2/3 aller jungen Musiker nutzen schon KI... Studie

Mit dem Texte generieren lassen ist es aber noch nicht weit her. Ein Prof von der Musikhochschule Hannover hat mal einen Text im Stil von Helene Fischer produzieren lassen, das Ergebnis war unsäglich und weit unter Helenes Niveau (ja, das geht). Die künstliche Warteschleifenmusik hingen war durchaus nett, besser als manches, was man sonst so in den Hotlines zu hören bekommt.
 
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Der Drang des Menschen zu machen und zu entdecken ist existent, der geht durch KI nicht weg. ...
Das sollte mal jemand messen, wie viele durch KI erzeugte Texte und wie viele durch menschliches Nachdenken entstandene Texte es im Verhältnis im Internet so gibt. Und dann ggf. noch mal solche Überlegungen neu überlegen.
 
KI ist ein Hilfsmittel, mehr nicht. Wie ein Bremsassistent. Fahren muss ich trotztem (noch) selber können.

Das ist das Smartphone auch. Mittlerweile ist es aber der Dreh- und Angelpunkt des Lebens der meisten, und wehe, wenn das verschwindet oder nicht mehr funktioniert...

Fotografie hat Malerei mit Öl oder Acryl nicht überflüssig gemacht.

Auch hier ist ein Unterschied zwischen Handwerk und wildem Drauf-los-Knipsen. Wie viele Berufsfotografen sind mittlerweile arbeitslos, weil jeder Depp ein Selfie machen und es anschließend im Stil von Corbijn bearbeiten lassen kann?

Natürlich nutzt KI (heutzutage) eigentlich nur Big Bata

Nicht Deichmann?

und generiert daraus neue Dinge, quasi als Collage. Aber wer macht seine Musik völlig unbeeinflusst von dem, was er schon mal gehört hat?

Niemand, aber es ist ein Unterschied, ob ich mir selbst als Ziel setze, etwas in der Art von zu machen als einem Algorithmus zu sagen, generier mir mal was, das.

Und was wird die Zukunft bringen? Keine Ahnung. Aber als man mit dem ersten Telefon PacMan oder Tetris spielen konnte fand ich das nur doof. Und heute bin ich ohne Smartphone nicht lebensfähig.

Dann ist irgendwo grundlegend etwas schiefgelaufen.

Oder ich muss alle 2 Tage zur Bank und alles händisch überweisen und Kontoauszüge ausdrucken.

Was ich nicht unpraktisch finde -- besser, als wenn sich irgendwer auf dunklen Kanälen Zutritt zu meinem Konto verschafft und für mich Geld dahin überweist, wo ich es gar nicht haben will.

Ist aber nur meine Meinung, was weiß ich schon?

Stephen
 
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@ppg360 Ja und nein.

Tatsache ist aber, dass ich 2 pflegebedürftige Angehörige habe und mich alleine um die kümmern muss. Kommunikation mit Pflegedienst/Heim und Verwaltung von Geld/Krankenkasse/etc. wird durch das Telefon für mich wirklich wesentlich einfacher. Ist so schon ein gehöriger Aufwand.
 
Ich dachte ich verlinke das mal hier, ist relativ interessant. aufzuhalten ist es eh nicht.


Zusammenfassung: nur wir alten Säcke haben da grössere Probleme damit das zu benutzen.

Auszug aus dem Artikel:

"Neil Tennant von den Pet Shop Boys erklärte in einem Interview mit dem Guardian, dass KI Musikern helfen könnte Schreibblockaden zu überwinden und Songs zu vollenden."
Da steh ich voll dahinter, das habe ich tatsächlich auch schon so erlebt
2/3 aller Musiker, die dann das Denken abgeschaltet haben, den random Button drücken kann jeder. Jetzt unsere neuen K.I. Algorithm, „Demenz plus und Alzheimer Turbo“ , für Leute denen es schwer fäll selbst einfache Melodien zu komponieren, inklusive „alle meine Entchen“, wählen sie aus einer Milliarde verschiedener Variationen aus.

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das hier nur als Aufhänger für einen eigenen Gedanken verwendet: Vielleicht auch andersrum, durch das Automatisieren/Übernehmen der einfachen Tasks (Technik generell) bleibt nur noch das geistig besonders anstrengende für „uns“ Menschen übrig. Und schon hat man extrem fordernde Berufs- und Lebensrealitäten erzeugt durch diese „Erleichterungen“ (incl. Burnout usw.).

Habe jetzt keine konkrete Vorstellung davon was du meinst, aber bisher hat sich für mich keine sinnvolle Erleichterung durch Digitalisierung eingestellt,
eher im Gegenteil.

Herr Spitzer sagt dazu, dass sich die Leistung eines Gehirns nicht wie bei einem Rechner verteilt,
sondern gemessen an der Anforderungen zunimmt.

Wenn du mehr weisst, kannst du mehr wissen, weil mehr Verknüpfungen dazu führen noch mehr
Verknüpfungen herzustellen.

Mal abgesehen davon, ist der Durchschnittsmensch intellektuell nicht ausgelastet und muss entlastet werden.
Der ist einfach nur faul.
 
wenn das Wissen komplett verloren ist
Das Wissen geht ja nicht verloren, sondern die Lust am Lernen und am Erbringen eigener mentaler Transferleistungen. Im Gegenteil. Es wird immer mehr Wissen und jeder hat Zugang. Wissen ist bald so wertlos, wie Musik. Jede Wette.


Welche Eltern leben ihren Kindern denn noch vor, dass es Freude macht, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen. Beauty ja, Bucks ja, Brain nein. Dabei is denken geil. Das weiß nur kaum einer, weils keiner gelernt hat. Unser negatives Bild von Arbeit ist das Problem. Eigentlich unsere Vorstellung vom "besseren Leben", bei der es im Grunde nur um Status geht: Sollen doch die anderen machen: die KI, der Bot, der Depp, egal wer, das Opfer halt. Ich profitiere nur davon! (Ich: Chef!).


Unsere Vorstellung von einer besseren Welt, die Feinfühligkeit, einander zuhören, mit allen Sinne agieren, Begegnungen, Empathie und vor allem Teilhabe beinhaltet etc. – sowas kann durch KI verloren gehen. Wissen nicht.
 
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Und schon hat man extrem fordernde Berufs- und Lebensrealitäten erzeugt durch diese „Erleichterungen“ (incl. Burnout usw.).
Früher sind die Leute mit 50 oder 60 gestorben. Damals wurde schwer geschleppt, bis sich die Knochen bogen. Sofern man nicht schon mit 20 vom Blinddarm dahingerafft wurde.

Irgendwas ist halt immer... ;-) Leider...
 
Geht mir genauso. Es könnte allerdings auch zum Teil daran liegen, dass ich einen gut bezahlten Job in der IT habe und nicht vom Musikmachen leben muss.
Dito.
Ich hatte tatsächlich ein paar Jahre Fotografie als Fach, hab dann in der Richtung öfter Aufträge angenommen ( die mir spass machen ) bin schnell an die Grenze gestossen wo ich Fotografie als Hauptjob hätte machen können...
Dazu wäre der Druck aber da gewesen, auch Aufträge anzunehmen die mir einfach keinen Spass machen ( wie irgendwelche Hochzeiten ), und ich habe das ganze Ding dann komplett an den Nagel gehängt weil durch den Druck etas machen zu MÜSSEN der komplette Spass vergangen ist. Ein Hobby muss für mich rein zum Spass da sein.
Ich könnte mir aus der Erfahrung nicht vorstellen Musik als Hauptjob zu machen... im Sinne von Auftragsproduktionen.... dann würde ich einfach keinen Spass mehr daran haben. Mitglied einer erfolgreichen Coverband zu sein die jedes Wochenende auf Volksfesten spielt und dadurch nochmal gut dazuverdient wäre die Hölle für mich, deswegen lehne ich alles in der Richtung rigoros ab.
Und ja, mein IT Job bezahlt mir mein Equipment mehr als gut.
 
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Sympathisches Weltbild.

Das hat mit Weltbild nichts zu tun. Dazu gibt es Untersuchungen, inwieweit Aktivitäten im Gehirn stattfinden.
Fakt ist auch, dass die meisten Menschen Alzheimer bekommen und Fakt ist auch, dass die Menschen, die ihren
Grips regelmäßig anstrengen, sehr viel später eine Demenz entwickeln.

Und Fakt ist auch, dass die meisten Menschen faul sind und sich nur mit leichten Tätigkeiten beschäftigen.

Soll man sich das symphatisch zurechtlügen, damit niemand verletzt wird? :taetschel:
 
Dazu wäre der Druck aber da gewesen, auch Aufträge anzunehmen die mir einfach keinen Spass machen ( wie irgendwelche Hochzeiten ), und ich habe das ganze Ding dann komplett an den Nagel gehängt
Das ist aber angeblich das, was das Geld bringt.

Ann-Sophie Mutter möchte bestimmt auch nicht jeden 2. Tag Brahms fideln müssen... Aber von irgendwas muss man ja leben.
 
Der Drang des Menschen zu machen und zu entdecken ist existent, der geht durch KI nicht weg. Das Wissen und des Menschen Wahrheit ist individuell und wird durch sein Umfeld geformt. Ersteres wäre traurig zerstört zu sehen. Ich sehe aber keinen Mechanismus wie Systeme die auf fragen antworten generieren können, das beseitigen könnten ohne gänzlich in Dark Scifi abzudriften und jede Solche die sich bisher Bewahrheitet hat, kam mit ausreichend Licht um zu balancieren. Opfer gibt's natürlich immer. Der zweite Punkt (Wissen/Wahrheit) ist Nebensache, da spielt es für mich Emotional keine Rolle.

Die Menschen werden versuchen sich zu beschäftigen. Aber sie werden wahrscheinlich nicht „unnötiges Wissen“ schwer verdauliches Wissen sich aneignen, was dann keiner braucht. Sie werden dann wahrscheinlich lieber händisch Musik machen, sich in Computerspielen messen oder anderes „unnützes“ Zeug. Der Übergang wird eine großes Dolce Vita werden. Keiner muss sich mehr anstrengen, außer in gesellschaftlichen Ränkespielen, wer macht die schönste Musik, wer spielt am besten Computerspiel XY. Wir könnten uns dann auch alle mit Drogen voll knallen, wirklich „gebraucht“ wird keiner mehr.

KI und Kunst/Musik ist wirklich das kleinste Problem, da es hier nur um die zwischenmenschliche Ebene geht. Da wo KI echtes Wissen und Können ersetzt wird es schwierig. Schon heute ist es ja so, dass ich mit „dümmlich Musik machen“ mehr Anerkennung bekomme, als wenn ich einen Nobelpreis habe und diese Entwicklung hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Wenn die KI die gesamten Zwischenschritte ersetzt und man dafür keinen „Applaus“ mehr bekommt, dann wird sich keiner mehr diesen Weg antun.
 
Irgendwas ist halt immer... ;-) Leider...
Klar - man muss da eine Balance finden, das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Das Problem ist, dass mit Erleichterungen auch die Forderung nach mehr Produktivität einhergeht. Was hast du dann letztlich gewonnen als Arbeiter? ggf. sind durch den höheren „Durchsatz“ deine 8h dann eben einfach nur stressiger geworden.
 
Mal sehen, es ist mir eigentlich wurst, ob man mit KI-Mitteln gute Musik wird machen können.

Es würde mich dagegen mehr interessieren, ob mir eine KI im Altenheim den Arsch abwischen kann ohne Analfissuren zu fabrizieren und bei der Ein-Mann-Pflegedienstleitung zu petzen, da wäre mal wieder ein Patient "eingeschränkt kompatibel". Aber Moment, dass Leben muss noch auswürfeln, ob ich alt werd. Vielleicht geht der Kelch an mir vorüber?

Unsere Vorstellung von einer besseren Welt, die Feinfühligkeit, einander zuhören, mit allen Sinne agieren, Begegnungen, Empathie und vor allem Teilhabe beinhaltet etc. – sowas kann durch KI verloren gehen. Wissen nicht.
Wissen kann sehr gut verloren gehen. Niemand will Backup, alle wollen nur Restore, wenn sie es brauchen.
 
Das Wissen geht ja nicht verloren, sondern die Lust am Lernen und am Erbringen eigener mentaler Transferleistungen. Im Gegenteil. Es wird immer mehr Wissen und jeder hat Zugang. Wissen ist bald so wertlos, wie Musik. Jede Wette.


Welche Eltern leben ihren Kindern denn noch vor, dass es Freude macht, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen. Beauty ja, Bucks ja, Brain nein. Dabei is denken geil. Das weiß nur kaum einer, weils keiner gelernt hat. Unser negatives Bild von Arbeit ist das Problem. Eigentlich unsere Vorstellung vom "besseren Leben", bei der es im Grunde nur um Status geht: Sollen doch die anderen machen: die KI, der Bot, der Depp, egal wer, das Opfer halt. Ich profitiere nur davon! (Ich: Chef!).


Unsere Vorstellung von einer besseren Welt, die Feinfühligkeit, einander zuhören, mit allen Sinne agieren, Begegnungen, Empathie und vor allem Teilhabe beinhaltet etc. – sowas kann durch KI verloren gehen. Wissen nicht.



Ich betrachte KI als Aussortierungsprogramm für Leute, die diesen Drang nicht haben. Das hat doch nicht jeder. Frag mal nen Zentralafrikaner, was der von "deutscher" Arbeitsmoral hält. Der grinst sich eins mit gesunder Seele und hat deswegen wahrscheinlich sogar recht. KI ist geistiger Darwinismus in der Wohlstandsgesellschaft. Soziale Auslese. Computernutzung als Status. Wie das Auto, nur im Kopf. Wer gesitig nicht mobil genug ist, um KI clever einzusetzen, muss schuften.

Ich glaube ja ans Handwerk mit Hingabe. Also Handwerker, die nicht durch 3D Druck ersetzbar sind. Wenn die künftig KI clever nutzen, kann es gut werden.

Das aktive Wissen geht schon verloren, es steht vielleicht noch in Büchern, aber aktiv praktiziert dieses Wissen keiner und damit kann auch kein neues Wissen entstehen, außer halt in so Sachen wie Beauty, Musik, Kunst, Unterhaltung. Wenn ich im „richtigen Leben“ nicht gebraucht werde, dann muss ich mich halt mit etwas anderem beschäftigen. Das wäre auch alles ok, wenn es nicht die komplette Weiterentwicklung killen würde.
 
KI und Kunst/Musik ist wirklich das kleinste Problem, da es hier nur um die zwischenmenschliche Ebene geht. Da wo KI echtes Wissen und Können ersetzt wird es schwierig. Schon heute ist es ja so, dass ich mit „dümmlich Musik machen“ mehr Anerkennung bekomme, als wenn ich einen Nobelpreis habe und diese Entwicklung hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Wenn die KI die gesamten Zwischenschritte ersetzt und man dafür keinen „Applaus“ mehr bekommt, dann wird sich keiner mehr diesen Weg antun.

Seit der Stummfilmzeit sind Schauspieler bekannter und beliebter als Wissenschaftler. Trotzdem gibt es noch Wissenschaftler.

Seit Youtube... nein, seit RTL2.... haben wir tausende von C-Promis die sich in irgendwelchen Kurzfilmchen darstellen und versuchen davon zu leben. Von anderen Plattformen auf denen man sich mit Kurzfilmchen vermarkten kann mal ganz abgesehen.
Wir haben tausende von dümmlichen Mopshäschen die auf DJane machen. Die wären sicher keine Wissenschaftler geworden... stattdessen haben wir Mangel an Kellnerinnen.
Warum sollte Musik jetzt da anders sein? es wird abertausende von Tittenmäuschen geben die ChatGPT-generierten Text auf KI-Musik singen, die Stimme KI-Korrigiert, und versuchen werden damit Erfolg zu haben.
Die werden damit genauso Erfolg haben wie die ganzen anderen Selbstdarsteller, vielleicht auch einen Saisonjob in irgendeiner Disco auf Mallorca, aber auch nicht mehr.

Es wird sich im Grunde nicht viel ändern. Schlimmer als Andreas Gabalier wird das auch nicht werden... und da war noch keine KI beteiligt.
Die Spreu vom Weizen wird sich live trennen... wenn das musikalische Handwerk dann umso wichtiger wird. Die Masse wird sicher auch irgendwelchen Vollplayback-Hupfdohlen zujubeln ( wie heute ja auch schon ), aber ein Teil wird immer handgemachte Musik wertschätzen können.
 
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Das aktive Wissen geht schon verloren
Niemand will Backup, alle wollen nur Restore, wenn sie es brauchen.
Möglicherweise kann es sich lohnen den Begriff "Wissen" genauer zu definieren. Was ich mein, ist das Wissen, das wir mit der KI "teilen" können. Also auch das Wissen, das KI nur als Sprachcluster generiert, wie: "Meerwasser schmeckt salzig." Das Wissen, wie Salz denn nun schmeckt, ist natürlich was anderes.

Das Problem bei Musik ist: Wer viel drüber weiß und "gefühllos" Musik macht, kann trotzdem Gefühle erzeugen. Kein Problem für eine KI. Eigentlich brauchen wir uns als Synthesizerfreunde gar nicht über KI beschweren. Im Grunde ist der Synthesizer auch eine KI: ein künstliches Instrument, das reale Instrumente abschafft. Aber so langsam werden mir meine eigenen Thesen zu steil. Ich glaube ich lese hier besser nur. :cool:
 
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@ppg360 Ja und nein.

Tatsache ist aber, dass ich 2 pflegebedürftige Angehörige habe und mich alleine um die kümmern muss. Kommunikation mit Pflegedienst/Heim und Verwaltung von Geld/Krankenkasse/etc. wird durch das Telefon für mich wirklich wesentlich einfacher. Ist so schon ein gehöriger Aufwand.

Richtig, das kann ich nachvollziehen. Dafür ist so ein Ding auch gemacht: Dinge vereinfachen. Dafür verwende ich ein Mobiltelefon, mit dem ich nur telefonieren kann.

Die meisten sind aber nicht imstande, das unter Kontrolle zu halten (und das ist das, was mir im Zusammenhang mit KI Sorgen macht). Da wird dann sehr schnell das Werkzeug zu einem Luxus-Tamagotchi, das ständig um Aufmerksamkeit buhlt -- ich persönlich halte es für grob unhöflich, wenn in geselliger Runde so ein Ding ständig griffbereit auf dem Tisch liegt und reflexartig in die Hand genommen und bespielt wird, ohne jeden äußeren Anlaß.

Da frage ich mich: Wer hat denn jetzt die Kontrolle über wen übernommen?

Der Grat ist ein schmaler, und ich traue der Menschheit als Spezies es nicht zu, das Gleichgewicht zu halten.

Stephen
 
werden wahrscheinlich
Schon heute ist es ja so

Der menschliche Faktor existiert vermutlich von dessen Beginn und hat sich wenig geändert.

Eine der wichtigsten Sachen die ich bisher lernen konnte ist, das ganz allgemein gesprochen: Früher war, Heute ist, Morgen wird und ähnliches, ersetzbar ist durch: das war schon immer Scheisse und wird sich nicht ändern". Das Umgebende verändert sich natürlich, der menschliche Faktor maximal so langsam das ich dessen Veränderung nicht wahr nehme.

Du traust dem heutigen und vergangen Menschen zu viel zu. Hört auf Angst zu haben und zu trauern.
 
Der menschliche Faktor existiert vermutlich von dessen Beginn und hat sich wenig geändert.

Eine der wichtigsten Sachen die ich bisher lernen konnte ist, das ganz allgemein gesprochen: Früher war, Heute ist, Morgen wird und ähnliches, ersetzbar ist durch: das war schon immer Scheisse und wird sich nicht ändern". Das Umgebende verändert sich natürlich, der menschliche Faktor maximal so langsam das ich dessen Veränderung nicht wahr nehme.

Du traust dem heutigen und vergangen Menschen zu viel zu. Hört auf Angst zu haben und zu trauern.
Früher war alles besser.
Als ich Dorfkind war gabs noch kein Playback, da musste man sein Spinett vor dem Fürsten noch live spielen können !!1!11!
 
wenn es nicht die komplette Weiterentwicklung killen würde.
So wie auch das automatische Klavier, die Schallplatte, der Synthesizer und der MP3 Player das schon gemacht haben.


Es gibt genügend tolle Musik um meinen Tag ein mehrfaches zu füllen. In jedem beliebigen Genre.
Ob es darüber hinaus noch hundertmal oder tausendmal so viel Musik gibt die nicht für mich taugt, belastet mich jetzt nicht wirklich.
 
Früher war alles besser.
Als ich Dorfkind war gabs noch kein Playback, da musste man sein Spinett vor dem Fürsten noch live spielen können !!1!11!

Da fängt es an. Man kann sich ja mal die Frage stellen, an wie viele Bücher / Musikstücke/ Bilder / sonstige Kunstwerke erinnern wir uns heute so von mir aus, aus dem 16ten Jahrhundert? Durch welchen Prozentsatz der Menschheit wurden diese produziert, wie hat dieser Prozentsatz so etwas geschafft, welche Lebensumstände ermöglichten das?

Ändert die Demokratisierung der Kunsterschaffung durch Skill-Automation an diesen Werten grob etwas? Hört man heute immer noch die Machwerke des Lautenspielers?

Wenn jetzt der Markt durch automatisierte Kunst überflutet wird, wird man sich daran erinnern? Erzeugt das auf historischem Level ein Gegengewicht zur menschlich erzeugten Kunst?

Ich sehe das ernsthaft nicht. Sicher ändert das den Arbeitsmarkt und ähnliches.

Die drei komplett durchen Vögel, die dermaßen gesellschaftlich brechende Kunst erzeugen, dass man sich an die erinnert, die machen das auch weiterhin, weil sie nicht anders können.

Lebt eurer kleines Leben, wie wir alle. Es gibt nichts für dass es sich zu streiten lohnt.

Wenn hier nach der Menge an KI generierten Texten vergleichsweise gefragt wird, dann frage ich umgekehrt. Wenn eine KI das kann, war es überhaupt notwendig dass ein Mensch oder eine Maschine sich mit der Erschaffung des Texts beschäftigt hat? Hat das Erzeugnis irgend einen Mehrwert? Ergebnis: Nein, die Ergebnisse haben ähnlichen Nerv Faktor wie Werbung. Selbige Industrie wird sicher bald voll automatisch funktionieren. Vielleicht vergessen die Menschen dann wie man das von Hand macht und irgendwann geht die Maschine kaputt, dann haben wir endlich wieder Stille.
 
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Du musst schon versuchen zu verstehen was ich meine, sonst diskutieren wir auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Also alles nochmal.

1. Das ist das Problem, die KI wird im aktuellen Moment den Menschen perfekt ersetzen, der wird das Wissen vergessen, es gibt keine Weiterentwicklung, weil das Problem für den Menschen gelöst ist.

dritte wiederholung der immer gleichen behauptung. das ist ziemlich langweilig.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: oli
und Dauer-AI-Nutzer, die sich für "voll die krassen" Musiker halten und damit ganz bestimmt bald stinkreich werden

das ist der punkt, der immer falsche vorstellungen beinhaltet, weil der kontext vergessen wird.

in dem moment wo werkzeuge zur verfügung stehen, die auf knopfdruck neue kompositionen inclusive audio erzeugen können, wird niemand mehr solche inhalte an andere verkaufen können, weil dann ja bereits jeder konsument diese app selbst auf dem mobile hat und einfach 3 mal draufklickt um geräusche zu erzeugen.
 
Wissen allein reicht nicht. Deshalb geht es in einer guten Ausbildung nicht nur um Wissensvermittlung. Es geht auch um die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden, neues Wissen einzuordnen und aufzubauen. Es geht darum, das Wissen sinnvoll abzufragen, neu zu kombinieren und vor allem zu hinterfragen. Und diese Fähigkeiten gehen in meinen Augen immer weiter verloren.
 


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