ASM HydraSynth Explorer / Deluxe 8/16 Voices "Wave Morphing" - V2.0

tatsächlich, das war mir bei der ersten begeisterung über eine batteriebetriebene miniversion durch die lappen gegangen. hm, muss man sich dann mal näher ansehen, wie das ui mit weniger knöppen dann läuft…
Bin stutzig geworden über den geringeren Preis zur Desktop Variante. Bei schnellen Draufschauen war mir das auch erst nicht aufgefallen.
 
Habe zwar keinen Hydrasynth, aber mich würde Folgendes interessieren:

Soweit ich mich erinnern kann, war das Besondere am Ribboncontroller, das er exakt mit der Tastatur korrespondiert. Soll heißen, berühre ich den Controller auf der gleichen Höhe wie C3 auf der Tastatur, so erklingt dort auch C3.

Bei der 73 Tastenversion ist der Ribboncontroller aber "nur" so lang, wie bei der normalen Keyboardversion!

Warum haben die den Ribboncontroller nicht auch exakt so lang wie die 73er Tastatur gemacht.....?

Finanzieller Grund?

:confused:
Das hat mich auch gewundert. Bei der 4 Oktaven Version kannst du im Thereminmodus darauf spielen und weisst genau wo du drücken musst für den entsprechenden Ton. Funktioniert aber auch nur semigut und auch nur, wenn du vorher den Ribbon genau kalibriert hast.
 
Gibt es hier jemanden, der einen Access Virus und einen Hydrasynth hat und die beiden Synths kurz vergleicht, bzw. erklärt welcher synth für welche Sounds eingesetzt wird
Der alte Virus hat viel mehr Stimmen, einen Ausgang mehr... Aber die Bedienung des ASM mit zusätzlichen Displays und einer gefinkelten Modmatrix erscheint mir intuitiver...
Die Fatartastatur des Virus ist sehr schön spielbar, dafür ohne polyaftertouch
 
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Gibt es hier jemanden, der einen Access Virus und einen Hydrasynth hat und die beiden Synths kurz vergleicht, bzw. erklärt welcher synth für welche Sounds eingesetzt wird
Der alte Virus hat viel mehr Stimmen, einen Ausgang mehr... Aber die Bedienung des ASM mit zusätzlichen Displays und einer gefinkelten Modmatrix erscheint mir intuitiver...
Die Fatartastatur des Virus ist sehr schön spielbar, dafür ohne polyaftertouch
Ok, ich versuche es mal:

Der Virus Ti (Ich hab jetzt die Rack Version, hatte früher aber auch das Keyboard) ist eigentlich immer noch ohne Konkurrenz, was Stimmen, Multi und FX angeht.
Klang ist breiter und wärmer, HiFi würde ich sagen, allerdings muss man den Virus Sound auch mögen,
viele tun es nicht da er meist als Techno Hupe benutzt wurde, da hat er seinen Ruf weg.
Ich mag ihn sehr, und ohne ihn würde mir was fehlen, ich nutze ihn für Pads, Bässe und ARP Sounds meistens.
Dank der 16fach Multi. ist er einfach klasse einsetzbar, und der Sound und die FX können heute immer noch mit halten meiner Meinung nach.
Bedienung ist klar und logisch, ich hab da nie das Handbuch gebraucht.

Der Hydrasynth (Ich hab die Key Variante) ist eine ganz andere Art von Synth, er ist kühler, aber auch klarer und mehr Höhen, geht etwas ins metallische...
Ihm fehlen manchmal etwas Bass Fundament, das man aber mit dem sehr guten EQ ausgleichen kann.
Modulationsmöglichkeiten dank Ribbon und PAT sind einzigartig im Moment, auch die Bedienung geht gut mit den Displays und den dedizierten Buttons für die Filter, Hüllkurven u.s.w..
Glockenartige Klänge,, richtig bewegte Klanggebilde und Ambient Sounds sind seine Stärke.
Auch sehr feinfühlige dezente Sounds sind dank der guten Tastatur möglich.

So, ich hoffe ich konnte dir helfen, noch Fragen, dann her damit. :)
 
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Ah... Quatsch.
1.5.4 ja gar nicht neu.

Der Betreff des Threads hat mich getrügt.
Kann man das "1.52" löschen oder immer aktuell halten, bitte?!

Ich hoffe mal sehr, dass ASM die neuen Geräte ohne diesen Bug rausbringt. Alles andere wäre peinlich.
Ja hoffe ich auch, allerdings hat mein Analog four das gleiche Problem, Virus Ti und P6 nicht.
 
@kirdneh
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.
Mir gefällt das Bedienkonzept des ASM, mir gefällt, dass er nicht versucht zu klingen wie die alten Analogen... Nur der Sound ist leider nicht meines
 
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@kirdneh
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.
Mir gefällt das Bedienkonzept des ASM, mir gefällt, dass er nicht versucht zu klingen wie die alten Analogen... Nur der Sound ist nicht leider nicht meines
Ja, der Klang ist nicht so einschmeichelnd wie von einen P6 oder OB6, ich finde das aber gut, denn er kann das was die nicht so gut oder gar nicht können.
Müsste ich mich zwischen Ti und Hydra entscheiden, gewinnt der Ti, ist einfach vielseitiger einsetzbar.
 
der Deluxe passt mir echt gut in den Kram. Der polyphone Aftertouch (bild mir ein, den auch händisch bedienen und nutzen zu können) scheint ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal zu sein - und man bekommt insg 16 Stimmen plus mehr Tasten. Das bringt mich zum Nachdenken, ob der das Novation 61SL mk3 ablösen bzw. auf einen anderen Platz wandern sollte. (in den grossen "Ständer", um dort als zentrale Tastatur zu dienen, mit ordentlichem Sequencer und Arp plus 2 Midi Outs.). Schon interessat, jahrelang standen bei mir gewichtete 88er Tasten am zentralen Platz, Nord Piano (der soll irgendwie abseits stehen - wie ein Klavier) und Kurzweil k2500 xs, davon kann ich mich irgendwie nicht trennen - die stehen nun am Rand, irgendwie sind mit nicht-Hammer-Keyboards doch universeller.

Ich finde es eine gute Strateige, anstatt jetzt was ganz anderes neues rauszubringen, erstmal die "Platform" zu nutzen und nach unten und oben, wohl mit weniger Aufwand als eine neues Konzept zu positionieren. Damit verdienen sie bestimmt genug Geld, um dann parallel an der Weiterentwicklung "der Engine" oder was neuem zu arbeiten. Und es zeigt ja auch, wie "gut" der Hydrasynth ist - er verkauft sich neben all den anderen scheinbar gut. Klasse, dass ein Newbie in der Szene sich offenbar etablieren kann.
 
Hydrasynth deluxe......als absoluter Hydra Fan Boy, müsste ich eigentlich freudensprünge machen und sofort bestellen.
Doch bei 71 Tasten liegt natürlich auch die Nutzung als Masterkeyboard auf der Hand.
Doch leider :Fehlanzeige!
Man kann genau 3 Midi Kanäle einstellen.
-Global (16 voice-single mode )
-upper mode
-lower mode
Also ein externes Synth Modul anzusteuern ist sinnvoll gar nicht Möglich.
(zumindest dann nicht,wenn dieser Sound ohne interne Klangerzeugung spielbar sein sollte)
Das ist für mich ein No Go!
Sehr schade eigendlich
 
Der Grundklang erinnert mich sehr an den K5K (additiv), auch wenn das Konzept hier (wavetables) anders ist. Ein Sound Spezialist. Ein Soundcharakter der allein irgendwann nerven kann (ging mir jedenfalls immer so) aber zum layern mit anderen Sounds (analog, va) ist es super.

Ich bin da hin und hergerissen. Zum einen ein sehr interessanter Synthesizer mit tollen Möglichkeiten, aber auf der anderen Seite ahne ich, was sich dann bald wieder einstellt.
 
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Der Grundklang erinnert mich sehr an den K5K (additiv), auch wenn das Konzept hier (wavetables) anders ist. Ein Sound Spezialist. Ein Soundcharakter der allein irgendwann nerven kann (ging mir jedenfalls immer so) aber zum layern mit anderen Sounds (analog, va) ist es super.

Ich bin da hin und hergerissen. Zum einen ein sehr interessanter Synthesizer mit tollen Möglichkeiten, aber auf der anderen Seite weiß ich genau was sich dann bald wieder einstellt.
Ja, ist gut möglich, Sound Spezialist trifft es gut.
Das metallische im Sound ist das Problem,
kommt meist mit weit aufgedrehter Reso, da muss man dann aufpassen, wenn nicht gewollt.

Und ja, der K5 war auch so einer, bin aber der Meinung das der Hydra trotzdem mindestens eine Stufe höher steht.
 
Der Grundklang erinnert mich sehr an den K5K (additiv), auch wenn das Konzept hier (wavetables) anders ist. Ein Sound Spezialist. Ein Soundcharakter der allein irgendwann nerven kann (ging mir jedenfalls immer so) aber zum layern mit anderen Sounds (analog, va) ist es super.

Ich bin da hin und hergerissen. Zum einen ein sehr interessanter Synthesizer mit tollen Möglichkeiten, aber auf der anderen Seite weiß ich genau was sich dann bald wieder einstellt.

Immerhin mal eine neuer Synth, der Dein Interesse weckt. :))
 
Immerhin mal eine neuer Synth, der Dein Interesse weckt. :))

Absolut. Ich beobachte den Synthesizer schon seit dem Erscheinen und bin da wirklich Hin und Hergerissen. Zum einen mag ich das ganze Konzept. Da ist viel Potential zum Basteln. Der Klang gefällt auch. Das Design und die Haptik ist ansprechend. Der Preis im Rahmen. Eigentlich müsste man sofort zuschlagen. Warum zögert man trotzdem. Ich komme ja von der digitalen Ecke. K5000, FS1R Microwaves, ESQ, Wavestation, PPG, Z1 usw.
Bei mir stellt sich bei digitalen Synthesizern nach einer gewissen Zeit immer eine Gehör Ermüdung ein. Keine Ahnung woran das liegt. Und ich fürchte das wird hier nicht anders sein.

Ich höre mir mal weiter Demos an.
 
Bei mir stellt sich bei digitalen Synthesizern nach einer gewissen Zeit immer eine Gehör Ermüdung ein. Keine Ahnung woran das liegt. Und ich fürchte das wird hier nicht anders sein.
ich beobachte hier etwas Ähnliches ... einst konnte ich den Elektron Digitone klanglich kaum im Mix integrieren , obwohl die Sounds an sich cool klangen. Im Mix fielen sie immer raus. Jetzt hab ich das selbe bei vielen Klängen aus dem Korg opsix. Ich vermute das die ein anderes Frequenzspektrum aufweisen als analoge Synths. Aber genauer hab ich das bisher nicht untersucht, ist mir nur aufgefallen.
 
Absolut. Ich beobachte den Synthesizer schon seit dem Erscheinen und bin da wirklich Hin und Hergerissen. Zum einen mag ich das ganze Konzept. Da ist viel Potential zum Basteln. Der Klang gefällt auch. Das Design und die Haptik ist ansprechend. Der Preis im Rahmen. Eigentlich müsste man sofort zuschlagen. Warum zögert man trotzdem. Ich komme ja von der digitalen Ecke. K5000, FS1R Microwaves, ESQ, Wavestation, PPG, Z1 usw.
Bei mir stellt sich bei digitalen Synthesizern nach einer gewissen Zeit immer eine Gehör Ermüdung ein. Keine Ahnung woran das liegt. Und ich fürchte das wird hier nicht anders sein.

Ich höre mir mal weiter Demos an.

Alles, was du zu der Kiste schreibst, stimmt. Das Ding macht einfach Spaß.
Mein Go hast Du. :)
 
kommt meist mit weit aufgedrehter Reso, da muss man dann aufpassen, wenn nicht gewollt.
Könnte die Filtersättigung sein, vielleicht 'nen parallelen Bandpass statt Resonanz probieren. Bin ja kein Hydrasynth User und von daher nur Beobachter, aber das funktioniert zumindest bei einigen meiner anderen Synths z.B. weil deren Resoanz die Schwebung kaputt macht, von daher wär' das mein erster Ansatz.
 
@RetroSound wahrscheinlich gibts jetzt bald einige gebrauchte, wenn Leute upgraden wollen. Wäre vielleicht eine Überlegung.
 
wahrscheinlich gibts jetzt bald einige gebrauchte, wenn Leute upgraden wollen.
ich hatte schon kurz überlegt, aber aus Platzmangel kommt es nicht infrage.

Zum Sound: Wenn man sich ausschließlich mit dem Hydrasynth beschäftigt, kristallisiert sich schon ein bestimmter Grundsound heraus bzw. neigt er zu einem bestimmten Klangcharakter, wenn man nicht dagegensteuert. Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass sich bei einigen Menschen da akustische Ermüdungssrscheinungen einstellen. Das geht allerdings vielen Geräten so, und der Hydrasynth ist glücklicherweise so flexibel, dass man da im Zweifel immer eine andere Richtung einschlagen kann.

Ich würde ihn vermutlich auch nicht als Standard-VA für Sägezahnsounds einsetzen (auch wenn er das nicht unbedingt schlecht macht - immerhin kommt er ja mit diversen unterschiedlichen Filtermodelle), habe aber die Erfahrung gemacht, dass er sich fast immer überraschend gut den den Mix einfügt. Egal, ob es Flächen, glockig/metallisches oder Leads sind.

Was stimmt ist, dass die Stärken des Gerätes eher außerhalb der "typischen" subtraktiven Klänge (Analogsynth-Klischee) liegen. :dunno: Wenn man will, gehen aber auch die erstaunlich gut.
 
Wenn das Standard Modell 4-fach multitimbral wäre, hätte ich wahrscheinlich schon einen. Aber eine Menge Sounds zu machen, sich in so ein Gerät einzuarbeiten, aber dann nur jeweils einen popligen Sound gleichzeitig nutzen zu können, schreckt mich ein wenig ab.
Warum zögert man trotzdem. Ich komme ja von der digitalen Ecke. K5000, FS1R Microwaves, ESQ, Wavestation, PPG, Z1 usw.
Bei mir stellt sich bei digitalen Synthesizern nach einer gewissen Zeit immer eine Gehör Ermüdung ein. Keine Ahnung woran das liegt. Und ich fürchte das wird hier nicht anders sein.
Bei mir sieht das eher so aus, dass meine Digitalen den Bereich eigentlich schon ganz gut abdecken - FS1R und K5000R stehen ja noch hier, ich befürchte dass der Hydrasynth mir da klanglich wenig neues zu bieten hat. Mich haben die Noises von der Influencerin die den Explorer vorgestellt hat z.B. doch recht stark an ein paar meiner älteren MW2 Sounds erinnert. Zudem bin ich ja doch nicht ganz so HW fixiert wie die meisten User dieses Forums und hätte zudem noch eine große Auswahl an digitalen Klangerzeugern auf Software Basis.
Aber mal sehen vielleicht darf der Explorer ja auf der Terasse mit dem Reface DX spielen, denn nur die Harten kommen in den Garten :wegrenn:
 
echt jetzt? Die klingen doch richtig saftig analog. Fällt mir schwer vorzustellen, was einem daran nicht gefällt.

Sorry, nun wirds leicht OT:

Nun das sind scheinbar meine persönlichen Hörgewohnheiten. Ich testete den Summit sehr ausführlich persönlich mit eigenem Kopfhörer und fand dass der Filter eine gewisse Härte hat die mir missfällt. Daneben stand ein Prologue 8 dessen Filterklang massiv besser fand (daheim habe ich nur den XD und dort bin ich kein grosser Fan des Filters. Keine Ahnung ob die sich nicht unterscheiden).
Ausserdem stand da auch noch ein UDO, dessen Filterklang ich recht geil finde, aber die digitalen VCOs nicht. Jedenfalls war ich enttäuscht, da auf dem Papier der Summit am besten zu mir passen würde.
Daheim habe ich noch die Basstation. Da finde ich den Acid Filter echt super, aber der normale nicht. Die Mono Station habe ich auch, da stimmt der ebenfalls eher harte Filterklang mit dem Konzept überein, aber das Acid-Filter vom Basstation finde ich viel besser, aber die hat grad keinen Platz auf dem Tisch.

Das ist Geschmackssache. Leider ist der Summit nichts für mich, würde ich nie kaufen. Er hat viel Erfolg, das ist gut - jedem das Seine. Mir gefallen Filter wie im DSI OB8/Prophet 6, dann Erebus 3, Nyx 2 und modular nach Jahrzehnter langer Auswahl Supercritical Neutron und vor allem Funkstill Filterthreek (best Filter ever für mich). Ich bin wohl etwas verwöhnt.
 
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Ich testete den Summit sehr ausführlich persönlich mit eigenem Kopfhörer und fand dass der Filter eine gewisse Härte hat die mir missfällt.
geht mir ähnlich. Das Filter des Peak/Summit polarisiert anscheinend. Ich empfinde es z.B. als eher Neutral mit wenig Wärme. Allerdings klingt es im 12dB-Modus etwas gefälliger.

Wenn man sich aber abseits von Patches bewegt, bei denen das (Lowpass-)Filter die Hauptrolle spielt, fällt das in der Praxis nicht negativ ins Gewicht. Dazu punktet der Summit an zu vielen anderen Stellen, und das Filter fügt sich da gut ins Gesamtkonzept ein (vielleicht gerade gut, dass es nicht besonders färbt). Ob ein Erebus-Filter im Summit sinnvoll wäre, müsste noch gezeigt werden. ;-)
 


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