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OnTopic Sequencer Empfehlung

Bitte genau im Thema bleiben (wie es im ersten Beitrag steht). Bei neuen oder anderen Themen bitte einen eigenen Thread aufmachen!
Hallo zusammen,

ich suche einen Hardware Sequencer ohne riesen Lernkurve mit welchem ich meine 2 Moogs und meinen Microfreak ansteuern kann. sowie als auch meine Soft Synths mit ansteuern kann.

Oxi One habe ich mir angesehen , tolles teil aber sehr teuer und auch komplex.

Empfehlungen und wovon Ihr abraten würdet: Immer her damit. Ich schiele ein wenig auf den Korg 64.
 
mir wäre der Polyend SEQ eingefallen, aber der ist a) ebenfalls teuer und b) neu imho vergriffen. ;-)
 
Sicher das ein Sequencer reicht? Oder soll später noch mehr Funktionalität dazu kommen wie Automationen? Wie sieht es mit Polyphonie aus?
Für mich geht nichts über eine MPC live .
 
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M.i.a.u.: mooglich
Da der Hapax zu teuer und zu komplex wäre, würde Ich den Pyramid nennen wollen. Den müsste es eigentlich recht "günstig" gebraucht geben. Der ist aber auch nicht grade unterkomplex.
Das dir auf Dauer der Korg 64 ausreicht als "Haupt" Sequencer glaube Ich nicht so recht.
Ist ja tatsächlich "auch" nur nebenbei ein Sequencer. ;)
 
Oxi One habe ich mir angesehen , tolles teil aber sehr teuer und auch komplex.
der wäre jetzt meine Empfehlung gewesen. Gebraucht ist ein MkI doch bei 400€ und die Basics sind sehr einfach erlernbar. Komplex kann es schon werden , ja.. aber man muss nicht alles beherrschen und es ist doch gut ein Gerät zu haben das noch mehr Möglichkeiten bietet als man initial vielleicht braucht

der Korg64 find ich umständlich und auch irgendwie recht limitiert

vorstellbar wäre vielleicht als Zwischending n. Arturia Keystep-Pro
 
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M.i.a.u.: sllk
...vorzugsweise für's Studio und wenn das Geld egal ist: genoQs Octopus - der Benutzeroberfläche wegen...

...ansonsten von mir klar Empfehlung für den Hapax - den Oxi habe ich nicht wirklich probiert weil mir die Funktionen und Möglichkeiten nicht gleich klar waren, im Sinne von: unter der Haube steckt da viel, aber es ist für mich nicht direkt zugänglich...
 
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M.i.a.u.: microbug
  • #10
wäre ich zurückhaltend den zu empfehlen
Der ist auch gut. Hab den ja auch selbst lange benutzt. Ich kenne den Oxi nicht darum kann Ich das nicht so richtig einschätzen.
Aber ja, so n Arturia Keystep-Pro wird wohl erstmal am ehesten passen.

...aber wir wissen doch wo das endet (Cirklon^^) darum wollte Ich den Pyramid auch mal erwähnt haben.
 
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M.i.a.u.: verstaerker
  • #11
Der ist auch gut. Hab den ja auch selbst lange benutzt. Ich kenne den Oxi nicht darum kann Ich das nicht so richtig einschätzen.
Aber ja, so n Arturia Keystep-Pro wird wohl erstmal am ehesten passen.

...aber wir wissen doch wo das endet (Cirklon^^) darum wollte Ich den Pyramid auch mal erwähnt haben.
kommt halt drauf an wie man arbeiten möchte. Wenn man eher lange Sequenzen einspielen will ist man mit nem Pyramid vermutlich besser bedient

will man eher mit nem modernen Stepsequencer-Konzept arbeiten ist man mit nem OXI sicher besser bedient
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #12
Für simpel und 2 Moogs tut es auch ein Beatstep Pro. Keystep Pro ist auch nicht verkehrt.
 
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M.i.a.u.: microbug und Vintageuser
  • #13
Sequencer mit bester Preis-/Leistung:
  • älteres Notebook (ggf. afbshop.de o.ä.) kostet ca. 200€, falls noch nicht vorhanden
  • mit kostenloser DAW wie Ableton Lite, ...
  • Midi-Interface wie z.B. CME U6MIDI Pro - MIDI Interface (<50€)
Bei allen anderen ärgert man sich doch nur mit Bedienung und Einschränkungen herum.

Falls es Hardware sein muss und 4 Spuren ausreichen - Roland MC-101. 128 Steps pro Pattern und die Patterns sind in Scenes schön aneinanderreihbar.
 
  • Hmm
M.i.a.u.: verstaerker
  • #14
Sequencer mit bester Preis-/Leistung:
  • älteres Notebook (ggf. afbshop.de o.ä.) kostet ca. 200€, falls noch nicht vorhanden
  • mit kostenloser DAW wie Ableton Lite, ...
  • Midi-Interface wie z.B. CME U6MIDI Pro - MIDI Interface (<50€)
Bei allen anderen ärgert man sich doch nur mit Bedienung und Einschränkungen herum.

Falls es Hardware sein muss und 4 Spuren ausreichen - Roland MC-101. 128 Steps pro Pattern und die Patterns sind in Scenes schön aneinanderreihbar.
na klar und dann clickert man mit ner Maus Klötzchen ins Midigrid .. viel Spaß
 
  • #15
Ich weiß nicht, ob man für 2 Moogs und 1 Microfreak einen TR-REC-Style Sequencer braucht. Steht auch nicht in den Anforderungen des TO.

Ich würde eher meinen, dass man mit einem DAW als Sequencer eben
  • sehr einfach beliebig lange Sequenzen aufzeichnen kann (ich finde 64 Steps gar nicht so lange und das ist die Grenze der meisten Sequencer)
  • einfach quantisieren kann
  • einfach editieren und rückgängig machen kann
  • etc...
Ich weiß, das ist nicht so GAS-romantisch aber realistisch muss man sich fragen, ob man an die 1000€ für einen Sequencer ausgeben möchte, um dann mehr Einschränkungen zu haben als mit einem 200€ Notebook.
 
  • #16
Ich weiß nicht, ob man für 2 Moogs und 1 Microfreak einen TR-REC-Style Sequencer braucht. Steht auch nicht in den Anforderungen des TO.

Ich würde eher meinen, dass man mit einem DAW als Sequencer eben
  • sehr einfach beliebig lange Sequenzen aufzeichnen kann (ich finde 64 Steps gar nicht so lange und das ist die Grenze der meisten Sequencer)
  • einfach quantisieren kann
  • einfach editieren und rückgängig machen kann
  • etc...
Ich weiß, das ist nicht so GAS-romantisch aber realistisch muss man sich fragen, ob man an die 1000€ für einen Sequencer ausgeben möchte, um dann mehr Einschränkungen zu haben als mit einem 200€ Notebook.
klingt als hättest du möglicherweise ? noch nie mit einem guten Hardware-Sequencer gearbeitet. Nur weil eine DAW viele Features bietet , ist der Workflow noch lange nicht einladend und kreativitätsfördernd. Das mag auch individuell verschieden sein.

Sehr sehr vielen Menschen fehlt bei einer DAW halt das Hands-On . Es fühlt sich indirekt an. Es ist ähnlich einladend wie eine Excel Tabelle.
Für eine DAW bräuchte man dann sowas wie n Push oder dergleichen .. dann wäre aber der Preisvorteil dahin.

Ich gehe mal davon aus das der Fragende einen triftigen Grund hat nach einem Hardware-Sequencer zu fragen.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #17
dann mehr Einschränkungen zu haben als mit einem 200€ Notebook

...Einschränkungen? - welcher Art?...

...zu Deinem 200€ Notebook brauchst Du aber dann auf jeden Fall noch eine Eingabe-Hardware - bspw. den Push 3 oder was Akai - da sind dann auch 600-1200€ anzusetzen...
 
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M.i.a.u.: sllk und verstaerker
  • #18
Ich gebe zu, dass ich noch nicht so viele HW-Sequencer getestet habe. Die Specs haben mich immer abgeschreckt. ;-)

Ich hatte aber ja auch bereits in meinem ersten Posting auf HW in der letzten Zeile hingewiesen. Wenn man mal den Workflow raus hat und die wichtigsten Tastenkombinationen kennt, ist der Sequencer im MC-101 gar nicht so übel.

Richtig gut arbeiten kann man meines Erachtens mit Sequencern in Workstations wie Roland Fantom oder Akai MPC. Zumindest MPC ist ja sogar günstiger als Oxi One.

Wahrscheinlich auch ganz gut, wenn man gerne menudived, soll der Retrokit RK008 sein. Aber eben auch schon wieder mit Käbelchen bei 500€.
 
  • #19
Die Specs haben mich immer abgeschreckt. ;-)

...ok, das könnte jetzt eine Tangente zum eigentlichen Thread werden, aber - auch um auszuschließen, dass Du einer Miss-Konzeption unterliegst:

welche Einschränkungen, was an den Daten der Hardware-Sequencer hat Dich abgeschreckt?
 
  • #20
Richtig gut arbeiten kann man meines Erachtens mit Sequencern in Workstations wie Roland Fantom oder Akai MPC. Zumindest MPC ist ja sogar günstiger als Oxi One.
finde ich ziemlich mixed bei ner MPC. So live einklopfen ist ganz cool .. aber will man das dann editieren findet man sich schnell bei einem schlechten Mix aus Daw und Hardware wieder.

Die verschiedenen Sequencer-Konzepte haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Ich fühle mich mit nem OXi/Hapax oder Cirklon viel direkter mit der entstehenden Sequence verbunden und mehr eingeladen wirklich zu experimentieren.
 
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M.i.a.u.: sllk, treponema und C0r€
  • #21
welche Einschränkungen, was an den Daten der Hardware-Sequencer hat Dich abgeschreckt?
  • Maximale Step-Länge
  • Polyphonie
  • Quantifizierungsfreiheiten - sind unquantisierte Aufnahmen möglich?
  • Limitierungen Anzahl Tracks
Aber ich will hier gar nicht polarisieren - ist alles nur meine persönliche Meinung - hängt natürlich auch immer stark davon ab, was für eine Art von Musik oder Verwendung man anstrebt.
 
  • #22
  • Maximale Step-Länge
  • Polyphonie
  • Quantifizierungsfreiheiten - sind unquantisierte Aufnahmen möglich?
  • Limitierungen Anzahl Tracks

- die mir bekannten bzw. von mir genutzten Hardware-Sequencer können mindestens 128-Steps
- weitere Steps kann man durch Verknüpfen von 'lanes' hinzufügen

...wieviele Steps braucht es damit es nicht beschränkend wäre?...

- die mir bekannten bzw. von mir genutzten Hardware-Sequencer können alle Polyphonie pro Step
- am wenigsten vielleicht der Octopus, der nur sieben Noten pro Step* kann

*10 Lanes, jeweils ein Step gleichzeitig

...wieviele Noten pro Step wären denn für Polyphonie notwendig?...

- Quantifizierung: alles möglich analog DAW


- Limitierung der Track-Zahl: für mich 'befreiend'

...wieviele Tracks will man denn mit drei Geräten Sequenzieren?...
 
  • #23
Ein sehr simpler Sequencer wäre die Novation Ciruit Tracks. Einfacher geht meiner Meinung nach nicht.

Dann kann ich nur noch von dem hier schon erwähnten Sqarp Pyramid sprechen. Dank der wunderbaren Bedienungsanleitung lassen sich die Basics recht schnell erlernen und es gibt ein nettes Overlay mit den wichtigsten ShortCuts. Nicht einfach aber auch nich wirklich kompliziert. Das ist aber ein Gerät was man schon wollen muß, der Pyramid ist commitment.

Gerade fällt mir noch der Akai APC64 ein der bietet einen StandAlone Sequenzer und kann aber auch als DAW Controller benutzt werden.
Ansonsten wurde hier ja schon alles gängige erwähnt.
 
  • #24
Es wurde hier nach einem Hardware-Sequencer gefragt. Ich bin nicht überzeugt das es zielführend ist eine Grundsatz-Diskussion über Sinn und Zweck eines Hardware-Sequencers zu führen.

Vor allem sollte der Fragesteller darstellen was ihm wichtig ist, wie er sich vorstellt zu arbeiten und vielleicht ganz simpel was dabei herauskommen soll. Dann könnte man gezielter Sequencer empfehlen.
 
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M.i.a.u.: KleinKlang und sllk
  • #25
Dann kann ich nur noch von dem hier schon erwähnten Sqarp Pyramid sprechen. Dank der wunderbaren Bedienungsanleitung lassen sich die Basics recht schnell erlernen und es gibt ein nettes Overlay mit den wichtigsten ShortCuts. Nicht einfach aber auch nich wirklich kompliziert. Das ist aber ein Gerät was man schon wollen muß, der Pyramid ist commitment.
ich finde die shortcuts halb so wild ... es ist viel eher wie das Gerät Sequencing denkt. Man muss erstmal den Unterschied zwischen Polymetern und Polyrhythmen verstehen und warum man da ein und auszoomen kann und wie das mit polyrhythmen zusammenspielt. Ich fand das schon sehr anspruchsvoll.
Besonders nervig fand ich immer, das man nicht nachträglich das Tempo einer eingegebenen Sequenz ändern kann.

Gleichzeitig ist es aber auch einer der wenigen Sequencer die überhaupt korrekt mit Polymetern und Polyrhythmen umgehen.

Daher keine Empfehlung als ersten und einfachen Stepsequencer. Eher ein Spezialist.
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: sllk
  • #26
Ich bin nicht überzeugt das es zielführend ist eine Grundsatz-Diskussion über Sinn und Zweck eines Hardware-Sequencers zu führen.

...bei meiner Nachfrage und meinen Antworten geht es mir darum mögliche falsche Vorstellungen klarzustellen und dadurch eine bessere Beratung zu realisieren...

...wenn klar ist worauf bei einem Sequencer Wert gelegt wird kann man sicher auch besser das eine oder das andere Gerät empfehlen - denn so ähnlich sie sind, gleich sind die Sequencer nicht - weder in der Bedienung, noch im Funktionsumfang...
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon
  • #28
Mir fällt grade der pioneer toraiz squid ein. Was haltet ihr von dem als Masteresequenzer?
Den fand ich ziemlich gut... aber hab ihn eines Tages abgestoßen. Er hat einige Schwächen die gut mit nem Update verbessert werden könnten, aber das wird eben nicht mehr kommen.
Für sehr wenig Geld und wenn man sich im klaren ist das er nicht mehr weiterentwickelt wird, könnte man ihn gut nehmen.
 
  • #29
ich finde die shortcuts halb so wild ... es ist viel eher wie das Gerät Sequencing denkt. Man muss eerstmal den Unterschied zwischen Polymetern und Polyrhythemn verstehen und warum man da ein und auszoomen kann und wie das mit polyrhythmen zusammenspielt. Ich fand das schon sehr anspruchsvoll.
Besonders nervig fand ich immer, das man nicht nachträglich das Tempo einer eingegebenen Sequenz ändern kann.

Gleichzeitig ist es aber auch einer der wenigen Sequencer die überhaupt korrekt mit Polymetern und Polyrhythmen umgehen.

Daher keine Empfehlung als ersten und einfachen Stepsequencer. Eher ein Spezialist.
Ja, da hast du vollkommen recht.
Wie gesagt, der Pyramid ist wie ich finde ein Gerät was man wollen möchte, auch wenn es evtl. so klingt, sollte es keine Empfehlung als erstes Gerät sein. Der fordert schon ein wenig Gehirnschmalz!

Das einfachste was ich kenne und hier habe ist die Circuit Tracks. Ist nicht wirklich ein reiner Sequencer eher eine Groovebox mit bis zu 4 Midi Tracks.
Rein vom Sequencer her ist das Teil so einfach….Die Möglichkeit Samples hoch zuladen in Verbindung mit dem einfachen HandsOn feeling, Parameter Lock und oder MotionRecording waren die Gründe warum ich die Tracks behalten habe.

Ich bin der Meinung das einfachste was man bei mehreren MidiTracks so empfehlen kann sind Arturia Beatstep Pro oder Keystep Pro(Rundumsorglospacket) da hat man ne ganze Weile Spaß. Wenn es dann irgendwann mehr sein darf gibt’s dann halt die anderen Verdächtigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Empfehlungen und wovon Ihr abraten würdet: Immer her damit. Ich schiele ein wenig auf den Korg 64.
Den SQ-64 habe ich neben etlichen anderen und finde den durchaus passend. Aber mit den 3 Melodiespuren ist es dann auch vorbei. Leichte Bedienbarkeit. Nicht zu komplex, aber es geht trotzdem ne Menge. Auch das Format finde ich sehr schön. Falls Du Akkorde auf dem Microfreak programmieren willst: Der Korg zeigt beim Drücken eines Steps den ganzen Akkord ( 4 Stimmen - mehr kann der Microfreak eh nicht) im Klartext, das machen nur wenige.

Nachteil sind für mich die eigentlichen Step/Pattern-Tasten (also das Hauptfeld): die haben so einen Feel, bei dem man immer nicht weiß, ob man jetzt gedrückt hat oder nicht. Alle anderen Taster sind super! Warum sie die nicht auch für das Sequencerfeld genommen haben...

-beaes
 

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