenden und im gegensatz zu wem denken sie anders und vor allem was? wer diffamiert sie und wie? was bedeutet in dem zusammenhang konform und wer definiert das?
 
  • #39
mich würde interessieren, was du da genau meinst. wer sind diese andersdenkenden und im gegensatz zu wem denken sie anders und vor allem was? wer diffamiert sie und wie? was bedeutet in dem zusammenhang konform und wer definiert das?
Die Ideen heute sind wieder mehr so, dass man Karl Popper zitieren müsste.
Der lebte zu einer Zeit, wo Ideen Leben kosten konnten.

Konform muss man nicht sein, außer dass man anständig redet - und das weiss man schon noch, wie das geht.

Aber - um bei Utopie zu bleiben.
In Utopia gab es auch Verbrecher und Wege mit denen umzugehen, was wir heute Barbarei nennen würden - ziemlich hart - also die erste Utopie die auch so genannt wurde.

Wir sind da um das zu verbessern, wobei wir hier jetzt diese Politik nicht herstellen müssen, wir müssen nur über Musik und Synths und Zeug drumrum reden können, das ist ja nix dagegen.

Was weiss ich, irgendwer beißt schon an.
Aber mein Ziel für diesen Thread:
positive Ideen bzw "Utopien" (das ist zu viel gesagt) sagen wir Ziele im musikalischen Bereich.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #40
mich würde interessieren, was du da genau meinst. wer sind diese andersdenkenden und im gegensatz zu wem denken sie anders und vor allem was? wer diffamiert sie und wie? was bedeutet in dem zusammenhang konform und wer definiert das?
Mir, als nicht gemeinter, würden da mindestens drei Anlässe einfallen. Leider hätte schon die bloße Erwähnung das Potenzial, die Thread-Politisierungslawine loszutreten. Stattdessen pfeif ich eine Ode an die Selbstzensur. ;-)
 
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M.i.a.u.: Moogulator und Scenturio
  • #41
Wir wäre es mal mit einem realistischen Pragmatismus um voranzukommen?

Ich höre mein ganzes Leben Leute von Utopien faseln. Im besten Fall pasiert nichts, im schlimmsten eine Gesellschaft die schlimmer ist als unsere.
 
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M.i.a.u.: kafka
  • #42
Aber hier ist ja der Aufruf - nennt mir Ziele und Ideale, Utopien, wie es laufen soll, dabei meinte ich nicht unbedingt das Forum, aber einige suchen wohl das. Na, dann mal zu - was geht da positiv und besser?
Was bitteschön meinst du DANN? Versuche dich doch bitte auch an die eigenen Worte zu halten und es vielleicht etwas zu umreißen, was du überhaupt meinst und wohin es deiner Meinung nach überhaupt gehen könnte und sollte. Was sind die Dinge, die zu ändern sind? Lauter Schlagworte?

Ich gebe dir hier mal absichtlich ein Beispiel meines konstruktiven Umgangs mit dem Forum, der von dir innerhalb einer PM mit "den Käse kannst du behalten" "abgestraft" werden sollte (werden sollte, weil mir das letztlich egal ist, ist das dein Forum und es sind deine Forumsmitglieder, die wegen des Fehlers eventuell Probleme haben).:
  1. Ich habe fein säuberlich ein Fehlverhalten dokumentiert und die Ursache gefunden. Natürlich ärgert es mich, wenn Software schlecht funktioniert. Aber alle anderen, die sich hier anmelden, wird es eventuell auch ärgern.
  2. Ich habe dich gebeten, da du der Betreiber des Forums bist und man sich im XenForo-Forum anmelden muss, das entsprechend weiterzugeben.
  3. Deine Reaktion darauf war s. o. (sinngemäß "Den Käse kannst du behalten")
Ist das der visionäre Konstruktivismus und das Miteinander, von dem du hier redest?


Ich weiß, dieses Beispiel ist sehr konkret und vermutlich nicht das, wovon du überhaupt sprichst in dem Thread. Aber hier geht es um die Richtung Worte vs. Taten.
 
  • #44
Ein kleines Stueck auf dem Weg der Menschheit ins Utopia haben wir Musizierende ja schon geschafft: Linux in den meisten (allen?) HW Musikgeraeten, Bitwig / Reaper auf Linux, immer mehr OpenSource Software wie Airwindows, Stemroller, und dazu offene Formate wie CLAP. Das fuehlt sich schon ein bisschen wie ein Mini- (oder noch erst Mikro-) Utopia an, die Richtung stimmt aber zumindest positiv.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: PhonicGate, Summa und JayBee
  • #45
Na, dann mal zu - was geht da positiv und besser?
Bitte versteh, dass ich hier keine "positive Utopie" zum besten geben möchte, die nicht das Forum betrifft – viel davon, was ich zu sagen hätte, ist halt politisch und das ist ja wohlweislich nicht gewünscht.

Jede Utopie schließt auch Leute aus, die den ihr zugrunde liegenden Gesellschaftsentwurf nicht unterstützen, ihn in eine Ecke stellen wo du dir denkst, oh, wow, so kann mans also auch sehen. Für diejenigen handelt es sich dann um eine Dystopie.

Übrigens ist positive Utopie doppelt gemoppelt. Positive Dystopien machten schon eher Sinn: Stellt euch vor, es geht gesellschaftsmäßig alles schief, was schiefgehen kann und an jedem Neugeborenen hat man sich quasi schon durch Zeugung versündigt. Was positives bringt ihr zurück in die Welt, und wie?
Kann man jemand zusammenfassen, um was es hier gehrt? Ich checks nicht.
Friede, Freude und Eierkuchen verschütten. Aber nicht gegen die Decke klatschen – wichtig. ;-)
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: kafka
  • #46
Bitte versteh, dass ich hier keine "positive Utopie" zum besten geben möchte, die nicht das Forum betrifft – viel davon, was ich zu sagen hätte, ist halt politisch und das ist ja wohlweislich nicht gewünscht.

Jede Utopie schließt auch Leute aus, die den ihr zugrunde liegenden Gesellschaftsentwurf nicht unterstützen, ihn in eine Ecke stellen wo du dir denkst, oh, wow, so kann mans also auch sehen. Für diejenigen handelt es sich dann um eine Dystopie.

Übrigens ist positive Utopie doppelt gemoppelt. Positive Dystopien machten schon eher Sinn: Stellt euch vor, es geht gesellschaftsmäßig alles schief, was schiefgehen kann und an jedem Neugeborenen hat man sich quasi schon durch Zeugung versündigt. Was positives bringt ihr zurück in die Welt, und wie?

Friede, Freude und Eierkuchen verschütten. Aber nicht gegen die Decke klatschen – wichtig. ;-)
Kann man jemand zusammenfassen, um was es hier gehrt? Ich checks nicht.
Eine schnell Idee für 2026, die indirekt ein Gruß für ein schönes 2026 ist - so war es gemeint.
Das erwähnte zusammenrücken weil die Kultur und Räume und Förderung sinkt, eine kleine Flucht nach vorn zu machen ist eine sehr kleine Idee, zB in kleinem Rahmen für Events nutzen und zusammentun, etwas was auch über das Forum machbar wäre, und natürlich für die die sich da angesprochen fühlen.

Ausschluss - Das stimmt,was bei musikalischen und anderen Kooperationen als Musiker allerdings eher nicht so schlimm ist, man macht doch eh Sachen aktiv mit Leuten, die man auch einigermaßen mag und künstlerisch schätzt.
Frage hier nach musikalischen Zielen (und Optionen und Möglichkeiten),


Lt. Betreff gehts um Ideen zu Musik und Fortkommen positiv und locker angehen, einige sagen "weg von den bösen Netzwerken", was Teil dessen sein, kann schlichte Mail Newsletter zu fahren, habe ich tatsächlich für mich auch überlegt - da fragen immer mehr "wann spielst du mal wieder hier". Das freut einen doch. Locker ist es ja jetzt schon nicht mehr, sollte nur eine schöne Stimmung für 2026 sein, ist ja immer gut, wenn man weiss, dass man nicht allein ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #47
@harry-tuttle

Ich würde sagen ja und nein:
Nein, weil das für die meisten Anwender ein eher unsichtbarer Erfolg ist, der auch zu der Trägheit in der Änderung des aktuellen Zustandes beiträgt.
Ja, weil ich mir gar nicht vorstellen möchte, wie das tägliche Leben aussähe, wenn auf all den genannten Geräten ein Spionage-OS wie z. B. WinX YZ drauf wäre, das andauernd nach MS-Land funken würde.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: harry-tuttle
  • #48
Ich habe die Tage den Jahresrückblick mit Urban Priol gesehen und eine Show von Christoph Siebert.
Das war Super! Mehr brauch ich gar nicht zu sagen. Ich lebe im hier und jetzt mitlerweile . Utopien... naja... ich bin ja schon ein Träumer.
 
  • #49
Ja, daher einfach Newsletter angeregt / angesprochen und andere Infosysteme als die großen schweren. Ist aber nur ein kleiner aber ggf. wichtiger Schritt. Eine Bekannte, die ist Schauspielerin, die schaltet jetzt einfach ihr FB und Insta ab und sagt - naja, meine schönen Bilder muss ich dann woanders posten. Ich poste auch heute hier Konzertfotos und Berichte und verlinke die woanders.

Geht aber bei mir natürlich um trotzdem praktisch sein,
Das ist nur ein kleiner Teil, scheint mir aber sinnvoll, so wie Bandcamp und kürzlich mein ein Musikerkollege, seine Suche geht über Bandcamp, er nimmt YT und anderes gar nicht wahr, und andere nehmen nur war, was bei Spotify rumliegt.

Das nur dazu, glaube das kriegt man hin, weiss nicht ob so radikal - aber man kann. Früher oder später muss man es vermutlich sowieso tun. Also lieber gestern als morgen.
 
  • #50
Ich habe die Tage den Jahresrückblick mit Urban Priol gesehen und eine Show von Christoph Siebert.
Das war Super! Mehr brauch ich gar nicht zu sagen. Ich lebe im hier und jetzt mitlerweile . Utopien... naja... ich bin ja schon ein Träumer.
Aber das inspiriert wirklich? Also so, was du als Musiker und sonst machst? Wie es weiter geht für dich als Musiker - mein das wirklich - nicht als Fanfrage, ich will nur so sehen, was ihr so denkt und glaubt, besonders die die live spielen und aktiv was machen, inkl. zB Videos oder was auch immer..

Mich beflügeln diese Leute der älteren Kabarett-Ecke nicht so stark, ich krieg die Themen eher aus meiner Umwelt und dem, was noch zu tun ist, was anliegt und teilweise echt schreit. Podcasts und OffShows. Und dann noch rein "künstlerische" Sachen, die man mal machen wollte und vieles mehr.

ich such schon privat nach politischen Zielen, aber nicht hier im Forum, als Artist ist schon interessant, ob man da wirklich politisch bis inspirativ vorgeht oder eher eine andere Ebene anspricht - ich denke, dass ich das anders angehe gerade, aber darüber nachdenke.
Unbequem sein kann aber ein Weg sein, aber konsequent müsstest du eher vor Leuten spielen, die deine Meinung nicht teilen, die müssten die Message dann auch verstehen. - Interessantes künstlerisches Ziel.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #51
Wie es weiter geht für dich als Musiker
Also ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken mir ein kleines Live Set up aufzubauen und dann mal bei denen anzuklopfen die mir
das angeboten haben zu machen. Allerdings ist es so daß ich dann echt aus meiner Komfortzone raus müsste. Es ist eigentlich so wie
ich es momentan mache mit meinen Beschäftigungen gut eingespielt. Ich will ehrlich gesagt lieber Musik produzieren als live was zu machen.
Ich weiß aber, bzw. ich kann es mir auch vorstellen daß live einfach süchtig machen kann und letztendlich das geilste ist. Ich kenne
es wenn man Applaus bekommt. Es ist die stärkste Droge auf Erden. Ich hab früher Beat Box gemacht und kenne das daher. Bei Beat box gehen
die Leute besonders ab wenn es fett rüberkommt. Ich würd schon gerne Livemusik machen. Aber ich werde noch warten bis es mich dann
mal wirklich rauszieht und ich quasi nicht anders kann. Bei mir ist halt auch das Problem daß ich ein Alkoholproblem hatte und seit 5 Jahren
trocken bin. Ich will noch warten ,noch stabiler werden damit ich dann ,wenns Spaß macht und gesellig wird nicht wieder anfange zu saufen und zu rauchen.
Und üben muß ich ja auch erst ca. 10 Jahre damit das was ich dann da mache auch wirklich gut ist. Also eins ist sicher. Ich habe einen riesenrespekt
vor Leute die Live aktiv sind. Ich kann mir vorstellen was da für ein Aufwand dahintersteckt und überhaupt so physisch an die Öffentlichkeit zu treten
immer mit dem Risiko daß auch mal was schiefgeht. Aber ich finde eigentlich ist Live zu machen das beste überhaupt. Das sind dann auch Erinnerungen
die einem niemand nehmen kann wenn man hier und dort gewesen ist. Und es macht ja wirklich Sinn. Klar, macht Musik machen immer Sinn, aber Live besonders finde ich. Also ich kann nur jedem der Unterwegs ist aus tiefen Herzen weiterhin viel Spaß wünschen bei der Sache und vieleicht
werde ich ja auch mal aktiv mitmischen. Ich hoffe jedenfalls generell auch daß der Bedarf an kleinen Acts größer wird und ich denke auch daß er
größer wird. Naja wie gesagt ich denk schonmal drüber nach und übe halt mehr auf dem keyboard zu spielen damit ich da mal richtig fit werde.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: harry-tuttle und Moogulator
  • #52
Klingt gut, und könnte ein Schritt sein, den du später mögen könntest. Aber ich bin vielleicht zu live-affin, um da neutral zu sein.
Es stimmt, dass Live auch nicht nur spielen bedeutet, es ist die Präsenz, die Souveräne Show, das Auftreten insgesamt.
Da wirst du als Person auch "bewertet", kann bestätigen dass Live super ist, weil da sind die Leute einfach ehrlich.
Das ist also ein ziemlich schönes Ziel.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Rolo
  • #53
Das ist also ein ziemlich schönes Ziel.
Ja ich denke auch. Und denke daß man das aber auch vorher gut durchdenken muß.
Im denken bin ich langsam, aber zielstrebig. Es ist halt immer schön mit Menschen zusammen zu sein die
zumindest in einem Punkt voll auf einer Wellenlänge sind, und alles andere ist in diesen Momenten dann egal.
So etwas fehlt mir auch total.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Moogulator
  • #54
..und das schöne ist ja daß Musik eine Sprache ist. Es muß da nichts ausdiskutiert werden.
Es ist einfach wie eine Welle auf der alle gemeinsam fliegen. Also nicht falsch verstehen. Ich meine das jetzt wirklich nur
im Kontex Freizeitvergnügen. Aber auch Kunst muß nicht unbedingt spalten oder zum diskurs drängen finde ich. Also ich brauche solche Kunst
jedenfalls nicht über die man streiten soll. Es darf sie aber von mir aus geben. Ich bin ja für Vielfalt. Ich finde auch nicht daß Kunst immer
positiv sein muß oder rosarote Brille. Find ich genauso lahm wie wenn nur düster gezeichnet wird. Aber jetzt rede ich ja selbst schon viel zu viel drüber 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Moogulator
  • #55
USB PD ist super. Es geht oft aber auch mit Step-Up-Konvertern, die USB 5V eingang zu 9V oder 12V ausgang konvertieren. Bei vielen Synths klappt das, weil die Leistung bei nur wenigen Watt liegt.

Ich mag aber auch eher USB mit Power Delivery und höherer Spannung.
Ja, für den TR8s hab' ich mir auch so ein Teil geholt, direkt per USB wie bei SH-4d und (laut der Roland Seite auch) Gaia 2 ist natürlich praktischer.
 
  • #56
Ich finde auch nicht daß Kunst immer
positiv sein muß oder rosarote Brille. Find ich genauso lahm wie wenn nur düster gezeichnet wird. Aber jetzt rede ich ja selbst schon viel zu viel drüber
Ja, ist dann die Frage wie klar und womit man als Künstler wirklich etwas erreicht und dennoch nicht zu früh quasi aufgibt - die innere Schere gegen es muss man gesagt werden. Man kann Meinungen dann vielleicht sogar "tanzen".
Die Gesellschaft scheint aktuell schnell zu urteilen und in Schubladen zu stecken und das hilft Musikern eher nicht, es gibt aktuell schon genug Gründe, um da sogar eher klarer anzusagen. Es ist vielleicht sogar unser Job das mal zu thematisieren.

Es ist noch wahrscheinlicher, dass Dinge mehrdeutig sind - und viele Bands haben mit Symbolen und Missverständlichkeiten auch gespielt, heute müsste das eigentlich eher noch schneller klappen bei einer Reihe Themen.

Das Kunst immer unangenehm zu sein hat ist auch nicht automatisch so.
Wenn man sich nicht eher als Dienstleister sieht, ist Kunst und Musik immer frei - Kunst ist etwas, was schnell nicht mehr geht, wenn sich der Wind dreht.
Subversion, Subtilität - sowas.

Also selbst hier im Forum gibt es solche Sachen übrigens auch, es gibt keinen Bereich, wo es das nicht gibt - denke allerdings, dass die Kunst heute nicht mehr Weg Nummer 1 für sowas ist, da es viel direktere Optionen gibt.
 
  • ^
M.i.a.u.: kafka
  • #57
Wenn man sich nicht eher als Dienstleister sieht, ist Kunst und Musik immer frei - Kunst ist etwas, was schnell nicht mehr geht,
so sehe ich das auch und so ist es auch. Sobald man z.B. für ein Label Veröffentlicht wird das Label und nicht der Künstler entscheiden was zensiert wird und was nicht und was hinzugefügt wird. Es geht dann mehr um das Label und nicht mehr nur um den Künstler alleine. Natürlich gibt es große Unterschiede inwieweit oder überhaupt ein Label in Werke eines Künstlers eingreift. Es gibt auch noch einige andere Gründe warum es wahre Freiheit bedeuted von einem Label unabhängig zu sein und das sind dann die Gründe warum viele Musiker in der Vergangenheit ihr eigenes Label angestrebt haben auch wenn das dann vieleicht einen Haufen zusätzlicher Arbeit bedeuted hat und weniger Reichweite. Freiheit hat halt auch ihren Preis. Aber es ist halt ein gutes Gefühl 100%
selbst aggieren zu dürfen ,finanziell Unabhängig zu sein und sich einfach nur selbst zu verwirklichen.
Das setzt aber trotz allem eine gewisse Objektivität und selbstkritik vorraus. Aber natürlich nur seiner Eigenen Willen und Bedürfnisse letztendlich. Es muß einem ja am Ende nur selbst gefallen wenn man sich das Werk im Sessel sitzen anhört und sich zufrieden zurücklehnen kann, zufrieden "sterben" kann.
Ich sag nur eins, wer sich um zu überleben zum Kasper des Zaster macht ist okay. Aber wegen ein paar Mücken würde ich das nicht machen. Da würde ich auf Geld verzichten und auch darauf verzichten daß jemand anders für mich Promo und Organistaion und Produktion erledigt. Spätestens wenn man mal erlebt hat einer Deadline
gerecht zu werden weiß man wie extrem stressig es sein kann Musik zu machen. Aber das ist von Seiten eines Musiklabels alles legitim. Und man selbst setzt ja auch auf gute Quallität. Aber Zeit ist halt Geld und ich mags lieber Zeitlich unabhängig step by step. Man muß wissen worauf man sich einläßt oder nicht. Wenn ein Label einen ewig warten läßt bis der Release kommt ist genauso stressig wie wenn man mit der Endausarbeitung seiner Tracks zu Potte kommen muß und die Zeit knapp wird. Ich bin froh nie im Musikbussiness gearbeitet zu haben. Es ist verlogen und die Musiker sind eigentlich Sklaven. Es geht um Geld und nicht um die Kunst ansich. Für mich ist die wahre Kunst jene die der Künstler selbstständig nicht im Namen des Geldes sondern wie man es auch nennen will verrichtet und veröffentlicht. Was jetzt nicht heißen soll daß es keine guten Sachen gibt die im komerziellen Sinne entstanden sind aber ich denke es ist klar was ich meine. Und jeder der das verkennt der verkennt es halt. Ich verkenne es nicht sondern erkene jeden hoch an der mir persönlich mit harter und leidenschaftlicher Arbeit in Freiheit gute Kunst die ich genießen kann liefert. Das gleiche gilt für Lehrvideos.
Es gibt Videos die sind 1a aber haben es nicht geschafft wie andere die nicht besser sind aber aus irgendwelchen Gründen halt massig geklickt werden. Die guten die sauwenig klicks haben sind dann oft echte Perlen.
Sorry, hab mich jetzt in eine andere Richtung gebabbelt es ging ja um Messages die Kunst transportiert.
Klar , sobald Dinge extrem polarisieren können besteht die Gefahr daß man Fans verliert oder daß sich welche wegen der Message beginnen zu zanken. Grundsätzlich sollte für einen freien Künstler gelten "was raus muß soll raus". Man kann ja seriöserweise darauf achten daß man vieleicht trotzdem niemanden verärgert. Das muß auch nicht sein finde ich. Es kann passieren, oder auch falsch verstanden werden egal ob Bild oder Ton oder Schrift.
Man muß sich darüber bewußt sein. Also ich wollte nie extrem schocken beispielsweise. Ich bin im positiven wie im Negativen eher für dezente moves. Ich finde generell daß dezent angewendet jegliche Magie überhaupt erst ausmacht. Ein Beispiel: Ich hatte bei einem Song an dem ich momentan arbeite in der Mitte des Song ein kleines
Motiv mit einem Synthisound eingespielt und diesem schon sehr tiefgespielten Sound mit Eq extra viel Bass
gegeben so daß der Sound wunderbar sopran hervortritt. Ich hätte dieses Motiv ,welches sich an einer Stelle
die sich öfter wiederholt befindet und an dieser Stelle wunderbar passt ,also an all diesen Stellen hinkopieren können, aber ich hab das nicht gemacht. Den Part gibt es also nur ein einziges mal in diesem Track und zwar in der Mitte. Ich finde das gut. Es ist genau das Gegenteil von dem was die meißten anders machen. Ich finde so wie ich es gemacht habe ist es eine anregung den Song erneut zu hören. Das sind Tricks die es früher schon gab in den 80ern, aber die heute niemand mehr anwendet was der Grund ist warum heutige Musik zu wenig dynamik hat und schnell totgehört ist.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Moogulator
  • #59
Achso, es geht um Musik. Ich dachte schon es geht um Politik...
mir geht es eigentlich nicht um Politik. Mir geht es eher um Sinnfindung und begreifen wie verrückt die Welt ist, aber auch
wie schön sie gleichzeitig ist. Kontraste sind wichtig.Gemeinsamen Konsens finden ist wichtig und tut den Menschen gut wäre eine Message
die ich gerne visuell und klanglich festhalten würde. Die Welt ist eine Berg und Talfahrt wie ein Trip auf Magic Mushrooms den man nie vergißt.
Politik ist mir zu sehr Wirtschaft. Es muß klar sein daß immer die Wirtschaft alles lenkt. Die Wirtschaft weiß daß sie nicht zu weit gehen darf weil die
Menschen sonst politisch werden und das kann nach hinten losgehen. Anderseits sind die Menschen aber auch auf die Wirtschaft angewiesen.
Was rede ich hier eigentlich😂 Ne aber jetzt mal ernst. Ich will nicht alles in einen Topf werfen aber vieles was momentan als Überreguliert bezeichnet wird sind Errungenschaften die der Wirtschaft, den Konzernen ein Dorn im Auge sind. Da könnte man gern mal ein Lied drüber singen so wie damals "Karl der Käfer"☝️Naja...hab ich Euch schon Frohes Neues gewünscht? Dann jetzt! Gute Nacht🌜
 
  • #60
Hui, mir war schon fast entfallen, was für ein Druck offenbar von Labels kommen könnte oder Verlagen, aber ganz klar - kann das schon was sein.
Bei instrumentaler Musik ist es natürlich eher unkonkret, was da geht - wenn du jetzt aber dich als Act mit einem Schild oder Titel zeigst, der sich sehr klar für etwas ausspricht - was irgendwie kontrovers ist - da gibt es ja genug - dann kann es schon ein Problem werden, irgendwo zu spielen oder ähnliches, während die andere Seite "feiert" - sicher passiert das mehr bei diesen eindeutig politischen Bands - aber sowas gibt es - ist mir auch in den letzten 2 Jahren auch mehr aufgefallen, dass es da bestimmte Voreinstellungen gibt.

Und deshalb ist es auch nicht falsch - wenn man früher einiges über Künstler nicht wusste, so erfuhr man so durch die Blume von schrulligen oder eben anderen Inhalten, aber sagen wie mal - ZB ein bekannter Opernsänger ist massiv für etwas, dann war das auch schnell wieder weg, war ja alles Print. Heute ist sowas eben doch schnell auf Wiedervorlage. Und die Leute bewerten nur noch das. Will man das?


Und manchmal reicht es einfach nur ein ungünstigen Stil zu haben, der zu sehr zwischen den Stilen ist - passt nicht auf Beatport und sonstwo - auch trotzdem spielte ich hier und da, groß und klein - aber wirklich lieb ham'se dich erst, wenn du zu einem Stall gehörst. Und die Leute von dem Festival mögen den. Die Hörer können dich aber daraus befreien…
 
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