Akai S612

Dieses Thema im Forum "Sampling, Looper" wurde erstellt von oli, 17. Dezember 2018.

Schlagworte:
  1. oli

    oli |||||||||

    Hmmmm, konnte irgendwie keinen eigenen Thread für diesen Sampler finden, daher hab ich mal einen angelegt.

    Espen Kraft hat sich den Sampler mal angeschaut und damit ein Stück gemacht:


    View: https://youtu.be/01u2alyA08Y
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das Ding kann fast nichts, ich hatte ihn mal, mein erster - nicht empfehlenswert, wenig Speicher, Spezialdisks, Faktisch keine Nachbearbeitung die man brauchbar nennen könnte. Lediglich die Start/End Fader sind nett.

    Überschätzt, sorry, leider.
     
    Sonnenlicht, VEB Synthesewerk und oli gefällt das.
  3. oli

    oli |||||||||

    Jo, da hast du sicherlich Recht mit all den genannten Punkten.
    Unter den Plus-Punkten hast du ja bereits die Start/End-Fader genannt.
    Dazu gehört wohl auch, dass alle anderen Parameter als Regler im direkten Zugriff vorhanden sind, was den Sampler für Live bzw. "Echtzeit" interessant macht (siehe z.B. das Matthew Herbert Video mit der Big Band).
    Und ein anderer Plus-Punkt ist wohl der Sound, der nett sein soll (ich glaub, das Filter ist auch ganz ok (Filterfahrten?) - das hört man oben im ersten Video).
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2018
  4. oli

    oli |||||||||

  5. oli

    oli |||||||||

  6. oli

    oli |||||||||

    Es gibt übrigens beeindruckend wenige Videos mit dem Akai S612 auf Youtube...
     
  7. Interessante Frage wäre, was man stattdessen als aktuelle Alternativen nehmen könnte, die nicht zu teuer sind. :agent:
     
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  8. Klaus P Rausch

    Klaus P Rausch playlist

    Das war halt damals ein bezahlbarer Instant-Sampler ohne großartigen Schnickschnack. Die Akai Library als Starthilfe war gar nicht verkehrt, in erster Linie waren es Effektsounds. Da das selber sampeln mit dem S612 derart umstandslos ist, braucht es keinerlei Lernkurve, um das Ding quasi umgehend einsetzen zu können. Klarer Punktsieg in dieser Disziplin. Außerdem war der zur Zeit damals erschwinglich, lediglich die 2.8" Diskettten waren ein wenig überteuert. Aber kein Problem, man braucht ja nur einen Schwung Disketten, neu samplen von der Originalquelle ist ja kein Thema mit dem S612.
     
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  9. fanwander

    fanwander |||||||||||

    Der 612 war mein erster Sampler und ich hab heute immer noch zwei Stück, einen mit Multisampling-Erweiterung, einen ohne.

    Der 612 war als Einzelsound-Sampler gedacht. Sowas wie Phrasen Loopen war damals noch nicht im Gespräch.

    Der Sound wird wie beim S900 in der Hauptsache von den Switched-Capacitor-Filtern bestimmt, die im Originalzustand etwas seltsam muffig klangen, aber mit zunehmendem Alter eine angenehme Ruppigkeit bekommen (so ähnlich wie BBDs in alten Chorussen degenerieren).

    Die 2.8"-Disketten sind übrigens keine Disketten im eigentlichen Sinne, mit freiem Zugriff auf Spuren und Sektoren. Eigentlich arbeiten sie wie "im Kreis gelegte" Cassettenbänder. Entsprechend gibts auch eine Modifikation mit der man auf Tape speichern konnte. Das könnte man heutzutage für Speichern in Audio-Files aufnehmen (der Vorteil gegenüber neu Samplen ist, dass die Loop-Punkte mitabgespeichert werden).

    Für die Nachbearbeitung empfiehlt sich der Atari-Editor von Harald Plontke.

    Alle weiteren Infos bei mir auf der Homepage: http://www.florian-anwander.de/akai_s612/
     
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  10. fanwander

    fanwander |||||||||||

    Korg Microsampler
     
  11. wenn du diesen Sound suchst, bzw generell 12bit usw, eigentlich nichts. Bin seit langer Zeit auf der Suche nach einem Ersatz für meinen Tal-Sampler aber mit aktuellen Geräten wird das schwierig. Evtl der Rossum Sampler in Eurorack. Ich werde mir dann wohl irgendwann mal einen Emax SE gönnen aber leider sind die ja eher selten zu finden hier...
     
  12. Ich habe eher Interesse halber gefragt. Genau dieser Sound muss für mich nicht sein. Klingt aber gut im Video. Ich denke, da sind auch immer gute Effekte drauf im Video. Habe jetzt nicht unter Kopfhörern gehört, sondern auf den Boxen. Mit guten Effekten drauf klingt jeder Sampler nochmal viel besser. :)
     
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  14. fanwander

    fanwander |||||||||||

    Bei 12:47 erklärt er sich zum S612
     
  15. ..Ich hatte den X-7000 aus der Serie gehabt, der die gleiche Architektur hatte, aber 6-fache Samples verwalten konnte, schnelles, simples gutes und bezahlbares Gerät fand ich damals, -weil man sofort klar kam und erste Experimente starten konnte.

    -Was ich dem Gerät noch immer "hoch" anrechne ist auch, dass man beim Tasterturmodell die Tastatur-Steuerung mit einem Schalter abkoppeln konnte, diese Einheit somit dann frei war und für externe Geräte genutzt werden konnte. (-Ganz ohne in Menüs herumsuchen zu müssen.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2018