27.1. Köln, Nils Frahm

freidimensional

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Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Und 29.1. in Nijmegen...wofür ich Karten hab. Ich wäre aber lieber in Köln!
 
Jenzz

Jenzz

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Sehr zu empfehlen !!

Nils ist ja 'Kundschaft' bei mir...

Ist immer ein Erlebnis, auch von den Instrumenten her... Besonders diese 'eingecase-ten Orgel-Türme' finde ich extrem abgefahren; ich meine, daß der er die auch mit auf Tour nehmen wollte.

Jenzz
 
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fanwander

fanwander

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München 25.4. im Muffatwerk ist leider ausverkauft - wäre eine gute Location. Am 1.12.2018 gibts noch ein Konzert in der Philharmonie (komplett bestuhlt) mit Kartenpreisen zwischen 40 und 75 Euro - herzlichen Dank auch...
 
Jörg

Jörg

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Hat jemand Lust in ein paar Sätzen zu beschreiben was an seiner Musik so besonders ist?
 
fanwander

fanwander

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Die Musik ist großteils übliche Listening-Musik, nur dass sie fast komplett handgespielt ist (Frahm ist ausgebildeter Konzertpianist). Das ist schon beeindruckend. Außerdem schafft er es etwas von dem musikalischen Spannungsbogen auch optisch und körperlich rüberzubringen. Seine Konzert-Videos gehören zu den wenigen die ich nicht nur immer komplett durchhöre sondern auch wirklich durchgucke.
 
Jenzz

Jenzz

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Moin .-)

Florian hat das schon ganz gut beschrieben. Der Reiz liegt in der Kombination von elektrischen (Juno 60, Rhodes, diverse Synths und Drummaschinen) und akustischen Sounds (Flügel, Upright-Piano, Pump-Harmonium, Gebläse-Orgel auf 3 Cases verteilt etc.).
Dabei kriegt er es aber irgendwie immer hin, dass eine stimmige Atmo entsteht.... Nicht so 'aufgesetzt', und Jazz-lastig, wie ich es z.B. bei einem Bugge Wesseltoft empfinde...

Jenzz
 
Moogulator

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Admin
Listening Musik find ich ganz groß als Begriff. Das ist wie Laufschuhe und Doppelhaushälfte. SCNR
 
fanwander

fanwander

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Listening Musik find ich ganz groß als Begriff. Das ist wie Laufschuhe und Doppelhaushälfte. SCNR
Ja, genauso wie Doppelhaushälfte ist Listening Musik auch. Jeder findet den Altbau im Kiez oder die Villa an der Elbchaussee besser, aber wohnen tun alle in der Doppelhaushälfte. Ist einfach der Inbegriff der jeweiligen Sache - nur wills keine wahr haben.
Genauso ists mit ListeningMusik - Nils Frahm Musik ist halt eine mit Handwerksliebe gebaute Doppelhaushälfte kann man schon haben (und ist sicher auch günstiger als Münchner Mietpreise...).
 
Bodo

Bodo

Gnabbldiwörz!
Listening Musik find ich ganz groß als Begriff. Das ist wie Laufschuhe und Doppelhaushälfte. SCNR
Och, "Listening-Musik" ist doch OK. Zeug wie Helene Fischer fällt - jedenfalls für mich - z.B. unter "Nicht-mal-unter-Androhung-von-Gewalt-Listening-Musik" :mrgreen:.

Und die "Laufschuhe": Uns Männer betrifft das ja nicht wirklich, aber von Frauen weiß ich, dass es da auch sowas wie "Dekorativschuhe" gibt (meistens so Dinger mit hohen Absätzen), in denen die Damen bestenfalls umhertrippeln können. "Laufen" kann man das ja nicht wirklich nennen :D.

SCNR & 'schulligung für OT :D.
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Hat jemand Lust in ein paar Sätzen zu beschreiben was an seiner Musik so besonders ist?
Klangkulisse für hybridfahrende Veganer mit geölten Männerbärten, passend zur Shabby Chic Einrichtung des Wohnzimmers im Niedrigenergiehaus im gentrifizierten Viertel, wo alle Kinder Friedrich, Gustav, Anton, Emma, Clothilde oder Ottilie heißen und in den Waldorfkindergarten gehen.

Für Leute, denen Schiller zu altmodisch und spießig ist.

Stephen

EDITH: Das ist selbstverständlich nur meine Meinung und schließt anwesende Mitlesende komplett aus.
 
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Jenzz

Jenzz

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Hat jemand Lust in ein paar Sätzen zu beschreiben was an seiner Musik so besonders ist?
Klangkulisse für hybridfahrende Veganer mit geölten Männerbärten, passend zur Shabby Chic Einrichtung des Wohnzimmers im Niedrigenergiehaus im gentrifizierten Viertel, wo alle Kinder Friedrich, Gustav, Anton, Emma, Clothilde oder Ottilie heißen und in den Waldorfkindergarten gehen.

Für Leute, denen Schiller zu altmodisch und spießig ist.

Stephen

EDITH: Das ist selbstverständlich nur meine Meinung und schließt anwesende Mitlesende komplett aus.

Aloha .-)

Etwas 'böse' formuliert, im Prinzip aber schon richtig... So richtig erschliesst sich mir auch nicht, warum nun gerade DIESE Musik beim Publikum so ankommt.

Aber Wilhelm Busch meinte schon: Was beliebt, ist auch erlaubt!

..in diesem Sinne...

Jenzz
 
Lauflicht

Lauflicht

x0x forever
Bin da auch etwas skeptisch. Klar, dicke Synths, Piano und Orgel ist eine gute Kombo. Spielen kann er auch. Der Rest ist Geschmackssache. Für mich ist eine Philharmonie auch echt der falsche Ort für diesen Stil. Lieber im Club hören.
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
[...] Etwas 'böse' formuliert, im Prinzip aber schon richtig... [...]
Ja, so bin ich.

Ich war zuerst versucht, Max Giesinger für die Fricklerabteilung zu schreiben, aber das wäre wirklich böse gewesen.

Anscheinend gelingt es Herrn Frahm, einen bestimmten Nerv bei seinem Publikum zu berühren. Leider habe ich diesen Nerv nicht (oder er ist bei mir verödet), aber ich denke, er wird auch gut ohne mich zurechtkommen.

Handwerklich kann man ihm nicht am Zeug flicken, der spielt besser als ich (was keine große Leistung ist).

Stephen
 
Lauflicht

Lauflicht

x0x forever
Sagen wir mal so... Der Sound ist schon sehr eingängig. Das hilft dem Publikum.
 
freidimensional

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Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Jau ich war gestern im Dornroosje...das Publikum war ziemlich gemischt, und meine Gefühle zu dem Konzert auch.
Es war ein Stehkonzert, nach nem anstrengenden Wochenende mit wenig Schlaf hatte ich mich eigentlich auf
ein Sitzkonzert gefreut...naja...
Die Darbietung an sich, mindestens 10 Tasteninstrumente plus Effektgeräte, Mischpult, Looper und weiss ich was alleine zu bedienen,
war schon zienlich eindrucksvoll! Keine Frage! Er hatte quasi zwei Setups aufgebaut, und wechselte immer wieder auch während der
Songs die Plätze, um mal schnell hier mal schnell da was zu spielen oder an Rädchen zu drehen, Knöpfchen zu drücken, etc.pp...
Die Musik an sich - war die ganze Zeit ziemlich gleichbleibend fand ich, also es hätte auch ein sehr sehr sehr langer song anstelle von 5
"nur" sehr langen Songs sein können. Kann man gut hören, plätschert angenehm vor sich hin, keine musikalische meisterleistung - so far!
Auf dem Rhodes hat er gefühlt immer die gleichen Töne angeschlagen, vieles wirkte improvisiert (was nicht schlecht sein muss) und gefühlt
war er überwiegend in ein und der selben Tonart unterwegs (mache ich mit einem Freund genau so, das erleichtert einiges^^), kaum Dynamik
und wenig Spannungsaufbau/Bewegung.

Allerdings:Es waren zwischenzeitlich einige sehr sehr gute excessive Spielerpassagen auf dem Klavier und auf dem Flügel, das waren
so meine persönlichen Höhepunkte! Davon hätte ich mir mehr gewünscht...

Das Gesamtding an sich war in Ordnung würde ich sagen, das Konzert hatte 22€ gekostet, und dafür war ich zufrieden. Für nen Fuffi oder so wäre ich enttäuscht gewesen.
 
 


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