CEM3394 allgemein und mit dem Dark Energy

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 16. Dezember 2010.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    in der Sparte DIY , Löten und Elektronik bin ich noch sehr sehr neu. "Noob" nennen die Kids im Bus das immer.
    Nun habe ich gesehe/gelesen das das Herz meines (von mir geachteten) Dark Energy ein "CEM3394" ist und kam mir spontan ein wenig verarscht vor. Das scheint ja irgendwie ein kompletter Synth in einem Chip zu sein, sehe ich das richtig?
    Nun macht natürlich das alleine noch keinen spielbaren Synth, daher ist meine spontane emotionale Reaktion sicherlich nicht gerechtfertig. Aber ich frage mich wieviel "Doepfer" steckt den dann tatsächlich in einem Dark Energy wenn der Klang aus dem Curtis-Chip kommt?
    Die nächste Frage wäre dann (und das passend zum Forum), wo bekommt man diesen Chip überhaupt noch? Eine erste suche über das große G ergab das er nicht mehr neu zu kaufen ist? Lebt Doepfer dann von einem Vorrat?

    Nicht falsch verstehen das ich Doepfer so öft erwähne es dient nur als Begriff zum kommunizieren, ich möchte nicht schimpfen und finde den DE immer noch genial.

    Grüße,
    Stefan
     
  2. Ilanode

    Ilanode Tach

    Dann frage Dich mal weiter, wieviel Roland in einem Roland, wieviel PPG in einem PPG, wieviel Böhm in einem Böhm Soundlab steckt usw usf. ;-)

    Eine Vielzahl von D-Modulen basiert auf CEM Chips, daher ist das nun wirklich keine Überraschung. [Dieter hat mal den Europavertretung für die CEM-Chips gemacht.]
     
  3. snowcrash

    snowcrash Tach

    schraeger kommentar, fuer die meisten ist es ja geradezu ein qualitaetsmerkmal, wenn nicht sogar kaufgrund wenn in einem synth curtis chips drin stecken... ;-)

    DSI macht ja sogar werbung damit.
     
  4. Die Frage ist grundsaetzlich natuerlich schon berechtigt. Nur so lernt man, dass alle nur mit Wasser kochen.

    Ich weiss von Dieter, dass er das A-111-5 quasi als Experiment entwickelt hat. Er wollte selber wissen, was er durch die aussenrum-Versorgung wie LFOs, Hüllkurve etc alles aus dem kaum veränderbaren Chip rausholen kann. Der "Doepfer"-Anteil ist also vorallem das CV- und Modulationsrouting und die Oberflächengestaltung.
    Die Idee aus dem 111-5 einen Standalone-Synth zu bauen kam übrigens erst spaeter.


    Wenn Du wirklich was von Doepfer willst, dann nimm den DIY-Synth.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Danke für die Infos.

    Bleiben nur noch die folgenden Fragen:
    Weiß da jemand was?

    Grüße,
    Stefan
     
  6. Ilanode

    Ilanode Tach

    Ja, die verbauten CEM sind alle NOS (= New old stock, also alt aber unbenutzt). D wird garantiert die Verfügbarkeit geprüft haben, bevor er das Modul auf den Markt gebracht hat. Er wird einen Vorrat haben und hat als ehemaliger CEM-Vertreter vermutl. einen vergleichsweise guten Zugang zu den Restbeständen.

    Es gibt auch Händler, die auf obsolete Bauteile spezialisiert sind und diese teilweise in großen Mengen verkaufen.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hat er nicht der Witwe von Herrn Curtis den kompletten Restbestand von etwas 4000 Stück abgekauft?
     
  8. Ilanode

    Ilanode Tach

    :dunno:

    Mir ist nur bekannt, dass Paul Schreiber/Synthtech/MOTM einen Großteil seiner Bestände wieder an den Rechtsnachfolger von Electromusic Specialities zurückgeben musste.
     

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