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ASM Leviasynth

Hier für die Diskussion zum ASM Leviasynth - dem 8OP FM Synth -
Die Daten findest du hier https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/offenbar-neuer-fm-synth-mit-8-oszillatoren-von-asm-leviasynth.177883/

ASM Leviasynth.webp
8-OP-FM Synthesizer mit freien Algorithmen, 300 Waves, 7 Parametern pro OSC..


Es wurde dieser dem Hydrasynth in Bedienkonzpt stark ähnelnder Synth geleakt. Er hat offenbar gleiche Modulations-Struktur und Algorithmen, was stark nach FM oder Verknüpfungen im Stile Opsix vermuten lässt und dazu 2 Filter, davon einer analog.

Synthanatomy hat ein Bild gefangen, darauf kann man die Strukturen erkennen, bzw. auf den eigentlichen Leaks hier und da.
Dazu kommt, dass der Desktop Pads hat, die sich für Step-Sequencing eigenen könnten.

Die 8 Oszillatoren haben jeweils Hüllkurven, die Algorithmen können umgeschaltet werden, Morph, die Oszillatoren haben eigene Waves, viele!
Das ist eindeutig ein Gegner für Korg und Waldorf. Die System-Hüllkurven für Filter und Co. sind zusätzlich. Neben den Algorithmen gibt es sicher auch mehr, zB. eigene Strukturen bauen und in den Oszillatoren selbst mehr als Wave und Co, siehe Mutant-Funktionen im Hydrasynth - wenn das kombiniert wird ergibt sich durchaus ein Synthesemonster.
Das ist kein VA, das ist ein erweiterer "advanced"-FM-Synth.

300 Waves, freie morphbare Algorithmen und offener eigener Verschaltungs-Algorithmus pro Patch ermöglichen einen sehr aufwendigen FM Synth.

Namm ist nächste Woche - vermutlich kommt er dann mit besseren Bildern und Erklärung.

Anhang anzeigen 275412Anhang anzeigen 275411

Der Pressetext :

Der Leviasynth Keyboard ist ein neuer hybrider algorithmischer Synthesizer von ASM mit 16 Stimmen, jeweils 8 Oszillatoren pro Stimme, sowie einer Kombination aus analogen und digitalen Filtern.

-Die 61-tastige Polytouch®-Tastatur mit polyphonem Aftertouch bietet zusammen mit dem 4-Oktaven-Ribbon-Controller gutes Spielgefühl, zudem ist der Leviasynth MPE-kompatibel. D

Mehrfarbige Touchscreen / die bekannte Benutzeroberfläche machen das bauen von Sounds besonders einfach.

Die Oszillatoren lassen sich innerhalb Algorithmen anordnen, die festlegen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

Es stehen 144 Preset-Algorithmen bereit, es kann pro Patch ein weiterer Algorithmus individuell angepasst werden. Darüber hinaus ermöglicht Algorithm Morph eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Oszillator-Konfigurationen. Für jeden Oszillator gibts 300 Wellenformen mit 7 unabhängige Oszillator-Modi.

Der 3-spurige Sequenzer zeichnet sowohl Noten- als auch Makro-Automationen auf, und der Arpeggiator verfügt über eine neue Entropy-Funktion zur fortgeschrittenen Echtzeit-Notenmanipulation. Im Single-Modus stehen alle 16 Stimmen pro Patch zur Verfügung, während der Multi-Modus die Stimmen in zwei Parts mit jeweils 8 Stimmen aufteilt, sodass Layer und Splits schnell eingerichtet sind.

Der kostenlose ASM Patch Manager für Mac und PC ermöglicht Firmware-Updates und Patch-Verwaltung.

Langbeschreibung Pressetext mit Werbedeutsch.

Der Leviasynth Keyboard ist ein neuer hybrider algorithmischer Synthesizer von ASM. Mit 16 Stimmen, jeweils 8 Oszillatoren pro Stimme, sowie einer Kombination aus analogen und digitalen Filtern ist der Leviasynth ein wahrer Traum für Sounddesigner. Die 61-tastige Polytouch®-Tastatur mit polyphonem Aftertouch bietet zusammen mit dem 4-Oktaven-Ribbon-Controller ein unvergleichliches Spielgefühl, zudem ist der Leviasynth MPE-kompatibel. Der mehrfarbige Touchscreen und die intuitive Benutzeroberfläche machen das Programmieren von Sounds besonders einfach. Die Oszillatoren lassen sich in sogenannten Algorithmen anordnen, die festlegen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Es stehen 144 Preset-Algorithmen zur Verfügung, zusätzlich kann pro Patch ein weiterer Algorithmus individuell angepasst werden. Darüber hinaus ermöglicht Algorithm Morph eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Oszillator-Konfigurationen. Für jeden Oszillator stehen über 300 Wellenformen sowie 7 unabhängige Oszillator-Modi für maximale klangliche Vielfalt zur Verfügung. Der 3-spurige Sequenzer zeichnet sowohl Noten- als auch Makro-Automationen auf, und der Arpeggiator verfügt über eine neue Entropy-Funktion zur fortgeschrittenen Echtzeit-Notenmanipulation. Im Single-Modus stehen alle 16 Stimmen pro Patch zur Verfügung, während der Multi-Modus die Stimmen in zwei Parts mit jeweils 8 Stimmen aufteilt, sodass Layer und Splits schnell eingerichtet sind. Der kostenlose ASM Patch Manager für Mac und PC ermöglicht einfache Firmware-Updates und komfortable Patch-Verwaltung.

Die Werkspresets umfassen 512 Patches im Single-Modus und 256 Patches im Multi-Modus, allesamt erstellt von erstklassigen Sounddesignern. Insgesamt stehen 1024 Patch-Speicherplätze für den Single-Modus und 640 Speicherplätze für den Multi-Modus zur Verfügung. Zu den Oszillator-Konfigurationen gehören Phasenmodulation, Frequenzmodulation, Pulsbreitenmodulation, HTE-Sync sowie drei Arten von Phasenverzerrung. Jeder der 8 Oszillatoren verfügt über eine eigene Lautstärke-Hüllkurve, zusätzlich zu den gemeinsam genutzten 5 Hüllkurven und 5 LFOs, die alle frei in der leistungsstarken 32-Slot-Modulationsmatrix geroutet werden können. Der digitale Multimode-Filter im Hydrasynth-Stil und der analoge Tiefpassfilter mit Pre-Drive-Sättigung und Selbstoszillation, zusammen mit zwei Insert-Effekten und zwei Master-Effekten, eröffnen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Klangformung.


Daten

Type: Hybrid Synthesizer
Sound Engine Type: Algorithmic
Analog/Digital: Digital and Analog
Number of Keys: 61
Type of Keys: ASM Polytouch® Polyphonic Aftertouch Keyboard, On/Off Velocity-sensitive
Other Controllers: Ribbon Controller, Pitch Bend, Mod Wheel
Polyphony: 16 voices (Full/Layer/Split)
Number of Patches: 1024 Single mode patches, 640 Multi mode patches
Oscillators: 8 x oscillators (over 300 waveforms)
LFO: 5 per voice (Sine, Triangle, Saw Up, Saw Down, Square, Pulse27%, Pulse13%, S&H, Noise, Random, Step), Tempo syncable, Semitone Lock
Envelopes: 1 per oscillator plus 5 per voice, Tempo syncable, up to 4 variable trigger sources
Analog Filter: 4-pole Low Pass (24 dB/octave)
Digital Filter: 18 types (LP-BP-HP, LP-NO-HP, LP Ldr12, LPLdr24, LP Fat12, LP Fat24, LP Gate, LP MS20, HP MS20, LP 3-Ler, BP 3-Ler, HP 3-Ler, LP Stn12, BP Stn12, HP Stn12, LP 1 Pole, LP 8 Pole, Vowel)
Effects: 9 Insert Effects, 5 Delays, 4 Reverbs
Effects Types: Chorus, Flanger, Rotary, Phaser, Lo-Fi, Tremolo, EQ, Compressor, Distortion, Delay, Reverb
Arpeggiator: 9 modes (Up, Down, Up&Down, Up/Down, Order, Random, RandOnce, Chord, Phrase), plus 9 variables (Entropy, Octave Mode/Range, Gate, Length, Swing, Ratchet, Chance, Step Offset)
Other: Mod Matrix (32 slots), Macro Controllers (8), Favorites (unlimited), Randomizer (two variable types), MPE compatibility, Microtuning
Audio Outputs: 2 x 1/4" Balanced (L/Mono, R)
Headphones: 1 x 1/4", 1 x 1/8", Separate volume control
USB: 1 x Type B
MIDI I/O: In/Out/Thru
Pedal Inputs: 2 x 1/4" (expression, sustain)
Other I/O: 2 x 1/8" Inputs (Mod 1, Mod 2), 5 x 1/8" Outputs (CV, Gate, Mod 1, Mod 2, Clock)
Power Supply: 12V 2A DC switchable power supply
Height: 4.55" / 11.55cm
Width: 38" / 96.5cm
Depth: 13.62" / 34.6cm
Weight: 26.9lbs / 12.2kg
MPN: LSKB
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Zum lernen ggf. etwas viel - aber er kann viel. Die vielen Waves braucht man nicht dringend, lassen aber auch andere Rompler-Style Sounds zu, einfaches stacken und Mischen - selbst wenn man keine FM nutzt.

Aber - ja, aktuell mit dem Montage M aktuell wohl sehr spannend (und FS1R natürlich) - danach ist ja dann noch Filter und die 5 LFOs/ENVs..
Braucht man meiner Ansicht nach nicht so dringend. Aber macht ganz sicher Spaß.
Super ist die Anzeige, so kann man sehen, was raus kommt.
 
aber er kann viel
nachdem ich in die Videos reingeschaut habe: Der scheint wirklich sehr viel zu können - vielleicht sogar zu viel für jemand wie mich; für Tüftler aber möglicherweise ein Paradies.
Preislich liegt er natürlich fast in der Sequential/Moog-Liga, aber man bekommt wohl auch recht hochwertige Hardware fürs Geld (habe da bisher nur Erfahrung mit dem Hydrasynth).
 
Der einzige aktuelle Konkurrent mit 8OP ist eben nur der Montage M, ansonsten Opsix. Der Rest ist drunter. Ist also auch besonders - sicher der Matrix12 unter den FM aktuell. Wir reden in 2h ja auch drüber.
 
Klingt recht “sauber” und irgendwie luftig (dünn?) in den Beispielen. Die Oszillatoren usw. in der FM Matrix anzuordnen finde ich gelungen, und dass es 8 sein können anstelle von nur 6. Viele Beispiele nutzen die Oszillatoren mit den Envelopes zeitversetzt, das scheint recht einfach zu gehen.
Die Sounds klingen alle gut, jedoch haut mich da nix um, alles recht “brav”, wobei da bestimmt mehr geht, wenn man will.

Ich denke mit einem der neueren Kurzweils kann man ähnliche Sounds bauen und der Klangcharakter kann da auch ähnlich sauber und luftig sein, wenn man das will. Was dem Kurzweil fehlt ist, dass man bei dem speziellen DX7-artigen FM Teil auch Oszillator Modelle auswählen kann und die 7 Modulationsarten der Operatoren. Beim Kurzweil muss man sich, um Ähnliches zu bauen, via VAST Modulationen in Algorithmen zusammenzimmern, also eine eigene Struktur mit Modulen bauen, die man dann nicht direkt morphen kann, das müsste aber über volume (cross-) fade auch gehen. Das ist beim Kurzweil jedoch deutlich frickeliger. Dafür kann man mit Gigabytes an (multi-)Samples arbeiten, die bei FM auch als “Operator” verwendet werden können, es gibt waveshaping, ringmod und vieles mehr. Dem Kurzweil fehlen dafür dann die analogen Filter, dafür gibt es mehr und bessere FX und wenn man will noch mehr Filter hintereinander. Vor allem aber 16 fachen multimode.
Die Envelopes sind vermutlich beim Leviasynth besser. Beim Kurzweil muss man bei den normalen (nicht-FM) Hüllkurven oft frickeln, damit es schnell voran geht (z.B. Amp-Hüllkurve für Modulation missbrauchen, die ist schneller). Bei den Modulationen usw. scheint der Leviasynth kaum Artefakte/Aliasing zu erzeugen, das klingt durchweg recht sauber. Beim Kurzweil muss man da schon aufpassen wie und was man macht, wenn man kein Aliasing will. Da kann man auch viel Aliasing provozieren.

Schön, dass es auch eine Desktop/Rack Variante gibt. Externe Eingänge (außer CV) fehlen allerdings? Und es gibt nur einen Stereo Ausgang.
 
  • #10
Der Preis von ASM überrascht mich doch etwas...
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: beaes und Synthet
  • #11
Wenn eine Mini Version kommt ist mein Interesse geweckt. Denn ich bin ein Fan vom hydrasynth Explorer.
 
  • #13
Die gespielten Sounds werden eigene Sachen sein, die klingen noch nicht nach 8OP Voll-Last, sowas muss man in Ruhe machen und das braucht Zeit. Auf jeden Fall wird man hier einiges davon brauchen. Das ist auch bei anderen so, die Frage ist, wie offen und wie gut das ist.
Bei den Macros hätte man was tun können - Relative-Einstellungen und ähnliches.

Das ist aber ein Synth in 1.0 oder sowas - das lässt sich sicher per Update auch nachreichen, denn das fehlt gern mal.
Aber - ich würde hier nicht zu schnell urteilen - die meisten FM Synths klingen "dünn", wenn man nur irgendwas macht.
Allerdings wird er sicher nicht wie ein VA klingen - auch wenn man zB 3 OSCs verstimmt mit Waves und dazu noch mit dem Rest FM macht.

Aber erstmal sehen, bis er mal vorliegt, dann kann man da auch mehr gezielt probieren. Der Opsix kann sehr stark drücken, aber meist ist das ein Sinus unten im Frequenzband. Das kann der Leviasynth ggf. auch.
 
  • #14
Haha, also doch, netter Versuch von Glenn, neulich davon ablenken zu wollen.

Sieht gut aus. Endlich mal 5 Oktaven Tastatur, und auch bitimbral, leider ohne getrennte Ausgänge für die beiden Parts, bei dem Preis eigentlich ein Unding, ebenfalls das externe Netzteil beim Keyboard. Nicht, daß da jemand auf die Idee kommt, den auf der Bühne einzusetzen…

Hoffentlich wurde da auch eine hochwertigere Tastatur eingebaut als beim Hydrasynth, immerhin ist Medeli ja Eigenhersteller bei sowas.

Klingt auch gut. Achja, und ASM hat offenbar ein neues Logo bekommen.
 
  • #15
Ich hatte dieses Wochenende Gelegenheit, es über zwei Stunden lang zu spielen. Mein Fazit:
- Ein sehr schöner Synthesizer mit einer Farbgebung, die sich hinsichtlich der beleuchteten Tasten am DX7 orientiert (aber alles ist konfigurierbar...).
- Aber auch ein sehr gut gebauter Synthesizer. Diejenigen, die einen Hydrasynth kennen oder besitzen, wissen, wovon ich spreche.
- Die Möglichkeiten sind sehr umfassend. 8 Operatoren, zahlreiche Algorithmen (fast zu viele, einige sind doppelt vorhanden).
- Wer FM-Synthese mag, wird begeistert sein. Aber dieser Synthesizer ist sicherlich nicht für jeden geeignet.
- Ich fand den Klang eher ausgewogen, präzise und weniger direkt als beim Hydrasynth. Beachten Sie bitte, dass dieser Eindruck auf einem Synthesizer (Prototyp) mit den werkseitigen Presets und einigen Presets basiert, die erst in den kommenden Monaten erscheinen werden. Der Synthesizer weist auch noch einige Bugs auf, die noch nicht behoben sind.
- Wenn ich einen kleinen Kritikpunkt anzubringen hätte, dann wäre es die Implementierung der digitalen/analogen Filter, die meiner persönlichen Einschätzung nach zu starr ist. Das ist jedoch das von ASM beabsichtigte Design. Im Übrigen verwendeten viele der Presets, die ich ausprobieren konnte, den Filter oft gar nicht.
- Ich für meinen Teil werde mir einen bestellen, denn er entspricht genau meinen Erwartungen an einen Hybrid-Synthesizer und der Klangcharakter gefällt mir. Die Sounds haben eine unglaubliche Dynamik, wie bei einem DX7. Vor allem unterscheidet er sich von vielen Synthesizern, die derzeit auf den Markt kommen und sich hauptsächlich damit beschränken, analoge Synthesizer-Sounds zu reproduzieren.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Golden-Moon

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