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Korg multi/poly - neuer VA mit Wavetable und Voice-Card-Emulation

  • #631
Bei den Digitalen von Korg sind der Radias und Minilogue XD meine Lieblinge.
fairerweise würde ich den Minilogue XD als Hybriden bezeichnen - immerhin sind neben dem Filter auch die Haupt-Oszillatoren analoge VCOs. Das macht es natürlich nicht schlechter (ich bin großer Fan hybrider Synths).

EDIT: angestoßen durch den Grübler von @Rasenmähermann: eigentlich ist es tatsächlich eher ein Analogsynth mit zusätzlichem digitalen Oszillator. Ob der gesamte sonstige Signalweg (abgesehen von den FX) analog ist, weiß ich allerdings nicht. Ein mfb Dominion Club wird ja auch als Analogsynth bezeichnet.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #632
Als Korg Fan muss ich sagen: Was eine geile Kiste.
Klang ist der Hammer.
Erinnert mich an den Radias.
Nur klingt er noch klarer und direkter als der Radias. Bei den Digitalen von Korg sind der Radias und Minilogue XD meine Lieblinge.
Aber dieses Teil ist jetzt auch dabei.
Das einzige was ich bemängele ist,
dass es keine Analoge Filter und Amp gibt.
Dies liebe ich am XD.
Der Analoge Filter rundet das ganze einfach schöner ab.
den minilogue könnte man eher zu den analogen zählen, besonders nach heutigen Maßstäben. Der Signalpfad kann ohne Probleme voll analog sein. (Weiss nicht ob man effekte true bypassen kann).
Das schränkt die Möglichkeiten natürlich ein. Aber 2vco's, filter, amp. Analoger als ein teo oder take 5 muss man anerkennen. ;)
Ich find den klang vom multi/poly auch sehr angenehm, aber doch fehlt genau das besondere was einen Radias ausmacht. Heutige va's klingen einfach korrekter bzw. verhalten sich viel mehr wie die analogen Vorbilder. Das war beim radias anders, der war ja einer der schwurbel/plastikbomber und hat damals dafür viel kritik bekommen. Das ist eine ästhetik die man heute nicht mehr findet, weil man das so nicht mehr machen würde.
Aber ich finde der multi/poly ist ein VA der seine Stärken ausspielt. Featurevielfalt, digital only möglichkeiten, layer, viele Stimmen und zum im Vergleich kleinen Preis. Sowas wäre in analog extrem teuer.
Für mich auch einer der besten VA's die man heute kaufen kann.
 
  • #633
den minilogue könnte man eher zu den analogen zählen, besonders nach heutigen Maßstäben. Der Signalpfad kann ohne Probleme voll analog sein. (Weiss nicht ob man effekte true bypassen kann).
Das schränkt die Möglichkeiten natürlich ein. Aber 2vco's, filter, amp. Analoger als ein teo oder take 5 muss man anerkennen. ;)
Ich find den klang vom multi/poly auch sehr angenehm, aber doch fehlt genau das besondere was einen Radias ausmacht. Heutige va's klingen einfach korrekter bzw. verhalten sich viel mehr wie die analogen Vorbilder. Das war beim radias anders, der war ja einer der schwurbel/plastikbomber und hat damals dafür viel kritik bekommen. Das ist eine ästhetik die man heute nicht mehr findet, weil man das so nicht mehr machen würde.
Aber ich finde der multi/poly ist ein VA der seine Stärken ausspielt. Featurevielfalt, digital only möglichkeiten, layer, viele Stimmen und zum im Vergleich kleinen Preis. Sowas wäre in analog extrem teuer.
Für mich auch einer der besten VA's die man heute kaufen kann.

Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte. Für die heutigen Geräte wie Multipoly oder Opsix braucht man deshalb eine basslastige Subwoofer Anlage von Teufel oder JBL um das halbwegs wieder auszugleichen und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ. Der Filter im Radias hatte mehr Biss, der klingt zwar etwas digitaler und alaised wenn man drive drauf gibt, aber die Resonanz hat bei Erhöhung so eine schöne, metallische Textur erzeugt, die bei entsprechenden Hüllkurveneinstellung schön schmatzt und das fehlt teilweise heute. Diese metallische Textur gibt es nicht bei den Raspberry Filtern das klingt abgerundet, matt bei den Filtern im Opsix. Es sind auch eigentlich die falschen Prozessoren, die gar nicht für schnelles und latenzfreies Audio Rendering geeignet sind. Auf diesem Prozessoren läuft auch ein Betriebssystem. Es wäre besser, ein System zu wählen, dass ohne ein OS auskommt, sowie früher die großen Workstations in den Siebziger programmiert wurden. Da hatte man noch direkten Zugriff zur Hardware. Und die Raspberry Boards haben sehr langsame Ram Speicher.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, T.O.M. und Darwinian
  • #634
Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte.
Ich hatte ja schon im Grundklang Thread geschrieben dass Druck bei Synths eher eine illusion ist, oft mit Bassanhebung verwechselt wird, die als ständige Beilage meiner Erfahrung nach eher Probleme bei der Integration des Sounds macht. Besser ist es das mit Transienten - z.B. per Pitch Envelope oder (wenn der Filter her gibt) entsprechender Programmierung der FEG - im Attack Bereich des Sounds zu machen, du siehst dann vielleicht an den Boxen dass der Bass nicht ständig wummert, aber die Wahrnehmung von Druck ist trotzdem vorhanden.
und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ.
Wenn der EQ funktioniert bedeutet es ja dass die gewünschten Frequenzen vorhanden sind, sonst könnte man sie nicht anheben.
Es sind auch eigentlich die falschen Prozessoren, die gar nicht für schnelles und latenzfreies Audio Rendering geeignet sind. Auf diesem Prozessoren läuft auch ein Betriebssystem. Es wäre besser, ein System zu wählen, dass ohne ein OS auskommt, sowie früher die großen Workstations in den Siebziger programmiert wurden. Da hatte man noch direkten Zugriff zur Hardware. Und die Raspberry Boards haben sehr langsame Ram Speicher.
Mittlerweile besitzen die meisten auch nur halbwegs modernen Prozessoren die nötigen DSP Funktionen, von daher sind es nicht die falschen aber auch nicht unbedingt die modernsten Prozessoren die aktuell in Hardware verbaut werden. BWL technisch herrscht imho hier das Minimalprinzip, die eigene Software mit möglichst geringem Hardware Aufwand zu realisieren.
 
  • #635
Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte. Für die heutigen Geräte wie Multipoly oder Opsix braucht man deshalb eine basslastige Subwoofer Anlage von Teufel oder JBL um das halbwegs wieder auszugleichen und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ. Der Filter im Radias hatte mehr Biss, der klingt zwar etwas digitaler und alaised wenn man drive drauf gibt, aber die Resonanz hat bei Erhöhung so eine schöne, metallische Textur erzeugt, die bei entsprechenden Hüllkurveneinstellung schön schmatzt und das fehlt teilweise heute. Diese metallische Textur gibt es nicht bei den Raspberry Filtern das klingt abgerundet, matt bei den Filtern im Opsix. Es sind auch eigentlich die falschen Prozessoren, die gar nicht für schnelles und latenzfreies Audio Rendering geeignet sind. Auf diesem Prozessoren läuft auch ein Betriebssystem. Es wäre besser, ein System zu wählen, dass ohne ein OS auskommt, sowie früher die großen Workstations in den Siebziger programmiert wurden. Da hatte man noch direkten Zugriff zur Hardware. Und die Raspberry Boards haben sehr langsame Ram Speicher.
Wahrscheinlich ist es egal, wei die Rechenleistung heute wesentlich höher ist und es ist einfacher. Man weiß ja auch nie ob sich der Mehraufwand lohnt und mit Käufen belohnt wird.
Trotzdem ist der multi/poly das, was man damals wollte. Vielleicht kannst du dich noch erinnern. Man sollte sich echt mal die alten Forenposts anschauen zu der Zeit. Allgemein gabs immer viel Kritik für Klang und unerwünschte Nebeneffekte oder eigensiniges Verhalten.
Ich hatte und habe noch einige alte VA's, weil ich die immer mochte. Wenn du dir einen ION anschaust oder auch der Nord lead ist ein gutes Beispiel, auch wenn der einer der VA's war, der mehr Anerkennung bekommen hat, hört man einfach wie eigenwillig die klingen, an verschiedener Stelle. Beim ion ist das zum Beispiel sehr präsent. Auch der Virus hat stark polarisiert und Argument waren damals eher die Möglichkeiten als der Klang. Das sieht heute wieder anders aus und kommt in überaschend vielen Kommentaren zum tragen.
EIgenwillige Filter. Die Meinung zum Radias war damals dünn, wie ein x beliebiges Plugin und als Vergleich wurde der ms2000 oft herangezogen.
Ich hab das nicht bewertet im Sinne von besser und schlechter, finde aber die neuen VA's sind näher an den analogen Vorbildern. Deswegen den Ion als Beispiel, weil der macht da ziemlich deutlich.
Das ist klassische subtraktive Synthese und doch klingt es an vielen Stellen anders. Allein die Filter stechen immer wieder stark heraus.
Der Sound ist heute klarer, viel weniger Artefakte und dreck und er ist differenzierter. Fm klingt viel realistischer, besonders filter fm.

Dadurch haben VA's weniger, das sie abheben und wirken den echten analogen dann oft unterlegen. Eben wie eine nicht ganz so gute Kopie. Und die alten sind so "schlecht", dass es wieder eigenständig wirkt.
So sehe ich das. Gibt aber auch sicher Leute, die heutige Maschinene bevorzugen.
 
  • #636
Wenns für mich geil klingt, ist es geil.
Scheißegal Welcher Synth.
Und wenns mich total anmacht, dann kommt es in den Track und der Synth der diesen Sound produziert ist dann einer meiner Lieblinge.
Egal ob die ganze Welt ihn hasst, ich liebe ihn und das zählt.
Und dieses Verhalten trägt dazu bei, dass ich meinen eigenen Sound habe.
Und das ist auch gut so.

Wenn du den Sound eines Synth affengeil findest, dann kauf ihn, nutz ihn und lass ihn Teil deines eigenen Sounds werden.

Ist der Synth kostenlos und hundert Jahre alt, scheißegal.
Wenn dich der Sound geil macht, dann nutze ihn.
 
  • #637
Wenns für mich geil klingt, ist es geil.
Scheißegal Welcher Synth.
In meinem Fall ist es eher meine Aufgabe den Synth "geil" klingen zu lassen, wenn die entsprechenden/nötigen Funktionen vorhanden sind und die nicht sehr ungeschickt realisiert worden sind funktioniert das bei mir auch recht gut und ich muss natürlich auch was Zeit zur Einarbeitung einplanen.
Ich hatte und habe noch einige alte VA's, weil ich die immer mochte. Wenn du dir einen ION anschaust oder auch der Nord lead ist ein gutes Beispiel, auch wenn der einer der VA's war, der mehr Anerkennung bekommen hat, hört man einfach wie eigenwillig die klingen, an verschiedener Stelle. Beim ion ist das zum Beispiel sehr präsent. Auch der Virus hat stark polarisiert und Argument waren damals eher die Möglichkeiten als der Klang. Das sieht heute wieder anders aus und kommt in überaschend vielen Kommentaren zum tragen.
Micron steht hier auch noch einer, schon wegen der FM Verschaltungen mit drei Oszillatoren und den 2 Filtern. Da hab' ich zugeschlagen als das Teil verramscht wurde, schon weil die PCs damals bei halbwegs leistungsfähigen und gutklingender Software schnell an ihre Grenzen gekommen sind, da war man für jede Entlastung dankbar.
Virus ist erst mit dem TI und der erst nach diversen Software Updates für mich interessant geworden, von den Nord Leads ist keiner bei mir (außer zum testen) gelandet.
 
  • #638
Nach langem Hin-und Her hab ich mir heute das Modul gegönnt, gabs günstig lokal. Klingt auch hier sehr geil. Eigentlich hatte ich ja ein Auge auf den TEO-5 Desktop als Ersatz für den immer noch auf sich warten lassendem UB-X geworfen, aber nachdem ich das Vergleichsvideo zwischen TEO-5 und dem Multi/Poly gesehen hatte und dann nochmal einige Demos und Tracks angehört habe, fiel die Entscheidung zugunsten des MP Moduls, zumal das für mich noch ein paar mehr Vorteile bietet.

Ich habe das Plugin vom multi/poly und das Ding ist wirklich eine Zauberkiste, was den Klang angeht. Damit sind sehr komplexe Klänge möglich, die man so in Hardware selten findet. Vielleicht klappt es bei mir dieses Jahr auch mit dem mono/poly ... aber der neue ASM scheint auch ganz geil zu sein.
 
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M.i.a.u.: electric guillaume, microbug und Sulitjelma
  • #639
Ich liebe den direkten Sound vom Radias (hat aber leider zuwenig Druck/Fülle).
War dann aber enttäuscht vom Multi/Poly - klingt leider zu verwaschen (mehr Druck und Fülle hat er aber).
Gibts irgendwelche Optionen um ihn näher an den Radias zu bringen ? Drift oder die Voice Cards deaktivieren ?
 
  • #640
Ich glaube die haben sich viel Mühe gegeben, damit er nicht wie ein Radias klingt. Es gibt doch viele Geräte, die auf der Radias Engine basieren. Kauf doch lieber eines davon und verlange nicht vom M/P sich in Richtung 2000er VA zu verbiegen. Das wird nicht funktionieren.
 
  • #641
Was ich übrigens ganz ganz schlimm fand beim M/P und mit der Hauptgrund warum ich ihn nicht behalten habe: es lassen sich keinerlei Parameter über MIDI steuern. Kein CC, kein SysEx, nix, nada!
Es ist also schlichtweg unmöglich, einen sei es noch so mächtigen MIDI Controller hinzuzunehmen, um beispielsweise zwei Hüllkurven gleichzeitig im Zugriff zu haben.
Wäre eigentlich was für microbugs Hall of Shame.
 
  • ^
M.i.a.u.: Michael Burman
  • #642
Ich liebe den direkten Sound vom Radias (hat aber leider zuwenig Druck/Fülle).
War dann aber enttäuscht vom Multi/Poly - klingt leider zu verwaschen (mehr Druck und Fülle hat er aber).
Gibts irgendwelche Optionen um ihn näher an den Radias zu bringen ? Drift oder die Voice Cards deaktivieren ?
Zu verwaschen vielleicht weil die Sounds zu sehr effektschwanger sind? Oder keine sauberen Höhen wenn viele Schwebungen im Spiel sind? Ich hab gehört das der Filter nicht wirklich offen ist, wenn man den Cutoff Regler auf Anschlag voll aufdreht klingt der Sound nicht richtig hell im Vergleich zu anderen aktuellen VAs und analogen Synths. Bandlimitation?
 
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  • #643
Was ich übrigens ganz ganz schlimm fand beim M/P und mit der Hauptgrund warum ich ihn nicht behalten habe: es lassen sich keinerlei Parameter über MIDI steuern. Kein CC, kein SysEx, nix, nada!
Wird man händisch per Matrix einprogrammieren müssen, zumindest sieht es in der Native Version danach aus als ob das funktionieren würde.
Wäre eigentlich was für microbugs Hall of Shame.
Ich glaub' @microbug hat selbst einen, ich bin ja bisher nur Zuschauer und warte ab ob Updates mein Problem mit der Kiste lösen, vielleicht kann er mehr als ich dazu schreiben.
 
  • #644
Bin gestern schwach geworden und habe mir die native Version des MultiPoly auf die Festplatte geholt.
Klingt in meinen Ohren im ersten Eindruck wirklich fett und analog, was auch immer das für den einzelnen bedeuten mag
Jetzt gab es ja hier irgendwo ein Vergleichsvideo mit dem TEO5, in dem das Fazit lautete, dass es kaum Unterschiede gäbe und in dem Video klang das auch so. Nachdem ich jetzt seit kurzem beide besitze, habe ich nur mal kurz jeweils das Preset verglichen, das den berühmten Tom Sawyer Sound von Rush nachbildet. Da ist der TEO 5, für mich, als bekennender Softwarefanboy, klarer Sieger.
Allerdings glaube ich, dass man da am MultiPoly noch etwas tunen kann. Soweit bin ich aber noch nicht.
Mal sehen.
 
  • #646
Ja, aber das ist nicht dasselbe. Muss man dann für jedes Patch machen.
Ab einer bestimmten Komplexität des Synth würde ich eh bei meinen Sounds Macros mit Morphing programmieren wollen und der Zugriff auf einzelne Parameter per CC bringt nicht mehr all zu viel. Mich wundert es aber schon ein wenig dass die üblichen GM/GS Verdächtigen wie Cutoff und Resonanz und Amp Hüllkurve nicht auf CC gelandet sind. Bei der Native Version wird man dank Parameter Automation generell das Problem nicht haben,
 
  • #647
Für mich auch einer der besten VA's die man heute kaufen kann.
Definitiv. Ich finde das ist im Moment der geilste und umfassendste HW-Synth überhaupt.

Selbst als Plugin macht er vom Sound und den Features her eine richtig gute Figur.


Die heutigen (Raspberry) Synths klingen stärker nach Software, teilweise zu polierter Klang und es fehlt eine gewisse Schwere und Druck im Klang die es früher bei den VAs und Workstations gegeben hatte. Für die heutigen Geräte wie Multipoly oder Opsix braucht man deshalb eine basslastige Subwoofer Anlage von Teufel oder JBL um das halbwegs wieder auszugleichen und viel Einsatz von Kompressor/Limiter, Tubesimulator und EQ.
Ich verstehe diese Aussage nicht ganz, du hast im M/P sowohl einen EQ am Schluss der Kette, um den Frequenzgang zu formen, als auch alle Möglichkeiten per Kompression oder Distortion/Wavshaper/Decimator allen möglichen Schmutz reinzubringen. Da ist doch Alles da, was man braucht um den Klang so zu formen, wie man es will.


Dadurch haben VA's weniger, das sie abheben und wirken den echten analogen dann oft unterlegen. Eben wie eine nicht ganz so gute Kopie. Und die alten sind so "schlecht", dass es wieder eigenständig wirkt.
So sehe ich das. Gibt aber auch sicher Leute, die heutige Maschinene bevorzugen.
Naja, das führt ja zu den selben Diskussionen, wie immer. Wo ist denn der M/P einem Analogen unterlegen? Welcher Analoge machten denn Wavetable, oder hat denn Waveshaping-OSCs. 4 OSCs pro Instanz und 4 Multitimbrale Instanzen? Dabei noch 60 Stimmen, d.h. im Zweifelsfall brüllen dich 128 Oszillatoren an?

Es heißt zwar VA, weil es irgendwie eine Hommage an die subtraktive Architektur der gängigen Analogen Synths ist, aber der Daseinszweck der VA war nie, analoge Synths einfach nur zu emulieren. Sie können viel viel mehr und es hat sich auch eine andere Art von Soundästhetik entwickelt, die analoge wiederum nicht können.


aber der neue ASM scheint auch ganz geil zu sein.
Also auf dem Papier hört sich das super spannend an. Ich habe allerdings meinen Hydrasynth verkauft, da ich mit dem Klang nicht wirklich zurechtkam. Der Levian scheint da in eine ähnliche Richtung zu gehen, was man so in den ersten Videos sieht.
 
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M.i.a.u.: NicGrey und Karmaloge
  • #648
Meine anfängliche Begeisterung hält sich mittlerweile in Grenzen.
Wenn der Sound mich auf meinen KS Digital C88 nicht ganz vom Hocker hauen ist das so.
Denn auf den C88 hör ich alles.
Was auf den C88 geil klingt, ist geil.
Der MultiPoly ist ok.
Aber nix was ich umbedingt brauche.
Ein 1:1 Klang des Radias hätte ich gekauft.
Aber da es den MultiPoly auch als Plugin gibt hätte mir das für den Radias auch gereicht.
Finde die Radias Pads sehr geil.
 
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M.i.a.u.: Darwinian
  • #649
Ich finde das Plugin enttäuschend. Am Anfang war ich begeistert. Aber ich habs bisher in noch keinem Track im Einsatz gehabt. Im Gegensatz zu z.B. Pigments 7....
Die Bedienung ist einfach sch....ön. Nicht meine Tasse Kaffee.
 
  • #650
@Artur Ria : Anfangs hatte ich es auch überraschend wenig eingesetzt. Das oben verlinkte Video bzgl. Filter FM fand ich sehr nützlich. Pigments ist natürlich dagegen die Wollmilch-Sau, MultiPoly schon mehr Spezialist. Bedienung finde ich zumindest ganz o.K., kenne aber auch die anderen "Natives". Auch da hat Pigments natürlich schon die Nase vorne.
 
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M.i.a.u.: Artur Ria
  • #651
Die Tage kam dann auch von dort eine Antwort, die sagte, das wären metrische Schrauben. Sind sie aber definitiv nicht, schon vom Durchmesser her. Toll, jetzt bin ich genauso schlau wie vorher.
Die hier sind z.B. "passend für Lichtstative SLS6 und SLTS09":
Passt wahrscheinlich nicht für Korg, oder doch? :sowhat: Angaben wie M6 etc. wären aber schon nett bei solchen Schrauben, nicht wahr? :sowhat:
 
  • #653
aber danke für den Findungsversuch :)
Ich habe Schrauben für meine Gitarre gesucht, und die wurden mir mit angezeigt. ;-) Dabei ist mir leider inzwischen entfallen, dass es Flügelschrauben sein sollten. :warichnich: Ansonsten "liebe" ich es, wenn auch z.B. bei Taschen angegeben wird "passend für", aber keine Abmessungen. :selfhammer: Bei Schrauben ähnlich "hilfreich" mit der Angabe "passend für". Ich habe aber Flügel gesehen und an deine Fragestellung gedacht. ;-)
 
  • #655
Ok, ich geb es auf, werde mit dem Ding einfach nicht warm, wie schon beim Modwave zuvor. Der Sound ist zwar wirklich toll aber das ganze Handling einfach nicht meins. Stand deswegen die letzte Zeit quasi nur rum und daher steht mein Modul jetzt hier im Markt, incl. diverser Soundsets - falls jemand Interesse haben sollte.

… und wieder wech.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Artur Ria
  • #656
Ok, ich geb es auf, werde mit dem Ding einfach nicht warm, wie schon beim Modwave zuvor. Der Sound ist zwar wirklich toll aber das ganze Handling einfach nicht meins. Stand deswegen die letzte Zeit quasi nur rum und daher steht mein Modul jetzt hier im Markt, incl. diverser Soundsets - falls jemand Interesse haben sollte.

… und wieder wech.
Mit der Editorsoftware auch nicht besser?
 
  • #658
Vom Sound enttäuschend oder fehlende Features?
Features sind Super, Presets sind toll, aber sobald ich anfange selbst Sounds zu schrauben kam da bei mir nur sehr starre kalte und flache Sounds raus. Das hab ich mit zahlreichen anderen Synths nicht so erlebt. Aber manchmal passt es einfach nicht. Polyend Medusa oder Moog Sub25 waren bei mir auch so Kandidaten. Siehe @microbug s Beitrag.
 
  • #659
Seit Lieferbarkeit des Moduls habe ich diesen bei Thomann auf meiner Wunschliste stehen, konnte mich aber noch nicht dazu durchringen, diesen in den Warenkorb zu verschieben. Der Preis ist es nicht alleine, aber ich kann tatsächlich auch nicht benennen, warum ich so zögerlich bin.
 
  • #660
Features sind Super, Presets sind toll, aber sobald ich anfange selbst Sounds zu schrauben kam da bei mir nur sehr starre kalte und flache Sounds raus. Das hab ich mit zahlreichen anderen Synths nicht so erlebt. Aber manchmal passt es einfach nicht. Polyend Medusa oder Moog Sub25 waren bei mir auch so Kandidaten. Siehe @microbug s Beitrag.
Klingt für mich so das die Presets nur deshalb gut klingen weil da viel Effekte drauf sind? Und wenn man die abschaltet, wenig Substanz im Klang übrig bleibt? Aber finde ich dann schon komisch, wozu dann dieser ganze Aufwand mit Voicecard Simulation und so solche Sachen wenn das nicht vorteilhaft für den Klang ist? Oder man muss viel mit dem Modulationsmöglichkeiten tricksen, um da ein lebendigen Sound herausholen? Hast du mal probiert, den Waveshaper zu benutzen und dort mit einer Sinuswelle einen tiefen Ton zu erzeugen, den man als Subosc verwenden könnte , um dadurch den Sound mehr Bauch zu geben? Hat bei mir bei anderen Synths funktioniert. Die Wahl der Filtertypen macht auch keinen unterschied?
 
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