Brauche Entscheidungshilfe --> Sequencer

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von bratze, 20. Februar 2006.

  1. bratze

    bratze -

    Hallo, helft mir doch bitte.. Cubase oder Ableton? Ich habe bereits mit Cubase gearbeitet, habe aber jetzt lange Zeit nur mit Hardware Seq. wie EMX und 909 gearbeitet. Will mir jetzt nen Rechner bauen und dementsprechend auch nen Soft-Seq. zulegen.

    Live soll "live" ganz toll sein, allerdings gehe ich wohl nicht auf Tour. Ich habe Live mal bei nem Kollegen gesehen und fand es sehr "inspirierend". Zudem hat mir die Einbindung der Plugins (ablegen im unteren Fenster) sehr gut gefallen.
    Da ich wahrscheinlich "erstmal" nur mit der "Arr.-Ansicht" arbeiten möchte, suche ich natürlich jetzt Parallelen zu Cubase wie z.B. die
    "Toolbox". Gibt's sowas in der Form?

    Ich möchte am liebsten von euch sowas hören wie:" Kennste Cubase, kommste mit Live super schnell zurecht!"

    Freue mich über Hilfe
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Auf jeden Fall wirst du dich fragen, wieso auf all diese Feinheiten, die Live bietet, niemand vorher gekommen ist.
    Wenn es dir in 1. Linie ums Musikmachen geht, ist Live 1. Wahl.

    Die Wahl deiner Hardgear (grooveorientiert) spricht auch für Live.

    Ich hab es zwar noch nicht allzulange, aber ich bin so begeistert, dass ich kaum noch zum surfen komme :cool:
     
  3. Das wird nix...Live und Cubase sind vom bedienkonzept her völlig unterschiedlich.
    Ich selbst habe mir Live auch mal bei nem Bekannten angesehen, aber mir liegt Cubase besser.
    Ich denke mal man kann mit beiden gut arbeiten, kommt auf die persönlichen Vorlieben an.
     
  4. bratze

    bratze -

    Na dann muss ich eben ausprobieren. Cubase gibt's halt schon ewig und natürlich ist es oft die erste Wahl, allerdings sehe ich in "Live" so ne Art "Völlig-Neu-und-noch-nie-dagewesenes-in- einem-Programm"- Lösung.
    Ich lese eben sehr viel hier im Forum (und auch woanders) wie toll Live ist, möchte aber Cubase nicht schlecht machen.

    Ich werd's probieren..
     
  5. rsmus7

    rsmus7 -

    würde dir auf jeden Fall mal energyXT empfehlen.

    kannste dir hier www.xt-hq.com ansehen und demo runterladen, das demo hat vollen Funktionsumfang, man kann nur gespeichertes nicht laden.


    für nur 39,-€ ist das echt ein Superteil.

    Kann man auch als live-tool nutzen und als modularen host.

    Ausserdem kann man es in sich selbst als plugin laden.
    oder auch in anderen Sequencern wie Cubase oder Ableton.

    bei www.kvraudio.com gibt es ein sehr aktives Forum eXT Forum, wo auch der Entwickler ( jorgen ) regelmäßig teilnimmt. Da werden sie auf jeden Fall geholfen.

    Bald wird es auch XT2 geben, dass dann auf Windows und Linux laufen soll.

    ca. 1mb runterladen und testen.
     
  6. dest4b

    dest4b aktiviert

    ob cubase nun die erste wahl ist .. das ist die frage :) da scheiden sich die geister .. ( nein Atari iss besser ,, bäääh atari der Amiga ist toll )

    also ich bin von logic auf Live gekommen..
    und muss sagen zum grossteil ist es eine erfrischende erholung ein tool zu benutzen das von leuten programmiert wurde die wohl was vom musik machen verstehen.
    Es ist einfach unkompliziert. Wenn ich ein VST plugg verwenden will mit der maus druff unn in die Spur neigeworffe .. fertig , per Midi spielbar und Sequenzierbar. Und so ist es mit fast allen Funktionen in Live .. funktionen die ich in Logic nie vermisst habe weil ich nicht wusste das man es so machen kann.. auf die ich aber nun nie mehr verzichten mag.
    nu ja
    Bei ableton kannste dir auch n Demo runterladen .. spiel einfach mal damit. :) ( und ich finde das ist echt wie spielen (im sehr positivem sinne) )


    r.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Schon mal Mackie Tracktion2 in Betracht gezogen?
     
  8. Hmmm, ich bin wohl der letzte, der Tracktion schlechtmachen würde. ;-)

    Aber da gibt es doch ein paar Dinge zu bedenken:

    1. Für Groovelastige Sachen ist das Timestrechtool qualitativ z.Zt. untauglich

    2. Auch wenn bratze erst einmal Live-Gigs hintangestellt hat: Für die Bühne ist T2 auch nicht optimal.

    3. Bezüglich Midi-Sync sollte man sich vorher schlau machen: was geht, was geht nicht?

    4. Auf der anderen Seite: Schneller Zugriff auf alles, der Screen nicht mit Fenstern zugemüllt, flexible Routing-Möglichkeiten dank Racks wecken den Spieltrieb

    5. Eine äußerst beliebte Kombi (den Stimmen auf KvR nach zu urteilen - ich habe diese Kombi übrigens jetzt auch) ist Tracktion plus EnergyXT.

    *J*
     
  9. Also ich bin auch von Cubase auf Live gekommen und meine letzten tracks enstanden nur noch im Live.

    Auf den ersten blick fande ich Live ziemlich verwirrend - alles war im gegensatz zu cubase so kunterbunt...
    Mittlerweile finde ich Live aber richtig klasse. Es ist wirklich sehr intuitiv und läd zum experimentieren mit verschiedenen FX geradezu ein. Übrigens verwende ich in Live momentan garkein MIDI - ich spiele alles live ein und es macht einen heidenspaß...
    Cubase ist (wie ich finde) etwas professioneller, für große MIDI-Arrangements (und selbst für die Verwendung vieler VST-Instrumente) würde ich Cubase Live in jedem fall vorziehen.

    Ich denke wenn du Cubase gewöhnt bist, kommst du mit Live gut klar, auch wenn du ggf. etwas umdenken musst und siehst wie einfach und schnell doch manches im gegensatz zu Cubase ist :)
     
  10. Da ich gerade vom G3 auf nen AMD umsteige, benötige ich nen Sequenzer unter Linux. :P Danke für den Tipp.

    Die VST Integration wirds ja wohl auch dort geben? Wird 24/96 (oder gar 192) unterstützt? Geht das Programm vernünftig mit den Resourcen um? Gibts Unterstützung für 64 Bit Systeme? Ich seh schon, ich sollte mich wohl dort mal im Forum anmelden ;-)
     
  11. Drumfix

    Drumfix aktiviert

    EnergyXT läuft mit Wine auch schon jetzt unter Linux, wie im übrigen
    auch die meisten anderen nicht hardware-verdongelten VST(i)s.
    Und der Rest lässt sich per Ethernet in einem gemischten Linux/XP
    Cluster einbinden.

    Allerdings glaube ich nicht, dass 64Bit und VST gleichzeitig gehen, da
    VST eine 32Bit Umgebung erfordert.

    EnergyXT ist für mich unter Linux heute eigentlich schon ein Muss!
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, du weißt doch...unter jedem Dach ein Ach. Cubase und Live haben auch ihre Zicken. Bei Live fällt mir der grauenhafte MIDI Synclag mit externen Synths ein, der sich auch nicht umgehen läßt. Ferner ist die Klangqualität der Audioengine von Live auch nicht gerade toll und es läuft meiner Erfahrung nach eher instabil unter OSX.
    Cubase hat eine fürchterliche Oberfläche (zumindestens die SL Version, die ich mal hatte einige Jahre lang).

    Bei beiden Live und Cubase werden im übrigen allerhand Rechnerresourcen verlangt. Tracktion ist da eher genügsam und läuft auch noch auf einem Mac mini mit 1,25Ghz und 512MB Arbeitsspeicher locker flockig mit 10 Stereo Audiospuren und Plug ins.

    EnergyXT sacht mir nix. Was ist das?

    Ich würde mal behaupten, wer mit Tracktion zurecht kommt wird mit Live keine Probleme haben, da sich die UI konzeptionell sehr ähneln.
    Im übrigen ist Tracktion wesentlich günstiger als die Konkurrenz.
     
  13. Anscheinend bin ich nicht der einzige der beim Arbeiten mit externen Synths so sein Probleme hat. Das ist für mich der größte Minuspunkt von Live.

    Zur Anfangsfrage kann ich sagen, dass ich Live zum komponieren am PC wirklich intuitiv finde. Ich bin eigentlich eher ein Groovebox Mensch und da kommt mir Live entgegen. Mir fehlt leider nur noch der ultimative Live Controller inklusive passendem Lauflicht Plugin.

    Ich habe mich die Tage bei dem Gedanken ertappt mir die Legacy Collection zu holen und mal wieder einen Anlauf zu machen wieder mehr im Rechner zu machen.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

  15. Ich schaue mir gerade die remote sl an. Es gibt das jetzt ein Automapping Feature für Live das im Ableton Forum sehr gelobt wird.

    Die Faderfox Sachen sind aber auch cool.
     

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