Analog FX Gerät Midi Steuerbar

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von tilman, 3. April 2008.

  1. tilman

    tilman Tach

    Hallo zusammen.

    Ich habe in einer Woche meine Traum Klangerzeuger Umgebung fertig gestellt. Mit analogen Synths und Stepsequencern zu arbeiten war schon immer mein Traum. Die Reise weg vom Computer hat nun vier Jahre gedauert.

    Die nächste Mission währe Analoge Effektgeräte zu finden, die ich über Midi
    ansteuern kann. Analog Delay, Chorus, Spring Reverb, Ringmodulator...

    Habe hier die Vermona Produkte und etwas von Technosaurus gesehen.
    Die haben einen CV in. Könnte ich die dann mit einem Midi to CV Converter
    ansteuern?

    Mich interessiert besonders was ihr noch für Analoge Effektgeräte kennt, die sich wunderbar ansteuern lassen.

    Grüße Tilman
     
  2. Günstig aber gut : MAM ;-)
     
  3. tilman

    tilman Tach

    Finde keine Webseite von denen.

    Habe mir auch die Moogerfogers angeschaut, da kannman eigentlich
    jeden Parameter über Gate CV Steuern.

    Bei Effektgeräten macht es doch nicht so einen großen Unterschied ob ich
    so etwas mit konvertiertem Midi oder reiner CV Spannung ansteuer oder?

    Grüße Tilman
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, geht.

    Mir fallen da folgende ein (allerdings so ziemlich nur Filter, weiss auch nicht was man bei Chorus, Reverb, Ringmodulator per MIDI steuern sollte :? ):

    - Akai MFC-42
    - Waldorf miniWorks 4 Pole
    - Jomox M und T-Resonator
    - Anyware Instruments Megapole Lite MIDI
    - MAM Warp 9

    Die gibt's auch nicht mehr. Sind irgendwie von Terratec aufgekauft worden (-> Terratec Producer Sine-Serie), aber die Produkte grösstenteils eingestampft.
     
  5. tilman

    tilman Tach

    Soviel CV Spannungen zu automatisieren ist ja teuer :shock:

    Midi to CV interface von Kenton Kenton Pro-2000 mkII für 370 Euro ist da wohl die Preiswerteste Lösung. Die ganzen CV Stepsequencer sind wohl eher für Klangerzeuger gedacht. wahrscheinlich auch zu schade um nur Effektgeräte anzusteuern.
     
  6. tilman

    tilman Tach

    Na ich mag es halt wenn sich der reverb oder das delay sich im pattern an und aus schalten oder sich die Delayzeiten verändern. Bei Chorus z.b die letzten beiden Noten im Pattern Rate voll aufdrehen.....

    Bei Ringmodulator die Tonhöhe des Modulator OSC`s rythmisch vertellen u.s.w...

    Glaube Moogerfogger Vermona und Technosaurus sind da schon ganz gut.
    Analog Delay vom Moogerfogger könnt ich gleich zwei gebrauchen.
    Scheiße alles viel zu teuer.

    Grüße Tilman
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Manuell ändern klingt aber meist wesentlich spannender. :idea:
     
  8. Das Dynacord TAM-19 hat z.B. CV Eingänge wie auch andere ältere Effekte aus den 70ern.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ging's im nicht um MIDI-steuerbare Teile?

    Teile mit CV gibt's sicher ne ganze Menge, die kann man gar nicht alle listen (z.B. viele Moduar-Module).
     
  10. tilman

    tilman Tach

    Ne kann auch CV sein :oops:

    So etwas wie ein Analoges Delay was ansteuerbar ist gibt es doch
    nicht so oft oder? Habe da nur das Moog Teil gefunden.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dann würde ich Dir ein FX-Modularsystem empfehlen.
    Die Flexibilität findest sonstwo schwerlich.

    Und Eurorack, weil es dafür die meisten und günstigsten FX-Module gibt (nicht nur von Doepfer).

    Du hast ja nicht nur von Delays, sondern auch von Filtern gesprochen und die gibt's mit CV-Steuerung wie Sand am Meer.
    Steuerbare Analog-Delays in neu gibt's IMHO nur in Modular (dazu gehören für auch die Moogerfogger-Teile), oder DIY.

    In gross (Moog-Grösse) gibt es IMHO nur
    COTK: http://www.cluboftheknobs.com/pro_c1680.htm
    und
    Modcan: http://www.modcan.com/bseries/delay.html

    Bei den Doepfer BBD-Modulen aber Obacht: Um ein analoges Delay damit zu machen, brauchst das richtige Modul (viele Stufen) und weitere Filter (min. 24 db) für Clocknoise und Co (laut Ilanode brauch man eins vor den Eingang und eins danach).
     
  12. tilman

    tilman Tach

    Die Module sehen cool aus, kann man die in ein Eurorack pflanzen?
    Ja ich glaub es wird Zeit, daß sich bei mir langsam etwas in Richtung Modular bewegt. So ein Modulares Effektrack ist nicht nur flexibler, am ende ist es glaube ich auch preiswerter.

    Wahrscheinlich sollte ich mir dann auch reine CV Gate Sequencer zulegen oder?

    Aber erstmal ein par Module in ein Eurorack und dann ein Kenton Pro Solo an meinen Schrittmacher oder mein Protools oder?
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nein, die verlinkten sind ja grad die grossen.

    In Eurorack gibt's z.B. folgende Delays:

    Analogue Systems RS390

    Doepfer A-188-1 (für ein Delay brauchste glaub ich die C oder D Version, bei den anderen hörste sonst zu schnell die Clocknoise)
    Doepfer A-188-2

    Cwejman DEL-4 (aber keine Ahnung, ob das "Analog", also mit BBD-Chips funzt)
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Würde dir auch zu einem Eurorack Modularsystem raten. Hab auch anfänglich die Idee gehabt meines nur als effektgerät zu nutzen, aber mit der Zeit kamen kalt auch VCOs dazu und so. War auf jeden eine der besten entscheidungen für meine musikalische Kreativität...
     
  15. tilman

    tilman Tach

    Irgendwan kommt man wohl unweigerlich in den Modularsysthem Sumpf.

    Habe über die Döpfer Module auch viel negatives gelesen.
    Das währe dann aber ein neuer thread. Ich glaub hierzu werde ich einiges finden.

    Danke für eure Hilfe. Nachdem ich nun meine Reise vom Rechner weg zurück zu Stepsequenzern und Analoggear begonne habe führt mich meine weitere Reise in den modularen Jungle.

    Law of the Jungle :musikmach:
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Speziell über die verlinkten Module oder andere?

    ABER:

    Negatives kannst Du zu JEDEM Hersteller lesen.
    Irgendeiner hat immer was zu meckern und wenn es nur der hohe Preis ist. ;-)

    Zu Doepfer gibt's auch mehrere Threads, u.a. der hier:
    viewtopic.php?t=22087

    Es kommt wohl eher auf den persönlichen Anspruch und Geschmack an.

    Und grad im Netz wird viel übertrieben oder kommt als "Stille-Post"-Effekt anders beim Leser an, als es vom Schreiber gedacht war.
     

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