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Korg multi/poly - neuer VA mit Wavetable und Voice-Card-Emulation

  • #631
Bei den Digitalen von Korg sind der Radias und Minilogue XD meine Lieblinge.
fairerweise würde ich den Minilogue XD als Hybriden bezeichnen - immerhin sind neben dem Filter auch die Haupt-Oszillatoren analoge VCOs. Das macht es natürlich nicht schlechter (ich bin großer Fan hybrider Synths).
 
  • Hmm
M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #632
Als Korg Fan muss ich sagen: Was eine geile Kiste.
Klang ist der Hammer.
Erinnert mich an den Radias.
Nur klingt er noch klarer und direkter als der Radias. Bei den Digitalen von Korg sind der Radias und Minilogue XD meine Lieblinge.
Aber dieses Teil ist jetzt auch dabei.
Das einzige was ich bemängele ist,
dass es keine Analoge Filter und Amp gibt.
Dies liebe ich am XD.
Der Analoge Filter rundet das ganze einfach schöner ab.
den minilogue könnte man eher zu den analogen zählen, besonders nach heutigen Maßstäben. Der Signalpfad kann ohne Probleme voll analog sein. (Weiss nicht ob man effekte true bypassen kann).
Das schränkt die Möglichkeiten natürlich ein. Aber 2vco's, filter, amp. Analoger als ein teo oder take 5 muss man anerkennen. ;)
Ich find den klang vom multi/poly auch sehr angenehm, aber doch fehlt genau das besondere was einen Radias ausmacht. Heutige va's klingen einfach korrekter bzw. verhalten sich viel mehr wie die analogen Vorbilder. Das war beim radias anders, der war ja einer der schwurbel/plastikbomber und hat damals dafür viel kritik bekommen. Das ist eine ästhetik die man heute nicht mehr findet, weil man das so nicht mehr machen würde.
Aber ich finde der multi/poly ist ein VA der seine Stärken ausspielt. Featurevielfalt, digital only möglichkeiten, layer, viele Stimmen und zum im Vergleich kleinen Preis. Sowas wäre in analog extrem teuer.
Für mich auch einer der besten VA's die man heute kaufen kann.
 
  • #633
den minilogue könnte man eher zu den analogen zählen, besonders nach heutigen Maßstäben. Der Signalpfad kann ohne Probleme voll analog sein. (Weiss nicht ob man effekte true bypassen kann).
Das schränkt die Möglichkeiten natürlich ein. Aber 2vco's, filter, amp. Analoger als ein teo oder take 5 muss man anerkennen. ;)
Ich find den klang vom multi/poly auch sehr angenehm, aber doch fehlt genau das besondere was einen Radias ausmacht. Heutige va's klingen einfach korrekter bzw. verhalten sich viel mehr wie die analogen Vorbilder. Das war beim radias anders, der war ja einer der schwurbel/plastikbomber und hat damals dafür viel kritik bekommen. Das ist eine ästhetik die man heute nicht mehr findet, weil man das so nicht mehr machen würde.
Aber ich finde der multi/poly ist ein VA der seine Stärken ausspielt. Featurevielfalt, digital only möglichkeiten, layer, viele Stimmen und zum im Vergleich kleinen Preis. Sowas wäre in analog extrem teuer.
Für mich auch einer der besten VA's die man heute kaufen kann.

Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte. Für die heutigen Geräte wie Multipoly oder Opsix braucht man deshalb eine basslastige Subwoofer Anlage von Teufel oder JBL um das halbwegs wieder auszugleichen und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ. Der Filter im Radias hatte mehr Biss, der klingt zwar etwas digitaler und alaised wenn man drive drauf gibt, aber die Resonanz hat bei Erhöhung so eine schöne, metallische Textur erzeugt, die bei entsprechenden Hüllkurveneinstellung schön schmatzt und das fehlt teilweise heute. Diese metallische Textur gibt es nicht bei den Raspberry Filtern das klingt abgerundet, matt bei den Filtern im Opsix. Es sind auch eigentlich die falschen Prozessoren, die gar nicht für schnelles und latenzfreies Audio Rendering geeignet sind. Auf diesem Prozessoren läuft auch ein Betriebssystem. Es wäre besser, ein System zu wählen, dass ohne ein OS auskommt, sowie früher die großen Workstations in den Siebziger programmiert wurden. Da hatte man noch direkten Zugriff zur Hardware. Und die Raspberry Boards haben sehr langsame Ram Speicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Darwinian
  • #634
Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte.
Ich hatte ja schon im Grundklang Thread geschrieben dass Druck bei Synths eher eine illusion ist, oft mit Bassanhebung verwechselt wird, die als ständige Beilage meiner Erfahrung nach eher Probleme bei der Integration des Sounds macht. Besser ist es das mit Transienten - z.B. per Pitch Envelope oder (wenn der Filter her gibt) entsprechender Programmierung der FEG - im Attack Bereich des Sounds zu machen, du siehst dann vielleicht an den Boxen dass der Bass nicht ständig wummert, aber die Wahrnehmung von Druck ist trotzdem vorhanden.
und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ.
Wenn der EQ funktioniert bedeutet es ja dass die gewünschten Frequenzen vorhanden sind, sonst könnte man sie nicht anheben.
Es sind auch eigentlich die falschen Prozessoren, die gar nicht für schnelles und latenzfreies Audio Rendering geeignet sind. Auf diesem Prozessoren läuft auch ein Betriebssystem. Es wäre besser, ein System zu wählen, dass ohne ein OS auskommt, sowie früher die großen Workstations in den Siebziger programmiert wurden. Da hatte man noch direkten Zugriff zur Hardware. Und die Raspberry Boards haben sehr langsame Ram Speicher.
Mittlerweile besitzen die meisten auch nur halbwegs modernen Prozessoren die nötigen DSP Funktionen, von daher sind es nicht die falschen aber auch nicht unbedingt die modernsten Prozessoren die aktuell in Hardware verbaut werden. BWL technisch herrscht imho hier das Minimalprinzip, die eigene Software mit möglichst geringem Hardware Aufwand zu realisieren.
 

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