auditive drogen ?

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Anonymous

Guest
Hmm.. Das funktioniert wirklich? Klinke mich mal hier mit ein.
 
Studiodragon

Studiodragon

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Siehst du doch, Pickelfritzen die ins Mikrofon pubsen, und lachen dann über ihre Aufnahme ... :mrgreen:
 
kl~ak

kl~ak

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naja _ nun mal sachlich ; was geht denn da nun technisch ab - sind das wellen, die dann vom gehirn resonant aufgenommen werden und in hirnströme direkt eingebunden werden oder was ,,,

es wird ja ernst genommen und irgendwer muß die audiofiles ja produzieren _ und ich will wissen ob da nun was dran ist und wie es funktioiert


j.
 
Studiodragon

Studiodragon

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...sachlich
Also sachlich, wenn du deinen Furz mit einem Echo Gerät aufnimmst wird wohl ein 16 jähriger krank drüber lachen ... :mrgreen:
 
freidimensional

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
gibts schon lange, und ist eigentlich gar nicht so n Hype wert. Ich denke nur, dass da ein paar Leute versuchen den drogeninteressierten Kiddies und Jugendlichen das
Geld aus der Tasche zu ziehen...Lässt sich ziemlich simpel mit unseren Lieblingswerkzeugen nachbasteln, in dem durch gegeneinander verstimmte Töne
Alpha/Betawellen erzeugt werden die unser Gehirn in andere Zustände versetzen können. Ist z.B. in der Eso-Sparte ganz beliebt...

http://musikmagieundmedizin.de/standard ... alpha.html

http://blog.keinzweiter.de/2010/07/14/digitale-drogen/
 
kl~ak

kl~ak

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@ trommler7170

danke _ ich dachte schon, dass es jetzt weiter so lustige und nichtsagende antworten hagelt _ schön , wenns mal so schnell geht :supi:


grüße jaash
 
freidimensional

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
gern geschehen...ich find das ganze Thema ziemlich interessant, wenn man sich mal tiefgehend damit beschäftigt.
Ich meine, alles schwingt ja irgendwie in bestimmten Frequenzen, und wir alle dürften schonmal erlebt haben dass wir uns von bestimmten Tönen / Klängen, vielleicht auch der Mischung aus Frequenz und Klangfarbe, irgendwie anders gefühlt haben.
Ich mein jetzt, so ganz ohne andere Drogen 8)
Dass man von bestimmten Tönen / Klängen etwas intensives empfindet, sei es in angenehmer oder unangenehmer Weise. Frequenzen haben einen Einfluss auf unser Befinden, ob wir das wollen oder nicht, also ist es doch durchaus auch möglich, gezielt an diese Sache heranzugehen.
Dass man damit die guten alten Papierchen, Tablettchen oder Pülverchen auf Knopfdruck ersetzen kann, glaube ich (leider) nicht, aber...naja, man kann andere Sachen damit erreichen...
 
kl~ak

kl~ak

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also ich hatte als erstes mal ne kurze paranoia _ soetwas wie: verdammt jetzt spielen die einem in jedem supermarkt diese fiese scheiße in die ohren und ich fühl mich da auch noch wohl/bekomme hunger/werde schläfrig und kauf mir n kaffe ..... naja immer in einem ohr einen ohrschützer tragen würde dann ja schon helfen :D

aus musikalischer sicht ist es für mich interessant _ vielleicht mal mit leicht verstimmten bässen hantieren oä _ leider habe ich kein geeignetes meßgerät (frequenzzähler) hier und die schwebungen liegen schon sehr eng beieinander. (habe nur noch n modular zum töne erstellen zu hause)


mal rumexperimentieren ist auf jeden fall geplant finde das gesamte thema spannend _ auch die kombination von tonhöhe und geschwindigkeit habe ich mal ausprobiert und fand den effekt schon merklich und gut. (also dass die grundtonhöhe ein vielfaches der bpm ist _ oder umgekehrt und die tonskale dann aus oktaven und sauberen quinten besteht)

ich finde eigentlich am interessantesten, dass es anscheinendsehr direkt vom gehirn resonant aufgenommen wird ____ ich glaube ich muß mal n ambienttrack basteln


grüße jaash
 
Lothar Lammfromm

Lothar Lammfromm

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Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es sich bei den aktuell diskutierten "auditiven Drogen" nicht um Alpha- oder Beta-Wellen handeln, sondern um akustische Stressereignisse (ein hoher, sehr lauter und unangenehmer Ton, der sich langsam wandelt und mindestens 10 Minuten lang durchgehalten werden muss). Ich tippe mal, dass der psychische Effekt sich nicht wesentlich von intensiven Schmerzerfahrungen unterscheidet (quasi: "schön, wenn der Schmerz nachlässt"), dazu kommt die Suggestion und Erwartungshaltung, dass man es hier mit einer "Droge" zu tun hätte.

(ähem: Kuscheln mit dem Partner oder einen Spaziergang bei guten Wetter halte ich allemal für bessere Ideen)
 
freidimensional

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Lothar Lammfromm schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es sich bei den aktuell diskutierten "auditiven Drogen" nicht um Alpha- oder Beta-Wellen handeln, sondern um akustische Stressereignisse



der nächste link schrieb:
Die digitalen Drogen werden umgangssprachlich als I-Doser bezeichnet. Dabei handelt es sich um sogenannte binaurale Beats. Über die Kopfhörer werden separat leicht unterschiedliche Frequenzen abgespielt, eine fürs rechte Ohr, die andere fürs linke. Diese verschmelzen im Gehirn zu einer neuen Frequenz, wobei der Ton nicht als anhaltend wahrgenommen wird, sondern als pulsierend. Binaurale Beats sind nichts Neues. Heinrich Wilhelm Dove entdeckte das Phänomen mit den pulsierenden Tönen schon im Jahr 1839. Vor rund 40 Jahren wurden binaurale Beats erstmals in der medizinischen Forschung eingesetzt.

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Mit-Audiofiles-zum-Drogenrausch/story/21423764
 
lunarplexus

lunarplexus

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Nun ja, das ist der Schlüssel für den Staat. Wartet nur ab ; :twisted:

Synthesizer und ähnliches werden bald verboten. Natürlich nur zu Eurem Schutz. Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu verlieren. :lol:
 
intercorni

intercorni

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Ich hatte Anfang der 90er mal eine CD mit binauraler Musik (Tamas laboratorium). Das liest sich zwar alles sehr schön, funktioniert zur Entspannung auch bestens.
Allerdings geht das auch mit "normaler" Chill-Mukke eben so gut.
Von wegen digitale Drogen und so, das war eben nur eine klasse Headline gegen das Sommerloch.
 
kl~ak

kl~ak

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intercorni schrieb:
Ich hatte Anfang der 90er mal eine CD mit binauraler Musik (Tamas laboratorium). Das liest sich zwar alles sehr schön, funktioniert zur Entspannung auch bestens.
Allerdings geht das auch mit "normaler" Chill-Mukke eben so gut.
Von wegen digitale Drogen und so, das war eben nur eine klasse Headline gegen das Sommerloch.

jo sehe ich auch so _ aber der fact an sich ist interessant und reizt zum ausprobieren


grüße jaash
 
Synthyfreak

Synthyfreak

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schöner thread.. :supi:
hab mir mal die seite angeschaut von binaurale gehirn manipulation.. wie ist es denn beim klavier spielen mit einem leichten hall.. ich finde das wirkt auch sehr enspannend genauso wie halldrums mit einer tiefen resonance.. töne und geräusche beinflussen doch schon sehr das befinden.. ich werde mich auf jeden fall mal nen bissl schlau drüber machen.. ich finde es interessant :lol:
 
kl~ak

kl~ak

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umma praktisch zu werden

weiß denn jemand eine kostengünstige variante wenn man einen frequenzzähler sucht. ich brauche das unbedingt als gerät _ also keine pc-lösung ???

und noch ne andere frage: fünktioniert das nur unterm kopfhörer oder auch im raum _da solte man ja die inteferenzen auch mitbekommen _ ich habe auf der seite dazu keine konkrete stellungnahme gelesen


hauptsächlich scheinen ja tiefere frequenzen 220 und 210 hz verwendung zu finden entsteht der effekt auch bei höheren ??? ich meine mit schwebungen wird ja im allgemeinen gearbeitet und _ wie synthyfreak schon bemerkt hat ist ja ein klavier egal ob steinway oder blüthner ja auch verstimmt (in den bässen 3 seiten) und in den zwei varinaten der stimmung kann man ja auch sehr gut wahrnemen wie unterschiedlich die stimmung ist ...


und _ will ich nicht _ aber was passiert wenn man soetwas auf schallplatte presst _ geht das technisch dann noch klar ??? _ soetwas im club abzuspielen würde man ja tunlichst vermeiden - eben wegen der inteferenzen


grüße jaash
 
dub

dub

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Denke das es ohne klare L/R Trennug nicht wirklich funktionieren wird.
Zudem stand irgendwo was von 10hz Tönen und dazu brauchts ja nen guten Kopfhörer.

Ich habe mir mal "Gate Of Hades" von diesem I Doser angehöhrt:
War erst recht angenehm und hat mich in einen traumähnlichen Zustand befördert. Nach so 10 Minuten wurde ich von meiner Freundin "geweckt" und danach hats nicht mehr so gut gecklappt. Allerdings muss ich sagen: Zum Glück! Weil bei gut 20 Minuten kommt ein (auf das vorher Gehöhrte bezogen) dermaßen fießer Ton rein... Bin übelst erschrocken, hab sofort die Lautstärke runtergedreht und trotzdem arge Schweißausbrüche bekommen. Von den körperlichen Symptomen her würde ich den Zustand am ehesten mit Angst vergleichen. Ein zweites IDoser Lied habe ich durchgeskipt: Bei 20+ das gleiche... Ich werds mir definitiv nicht nochmal anöhren, höchstens wenn mir jemand ein gechilltes Lied nennt.

Ich finde das Gehörte EKELHAFT und würde sogar sagen, dass es gefährlich sein kann und bleibende Schäden nicht ausgeschlossen sind - vor allem für ein musikalisches Ohr/Gehirn mit eher labiler Psyche ;-)

Reaktionen wie sowas hier kann ich durchaus nachvollziehen:
 
tom f

tom f

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und das beste am video: so wie üblich - einer tut sich weh und alle lachen dumm...also oft frage ich mich wirklich was mit den aktuellen teenies los ist - the legacy oj jackass? hirnverbrannt bis zur vertümmelung - GRATULIERE


ps: das thema akkustische drog ist wohl so alt wie die menschhiet - denn musik an sich - losgekoppelt vom unbewussten paarungskontext dem sie als kommunikationsform dient ist doch per se eine droge: geiler song - muss ihn oft hören usw...
daß man das in kombination mit speziellen psychoakkustischen effekten wie einber unphysiologischen ohasenverschiebung verstärken kann (natürlich nur im kopfhörer) sollte doch nicht verwundern...

heut ist wird ja jeder alter käse "neu" erfunden und mit ne "i" aufgewertet ..

ein problem der kulturlosen zeit - interssant - besonders da ja alle information eigentlich zur verfügungh steht ...

aber was nutzt es den i-deppen

ps: das richtet sich nicht gegen die theamtik oder den thread sondern gegen die intention dieser videos das irgendwie als besonders cool oder sontwas hinzustellen...

das thema ist intesressant - die motivation aber fragwürdig
 
G

gringo

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Hab mal binaural Versuche mit Rauschen und Sinustönen gemacht.
Kann ich nur empfehlen. Bei mir kam leider nur Atemnot heraus. :)
 
intercorni

intercorni

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Auch mit normalen Mitteln sind recht coole Sachen möglich: z.B. eine Sequenz gespielt mit einem
obertonreichen perkussiven Sound verursacht ab einer bestimmten Geschwindigkeit ein Prickeln
auf der Kopfhaut. Funktioniert nur mit Kopfhörern.
 
 


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