ATARI ST in 2014

Ermac

...
Für ein Liveset brauche ich außer meinen Synths und meinem Theremin nur einen Midi-Sequemzer. Da das ganze Projekt ziemlich abgedreht ist hatte ich die Idee, dafür einen Atari zu nehmen. Ich habe noch einen ST 1040STF und Notator inkl diesem Midi-Interface-Dongle.

Damals hatte ich nur diese Software zum Musik machen und da ja heute alles für kleines Geld bei Ebay oder gratis im Netz zu bekommen ist interessiert mich, ob es für mein Vorhaben bessere Programme gibt. Was loopbasiertes wie Ableton mit Clips wäre natürlich perfekt, ich vermute aber, dass es so was damals noch nicht gab.

Ist der Atari stabil auf der Bühne? Wenn die Subwoofer ordentlich wackeln muss der Atari das natürlich abkönnen.

Vielen Dank für euren Input!
 
nein, gab es nicht. Cubase, Dr.T's und 24 und so..

Na, Bands wie Deine Lakeien haben immerhin live damit noch lang gearbeitet (Ernst Horn).
Ist schon stabil - aber heute könnten die Laufwerke streiken.

Vorteile wüsst ich nicht ,aber das Algo-Tool "M" wäre sicher interessant.
 
Hmm das Diskettenlaufwerk könnte eine Schwachstelle sein! Aber wenn das Projekt einmal geladen ist wird darauf ja gar nicht mehr zugegriffen, also ist das für live einigermaßen sicher, wenn´s denn einmal läuft.

Vorteile hat das natürlich keine, außer dass es ein netter Gag ist und Notator als Midi Sequenzer ziemlich gut läuft. Vorausgesetzt, dass ich keinen Laptop benutzen möchte, ist das die preiswerteste Variante, um 16 Midikanäle mit Pattern zu versorgen. Oder gibt´s da was von Ratiofarm? Auf so MPC Schlachtschiffe hab ich nicht soooo Bock.
 
Das werden nur Leute bemerken, die Musik machen. Für den Rest legst du einfach wunderbar auf. Oder so. Ja, jeder Song muss geladen werden…
MPC1000 ist ja nicht wirklich Schlachtschiff - der Atari ist größer und weniger zuverlässig vielleicht HEUTE - aber Disks kann man gg. ersetzen, Cirklon, Elektrons, Tribes..
Kennste doch alles.

Perfekt gibt es allerdings nicht.
Das MMT8 mit 8 Spuren oder so ginge auch, sehr easy - aber naja…
 
warum nimmst du nicht qbase3.1 ?


ist doch schick mit loops usw. und alles was midi angeht konnte das damals auch schon :mrgreen: naja nicht ganz _ aber die oberfläche war soweit schon ok. zumindest emfpinde ich das so ...



ich fand den atari soweit sehr gut und unproblematisch - und ich ging wirklich nicht zimperlich mit dem ding um - mit disketten hatte ich auch keine probleme _ mit den laufwerken schon eher. da war der amiga echt schlimmer mit projekte nicht mehr öffnen wollen oder samples nicht wieder laden können - auch sind die projekte bei midi soetwas von klein, dass das eigentlich sehr schnell geht ...


und nichts ist stylischer als die geilen F tasten :phat:
 
Ich hab erst letzthin einen 1040ST wieder fit gemacht. Ich hab mir einen Ultrasatan Doppel-SD-Card-Reader dazugebaut. Dabei wird eine SD-Card wie eine Festplatte benutzt und die zweite zum Datentausch mit PC und Mac benutzt (beide sind hotswappable). Das ist absolut empfehlenswert. (http://www.lotharek.pl/product.php?pid=90). Ich hab die externe Variante, aber hab mir eine Stromversorgung aus dem inneren des ST herausgeführt (die originale externe Variante von Lotharek will ein USB-Steckernetzteil, was für Live ziemlich wackelig ist).
ERGÄNZ: Ich hab auch ein Atari-Monitor->VGA Kabel auf ebay gekauft, dadurch kann ich einen LCD-Bildschirm benutzen. Das ist platzsparender und für den Transport leichter als der Klotz von SM124.
ERGÄNZ-Nr2: Schau dass Du einen ST mit TOS 1.04 hast, oder dass Du Dir TOS 1.04 in den ST einbauen kannst. Dann gehen alle Disk-Operationen deutlich schneller!

Softwareseitig ist Notator zwar nicht schlecht (achtung immer die Version nehmen, die etwa gleichzeitig mit dem TOS Deines Rechners auf dem Markt war). Aber wenn man aktuelle MIDI-Sequencer gewohnt ist, dann vermisst man doch einiges. zB CTRL um alle Noten einer Sequenz gemeinsam zu editieren - gibts nicht...
Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist Cubase in der ST-Version sogar näher an heutigen Bedienvarianten dran, als Notator. (achja: Logic gabs auch für ST)

Ein Sequencer-Programm das mir damals immer sehr gut gefallen hat war "Alchimie" (nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen Sampleeditor!). Das findest Du als Freeware ALCHEMJR auf alten KEYS CDs. Falls Du keinen Zugriff darauf hast, kann ich es Dir auf meine Webseite stellen. Eine Pro-Version gabs dann auch noch kostenpflichtig.
 
Notator hat den Vorteil, dass man ihn bis auf Hyper-Edit und RMG fast komplett mauslos bedienen kann, ist fast wie ein HW-Sequencer.

ich unterstelle, dass sich viele nie sehr tief mit dem Notator/Creator auseinandergesetzt haben - dazu erscheint er ja auch zu einfach zu sein. So wissen die wenigsten, dass man sogar Makros aufzeichnen kann welche einem einige Bedienschritte zusammenfassen bzw. automatisieren. Das Ding hat einige versteckte Funktionen deren Potential bis heute unerreicht ist.
Kenne bis dato kein System mit einem schnelleren Workflow in Sachen MIDI.
 
Tangerine Dream hatten gleich mehrere Ataris auf der Bühne, aber damals bekam man da noch Kram problemlos nach und zudem gabs ja auch von Synthax und Co 19Zoll-Umbauten.

Einen Atari mit SM124 würde ich heute nimmer mit auf die Bühne nehmen, höchstens einen Stacy, weil all in one. Das Diskettenlaufwerk ist nicht unbedingt ein Schwachpunkt, eher der Monitor und dessen filigraner Stecker, mal ab davon, daß die SM124 Zeitbomben sind und durch den in der Wicklung des Zeilentrafos eingebautem Widerstand, der gerne im Alter kaputtgeht, jederzeit abrauchen können.

Ich hab viel mit Ataris gemacht und kenne die Kisten sehr gut, der letzte ist hier 2004 gegangen. Wenn die Dinger laufen, dann sind sie auch zuverlässig, aber eben nicht wirklich robust, siehe Monitorstecker.

Besorge Dir lieber einen Hardwaresequenzer wie Alesis MMT8, Kawai Q-80(EX), Roland MC-50/500 etc. oder einen Yamaha QY300/700 oder RM1x.

Die Alesis haben gerne kaputte Gummitasten und keinen Massenspeicher, die Kawais ein eigenes (DD)-Diskettenformat, sodaß noch die Rolands oder Yamahas bleiben. Die dürften rein diskettentechnisch auch das Modernste sein, weil zumindest QY300/700 und RM1x alle HD-Disktetten können und normales DOS-Format lesen/schreiben, allerdings sollte man die Disketten in diesen Geräten selbst formatieren und nicht in einem USB-Diskettenlaufwerk, diese löschen aufgrund der niedrigen Ströme über USB offenbar nicht richtig. QY300 ist die kleine Version des 700ers, aber ohne beleuchtetes Display (kann man nachrüsten) und wie der 700er auch keine Mute-Taster.

RM1x wäre meine Empfehlung, denn den bekommt man günstig und er ist gut bedienbar, allerdings können manchnal die Taster abgenuddelt sein - kann man aber tauschen.

Wenn Roland, dann am ehesten den MC-50MKII, denn der muß nicht erst sein System von Diskette laden und hat mehr Songs im Speicher (8) als sein teurer, seltener Nachfolger MC-80, den man allerdings mit einer Festplatte ausstatten kann.

MPC 2kXL geht auch prima, muß aber alles laden, die oben genannten Geräte haben dagegen alles im batteriegepuffertem Speicher. Die MPC ist zudem ein Brocken, ein Q-80 dagegen fast winzig. Da wäre auch noch der ASQ-10, der nur den Sequenzerteil der Ur-MPC enthält.

QY700 hat zwar das größere Display, verschenkt dies aber für grafischen Schnickschnack und hat zudem keine dezidierten Mute-Taster für die Spuren, was für live ungünstig sein dürfte. Die Sequenzer von RM1x und QY700 sind sich sehr ähnlich, der RM1x hat mehr Funktionen, wie zB das verteilen von Druminstrumenten nach Noten auf einzelne Spuren etc.

Ich habe mit dem Q-80 damals angefangen (und viel gemacht), dann kam der Atari.
Beim Wiedereinstieg gabs nochmal einen Q-80, dann QY700, kurz eine RM1x und aktuell eine MPC2k XL. Für live würde ich jederzeit einen Q-80 oder einen RM1x nehmen, auch wenn der Kawai das Problem mit dem Diskettenformat hat.

Bei den MPCs würde ich keine aktuellen wie 500/1000/25000/5000 als MIDI-Sequenzer einsetzen wollen, bei denen steht MIDI hintenan, hatten wir schon mehrfach, wenn, dann alte Serie bis zur 4000.
 
Vielen Dank für eure Anregungen. Ich werde nun zunächst mal meinen Atari aufbauen und schauen, was der nach zehn Jahren Zwischenlagerung in Vaters Keller noch so von sich gibt. Viele Dinge, an die man sich heute gewöhnt hat, fehlen vielleicht wenn man sich jetzt mit Creator oder Cubase am Atari beschäftigt. Falls mich das alles nicht zu sehr abnervt besorge ich mir mal diesen Ultrasatan und würde dann auch sehr gern ALCHEMJR ausprobieren.
 
Ich hatte mal eine Weile lang (aus der spontanen Not heraus, weil mein Alesis MMT8 kaputt ging) einen Atari mit auf der Bühne. War ganz lustig, aber natürlich auch unportabel de luxe. Und bei manchen Auftritten war das Stromnetz nicht vom Licht getrennt, die Folge war ein fürchterlich verschwommener Monitor.

Bin dann auch auf einen RM1x umgestiegen, den gibt's für 150 Euro. Die Kiste ist als Sequenzer unschlagbar! Alternativ geht auch die große Schwester RS-7000, da ist dann auch gleich noch ein Sampler drin.
 
Scherer schrieb:
Bin dann auch auf einen RM1x umgestiegen, den gibt's für 150 Euro. Die Kiste ist als Sequenzer unschlagbar! Alternativ geht auch die große Schwester RS-7000, da ist dann auch gleich noch ein Sampler drin.
Wie lang können die Sequenzen denn sein? Für Ambient Zeugs brauche ich auch schon mal Pattern, die länger als 64 Steps sind. Ich hatte in jungen Jahren einen Rm1X und hab tatsächlich enorm viel Musik damit gemacht, allerdings ohne externes Equipment.
 
Ermac schrieb:
Wie lang können die Sequenzen denn sein? Für Ambient Zeugs brauche ich auch schon mal Pattern, die länger als 64 Steps sind. Ich hatte in jungen Jahren einen Rm1X und hab tatsächlich enorm viel Musik damit gemacht, allerdings ohne externes Equipment.

Da gibt's keine wirklichen Grenzen, Du kannst auch Spuren auf Songlänge und mehr reinladen. Und im Gegensatz zu MPCs können die einzelnen Pattern auch unterschiedliche Längen haben.
 
Scherer schrieb:
Da gibt's keine wirklichen Grenzen, Du kannst auch Spuren auf Songlänge und mehr reinladen. Und im Gegensatz zu MPCs können die einzelnen Pattern auch unterschiedliche Längen haben.

So isses. Das gilt übrigens auch für den QY700, der kann, wie auch die RM1x, 20 Songs im Speicher halten.

Yamaha hat da allerdings bei den Bezeichnungen etwas Verwirrung gestiftet.

Die kleinste Einheit ist die Phrase. Diese kann bereits aus mehreren Spuren (QY700 bis 32, RM1x bis 16) bestehen und beinhaltet Teile (Sections), zB für Intro, Bridge, Refrain und Ende. Man kann schon auf Phrase-Ebene einen kompletten Song aufbauen, wenn man so will, und die Spuren der Phrasen dürfen unterschiedlich lang sein.

Ein Pattern ist den Phrasen übergeordet und bildet den Ablauf der Phrasen, nimmt selbst aber keine Noten auf. Hier werden die Phrasen und deren Teile in Abfolge gestellt.

Die Modelle QY700 und RM1x unterscheiden sich an dieser Stelle in der Anzahl der Presetphrasen und Sections. Der QY700 hat 3876 Presetphrasen und 64 User-Phrasen zu je 8 Sections (A-H). Der RM1x dagegen weniger Presetphrasen (960) , dafür 16 Sections (A-P) und 256 Userphrasen mit je 16 Sections. Da man sich, um an die Userphrasen zu kommen, erst durch die Presets durchsteppen/drehen muß, gelangt man beim RM1x schneller zum Ziel.

Der QY700 ist auch eher als Begleitautomatik bzw Kompositionshilfe gedacht (hat sowas wie Chord Transpose etc), der RM1x eher als Groovebox. Die Sequenzer der beiden Geräte bauen aufeinander auf, das merkt man deutlich, wenn man beide kennt.

Wie gesagt, beim RM1x gibts Lauflicht und auch Mute-Taster für die Spuren, die Mutes kann man sogar speichern. Beide können MIDIfiles laden und auch speichern, der QY700 sogar in beiden Formaten, einem Datentausch steht da also nichts im Wege.

Wenn die Spurenzahl des RM1x nicht reicht, der muß die RS7000 nehmen, die ist aber größer und auch teurer, dafür hat man allerdings ein sehr gutes Gerät. QY700 hat 2x MIDI, RM1x nur 1x, RS7000 wieder 2.

Blöd bei allen 3 ist, daß sich die interne Klangerzeugung beim Ansteuern über MIDI entweder nur ganz oder garnicht deaktivieren läßt, gerade beim QY700 mit seinen durchaus brauchbaren Drumphrasen und Sounds hat mich das doch ziemlich genervt, weil ich den als Luxus-Drummaschine eingesetzt hatte.

Alle 3 können auch direkt im Songmodus aufnehmen und das Aufgenommene dann auch per Job in Pattern bzw Phrasen zerteilen. Weiß man die Jobnummern auswendig (die sind bei allen 3 übrigens identisch, bis auf die Jobs, die nicht bei allen vorhanden sind natürlich), dann kommt man da sehr schnell zum Ziel, gerade beim QY700 mit seinem Ziffernblock.

Der QY700 kann 20 Songs im Speicher halten, und bei den Songs gibts zusätzlich eine Spur für Pattern und Chords. RM1x kann ebenfalls 20 Songs und hat zudem einen Pattern Chain Modus.

Nachteil von QY700 und RM1x ist das externe Netzteil, die RS7000 hat ein Eingebautes.

Übertroffen werden diese Geräte höchstens noch durch eine Roland MV-8000/8800, MIDIbox SEQ oder den Sequentix Cirklon. Die spielen aber auch in einer ganz anderen Liga.

Als durchaus vielseitiger, reiner MIDI-Sequenzer mit halbwegs modernem Speichermedium dürfte die RM1x die beste Wahl sein. Das Diskettenlaufwerk läßt sich zudem gegen einen HxC-Floppyemulator austauschen, weil Standardformat.
 
microbug schrieb:
Blöd bei allen 3 ist, daß sich die interne Klangerzeugung beim Ansteuern über MIDI entweder nur ganz oder garnicht deaktivieren läßt

Ich hab dafür einfach die interne Lautstärke der entsprechenden Kanäle runtergefahren :) Damit lassen sich dann in- & externe Sounds gleichzeitig nutzen.

Der RM1x (und vermutlich auch RS7000 und QY's) kann übrigens jederzeit zwischen verschiedenen Pattern wechseln, taktgenau auf die Eins. Eine eigentlich selbstverständliche Eigenschaft, aber meine MPC kann das leider nicht.

Ah, auch bombig: Alle Daten bleiben beim RM1x permanent im Speicher und sind nach dem Einschalten sofort wieder da. Die RS7000 muss leider erst ne Weile booten.
 
Die MPC kann das nicht? Welche hast Du denn? Klingt nach aktuellem Modell, also 500/1000/25000/5000.

Der QY700 bräuchte auch bissl Zeit beim Starten, die Patternwechsel waren aber auch da auf den Punkt.

Sowas kann Yamaha jedenfalls gut, Massenspeicherschnittstellen dagegen konnten die noch nie ...
 
Scherer schrieb:
Der RM1x (und vermutlich auch RS7000 und QY's) kann übrigens jederzeit zwischen verschiedenen Pattern wechseln, taktgenau auf die Eins. Eine eigentlich selbstverständliche Eigenschaft, aber meine MPC kann das leider nicht.

zur erinnerung: die mpcs kennen keine pattern. nur "sequence" und "track".
wenn du also tracks als patterns bezeichnest, ja, dann kann die mpc das alles nicht (tracks mute und unmute geht nicht taktgenau; tracks einer sequenz sind auch immer gleich lang). aber wenn du stattdessen mit sequences arbeitest, geht das alles: sequences können unterschiedlich lang sein, und sequences werden taktgenau auf der eins gewechselt.

klingt für mich, als stört dich die hierarchische struktur der mpc. es ist jedenfalls nicht korrekt zu sagen, die mpc könne das alles nicht. auf der entsprechenden hierarchieebene kann sie das nämlich schon. die struktur ist dann eben eine andere als bei den yamaha sequenzern. schön wäre es dann, zu sagen, dir passt die struktur des mpc sequenzers nicht, der von den genannten yamaha geräten schon.
 
Ermac schrieb:
Ist der Atari stabil auf der Bühne? Wenn die Subwoofer ordentlich wackeln muss der Atari das natürlich abkönnen.

Vielen Dank für euren Input!

Hallo
ich hatte früher auch erst einen 1040ST, später dann einen Mega ST4 mit einer externen 20 MB(!) HD einer Fremdfirma. Letzterer ist mir nach laaaaanger Gebrauchszeit verreckt und als Ersatz beschaffte ich mir einen STE. Dann stehen hier noch 1 oder 2 "1040er" herum die ich vor dem Container gerettet hatte. Aufgefallen ist mir, dass das Kunststoffgehäuse bei dem einen extrem brüchig geworden ist. Keine Elastizität mehr, einmal hart angefasst und wieder knackst irgenwas.
Zu den Vibrationen: Ich hatte mir damals Cubase gekauft und hatte öfter Probleme mit Wackelkontakten. Weil ich einige fiese Abstürze deswegen erlebte die mir jedesmal viel Arbeit zerstört hatten, benutzte ich verbotenerweise eine Kopie von Cubase die keinen Dongle brauchte. (Original im Schrank, Kopie auf dem Rechner). Mit dem Nachkauf des STE bekam ich Cubase 3.0 als Original mit dazu. Dieser Dongle macht mit dem Rechner keine Probleme. Du musst es wahrscheinlich selbst ausprobieren, vielleicht den Dongle mit einem Gummiband sichern oder sowas...
 
fanwander schrieb:
Ich hab mir einen Ultrasatan Doppel-SD-Card-Reader dazugebaut. Dabei wird eine SD-Card wie eine Festplatte benutzt und die zweite zum Datentausch mit PC und Mac benutzt

Frage : wegen den Steckern.
Brauch man dann noch ein Adapter Kabel für die Externe Variante, oder kann man auch
das alte Festplatten Kabel nehmen.
 
Seq.Note schrieb:
fanwander schrieb:
Ich hab mir einen Ultrasatan Doppel-SD-Card-Reader dazugebaut. Dabei wird eine SD-Card wie eine Festplatte benutzt und die zweite zum Datentausch mit PC und Mac benutzt

Frage : wegen den Steckern.
Brauch man dann noch ein Adapter Kabel für die Externe Variante, oder kann man auch
das alte Festplatten Kabel nehmen.
Das Kabel kommt mit dem Ultrasatanlaufwerk mit. Es ist ein Kabel von dem ASCI-Anschluss hinten auf ein 20pol DualPinhead in dem Laufwerkskistchen.

Leider gibts kein gutes Foto davon.Das ist die Rückseite vom Laufwerk:
019_o.jpg

Und da kann man hinten das kabel erahnen:
018_o.jpg
 
haesslich schrieb:
klingt für mich, als stört dich die hierarchische struktur der mpc. es ist jedenfalls nicht korrekt zu sagen, die mpc könne das alles nicht. auf der entsprechenden hierarchieebene kann sie das nämlich schon. die struktur ist dann eben eine andere als bei den yamaha sequenzern. schön wäre es dann, zu sagen, dir passt die struktur des mpc sequenzers nicht, der von den genannten yamaha geräten schon.

Das stimmt, die Sequences können das, aber wie Du sagst, dann haben die Tracks auch alle gleiche Länge. Das schränkt das spontane Agieren doch immens ein. Das hatte mich schon immer gestört, denn gerade bei Live-Gigs wird man damit extrem unflexibel und eigentlich ist die MPC ja ein prima Bühnengerät. Und sowas wäre technisch allemal möglich gewesen. Aber ok, Akai scheint da eben andere Vorstellungen zu haben oder auch ein anders Zielpublikum.

Ich mag meine MPC trotzdem 8)
 
Scherer schrieb:
Das stimmt, die Sequences können das, aber wie Du sagst, dann haben die Tracks auch alle gleiche Länge. Das schränkt das spontane Agieren doch immens ein. Das hatte mich schon immer gestört, denn gerade bei Live-Gigs wird man damit extrem unflexibel und eigentlich ist die MPC ja ein prima Bühnengerät. Und sowas wäre technisch allemal möglich gewesen. Aber ok, Akai scheint da eben andere Vorstellungen zu haben oder auch ein anders Zielpublikum.

und die yamaha dinger machen das? und wann schalten die patterns um?
 
haesslich schrieb:
und die yamaha dinger machen das? und wann schalten die patterns um?

Bei den Yamahas kann man taktgenau wechseln. Wenn Du also im letzten Takt die nächste Phrase anwählst, startet dieses zum nächsten Taktbeginn. Egal, wie lange die Phrase eigentlich noch laufen würde.

Und innerhalb der Phrase hat jede Spur ein eigenes Pattern mit beliebiger Länge.
 
Scherer schrieb:
haesslich schrieb:
und die yamaha dinger machen das? und wann schalten die patterns um?

Bei den Yamahas kann man taktgenau wechseln. Wenn Du also im letzten Takt die nächste Phrase anwählst, startet dieses zum nächsten Taktbeginn. Egal, wie lange die Phrase eigentlich noch laufen würde.

Und innerhalb der Phrase hat jede Spur ein eigenes Pattern mit beliebiger Länge.

ah ok. macht sinn.
:nihao:
 
@fanwander

Schon Bestellt.
Wenn es klappt muss ich mir nicht mehr den Festplatten Krach anhören. 8)
 


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