8. 12. 2014, München, ambioSonics

Dieses Thema im Forum "Termine" wurde erstellt von fanwander, 5. Dezember 2014.

  1. Hallo

    entgegen ursprünglichen Ankündigungen, gibt es am nächsten Montag doch eine ambioSonics-Session in der Glockenbachwerkstatt.

    Beginn 20:30.
    Eintritt frei.

    Gruß
    Florian

    http://www.ambiosonics.de


    EDIT: man sollte das Subject einer Veranstaltungsmeldung nicht per cut'n'paste von einem alten posting übernehmen :selfhammer: :selfhammer: :selfhammer:
     
  2. Track 4 is ja mal sowas von Bombe. :supi:
     
  3. Jörg

    Jörg |

    Find ich ja sensationell, wie regelmäßig ihr das hinkriegt.
    Da kann ich mal neidisch gucken.
     
  4. Nun, das ist ganz einfach. Wir bekommen den Raum von dem Bürgerhaus einmal im Monat zur Verfügung gestellt. Den Termin können wir vielleicht einmal im Jahr wegen Krankheit sausen lassen, aber wenn das öfter der Fall wäre, dann wären wir raus. Es ist also allein schon dieser Druck von außen (mal unabhängig davon dass das sehr viel Spaß macht).
     
  5. Jörg

    Jörg |

    Trotzdem muss man sich ja aufraffen. Und dann auch noch mit einem so guten Ergebnis - Glückwunsch!
     
  6. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    Mir gefällt Track 4 auch sehr sehr gut!
    Dudel den Track schon die ganze Zeit hier :supi: .

    Würdest Du mal sagen mit welchen Geräten Ihr da gearbeitet habt?
    Pads/Chords/digitales Geklingel/Geknarze...

    Ist der Gesang den ihr nun dabei habt live, oder vom Sampler?
     
  7. Anatol:
    elektron analog key
    elektron analog rytm
    Ableton und Push (nur bei Tracks 2 und 7; die beiden Tracks beruhen auf schon vorproduzierten Patterns von Anatol)
    Alles Knirps Zirpel Ploink Säg kommt aus den Elektrons. Anatol ist an diesen Teilen echt ein Zauberer.

    Ich:
    TR707
    TR727
    TR808
    TR606 (nur als Triggergeber für die Synths)
    Electrix Repeater mit ca 10 Drumloopsets aus Stylus
    SH-101
    Polysix mit tubbutec MIDI und einer von mir selbst gebauten Chord-Trigger-Funktion (dazu werde ich demnächst mehr schreiben, denn die werde ich vermutlich als fertige Mod anbieten)
    Am Polysix hängt auch ein uCapps Seq V4, der aber nur die Chord-Progressionen macht (soweit ich sie nicht live spiele). Die Trigger der Polysix kommen von der 606.

    Isabelle:
    Irgendein Voice-Tool von TC

    Der Sampler ist verheiratet, hat ein Kind und ist auf dem Bild auf unserer Webseite in der Mitte zu sehen ;-)
    [​IMG]
     
  8. mookie

    mookie B Nutzer

    Cooles gif :supi:
     
  9. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert


    Cool :supi: , danke für die Informationen!
    Mich hat das mal interessiert, weil man ja, wenn man eure verschiedenen Sessions durchhört hört das sich die Musik verändert(auch eben klanglich) und ich hatte noch die Fotos von vor zwei Jahren im Kopf und dachte wie kommen die Dinge denn aus den Geräten raus :D ?

    Um auf Track 4 nochmal zu kommen, ich mag ja eigentlich keine Brasssounds, aber direkt am Anfang kommt schon ein imposantes "Waldhorn" :mrgreen: , toller Sound!

    Mir sind Chords auch sehr wichtig und meinen Kram baue ich meistens auch aus einer "Chord-Line" zusammen, aber dann verliessen sie ihn und die Begleitung ist dann meist Trial and error.
    Auf der Gitarre kann ich das noch mithilfe von pentatonischen Mustern wieder umbiegen, aber auf der Klaviatur fällt mir das sehr schwer.

    Ich sag das nur weil ich bei Track 4 die Veränderungen zum Hauptthema echt sehr sehr schön finde und das es wie "live" gespielt klingt(also nicht vorbereitet).
    Das mit dem Gesang ist klasse und passt richtig gut :supi: .

    So jetzt reichts mit dem "Angebieder" :mrgreen: ....
     
  10. Der "Waldhorn"sound ist einfach der gleiche Sound aus dem Polysix wie danach der Pad oder später die getriggerte Akkordphrase.
    Im Sequencer ist die Akkord Folge als ganztaktige Noten hinterlegt. Zu Anfang ist die Hüllkurve A=5 D=2 S=10 R=9 (Werte 0-10), und es gibt (eigentlich) keinen Envelope Amount am Filter. Der Polysix wird schon die ganze Zeit den von den Triggern der 606 angesteuert, weil aber das Release so lang ist, nimmt man den Sound als liegenden Pad wahr. Wenn dann die getriggerte Akkordphrase reinkommen soll, nehme ich einfach Attack und Sustain auf 0 runter (das passiert ab 2:04), und drehe langsam den Envelope Amount am Filter auf (ab 2:42).

    Bei dem "Waldhorn"-sound hatte ich einfach vergessen das Sustain voll aufzuziehen, und der Envelopeamount beim Filter war noch nicht ganz auf 0.

    Übrigens ist da kein Chorus drauf. Das was es an Schwebungen gibt stammt von einem leichten Vibrato, das dann mit den Echos Schwebungen erzeugt.

    Was das "nicht vorbereitet" angeht, sollte ich vielleicht einschränken: das Konzept solcher Akkordfolgen habe ich natürlich zu Hause hundertfach ausprobiert. Das sind dann letztlich immer die gleichen Kochrezepte: Akkord nicht als Dreiklang greifen, sondern als "Grundton plus Quint eineinhalb Oktaven drüber". Das erweitert man dann auf "Grundton plus Quint eineinhalb Oktaven drüber und die Terz nochmal eine Lage weiter oben". Das läuft dann als Schleife im Sequenzer. Und dann dudel ich halt passende teilostinato-"Melodien" nochmals oben drüber.

    Konkret in diesem Fall
    die vier Takte Grundakkord sind (Kommas sind immer die Taktgrenzen)
    Eb3, G3, D3, D3
    G2, Bb2, F2, F2
    C1, Eb1, Bb0, Bb0

    Drüber kommt eine Melodie
    D5, Eb5 E5, Bb4 A4 F4, Bb4 A4 F4
    und alternativ
    G4, Bb4, A4, F4, G4, F4, F4, A4
    ggf auch beide Melodien zusammen (ich hatte die erste melodie irgendwann dann in den Sequencer auf die zweite Spur aufgenommen).
     
  11. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    ...das bedeutet Du spielst die Akkorde auf der Polysixtastatur, die 606 triggert die Polysixhüllkurven und die zusätzlichen Melodien sind im V4 Sequenzer und der V4 spielt dann auch die einzelnen zusätzlichen Noten mit dem gleichen Polysixsound?

    Oder spielt deine "Chorderweiterung" im Polysix die Akkorde angetriggert von der 606?
     
  12. Die Chord-Trigger Erweiterung ist einfach ein Schalter, der die Gate-Leitung vor den einzelnen Envelopes aktiviert. Das bedeutet: von der CPU kommen CV und Gate für die jeweiligen Stimmen. Die Gate sagt eigentlich, dass die Stimme erklingen soll, aber der Schalter läßt das nicht durch zum Envelope. Erst wenn 5V an dem Eingang von außen anliegt, wird die Gate zum Envelope durchgeleitet. Wenn ich also von außen einen Trigger-Folge (also lauter kurze 5V Signale) hinschicke, dann werden die aktuell angesteuerten Stimmen auch tatsächlich gespielt.

    Stell Dir vor, Du hast einen monophonen Analogsynth der von extern per CV und Gate angesteuert wird, und bei dem steckst Du den Gate-Stecker rhythmisch passend zum Beat in die Gate-In-Buchse ein.

    Von was die Stimmen angesteuert werde (also von mir übers Keyboard oder vom Sequencer über MIDI) ist völlig schnurz.
     
  13. stuartm

    stuartm musicus otiosus

    Track4 ist wunderbar, einfach nur schön anzuhören :supi:
     
  14. Ab 6:36 kommt so ein detuned Sound mit hoher Resonanz (So ab 7:00) Die klingt sehr angenehm. Was´n das? (Track 4)
    Wenn man mal etwas länger im Auto unterwegs ist kommt man auch mal dazu die anderen Mitschnitte zu hören. Was das? Best of 20 years Ambisonics? :mrgreen:
     
  15. Das ist nicht von mir, muss also der Analog Keys von Anatol sein.
     

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