VEB Synthesewerk
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Thomas B. aus SAW
So, ein Fazit nach dem ersten Date gestern Abend mit der kleinen Kiste.
Wenn man es mal verstanden hat, ist die Programmierung gar nicht so kompliziert.
Klingt gut und macht Spaß das Teil!
 
C
Chris
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So, ein Fazit nach dem ersten Date gestern Abend mit der kleinen Kiste.
Wenn man es mal verstanden hat, ist die Programmierung gar nicht so kompliziert.
Klingt gut und macht Spaß das Teil!
Ja, ich war vorher auch etwas abgeschreckt, weil die Programmierung immer als kompliziert geschildert wurde. Wenn man es erst mal verinnerlicht hat finde ich es durchaus sogar gut gemacht. Man kann ja auch immer wieder schnell mal was verändern und so experimentieren.
Ich mag die kleine Kiste.
 
C
Chris
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Ich habe ein zwei Videos angeschaut und gut. Keines meiner Geräte habe ich schneller gelernt als diese Kiste. Wenn natürlich selten was damit macht, fängt man immer wieder von vorne an, aber das ist ja immer so. Einfach am Anfang mit Pattern trainieren, bis man es drin.
Hatte nach den ersten Tagen auch eine Pause, dann mußte ich nochmal kurz was auffrischen.
Denke das Teil hat auch dadurch seinen Reiz, daß man manchmal halt auch überrascht wird, was man da programmiert hat. Gefällt es nicht, ist es schnell geändert oder halt was neues programmiert.
 
highsiderr
highsiderr
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Ja, ich war vorher auch etwas abgeschreckt, weil die Programmierung immer als kompliziert geschildert wurde. Wenn man es erst mal verinnerlicht hat finde ich es durchaus sogar gut gemacht. Man kann ja auch immer wieder schnell mal was verändern und so experimentieren.
Ich mag die kleine Kiste.
Ja es ist interessant.
Im Nachhinein einfach noch mal in den Time Mode und dort fix mal etwas ändern und Zack neue Line.....

Oder das Timing er Tap rein hämmern.

Ist schon klasse gelöst wenn man es verstanden hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
K
KomaBot
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Ich hab mir einen Auszug aus der Anleitung auf die Unterseite geklebt.
Das reicht um dem Gedächnis auf die Sprünge zu helfen.

"Kompliziert" ist oft auch einfach nur "anders".

Der "Zufallsgenerator" erzeugt auch überraschend oft gefällige Pattern. So ganz zufällig kommt mir das nicht vor ;-)
 
P
Partisane
.....
Der "Zufallsgenerator" erzeugt auch überraschend oft gefällige Pattern. So ganz zufällig kommt mir das nicht vor
Es könnte sein, dass:

a) zufälligerweise überdurchschnittlich viele Patterns erzeugt werden, die ausgerechnet zu deinem Geschmack passen, ohne dass irgendeine Gesetzmäßigkeit dahinter steckt (echter Zufall bedeutet nicht unbedingt, dass das gesamte Spektrum der möglichen Ergebnisse mit gleichmäßig verteilten Ausprägungen von "schlecht" bis "gut" Auftritt, Häufungen sind dagegen eher ein Zeichen natürlich-zufälliger Verteilungen)

b) der Zufallsgenerator nicht einfach zufällige Tonhöhen, Timings, Slides, Ties und Accents pro Schritt setzt, sondern womöglich gewissen Regeln unterworfen ist, auf einem Algorithmus basiert, z.B. gewisse Intervalle zwischen zwei aufeinander folgenden Noten, gewisse rhythmische Muster, die bevorzugt werden, Bedingungen, die erfüllt werden müssen (beispielsweise was im vorigen Schritt gesetzt wurde), um einen Accent zu setzen usw.

Letzteres heißt aber noch lange nicht, dass es überhaupt kein Zufall ist, man könnte es ggf. eher als "gesteuerten / kontrollierten Zufall" bezeichnen, wo gewisse (als nicht sinnvoll erachtete) Ergebnisse von vorneherein ausgeschlossen werden und somit die Anzahl der insgesamt möglichen Patterns verringert wird.
 
C
Chris
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Es könnte sein, dass:

a) zufälligerweise überdurchschnittlich viele Patterns erzeugt werden, die ausgerechnet zu deinem Geschmack passen, ohne dass irgendeine Gesetzmäßigkeit dahinter steckt (echter Zufall bedeutet nicht unbedingt, dass das gesamte Spektrum der möglichen Ergebnisse mit gleichmäßig verteilten Ausprägungen von "schlecht" bis "gut" Auftritt, Häufungen sind dagegen eher ein Zeichen natürlich-zufälliger Verteilungen)

b) der Zufallsgenerator nicht einfach zufällige Tonhöhen, Timings, Slides, Ties und Accents pro Schritt setzt, sondern womöglich gewissen Regeln unterworfen ist, auf einem Algorithmus basiert, z.B. gewisse Intervalle zwischen zwei aufeinander folgenden Noten, gewisse rhythmische Muster, die bevorzugt werden, Bedingungen, die erfüllt werden müssen (beispielsweise was im vorigen Schritt gesetzt wurde), um einen Accent zu setzen usw.

Letzteres heißt aber noch lange nicht, dass es überhaupt kein Zufall ist, man könnte es ggf. eher als "gesteuerten / kontrollierten Zufall" bezeichnen, wo gewisse (als nicht sinnvoll erachtete) Ergebnisse von vorneherein ausgeschlossen werden und somit die Anzahl der insgesamt möglichen Patterns verringert wird.
Und ich dachte schon da steckt der Geist einer verstorbenen TB 303 drin
 
P
Partisane
.....
Und ich dachte schon da steckt der Geist einer verstorbenen TB 303 drin
Der zugrundeliegende Algorithmus könnte ja durchaus komplexer sein. Vielleicht hat man analysiert, was in den Schaltkreisen einer TB passiert, wenn die Batterie fast alle ist (vermutlich aufwändiger) oder man hat schlichtweg tausende von auf diesem Weg erzeugten Patterns auf irgendwelche Regelmäßigkeiten untersucht (womöglich einfacher, aber trotzdem zeitraubend, da man eine ausreichend dimensionierte Stichprobengröße braucht, um zu halbwegs verlässlichen Folgerungen zu kommen), um so auf einem dieser beiden Wege das Verhalten einer TB mit kaum Saft zu emulieren.
Insofern könnte die Aussage mit dem Geist, zumindest im übertragenen Sinne, durchaus zutreffen.
 
C
Chris
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Genau an den musste ich auch denken und habe mich auch gefragt, ob er der erste war der damit angefangen hat und es deswegen so viele nachäffen.
 
C
Chris
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Hmm ja, living legend. Egal wie er nun davor hockt. Meine Knieé würden mir das übel nehmen. Jeder wie er mag.^^
Ja klar, vielleicht bin auch ein wenig neidisch, da ich selber jetzt sogar langsam auf Software umstellen werde, da ich wegen körperlichen Problemen mit Hardware selbst in angenehmer Position schon Probleme bekomme.
 
AC1
AC1
Hobby Pathologe
Ja klar, vielleicht bin auch ein wenig neidisch, da ich selber jetzt sogar langsam auf Software umstellen werde, da ich wegen körperlichen Problemen mit Hardware selbst in angenehmer Position schon Probleme bekomme.
Du bist jetzt hoffentlich nicht nahe an der Querschnittslähmung angekommen?
Das klingt furchtbar, also auch wg. der Umstellung auf Software.. Sorry. (Hardware fetisch)
 
C
Chris
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Du bist jetzt hoffentlich nicht nahe an der Querschnittslähmung angekommen?
Das klingt furchtbar, also auch wg. der Umstellung auf Software.. Sorry. (Hardware fetisch)
ganz so schlimm ist es zum Glück nicht, aber schmerzfrei kann ich mit Hardware ( auch meine Vorliebe), keine Musik mehr machen, zumindest nicht länger als ne halbe Stunde. Und das macht dann auch keinen Spaß.
 
  • traurig
Reaktionen: AC1
P
Partisane
.....
Ich habe mir mal spaßeshalber Überlegt, wie viele Kombinationen es für ein TB-303-/TD-3-Pattern geben könnte, ohne irgendwelche algorhythmische Bevorzugung oder ähnliches, also mit gleichmäßiger Verteilung.
Da ich im Internet nichts dazu finden konnte, musste ich selbst Hand anlegen, angefeuert durch Langeweile und Prokrastination vor meinen eigentlichen Alltagspflichten.

Da ich kein Mathe-Ass bin und meine Kenntnisse u.U. etwas eingerostet sein können, erhebe ich keinen Anspruch auf Richtigkeit.

Das Erstellen eines Patterns könnte als ein mehrstufiges Zufallsexperiment (mehrmals Würfeln, einen Zettel aus einer Urne ziehen usw.) angesehen werden, man könnte also ein Baumdiagramm zeichnen und die Wahrscheinlichkeiten entlang der jeweiligen "Pfade" multiplizieren. Da man pro Schritt die gleichen Möglichkeiten hat, man also zwei- oder mehrmals die gleiche Tonhöhe, Accents, Slides, Pausen setzen kann, wäre es ein Ziehen mit Zurücklegen unter Beachtung der Reihenfolge.

Angefangen mit dem Timing Mode gibt es drei Möglichkeiten für jeden Step - Step, Rest und Tie. Ich habe angenommen, dass jede Möglichkeit gleich wahrscheinlich ist, also jeweils 1/3.

Nachdem die Auswahl für den aktuellen Schritt getroffen wurde, hat man im nächsten Schritt wieder eine Wahrscheinlichkeit von 1/3. Die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Zusammenstellung von "normalen" Steps, Pausen und gebundenen Noten / Ties ergibt sich aus der Multiplikation der Wahrscheinlichkeiten aller Steps im Pattern, also (1/3)^n , wobei n=Anzahl der Steps.

Nach dem Timing Mode kommt dann der Pitch Mode, wo es 37 mögliche Noten / 3 Oktaven gibt, die über den internen Sequencer
programmiert werden können. Für den Pitch mode gilt also eine Wahrscheinlichkeit von (1/37)^n für jede mögliche Sequenz mit n Steps.

Zum Schluss geht es noch zum Setzen der Accents und Slides, da gibt es vier Möglichkeiten pro Step: "normaler Step", Accent, Slide, Slide+Accent, die Wahrscheinlichkeit für eine spezielle Zusamenstellung von Accents und Slides bei n Steps ist also (1/4)^n.

Um die Wahrscheinlichkeit für das komplette Pattern zu errechnen, muss man die drei Teilwahrscheinlichkeiten miteinander Multiplizieren, da man das Pattern im Timing und Pitch Mode nur nacheinander bearbeiten kann, das sind also alles Elemente eines bestimmten Pfades im Baumdiagramm, welche nacheinander auftreten. Der gesamte Pfad ist der komplette Entstehungsprozess eines Patterns von Anfang bis Ende.

Somit würde die Formel für die Gesamtwahrscheinlichkeit wohl so aussehen: P=((1/3)^n)*((1/37)^n)*((1/4)^n). die einzelnen Teilwahrscheinlichkeiten können in der Reihenfolge beliebig vertauscht werden, das Programmieren der Slides und Accents während der ursprünglichen Tonhöheneingabe wird das Ergebnis auch nicht beeinflussen, habs sicherheitshalber mal überprüft.

Wegen des Potenzgesetzes (a^n)*(b^n)=(a*b)^n kann man die Potenz ausklammern und muss nur einmal potenzieren:

P=((1/3)*(1/37)*(1/4))^n = (1/(4*37*4))^n = (1/444)^n

Für ein Pattern mit einer Länge von n=16 Steps würde die Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Pattern bei (1/444)^16=4,38*10^-43 (43,8 Septillionstel), die zugehörige Anzahl an Möglichkeiten für ein beliebiges Pattern beträgt somit 444^16 = 2,28*10^42, in Worten: 2,28 Septillionen, eine 228 mit 40 Nullen dahinter.

Zum Vergleich, die aktuell geschätzte Anzahl der Sterne im beobachtbaren Universum liegt bei ca. 7*10^22 (70 Trilliarden), also 20 Zehnerpotenzen (100 Trillionen Mal) weniger; die geschätzte / errechnete Anzahl der Atome im beobachtbaren Universum liegt bei ca. 10^84 (eine Quattuordezillion) bis 10^89 (100 Quattuordezilliarden), also 42 bis 47 Zehnerpotenzen (eine Septillion bis 100 Septilliarden Mal) mehr.

Ich würde mal behaupten, dass das recht viele Patterns sind, würde mich also nicht wundern, wenn in der TD-3 irgendein Algorhythmus stecken würde, welcher den Zufall steuert und gewisse Ergebnisse bevorzugt.
 
AC1
AC1
Hobby Pathologe
Ich habe mir mal spaßeshalber Überlegt, wie viele Kombinationen es für ein TB-303-/TD-3-Pattern geben könnte, ohne irgendwelche algorhythmische Bevorzugung oder ähnliches, also mit gleichmäßiger Verteilung.
Da ich im Internet nichts dazu finden konnte, musste ich selbst Hand anlegen, angefeuert durch Langeweile und Prokrastination vor meinen eigentlichen Alltagspflichten.

Da ich kein Mathe-Ass bin und meine Kenntnisse u.U. etwas eingerostet sein können, erhebe ich keinen Anspruch auf Richtigkeit.

Das Erstellen eines Patterns könnte als ein mehrstufiges Zufallsexperiment (mehrmals Würfeln, einen Zettel aus einer Urne ziehen usw.) angesehen werden, man könnte also ein Baumdiagramm zeichnen und die Wahrscheinlichkeiten entlang der jeweiligen "Pfade" multiplizieren. Da man pro Schritt die gleichen Möglichkeiten hat, man also zwei- oder mehrmals die gleiche Tonhöhe, Accents, Slides, Pausen setzen kann, wäre es ein Ziehen mit Zurücklegen unter Beachtung der Reihenfolge.

Angefangen mit dem Timing Mode gibt es drei Möglichkeiten für jeden Step - Step, Rest und Tie. Ich habe angenommen, dass jede Möglichkeit gleich wahrscheinlich ist, also jeweils 1/3.

Nachdem die Auswahl für den aktuellen Schritt getroffen wurde, hat man im nächsten Schritt wieder eine Wahrscheinlichkeit von 1/3. Die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Zusammenstellung von "normalen" Steps, Pausen und gebundenen Noten / Ties ergibt sich aus der Multiplikation der Wahrscheinlichkeiten aller Steps im Pattern, also (1/3)^n , wobei n=Anzahl der Steps.

Nach dem Timing Mode kommt dann der Pitch Mode, wo es 37 mögliche Noten / 3 Oktaven gibt, die über den internen Sequencer
programmiert werden können. Für den Pitch mode gilt also eine Wahrscheinlichkeit von (1/37)^n für jede mögliche Sequenz mit n Steps.

Zum Schluss geht es noch zum Setzen der Accents und Slides, da gibt es vier Möglichkeiten pro Step: "normaler Step", Accent, Slide, Slide+Accent, die Wahrscheinlichkeit für eine spezielle Zusamenstellung von Accents und Slides bei n Steps ist also (1/4)^n.

Um die Wahrscheinlichkeit für das komplette Pattern zu errechnen, muss man die drei Teilwahrscheinlichkeiten miteinander Multiplizieren, da man das Pattern im Timing und Pitch Mode nur nacheinander bearbeiten kann, das sind also alles Elemente eines bestimmten Pfades im Baumdiagramm, welche nacheinander auftreten. Der gesamte Pfad ist der komplette Entstehungsprozess eines Patterns von Anfang bis Ende.

Somit würde die Formel für die Gesamtwahrscheinlichkeit wohl so aussehen: P=((1/3)^n)*((1/37)^n)*((1/4)^n). die einzelnen Teilwahrscheinlichkeiten können in der Reihenfolge beliebig vertauscht werden, das Programmieren der Slides und Accents während der ursprünglichen Tonhöheneingabe wird das Ergebnis auch nicht beeinflussen, habs sicherheitshalber mal überprüft.

Wegen des Potenzgesetzes (a^n)*(b^n)=(a*b)^n kann man die Potenz ausklammern und muss nur einmal potenzieren:

P=((1/3)*(1/37)*(1/4))^n = (1/(4*37*4))^n = (1/444)^n

Für ein Pattern mit einer Länge von n=16 Steps würde die Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Pattern bei (1/444)^16=4,38*10^-43 (43,8 Septillionstel), die zugehörige Anzahl an Möglichkeiten für ein beliebiges Pattern beträgt somit 444^16 = 2,28*10^42, in Worten: 2,28 Septillionen, eine 228 mit 40 Nullen dahinter.

Zum Vergleich, die aktuell geschätzte Anzahl der Sterne im beobachtbaren Universum liegt bei ca. 7*10^22 (70 Trilliarden), also 20 Zehnerpotenzen (100 Trillionen Mal) weniger; die geschätzte / errechnete Anzahl der Atome im beobachtbaren Universum liegt bei ca. 10^84 (eine Quattuordezillion) bis 10^89 (100 Quattuordezilliarden), also 42 bis 47 Zehnerpotenzen (eine Septillion bis 100 Septilliarden Mal) mehr.

Ich würde mal behaupten, dass das recht viele Patterns sind, würde mich also nicht wundern, wenn in der TD-3 irgendein Algorhythmus stecken würde, welcher den Zufall steuert und gewisse Ergebnisse bevorzugt.
Das ist mal Philosophie.. Ich sehe nun parallelen zwischen 303 und Universum. Danke dafür. .)
 
 


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