Snythesizer 500 bis 1.000 € für schnellen Erfolg?

Zaphod schrieb:
Aber Popmusik ohne jede Idee von Harmonielehre schreibt sich nicht besonders leicht, sorry.


und mit einem alpha juno würde er sicher gar nicht froh - und seine popmusik auch nicht.


ich finde er hat genau das richtige gemacht - eben pragmatisch und ohne den hier vorherrschenden dogmen dass die geräte an sich so wichtog wären.

jetzt hat er alles in einem gerät und wenn er talent hat ist das hundertmal sinnvoller als so eine klangliche einschränkung wie durch die ganzen analogen subtraktiven. (mögen sie in ihrer domäne auch super klingen)
 
Moogulator schrieb:
aber ich glaub hier wollten dich alle mehr so auf die Seite der "puren" Synthesizer bringen.

...eine Woche Rückgabe bei Onlinekauf gibts. Oder Kulanz.



ad 1: nein - das hält nur von der musik ab :)

ad 2: LOL - bei onlinekauf 30 tage
 
sehe das auch so - Alpha Juno und Co sind zu limitiert und die Ansprüche und "Lern mal" Sachen.. es ist letzlich mit vielen Einstiegen möglich. Allerdings AUCH mit nem Alpha, denn der ist schnell erlernt. so gesehen gibt es hier keine richtige Antwort, finde deinen Weg.
 
also wurde es jetzt doch ein MoxF ... ich denk das ist in Deinem Fall kein Fehler, denn dieses Gerät kann das was Du so beschreibst oben und mit Deinem schon sehr knappen Preisrahmen am ehesten auch. Denn von Sound Programmieren und Musik Theorie etc. hast Du ja scheinbar auch noch kaum Ahnung wie Du schreibst? Und genau diese Dinge nehmen Dir solche Geräte ein bisschen ab, da schon sehr viele fertige Sounds drauf sind und zig Spielhilfen, die es eben so in DAWs auch nicht unbedingt direkt gibt, außer über Pluginverkettungen etc. und so einen Arpeggiator wie Yamaha den so ausstattet allein durch die Presets hab ich noch nirgend wo anders gefunden und ich hab so ziemlich jeden VST Arpeggiator den es gibt ..

Und grad bei den Bands die Du so aufzählst, da sind welche dabei, die werden von zig Cover Musikern genau auf solchen Geräten wie diesem MoxF auch seit Jahren immer wieder gecovert, weil eben grad auf diesen Rompler Workstations Sounds für solche Musik bereits spielfertig programmiert worden sind und da massenweise als Presets und Ideen drin liegen. Zudem kannst Du bei dem MoxF ja auch noch Sounds kaufen, falls Dir die nicht reichen die schon drin sind ...

Aber diese Bands selbst haben wohl wahrscheinlich anders gearbeitet, da werden die meisten wohl mit richtigen Synthesizern heran gegangen sein ... aber zu deren Zeit gabs auch solche günstigen Workstations noch nicht, die so viel drinne hatten für so wenig Geld!? Wer weiß ob da sich der ein oder andere nicht auch sowas geholt hätte ... ? Und bei Deinem Preisrahmen kannst Du das mit Deinem Originalanspruch sowieso vergessen! Und nur mit DAW auch, weil dazu müsstest Du dann schon auch Sound programmieren können weil da ist nicht immer alles schön spielfertig gleich vorbereitet, bei VSTs schon gar nicht ... ;-)

Probier die Kiste aus, 30 Tage hast Du Zeit oder? Und nimm Sie Dir auch ... Handbuch durch machen, Youtube Tutorials ausprobieren ... aber bedenke eines noch, Hits macht man nicht in ein paar Tagen und schon gar nicht ohne Vorkenntnisse, dass muss man lernen und das dauert ... Jahre ... ! Also wenn es nicht gleich klappt, muss nicht die Kiste schuld sein ...
 
1000 Ocken? und nichteinmal ein Audiointerface drin. :?
Was´n das fürn Händler gewesen? Ein Yamaha MX 49 gibs für unter 500,- Das hätte ich sogar bevorzugt ;-)
 
tom f schrieb:
ist doch alles dran...
genau und im Vergleich zum Mini MX ist der MoxF allein schon sound ausstattungsmäßig ein Raumschiff ... weil er unter anderem den gesamten Wellenform Vorrat des Motif XF bekommen hat was so gut wie das doppelte ist ... und das für grad mal 999 EUR ... noch billiger hätten Sie das Teil nicht raushauen können, wer kauft eigentlich jetzt noch den großen XF ?? Der beginnt ja immer noch bei 2600 EUR und das ohne Audiointerface in dem Fall !? :waaas: :mrgreen:
 
Ja dann hätte er sich die Volcas kaufen müssen ... wobei das sind dann eher wieder Lupen oder ? :lollo: :mrgreen:
 
Danke erst mal an Moogulator und clipnotic :)

Ihr habt mir mit Eueren Beiträgen am meisten geholfen.

Klar hätte ich mit einem Venom und einer Zeitschriften DAW 750 Euro gespart,
aber der MOXF6 hat 4 (?) Arpeggiatoren - und die helfen beim Spielen ohne
Kenntnisse ungemein. Da kann man richtig schöne Sachen zaubert...

Und natürlich werde ich mich irgendwann mit Harmonielehre beschäftigen
müssen, aber ich bilde mir ein, dass auch ein wenig Harmonieempfinden
hilfreich ist - und ich bin eben jemand, der gerne erste Erfolge erzielt, die
dann ein Ansporn sind, weiterzumachen.

Aber da kann ich bei den ganzen Fachleuten hier wohl nicht mitreden...

Ich werde das Gerät mal testen - auch mit Hilfe der Youtube-Videos.
Wnn ich die Sounds in etwa so hinbekomme, einige meiner Lieblings-
songs annähernd nachzuklimern, wäre ich schon überglücklich :)

Bezüglich der MoneyBack-Garantie habe ich mal eine eMail geschrieben,
wäre ja hilfreich zu wissen, dass ich evtl. nach 2 Wochen doch in einen
Microkorg und Cubase LE umzuswitchen.... :)

https://www.thomann.de/de/helpdesk_moneyback.html

Und vielen Dank noch mal an die hilfreichen und interessanten
Meinungen und Tips :)
 
dbra schrieb:
Meine Fresse, was ein Scheißding... Audio-Interface + Midi-Controller + etwas Software und er hätte musikalsich das gleiche gehabt. Und hätte max. 300 Euro gekostet. Welcher absolute Anfänger braucht halbgewichtete Tasten?

und was ist an dem gerät nun scheisse?

und die halbwegs brauchbare kombi um 300.- für audio- und midiinterface sowie controller und software musst du bitte nennen.

...warum soll ein anfänger eine halbwegs anständige klaviatur haben ?
die frage verstehe ich nicht - warum soll er denn keine haben ?
 
Vielleicht meint er die Unkosten bei einem Einbruch?

@BlueMoon_TH
Begeisterung ist das wichtigste. Leg los und lass mal was hören :P
 
BlueMoon_TH schrieb:
Und natürlich werde ich mich irgendwann mit Harmonielehre beschäftigen
müssen, aber ich bilde mir ein, dass auch ein wenig Harmonieempfinden
hilfreich ist - und ich bin eben jemand, der gerne erste Erfolge erzielt, die
dann ein Ansporn sind, weiterzumachen.


also wenn du glaubst dass hier viele eine ahnung von harmonielehre haben dann irrst du gewaltig.

ich schätze mal (ganz spekulativ) dass unter den häufig aktiven usern vielleicht 10 oder 20 sind die das musikalische handwerk solide beherrschen.

die allermeisten wissen wohl mal grade was eine quinte ist - und haben evtl. darum am liebsten monophone synths

:)
 
Das was du für deine Musik brauchst wirst du finden, mehr oder weniger mit allem. Das ist nicht so zwingend umzusteigen und so und ist auch nicht so ein wichtiger Aspekt.

Arper haben andere aber auch, und die Anzahl der Arper spielt keine große Rolle. Und manchmal kann so ein Arper eines Microkorgs durch seine Step-Taster intuitiver sein als die vielen Presetmuster wie das Yamaha so anbietet. Auch wenn man das auch selbst machen kann, da ist das immer ein wenig "vorgefertigt". Ich meine damit - Du setzt beim Microkorg zB (nur als Beispiel) 8 Schritte, die gespielt werden sollen oder nicht, damit wird das Muster rhythmisch anders und kann auch verändert werden.

Das ist keine Frage der Anzahl sondern wie es sich dir präsentiert und wie es gemacht ist, DESHALB mögen viele hier auch diese hier oft genannten Synths..
Also nicht nur deshalb aber auch.

Der Grund warum hier alle irgendwie was sagen ist - sie wollen dich bewahren oder auch erden oder sowas..
Das ist alles gut und mit Wasser gekocht wird hier und anderswo auch.
 
BlueMoon_TH schrieb:
Nun - was soll ich sagen ... ich habe mein Budget ausgereizt und weiß nicht so
recht, ob ich die "richtige" Entscheidung getroffen hab.

Also - bei mir steht jetzt ein MOXF6.

Warum bin ich doch nicht so ganz zufrieden?
Weil ich nicht weiß, ob ich einen Fehler gemacht hab' und nicht vielleicht doch
eine Mininova oder eine Ultranova hätte nehmen sollen, um den von mir so
verehrten Bands "klanglich" möglichst nahe zu kommen.


zuerst mal glückwunsch zu deinem synth

ist ein tolles gefühl das ding heim zu bringen, auszupacken und aufzubauen.
wird wahrscheinlich nicht der letzte sein :)

ein fehler ist es nur wenn DU damit keine musik machst.
ob der MOXF6 zu DIR passt weiss niemand und nur DU kannst es ausprobieren.
ist schon viel geld mal eben so ins blaue geschossen.
aber entweder kriegst du das gerät in den griff, oder es ist lehrgeld ...
schrieb ich oben schon ... mussten alle durch

die 30 tage rückgabe gibt es nur bei online/versand käufen.
wenn du direkt im laden kaufst ist das reine kulanz des händlers.

ich kann dir nur nochmal raten.
such dir jemanden in deiner gegend der zeug zuhause hat und probier soviel wie möglich durch.
 
Ich glaub, wir haben hier bei unseren tips ein paarmal "Sounds machen" mit "Musik machen " verwechselt.
Wenn der Kollege bmth mit nem moxie ein gutes Gefühl hat, seine Ideen damit verwirklichen zu können , und damit dann wirklich coole Musik macht, so ist doch das Ziel erreicht.

Lieber gute Musik mit nem moxie machen, als keine mit vielleicht "amtlicheren" gear .....
 
Nen 1000der is sich happig und viel, aber der Vorteil liegt jetzt somit auch darin das du dir als anfänger schonmal etwas Kabelsalat sparst ;-)

Ich denke für Anfänge ist das ganz gut. Mein erster Synth war der microKORG, gerade wie Mic auch schon sagte, wegen des coolen Arps der sehr intuitiv ist. Dazu kam dann noch ein Kaosspad3 für effekte und drums. Damit konnte man schon viel machen, weil looprecorder im KP3.

Aber wenn du damit nicht klar kommst, hier gibts ja auch den Maschieenenhandel^^
 
tom f schrieb:
also wenn du glaubst dass hier viele eine ahnung von harmonielehre haben dann irrst du gewaltig.

ich schätze mal (ganz spekulativ) dass unter den häufig aktiven usern vielleicht 10 oder 20 sind die das musikalische handwerk solide beherrschen.

die allermeisten wissen wohl mal grade was eine quinte ist - und haben evtl. darum am liebsten monophone synths

:)

:supi: :lollo:

Schön beschrieben! :mrgreen:

@BlueMoon_TH:
Mach Dich mit dem Thema nicht irre, am Anfang sollte man erst mal heraus finden wie man am besten Freude hat mit dem Musik machen, denn zu Beginn wird man ja sowieso erst mal bombardiert mit zig technischen Fachbegriffen und lauter so Zeug was man vorher noch nicht gehört hat usw. ... also ich würde erst mal gucken wie das jetzt so mit dem MoxF ist, da mal das Handbuch durch machen und wenn Begriffe kommen die Du nicht verstehst, mal danach googlen ... und im Forum fragen kann man ja auch noch. Und wenn Du das mal so durch hast und Deinen MoxF ganz gut kapierst, dann erst würde ich mit der Musik Theorie anfangen, also mal gucken wie das so ist mit Tonleitern, Akkorden und Harmonien ... immer schön eins nach dem anderen, denn selbst das größte Wissen über Musik Theorie nützt einem nicht viel, wenn man es auf seinem Equipment noch nicht umsetzen kann ...
 
dbra schrieb:
Ich hätte zum Einstieg einfach nicht soviel Geld rausgefeuert, besonders nicht für einen Rompler. (die Dinger hasse ich einfach abgrundtief)

Ich hab hier das Focusrite Scarlett 2i2 und das Alesis QX49. Reicht zum Einstieg völlig. Dazu dann noch Freeware-VSTs (z.B. TAL Noisemaker) und noch eine DAW (bei mir Ardour, für den Threadersteller wohl eher ungeeignet). Fertig.

OK, mir ist das Focusrite-Ding mittlerweile auch zu klein, da ich vier Synths hab, aber das fällt bei ihm ja erstmal weg.

ich hatte ja auch zu controller und software geraten - aber wenn eine all in one lösung mehr gefällt ist es auch ok.
mit dem teil kann man sicher SEHR viel machen - jedenfalls deutlich mehr als mit einem reinen synthesizer.
 
Ich habe heute mal etwas herumgespielt und bin im Prinzip sehr zufrieden.
Im Performance-Modus hab ich relativ schnell den Groove von "Clocks" ge-
funden, der dann auch für Nichtklavierspieler mit der linken Hand durch
einfach Tastenkombination zu der Melodie geführt wird.
Fehlt halt nur noch der Lead-Sound durch die rechte Hand ;-)
Außerdem hab' ich einen Groove gefunden, der ähnlich dem von "Crockets
Theme" ist. Na ja - durch Youtube konnte ich dann sogar mit der rechten
Hand den Lead-Sound (nicht die Flächen) nachspielen...
Erste Erfolge, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben... :)
Das einzige, was mir noch ein klein wenig "fehlt" ist der Analog-Sound
der Originale. Aber ich denke, dieser Weg bringt schneller Erfolge.
Mit nur einem Synthi müsste ich ja all' das, was jetzt das Gerät macht,
selbst einspielen...

PS: Sorry, wenn ich nicht mit Fachbegriffen um mich werfe.... Ich bin
eben durch und durch "Anfänger" :)

Viele Grüße
Torsten
 
clipnotic schrieb:
tom f schrieb:
also wenn du glaubst dass hier viele eine ahnung von harmonielehre haben dann irrst du gewaltig.

ich schätze mal (ganz spekulativ) dass unter den häufig aktiven usern vielleicht 10 oder 20 sind die das musikalische handwerk solide beherrschen.

die allermeisten wissen wohl mal grade was eine quinte ist - und haben evtl. darum am liebsten monophone synths

:)

:supi: :lollo:

Schön beschrieben! :mrgreen:

@BlueMoon_TH:
... immer schön eins nach dem anderen, denn selbst das größte Wissen über Musik Theorie nützt einem nicht viel, wenn man es auf seinem Equipment noch nicht umsetzen kann ...

Ich sag ja nicht, er solle zunächst die Ideen hinter J.S. Bach seinem Werk verstehen. Aber: Das hier ist halt zuallererst ein Fricklerforum, und keines, welches Popmusikanten immer für voll nimmt. Hier gibt's Acid-Battles, keinen PSB-Pop-Wettbewerb. Ich als überzeugter, feuerfester Popmusiker halte den Song für wichtiger als den Sound. Ein richtig starker Song klappt immer, am Lagerfeuer auf der Klampfe, am Klavier, am Jupiter 80. Deshalb wäre meine Priorität - bevor ich richtig Geld für Frickelgear ausgäbe - ein paar Stunden Klavier- oder Gitarrenunterricht und ein passendes, günstiges, gutes, nicht zu komplexes Instrument. Um in den Pop zu finden und zu begreifen, was in so einem Song passiert.
Ich finde es jetzt aber auch nicht schlimm wie der OP die Sache angegangen ist. Klingt doch alles entspannt und auf dem richtigen Weg, weitermachen!
 
Na ja ob das immer nur ein Acid Battle Forum war und ist, von denen hört man halt am meisten weil andere zu viel schweigen ... keine Ahnung? Und ich als überzeugter Electro und Sequenzer Musiker (ich hab auch schon 2 Pop Nummern remixen dürfen), der aber brav mittlerweile viel Zeit für das Lernen von diesen klassischen Theorie Dingen investiert hat, (ich schreib sogar ein eigenes Buch zur Zeit drüber auf Sequenzer Musiker Niveau aber erst mal nur für mich ... :mrgreen: ) stelle immer mehr fest, dass wenn man das wirklich mal zu begreifen beginnt, dass es diese ganzen altbackenen Musiker Unterschiede im Prinzip in der Realität überhaupt nicht gibt. Musik ist Musik und da gibts einfache und komplexe und Ende.

Und man braucht auch keinen Klavierunterricht um das zu lernen und man muss auch nicht mit Dominanten Bezeichnungen und Fachbegriffen ewig lang um sich werfen damit es sich interessanter und gehobener anhört und Noten lernen braucht man auch nicht mehr, zumindest dann nicht wenn man nicht covern / nachspielen oder aus Notenblättern was für die Produktion "raus klauen" will ... oder schreibt heute noch Jemand beim Pop Produzieren das Ganze noch in Noten auf? (Außer für Cover Liederbücher natürlich? :nihao: )

Trotzdem kann man diese Theorie problemlos lernen mittlerweile und zwar genauso "komplex" wie das bei der gewünschten Zielrichtung eben gewünscht ist ... nur wenigstens ein Gerät zum Ausprobieren wird man brauchen und da er eben einen sehr technischen MoxF und kein Klavier da stehen hat, sollte er eben erst mal seinen MoxF so ein bisschen raffen ... oder nicht?

Nicht falsch verstehen, grad die Tasten zu lernen, ist ein super und sehr wichtiges Feature, das hab ich auch erkannt ... aber richtig, wer nicht Bach werden will, muss sich ja auch nicht durch alles quälen und schon gar nicht durch klassisch deluxe, wie es aber oft ja leider beim Klavierunterricht und auch in vielen entsprechenden Büchern abläuft, vielleicht nicht überall ... !?

Und grad wenn ich Pop Musik machen wollen würde, dann würde mir das auf einem Rompler mit entsprechenden Sounds UND ja sogar auch ein paar Ideen Vorlagen zum direkt abgucken und lernen können aus dem Genre, auch viel mehr Spaß machen anstatt auf einem Klavier ... er fängt ja erst an!? Und packen wird es ihn nur wenn es ihm erst mal Spaß macht und dann kommt der Rest von selbst ... so wie bei vielen anderen auch, denn dann kommen die ersten Fragen, wie man was hin kriegt und dann sucht man dann die Lösungen weil man es wissen will ... und diese Lösungen lernt man DANN nicht weil man muss, sondern weil man Bock drauf hat! ;-)
 
Danke :phat:

Auf Youtube kann man bei Helldriver2010 sehen, was mit dem MOX6 so alles möglich ist.
Wie gesagt, die Sounds passen nicht 100%ig - die Songs klingen aber gut ;-)

So... genug für heute ;-)
 
Ja der Mox ist der Vorgänger von Deinem MoxF, also Du hast noch ein bisschen mehr an Soundmaterial drin ... aber 100% soundidentisch wirst Du mit dem Gerät natürlich nicht sein, was jetzt die Original Musiker betrifft! Wenn das Dein absolutes Ziel ist, dann musst Du doch noch ein bissle länger sparen ... oder ein deluxe VST Soundprogrammierer werden, was vielleicht billiger als die Original Hardware wäre aber durchaus auch ein bissle dauern tät ... ! :mrgreen:

Ne, also wirklich, check das Ding aus, hör Dir die Sounds und vor allem auch mal die Performances an und spiel mit dem Arpeggiator rum etc. ... und sobald Du merkst, ok, jetzt möchtest Du auch mal richtig Melodien und eigene Ideen spielen / machen können, dann fang auch mal an so Musik Theorie Grundlagen Dir anzuschauen ... und wenn Du da dann fit bist, dann gehst zum Tastenunterricht ... falls Du Bock drauf hast, auch noch so richtig spielen zu können ...
 
Also, ich finde, der MoxF ist schon eine recht gute Wahl. Glückwunsch! Allerdings fast schon ein bißchen luxuriös. Wenn ich dafür Geld und Platz gehabt hätte, hätte das vielleicht auch meine Wahl sein können. Finde ich also wirklich nicht schlecht.
(War "Thomann" statt "Thomas" gemeint?)

Na, jedenfalls, ich hatte ja schon oben beschrieben, daß Du mit dem Audio-Interface den Gerätesound auch durch ein Plugin ersetzen kannst (wie hier für den Vorläufer MOX-6 gezeigt). Statt also ggf. eines Tages für den Analogbereich Zusatzsounds für den MoxF (auf Hardwarekarte oder so) zu kaufen, würde ich eben zum OP-X Pro II-Plugin raten (wie gesagt, wenn der bei Dir läuft). '80er-Pop kann sich damit z.B. so anhören (wobei der noch nichtmal 'nen Chorus eingebaut hat, wenn man etwa noch den kostenlosen TAL-Chorus dazuschaltet, klingt's manchmal noch cooler).
Dann noch eine DX-7-Emulation (OxeFM, Hexter, oder teurer NI FM7/FM8), ein Drumplugin (SR202) und ein Sampler (Shortcircuit, HighLife, oder teurer NI Kontakt), und man kommt dem Gear der großen Vorbilder schon einigermaßen nahe (merke ich auch gerade).
Was mit einem Rompler allein vielleicht immer noch nicht so ganz gelingt (ich hab' übrigens auch ein Romplermodul und hab' auch versucht, es wie einen Synth zu programmieren, mußte aber einsehen, daß ich das praktisch nur begrenzt kann; besser wäre es höchstens mit zig Hardwarereglern wie beim JD-800).
Am Ende ist es auch 'ne ganze Menge Arbeit (und "Skill"), wenn es besser als Alleinunterhalter klingen soll. Jan Hammer hatte laut Interview zeitweilig auch 'ne 80-Stunden-Woche (und ab Staffel 4 hat er sich ja auch mehr oder weniger trotz des enormen Erfolgs zurückgezogen).
BlueMoon_TH schrieb:
Außerdem hab' ich einen Groove gefunden, der ähnlich dem von "Crockets
Theme" ist. Na ja - durch Youtube konnte ich dann sogar mit der rechten
Hand den Lead-Sound (nicht die Flächen) nachspielen...
Bei "Crockett's Theme" ist diese "lässig rollende" Bassline-Sequenz ziemlich speziell und macht einen großen Teil des Reizes des Stückes aus (neben dem abrupten Akkordwechsel des Pads, den ich erstaunlicherweise auch so bei Lalo Schifrins Dirty Harry-Thema gefunden habe, sonst (bisher) nirgends)). Die meisten, die da covern, sogar Kebu, kriegen die Bassline überhaupt nicht hin (hätte er's nicht besser machen können?). Gruselig! Ich hab' mich auch schon oft daran versucht, vielleicht hab' ich's zu 90% (mit einem selbstgeschriebenen Sequenzer unter Linux), traue mich wegen Copyright aber nicht, es hochzuladen. Hier versucht es einer seit 16 Jahren. Auf Dein Ergebnis wäre ich jedenfalls gespannt!
 
Da hier das Wort MOX6 öfter gefallen ist:

Ich habe mich im Jahr 2012 ein paar Monate mit dem MOX6 beschäftigt. Hier die vier kurzen Arrangements, die ich in den Monaten Juni und (nach einer Pause, da kein Bock auf den MOX6) September komplett nur auf dem MOX6 erstellt habe:


play:
(Synthpop Brass)

play:
(Reggae Hip Guitar)

play:
(DX Brass Sax)

play:
(Chillout)

Seitdem wieder kein Bock auf den MOX6. Vielleicht irgendwann mal wieder? :roll: :lollo:

Lustig ist es, wenn man alle vier parallel spielen lässt. Yamaha-Tischhupen-Suppe. :lol:
 
clipnotic schrieb:
... als ich jahrelang nur mit DAW rum musizierte und im Rechner blieb, hatte ich zumindest so manches Geschiss nicht und die Songs sprudelten ... seit ich Hardware wieder mit einbeziehe krieg ich irgendwie keinen Song mehr fertig ... :mrgreen:

Ich schätze mal, das kommt auch darauf an was einen inspiriert.
Wenn ich mir vorstelle ich säße hier nur mit Software - mein Ding isses nicht.
Das ist denke ich auch ne Sache wie man drangeht.
Sicherlich hat der Eine oder Andere mehr Ideen MIT Software - der Andere oder Eine braucht für seine Umsetzung dann doch eher ne Tastatur (oder zwei oder drei :roll: ).
Mir persönlich geht es so, daß ich auf jedem Fall Tasten brauche - mag auch sein daß ich noch keine hammergeile Software habe (weiß der Geier).
Das Beste in so einem unklaren Fall ist sicher auch ein Treffen mit anderen "Irren" (<---ich schließ mich da mit Irren definitiv nicht aus) um mal zu sehen wer, was, wie macht - damit man "seine" Richtung finden kann.
 
Software schließt Tasten doch nicht aus, ich hab gleich 88 davon dran hängen an meinem PC und da gingen auch mehrere von !? :mrgreen:

Das Problem mit viel neuer Hardware im Moment ist einfach, dass sie sich in den letzten Jahren nicht wirklich weiter entwickelt hat, bei so einigen Dingen läuft das zum Teil sogar noch so und weniger noch, wie es war, bevor ich mit Software überhaupt anfing, zumindest was Bedienung und Features betrifft, grad da wird es sogar scheinbar mit Absicht weniger, weil es ja scheinbar IN ist zu reduzieren, weil weniger ja mehr ist und man ist da heutzutage ja kreativer und bla bla ... man konzentriert sich halt fast nur noch auf Noobs, das ist das Hauptproblem und ich glaub auch, dass das teilweise gestreute Ausreden sind, weil man einfach nicht mehr zusammen bringt? :roll:

Und der Hauptpunkt ist einfach noch, wenn neue moderne Hardware nicht mal gegen gute Software ankommt aber ein zigfaches kosten soll, ja dann kann man auch gleich Software kaufen ... oder man guckt sich den Vintage Hardware Markt ein bisschen genauer an! Kostet im Vergleich zu aktuellen Hardware Preisen auch nicht unbedingt mehr! ;-)

Aber für einen puren Anfänger ist Software wiederum nicht gerade leicht, weil da kriegt man direkt von Beginn an alle Features vor die Nase geknallt und hat ja noch kein Vorwissen, was man für sich braucht und was nicht ... und grad wenn man musikalisch was machen will, bietet sich sowas wie eine kleine Workstation für den Beginn schon mal besser an, weil da kann man gleich mal spielen und muss nicht erst Musik ITler werden! Der nächste Schritt ist dann irgendwann, dass man ja das ganze aufnehmen will und da gehts dann ja sowieso los mit PC und Software Zeug und wenn man dass dann macht, weiß man schon mal ein bissle mehr und lernt dann auch VSTs kennen ...

Mit Software anzufangen würde ich nur so "easy Techno" Musikern empfehlen ... wobei die aber ja eher auf Hardware setzen um live das cooler rüber zu bringen ...
 
Was so eine Workstation gut kann:

  1. Einschalten
  2. Sound auswählen
  3. Spielen ohne sich Gedanken über Latenz, Treiber usw. zu machen.
Wenn man das durch hat, möchte man als Nächstes dann vielleicht eigene Songs machen?...

Tja, hier wird es auf der Workstation schon sehr unübersichtlich... Einspielungen editieren... Wie haben das nochmal alte Ägypter gemacht?... :lollo:

Und dann setzt man sich an eine DAW, und da muss man halt die Hürde mit Treibern und Latenzen überwinden, und wenn man das geschafft hat, dann wird die Workstation obsolet, bzw. falls die Tastatur gut ist, bleibt nur das.

Für eine DAW wäre ein gutes Backup-Konzept nicht verkehrt. Während der Aufspielung des Backups kann man wieder ein bisschen auf der Workstation rumklimpern. Also zur Überbrückung als Zeitvertreib, falls man ohne Musikmachen keine Minute aushält. :mrgreen:
 

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