Arturia: Alle gummierten Teile kleben mittlerweile leicht

Gummierte Teile an meinem Arturia Gerät fangen langsam zu kleben an.

  • Ja

    Stimmen: 7 41,2%
  • Nein

    Stimmen: 7 41,2%
  • Ich bin mir nicht sicher?

    Stimmen: 3 17,6%

  • Umfrageteilnehmer
    17
snowhover

snowhover

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@Horn, ich frag jetzt fürn Freund... also wenn ich mit IPA(Isopropanol) abwasche lösen sich so Dinger dann ganz schnell auf und werden noch klebriger? Und so "Alkohol"(Verdammt, gehört Ethanol, ISOPROPANOL nicht zu den Alkoholen?) verdampft nicht relativ schnell auf so einer "Plastik"-Oberfläche? Wie lange soll den der "User" Kontaktzeit haben?
 
Horn

Horn

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@Horn, ich frag jetzt fürn Freund... also wenn ich mit IPA(Isopropanol) abwasche lösen sich so Dinger dann ganz schnell auf und werden noch klebriger? Und so "Alkohol"(Verdammt, gehört Ethanol, ISOPROPANOL nicht zu den Alkoholen?) verdampft nicht relativ schnell auf so einer "Plastik"-Oberfläche? Wie lange soll den der "User" Kontaktzeit haben?
Nach meiner Erfahrung eignet sich Isopropyl-Alkohol nicht für gummierte Kunststoff-Flächen.
 
snowhover

snowhover

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ah okay, was passiert dann ? Was sind denn nach deiner Erfahrung die richtigen Reinigungsmittel?
 
S

Sonarc

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Im Radsport benutzt man zur Pflege der Bremsgriffgummis Silikonspray! Hält das Gummi geschmeidig und lässt sich so besser auf die Bremsgriffe auf.- und Abziehen, ohne daß sie einreißen. Ob sie klebrige Stellen beseitigen, kann ich nicht sagen. Aber einen Versuch wäre es vielleicht wert? Ansonsten u.U. die Potis vorher damit mal einsprühen, (aber nicht das ganze Gerät!)oder mittels Tuch einreiben.
Hab auch mal von Ballisistol gehört, das aber nur zur Reinigung wenn stark verschmutzt. Danach aber wieder mit warmen Wasser abspülen, da Öl und Gummi sich nicht so um vertragen! Ansonsten SuperZeugs gegen Insektenstiche und kleinere Verletzungen wie Schnitt/Abschürfungen!
 
S

Sonarc

.
Hab gestern eine Nachricht zu diesem Thema erhalten, aber die finde ich nicht in diesem Thread!
Also auf die enthaltene Frage ob sich bei „Ballistol„ um ein Waffenöl handelt, lautet die Antwort:JA!
Gibt es aber in der Apotheke auch zu äußerlichen Anwendung bei Insektenstichen, kleineren Verletzungen, etc. zu kaufen. Soweit ich weiß ist da nur etwas beigemischt worden, um den ursprünglichen Geruch zu mindern. Es duftet nicht gerade besonders, aber es hilft überraschend gut! Bin jedesmal beeindruckt von diesem Zeugs. Sollte in keinem gut geführten Haushalt fehlen! Als Waffen Öl hab ich mangels Gerätschaft keinerlei Erfahrungen. Kann ich auch drauf verzichten!
 
VEB Synthesewerk

VEB Synthesewerk

Thomas B. aus SAW
Normales Ballistol ist kein Waffenöl!
Das ist ein reines Weißöl mit Duftstoffen.
Also für zum Beispiel Nähmaschinen und Schreibmaschinen.
Ein echtes Waffenöl gibt es auch von Ballistol.
Das nennt sich Gunex.
Das reinigt extrem gut, ist aber nicht für Messing/Kupfer geeignet, weil es diese Metalle nach längerer Einwirkzeit angreift.
 
Horn

Horn

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ah okay, was passiert dann ? Was sind denn nach deiner Erfahrung die richtigen Reinigungsmittel?
Die Auflösungserscheinungen werden noch schlimmer und es klebt nachher mehr denn je. Ein "richtiges" Reinigungsmittel für diese angelösten, klebrigen Kunststoffe habe ich nicht gefunden - ich weiß auch nicht, ob es überhaupt eins gibt. Die besten Ergebnisse habe ich tatsächlich ganz banal mit warmem Wasser und etwas Pril erzielt.
 
S

Sonarc

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Ohne
Normales Ballistol ist kein Waffenöl!
Das ist ein reines Weißöl mit Duftstoffen.
Also für zum Beispiel Nähmaschinen und Schreibmaschinen.
Ein echtes Waffenöl gibt es auch von Ballistol.
Das nennt sich Gunex.
Das reinigt extrem gut, ist aber nicht für Messing/Kupfer geeignet, weil es diese Metalle nach längerer Einwirkzeit angreift.
oh, danke! Da kennst du dich mit Ballistol wohl besser aus. Wurde auch nur gefragt, den Beitrag finde ich hier immer noch nicht, ob es auch für andere Anwendungen taugt! Was die Waffentechnik betrifft hab ich 0 Ahnung! Aber zurück zu Thread, da ging es mir ja um Gummi und dem von mir vorgeschlagenem Silikon Spray! Aber schon interessant was die Wirkung auf Messing/ Kupfer betrifft!;-)
 
VEB Synthesewerk

VEB Synthesewerk

Thomas B. aus SAW
@Sonarc

Ich repariere und restauriere ständig alte Mechanik.
Filmprojektoren, Grammophone, Schreibmaschinen usw.
Da braucht man ständig die verschiedensten Öle und Fette.
Deshalb auch viel Erfahrung mit dem Zeug. ?
 
CBS

CBS

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Mein Arturia Minibrute fängt mittlerweile an sämtlichen gummierten Teilen leicht zu kleben an.
War bei meinem auch so. Hab den zwischenzeitlich entsorgt. Hatte das Problem auch beim Waldorf Q mit den Potikappen und beim Microwave XT mit der Oberfläche sowie den Potikappen. Ist echt eklig und verdirbt jegliche Freude an den Kisten.
 
S

Sonarc

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Jetzt muß ich mal nachfragen! Hab den 1. Beatstep seit ca. 5 Jahren und auch den 1. Keystep seit er herauskam, Ok, der hat ja auch nur 3 gummierte Knöppe. Klebt gunnix! Aber wieso kleben die bei den einen, und bei den anderen nicht? Kenn aber das Klebe Problem bei anderen Geräten! Woran liegt es also, Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung im lichtdurchfluteten Studio? Ansonsten kann man doch einiges austauschen, oder? Sieht hinterher dann nicht mehr Original aus, aber dafü umso besser?
 
CBS

CBS

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Woran liegt es also, Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung im lichtdurchfluteten Studio? Ansonsten kann man doch einiges austauschen, oder?
Bei den o.g. Waldorf Synthesizern ist das ein bekanntes Problem. Waldorf sagt zwar nicht, woran es liegt, bietet aber immer noch passende Potikappen an. Mit Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit, usw. hat es nichts zu tun. Was die Frontplatte vom XT betrifft, ist Ersatz keine so einfache Sache. Ich denke, dass es mit den verwendeten Materialien zu tun hat. Das Ergebnis sieht man somit nicht unmittelbar nach der Produktion, sondern erst nach Jahren.
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Das Ergebnis sieht man somit nicht unmittelbar nach der Produktion, sondern erst nach Jahren.

Ja und der gutgläubige Käufer ist dann der Dumme.

Hat jemand bei dem MiniBrute 2 oder anderen Arturia-Produkten schon ähnliches festgestellt?
Eigentlich bin ich ein wenig in den MB2S verliebt, aber bei solchen Problemen kann ich dann zum Glück ganz gechilled "Nein, danke!" sagen.
 
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snowhover

snowhover

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Jetzt muß ich mal nachfragen! Hab den 1. Beatstep seit ca. 5 Jahren und auch den 1. Keystep seit er herauskam, Ok, der hat ja auch nur 3 gummierte Knöppe. Klebt gunnix! Aber wieso kleben die bei den einen, und bei den anderen nicht? Kenn aber das Klebe Problem bei anderen Geräten! Woran liegt es also, Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung im lichtdurchfluteten Studio? Ansonsten kann man doch einiges austauschen, oder? Sieht hinterher dann nicht mehr Original aus, aber dafü umso besser?
Nun ja, mal von den ganzen Faktoren die du da aufzählst abgesehen - generell oder am wahrscheinlichsten ist der Blend (Charge/Abmischung/Herstellungsbatch) des Schadteils / gummierte Knopp bzw. what ever ausschlaggebend . Es ist ja nicht EIN Kunststoff sondern ein Gemisch. Je nach Güte des Prozesses (Schwankungen), eingesetzter Weichmacherqualitäten (auch da Schwankungen möglich), Rezepturgenauigkeit kann sowas schon erheblich variieren ohne dass jetzt so Parameter wie Feuchte, UV und Einwirkungen von alokoholabsondernde Alkoholikerfingerchen da essentiell einen Einfluss nehmen. Das sind dann Randerscheinungen die in der Summe den Prozess beschleunigen (können). Generell gibt es auch nicht DEN Weichmacher (und nicht jeder ist giftig, erbgutschädigend bzw. sonstiges.... da bei einigen Usern mal gaaaannnnz ruhig) sondern X-verschiedene Varianten bzw. verschiedenste Basisrohstoffe. Leider ist es teils so das Weichmacher, welche relativ harmlos sind und günstig (Betrachtung Giftigkeit), sehr gerne ausschwitzen bzw. an die Oberfläche migrieren. Aber auch hier wieder abhängig von Rezeptierung des jeweiligen "Kunststoffes", ausgewählter Zuschlagsstoffe (gecoatete Füllstoffe, liphophob/phil etc. pp).
Summierend - einfach vom Hersteller keine Billigkram, ohne jeglichen Qualitätsstandard, einsetzen dann wird es auch gut - die vielgesuchten "Umwelteinflüsse" in diversen Homestudios, Studios bzw. Live LOcation sind mit 90 % Sicherheit nicht ursächlich ........ okay, Gerätehersteller mögen diese Argumentationskette bestimmt, kann ich mir lebhaft vorstellen ;-).... muss gestehen die Version mit Alkohol an den Fingern, weil ich diesen ausschwitze, find ich Erklärungstechnisch gesehen sehr kreativ!
 
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moss

moss

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Bei mir klebt mittlerweile Beatstep, Beatstep Pro, Minibrute. Minibrute ist mittlerweile gefixt s. oben. Das hat bei allen 3 erst vor einiger Zeit begonnen. Arturia hat aber irgendwann die Knöpfe gewechselt, z.B. am MatrixBrute klebt zum Glück noch nichts. Bei den Geräten ist von "liegt im Schrank" bis auf der Bühne abgerockt alles dabei, insofern ist nach meiner Einschätzung einfach das Material schlecht.
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Bei mir klebt mittlerweile Beatstep, Beatstep Pro, Minibrute. Minibrute ist mittlerweile gefixt s. oben.
Das ist natürlich unnötiger Mist und wird mich dazu veranlassen meine Entschdung beim Beatstep Pro noch mal zu überdenken ...

Bei Produkten im Bereich einige Hundert Euro ist es ärgerlich. Bei Flagschiffen wie dem MatrixBrute oder PolyBrute wäre das IMHO ein totales No-Go! Die stellen sich doch damit selbst ein Bein, wenn potentielle Käufer sich dann doch lieber wieder anderweitig umsehen. Ich verstehe das nicht. Wenn ich anfangen würde ein solches Produkt zu entwerfen, dann würde ich doch auch Tests bei solchen Dingen machen, muss doch machbar sein. Man kann ja auch bei anderen Produkten (CDs, DVDs, siehe Artikel in derc't etc.) Langzeittests machen, ohne die nötige Zeit investieren zu müssen ...

Kennt sich da jemand aus?
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Scroll mal zwei Beiträge zurück.
Den Beitrag habe ich gelesen, vielleicht hätte ich mich gezielter ausdrücken sollen:

Weiss jemand ob es seitens der Hersteller irgendwellche Anstrengungen gibt, solche Dinge VORAB (also bevor die Produktue auf den Markt geschmissen werden) zu testen bzgl. Qualität und Langlebigkeit?

Wie ich angedeutet habe, habe ich irgendwann gelesen (auch mal wieder Heise und c't) dass es Labors gibt, die z. B. die Langlebigkeiten von Datenträgern wie CDs und DVDs (meinetwegen auch BDs) testen, aufgrund der Datensicherheit. Allerdings ist das ja auch eine komplett andere Zielsetzung, deswegen meine ich die Antwort schon zu kennen. Aber vielleicht irre ich mich ja auch ...
 
CBS

CBS

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Weiss jemand ob es seitens der Hersteller irgendwellche Anstrengungen gibt, solche Dinge VORAB (also bevor die Produktue auf den Markt geschmissen werden) zu testen bzgl. Qualität und Langlebigkeit?
Qualität und Langlebigkeit sind leider kein Trend. Vieles von dem aktuellen Zeugs wird in Massenproduktion für wenig Geld produziert. Ich meine ein TB303 Klone für 85 EUR inkl. MwSt. und auch so Sachen wie der Minibrute. Irgendwie alles Billigkrams, da kannst du keine Langlebigkeit erwarten. Bei einem Waldorf Microwave XT hingegen schon: Und da hat Waldorf auch nach 20 Jahren noch einen besseren Potikappensatz für kleines Geld im Angebot. Da würde ich jetzt nicht meckern wollen.
 
snowhover

snowhover

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Den Beitrag habe ich gelesen, vielleicht hätte ich mich gezielter ausdrücken sollen:

Weiss jemand ob es seitens der Hersteller irgendwellche Anstrengungen gibt, solche Dinge VORAB (also bevor die Produktue auf den Markt geschmissen werden) zu testen bzgl. Qualität und Langlebigkeit?

Wie ich angedeutet habe, habe ich irgendwann gelesen (auch mal wieder Heise und c't) dass es Labors gibt, die z. B. die Langlebigkeiten von Datenträgern wie CDs und DVDs (meinetwegen auch BDs) testen, aufgrund der Datensicherheit. Allerdings ist das ja auch eine komplett andere Zielsetzung, deswegen meine ich die Antwort schon zu kennen. Aber vielleicht irre ich mich ja auch ...

Servus, ja sicher kann man sowas testen..... wenn dies denn der Hersteller will, geht sogar teilweise recht schnell. Zum Beispiel ein Kataplasma-Test (z.B. 7 Tage bei +70°C mit 100 % Luftfeuchte, verschweißt in luftdichter Einheit) bruzzelt schon gerne Sachen durch - Alterungstest oder aber UV-Test (nass) 1.000 Stunden etc. pp. - gibt da eine Vielzahl an Test bzw. Szenarien. Eine 100 % Aussage (edit) für Jahrzehnte ist trotzdem nicht ableitbar aber ganz gewiss eine Tendenz respektive Trend erkennbar!
 
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SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Na das wäre doch dann eigentlich eine gute Gelegenheit für die Hersteller Marketing zu betreiben mit der Tatsache, dass solche Tests stattfinden, statt dem üblichen Blupp. Habe ich in der Form leider noch nie gesehen. Ich werde bei Gelegenheit mal im Netz suchen, was es da an Möglichkeiten gibt, jetzt wo ich einen Begriff dafür habe.

100%ige Sicherheit gibt es nirgendwo, aber solche Dinge wie klebende Oberflächen sind unnötig. Ich habe das an meiner Ultranova (gebraucht gekauft), so neu kann das Problem nicht sein. Da hätten andere Hersteller draus lernen können und einfach mal den gummierten Mist weglassen können, auch wenn das den Preis etweas in die höhe treibt. Muss man das Marketing entsprechend aufbauen.

Aber vermutlich denke ich da mal wieder zu idealistisch und im Sinne der Leute, die ihr Geld ausgeben ... :xenwink:
 
Januar

Januar

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So etwas kann ja mal passieren, da steckt der Hersteller vielleicht auch nicht immer drin. Als ich seinerzeit Arturia aber daraufhin angeschrieben hatte, stritt man alles ab und gab sich unwissend. Das ist das eigentlich Schlimme an der Geschichte. Der deutsche Vertrieb zeigte sich kulant, aber nur mit einem Austausch der Knöpfe war mir nicht geholfen, darum habe ich darauf verzichtet. Gerne würde ich für neue Seitenteile auch etwas bezahlen, warum bringt Arturia nicht ein Nachrüstest aus Holz oder Kunststoff heraus? Solange das nicht passiert werde ich dort auch nichts mehr kaufen, denn Synthesizer sind für mich immer noch keine Einwegartikel!
 
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snowhover

snowhover

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So etwas kann ja mal passieren, da steckt der Hersteller vielleicht auch nicht immer drin. Als ich seinerzeit Arturia aber daraufhin angeschrieben hatte, stritt man alles ab und gab sich unwissend. Das ist das eigentlich Schlimme an der Geschichte. Der deutsche Vertrieb zeigte sich kulant, aber nur mit einem Austausch der Knöpfe war mir nicht geholfen, darum habe ich darauf verzichtet. Gerne würde ich für neue Seitenteile auch etwas bezahlen, warum bringt Arturia nicht ein Nachrüstest aus Holz oder Kunststoff heraus? Solange das nicht passiert werde ich dort auch nichts mehr kaufen, denn Synthesizer sind für mich immer noch keine Einwegartikel!
Denke da hast du wirklich Recht - kann passieren, nicht jedes Bauteil kann immer voll durchgetestet werden. Aber ich bin auch voll bei dir wenn Problematik dann aufpoppt sollte "mann" sich mal damit auseinander setzen --> entsprechende Firma und nicht nach "griffigen" Ausreden suchen die technisch teils einfach Unsinn sind.... Summierend 100 % Zustimmung zu deinem Post.
 
Miks

Miks

Ich kann auch bald nich mehr...
Das Beste, was die Hersteller der/aller Geräte machen könn(t)en, ist: diese Scheiß Beschichtung(en) erst gar nicht vornehmen/vornehmen lassen bzw. Teile mit dieser Beschichtung gar nicht erst einkaufen & verbauen! Punkt.

Ging früher auch immer ohne und keiner hat's vermisst...

Just my 2 cent...
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Die Hersteller, die das betrifft und die dann ein oben beschriebenes Verhalten an den Tag legen schießen sich ja langfristig (zumindest in meinem Fall) selbst damit ins Knie, denn wenn soetwas öffentlich wird, kann ich mit diesem Wissen meinem GAS-Impuls sehr gut entgegentreten. Da warte ich dann auch gern einige Jahre ab und schaue, was andere so berichten.

Letztendlich also verschenkter Umsatz für die, die es betrifft. (Aber vielleicht werden die durch die kulante Behandlung des Problems entstandenen Kosten gegengerechnet, was überhaupt erst solche Situationen erzeugt.)
 
Très

Très

.....
Mal ganz im Ernst, viele Kunden sind doch gar nicht bereit den notwendigen Aufschlag zu Zahlen. Ein langlebig verarbeiteter Synthesizer aus qualitativ hochwertigen Materialien, treibt halt den Preis in die Höhe. Ein Testparcours, wo Alterserscheinungen per UV Strahlung oder Wärmekammer untersucht werden, können da dann definitiv nicht finanziert werden. Ich habe für mich selbst irgendwann entschieden, dass mir ein Instrument welches mir für viele Jahre Freude bereiten soll, auch was kosten darf! Lieber habe ich nur einen Synthesizer den ich dann in 30 Jahren noch immer gern spiele, als ein ganzes Studio voller potentiellem Plastikmüll. Die breite Masse hat aber eine andere Einstellung zum Thema.
 
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snowhover

snowhover

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Mal ganz im Ernst, viele Kunden sind doch gar nicht bereit den notwendigen Aufschlag zu Zahlen. Ein langlebig verarbeiteter Synthesizer aus qualitativ hochwertigen Materialien, treibt halt den Preis in die Höhe. Ein Testparcours, wo Alterserscheinungen per UV Strahlung oder Wärmekammer untersucht werden, können da dann definitiv nicht finanziert werden. Ich habe für mich selbst irgendwann entschieden, dass mir ein Instrument welches mir für viele Jahre Freude bereiten soll, auch was kosten darf! Lieber habe ich nur einen Synthesizer denn ich dann in 30 Jahren noch immer gern spiele, als ein ganzes Studio voller potentiellem Plastikmüll. Die breite Masse hat aber eine andere Einstellung zum Thema.

mmmh, also hinsichtlich der Kosten widerspreche ein bisserl .... sechs bis 10 Drehregler mit entsprechenden Materialen in Plastikbeutel, Feuchtigkeit dazu... in Wärmeschrank für 7 Tage bei +70°C..... anschauen ob Weichmacher wandert/migriert oder was auch immer.... so teuer ist dies nun auch nicht. Insbesondere wenn Problematik auftritt und man es abstellen sollte. Ich glaub es ist einfach manchmal auch dieses "sich nicht kümmern wollen"..... aber ist meine subjektive Sicht. Hab selber ja noch nie einen Synth gebaut bzw. ähnliches. Aber falls Interesse besteht wir können solche Alterungstest schon durchführen ;-) (okay, wir sind kein akkreditiertes Prüflinstitut/Labor sondern produzierender Betrieb mit guten Prüfmitteln)
 
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SynthGate

SynthGate

Elektro-Aspirant
Ich stelle mir das auch nicht so kompliziert und kostenintensiv vor. Insbesondere wenn ein Hersteller mehr als ein Modell im Produktsortiment hat, muss er das Rad ja nicht jedes mal neu erfinden. Und das gilt ja wohl für den hier angesprochenen Hersteller sowieso. Aber auch für viele andere ...

Es wäre ja auch schon ein kleines Plus wenn man mit solchen Problemen OFFEN umgehen würde. Und der Rest ist mit genug Willen bestimmt auch machbar.
 
 


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