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Analogue Solutions klont das Roland System 700

  • #31
Und wieso muss man dann einen Vintage Knob einbauen?
Bei Monophonen habe ich das noch nie gesehen. Bei Polyphonen ergibt es Sinn, weil man dort dann zwischen vintage immer irgendwie verstimmt und tight gestimmt für tonale FM etc. wählen kann. DSI/Sequential stimmt die Kisten halt komplett durch, mit Kompensation der Temperatur und hochaufgelöst. Bei denen eine bewusste Desigh-Entscheidung.
 
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M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #32
Ist schon "interessant", wenn über die Qualität eines angekündigten Systems "spekuliert" wird, das noch keiner weder gehört noch in Realität gesehen hat.

Sorry, aber könntet ihr bitte dazu einen eigenen Thread aufmachen, statt eine Produktankündigung in meinen Augen völlig sinnfrei zu zerlabern. Es wurde nämlich noch nirgends gar nie nicht darüber diskutiert, daß früher alles besser war.
 
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M.i.a.u.: Archivicious, Kavenzmann, TommNoise und 2 andere
  • #33
Glaube ich nicht, dessen Module sehen – Stand Oktober 2026 – doch deutlich anders aus:

Anhang anzeigen 301448

Das ist schon richtig, weil ein anderer Hersteller (DIY-Bastler) dahintersitzt, aber ich frage mich, ob das Eine das Andere womöglich angestoßen hat (hey, was der kann, das können wir schon lange)?

Um die 40.000 Euro für ein System 700? Das sind 100.000 Euro weniger als für ein Original, da nehme ich doch gleich zwei. Oder drei, wegen der Sicherheit.

Ganz im Ernst: Hier halte ich die Investition für sinnstiftend, im Gegensatz zu anderen Erzeugnissen aus gleichem Hause, aber das liegt auch daran, dass das System 700 das einzige Vintage-Modulsystem ist, das ich immer haben wollte.

Und wenn seit geraumer Zeit Moog*-, 2500- oder Emu-Clones zu haben sind, dann war das hier nur der einzig logische Schritt.

Stephen
 
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M.i.a.u.: siliconscientist, serge, TommNoise und 2 andere
  • #34
Der Sequencer ist auf jeden Fall kein 1:1 Clone, weil es den IC überhaupt nicht mehr gibt. Das wird also ganz anders technisch gelöst sein. Aber in dem ganzen System steckt unglaublich viel Arbeit.
 
  • Gute Idee
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M.i.a.u.: ppg360 und VEB Synthesewerk
  • #35
Analog Solutions schreibt:
Hand built in England, our new professional modular synthesiser faithfully recreates the Roland System 700, with almost every circuit reproduced from the original schematics.

Wo nicht zu vermeiden, wird man die Komponenten durch gleichwertige aktuelle Bauteile ersetzen, wie z.B. den OTA CA3080 durch den AS3080 und wenn es das nicht gibt, entsprechend etwas konstruieren. Beim Sequenzer kommt vielleicht sogar ein ARM zum Einsatz.
 
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M.i.a.u.: Lauflicht
  • #36
Wo nicht zu vermeiden, wird man die Komponenten durch gleichwertige aktuelle Bauteile ersetzen, wie z.B. den OTA CA3080 durch den AS3080 und wenn es das nicht gibt, entsprechend etwas konstruieren.
Ok, ja dann kann es was werden, wenn auch nicht 100%. Du kannst eben nicht Bauteile beliebig ersetzen, weil die Produktionmedthonen von früher gar nicht mehr exisitieren. Man könnte heute z.B. keine SID Chip vom C64 mehr reproduzieren. Also kann man schon, der klingt dann aber nicht so!

Aber wenn man viel Geld ausgibt, dann klingt das natürlich auch, unsere Hörverarbeitung kann uns ja so einiges vorspinnen!
 
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  • #37
Im Post #2 kann man den Links folgen und bei Haraldswerk für die Module nachsehen, was noch verfügbar ist und was angepasst werden muss. Das System 700 nutzt bis auf wenige Ausnahmen (CA3080, uA726, CA3280, etc.) weitestgehen Standardbauteile.
 
  • #38
Also hübsch ist es ja. Ob das auch so genau gemacht ist wie der Antonus 2600 FS oder die Din Sync Replikas?
Dass man damit quasi defekte Platinen oder Module im Original einfach ersetzen kann?
 
  • #39
Ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber früher™ wurden Buchsen noch an der Frontplatte verschraubt, so zwecks Stabilität und Langlebigkeit und so. Scheint mir hier nicht der Fall zu sein?
 
  • #40
Ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber früher™ wurden Buchsen noch an der Frontplatte verschraubt, so zwecks Stabilität und Langlebigkeit und so. Scheint mir hier nicht der Fall zu sein?
Meines Wissens sind die beim Original von Roland auch nicht verschraubt.
 
  • #41
Ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber früher™ wurden Buchsen noch an der Frontplatte verschraubt, so zwecks Stabilität und Langlebigkeit und so. Scheint mir hier nicht der Fall zu sein?
Meines Wissens sind die beim Original von Roland auch nicht verschraubt.
Ja und nein: Beim Roland System 700 sind die Buchsen, Potis und Schalter auf einer "unsichtbaren" Frontplatte verschraubt. Diese unsichtbare Frontplatte wird von der eigentlichen Frontplatte mit den Beschriftungen verdeckt. Diese eigentliche Frontplatte hat Bohrungen, durch die die Buchsen, Potischäfte und Schalthebel schauen.

EDIT: Bei diesem Yusynth-Clone kann man den mechanischen Aufbau des Originals erahnen – habe auf die Schnelle kein besseres Foto finden können.

ADSR-guts.jpg
 
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M.i.a.u.: Feedback, cleanX_02, Bernie und 5 andere
  • #42
Ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber früher™ wurden Buchsen noch an der Frontplatte verschraubt, so zwecks Stabilität und Langlebigkeit und so. Scheint mir hier nicht der Fall zu sein?
Das kenne ich aus der Lehre auch so, oder halt zumindest auf eine extra Platine. Direkt auf der Hauptplatine empfinde ich das nicht mehr als Qualitätsprodukt. Kann aber sein, dass heute die Dinger besser sind und der mechanische Stress, wenn man da voll dabei ist, den Lötpunkten nichts anhaben kann.

Wenn ich was im Eurorack Format gebaut habe, dann wurden Potis, Schalter, Buchsen etc immer mit der Frontplatte verschraubt und dann mit Steckverbindungen zur Platine geführt, das war minimum!
 
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  • #43
Ja und nein: Beim Roland System 700 sind die Buchsen, Potis und Schalter auf einer "unsichtbaren" Frontplatte verschraubt. Diese unsichtbare Frontplatte wird von der eigentlichen Frontplatte mit den Beschriftungen verdeckt. Diese eigentliche Frontplatte hat Bohrungen, durch die die Buchsen, Potischäfte und Schalthebel schauen.
Ah danke für die Erklärung, das wusste ich nicht. Wobei das bei diesem Nachbau ja auch so gelöst sein könnte, keine Ahnung.
 
  • #44
Ich will ja nicht hetzen, aber bei dem Hersteller bin ich etwas misstrauisch. Viele Sachen waren irgendwie so halbgar.
 
  • #46
Ach echt?
Welche halbgaren Instrumente von AS hast du denn?
Keine, ich habe es mir immer verkniffen, nachdem ich die Test- und Erfahrungsberichte gelesen hab… und der Inhaber ist ja schon etliche Jahre dabei. Abgesehen davon: was genau ist jetzt die Strategie von dem Unternehmen? Seine Colossus-Serie hat auch schon wieder das Zeitliche gesegnet. Danach kam ein Maximus, dann ein ARP2500-Lookalike, aber ohne ARP-Schaltungen und jetzt ein Roland 700-Clone für 40k€? Von dem werden wieviele gebaut? 2, 3, 4 Stück?
 
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M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #47
Habsch mir gedacht...

Klar, Tom Carpenter ist nicht Uli Behringer* und ich finde das persönlich auch gut so.
Die Instrumente sind oft recht eigen mit sagen wir mal "speziellen" Designentscheidungen.
Aber unausgegoren finde ich das nicht. Vor allem klanglich sind das sehr erwachsene Teile. Das erwarte ich beim System 700 Nachbau auch.

Also ich bin gespannt und zwar mehr als auf die nächste Behringer* Kiste.
 
  • #48
Ich fand AS ehrlich gesagt auch immer etwas, naja. Ich hab den Vostok, Leipzig, Telemark und Oberkorn gespielt und finde die ok, aber in der Premier League kicken die alle nicht. :cheer:

Edit: Was nicht heissen muss, dass sie nicht einen guten Clone hinbekommen könnten. Bisher haben sie aber noch keinen echten Clone gezeigt, bloss Annäherungen. Wir werden sehen..
 
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M.i.a.u.: cleanX_02 und Jjsynth
  • #49
Beim Sequenzer kommt vielleicht sogar ein ARM zum Einsatz.
Naja, da wird niemand mehr die Funktionalität des LB1501 nachbauen, sondern einfach irgendwas in der Ecke Arduino und Co für die digitale Gesamtfunktionalität nutzen und 1-Transistor-Treiberstufen bei den Ausgängen, und Spannungsteiler an den Eingängen einsetzen. Ich hab mal einen Prototypen für den 104er Sequencer vom System 100 auf einem 3M-Breadboard gebaut. Das ist jetzt kein Zauberwerk.

Beim System 700 muss man halt die FET-Schaltung der Kanäle noch dazutun (vermutlich am einfachsten mit 4007ern). Teuer sind da vor allem die Drehschalter. Wer sowas wie im Original nachbaut, der ist selber schuld.
 
  • #50
Ich bin auch auf den einen oder anderen Synth reingefallen, zB den Erica Synths Syntrx. Muss ja nicht sein, dass ich auch noch Analogue Solutions kaufe…
 
  • #51
Naja, da wird niemand mehr die Funktionalität des LB1501 nachbauen, sondern einfach irgendwas in der Ecke Arduino und Co für die digitale Gesamtfunktionalität nutzen und 1-Transistor-Treiberstufen bei den Ausgängen, und Spannungsteiler an den Eingängen einsetzen. Ich hab mal einen Prototypen für den 104er Sequencer vom System 100 auf einem 3M-Breadboard gebaut. Das ist jetzt kein Zauberwerk.

Beim System 700 muss man halt die FET-Schaltung der Kanäle noch dazutun (vermutlich am einfachsten mit 4007ern). Teuer sind da vor allem die Drehschalter. Wer sowas wie im Original nachbaut, der ist selber schuld.
Der originale Sequenzer des 700 war nur dann tight, wenn er über den LFO angetriggert wurde. Besser das nicht 1:1 zu clonen.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: darsho und fanwander
  • #56
Beim Roland System 700 sind die Buchsen, Potis und Schalter auf einer "unsichtbaren" Frontplatte verschraubt. Diese unsichtbare Frontplatte wird von der eigentlichen Frontplatte mit den Beschriftungen verdeckt.
Herr Carpenter hat geantwortet: Den internen mechanischen Aufbau habe man nicht geklont, denn das wäre verrückt gewesen, da es den Preis verdoppelt hätte, ohne einen wirklichen Nutzen zu bringen.

Schade.
 
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M.i.a.u.: Horn und TommNoise
  • #57
Herr Carpenter hat geantwortet: Den internen mechanischen Aufbau habe man nicht geklont, denn das wäre verrückt gewesen, da es den Preis verdoppelt hätte, ohne einen wirklichen Nutzen zu bringen.

Schade.
Dann ist ja auch der avisierte Kaufpreis überkandiedelt?!

Just sayin...
 
  • #58
Herr Carpenter hat geantwortet: Den internen mechanischen Aufbau habe man nicht geklont, denn das wäre verrückt gewesen, da es den Preis verdoppelt hätte, ohne einen wirklichen Nutzen zu bringen.

Schade.
Der Nutzen wäre mechanische Stabilität gewesen. PCBs sind zwar heute sicherlich stabiler als die pertinaxdinger von vor 40 Jahren, aber eine mechanische Entlastung wegzulassen ist ziemlich Behringer*.
 
  • #60
Wie so oft bei AS: Größenwahnsinn!
Ich find's geil und würde mir das glatt hinstellen.
Was damals schon für geniale Konzepte umgesetzt wurden. Sowas kann man gerne klonen!

Naja, ich bin mit dem Easel erstmal bedient.


Die inneren Werte Zählen. ähhm Der, der Charakter....Mist.
Mein Harem ist schon voll und ich lege großen Wert auf Treue. Geht leider nicht.

...Aber wenn ich sie, namens Roland irgendwo sehen, wüsste ich nicht was passiert.
Bitte gib mir Kraft
 
  • HaHa
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: noise_level_11 und Kavenzmann
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