CME X-Key 37

Phil999

|||||||||||
dieses Keyboard kann ich nur empfehlen. Grosse Tasten, gute Velocity, guter Aftertouch (mono und poly), sogar gute Lösung mit Pitchbend und Modulationsknopf. Der Expressionpedaleingang kann als CV Input verwendet werden, der im Gegensatz zum QuNexus den Vorteil hat, dass er auch bipolare CV Signale verarbeitet, also z.B. LFO. Es wird einfach der negative Anteil nicht weitergeleitet. Beim QuNexus muss man dafür eine Schaltung mit Stromversorgung basteln.

Auch sonst sehr guter Eindruck. Klein, leicht, stabil.

Der Preis für die 37-Tastenversion ist zwar recht hoch im Vergleich zur kleineren Version mit 25 Tasten, aber die Oktave mehr plus die zusätzlichen Ein- und Ausgänge lohnen sich schon.

http://www.cme-pro.com/xkey37 (inklusive Bild von spitzbärtigem Zauberer)
 

Phil999

|||||||||||
ja, feine Sache diese zusätzlichen Anschlüsse. Man kann den DIN MIDI Port auch als MIDI Ausgang des Computers verwenden wenn man will.

Noch etwas zu USB Hubs. Das X-Key ist Class Compliant, braucht also keine Treiber. Das ist zwar eine tolle Sache, gibt aber Probleme wenn man über einen Hub das USB Kabel anschliesst. Ist beim QuNexus auch so. Beim X-Key ist es noch ein wenig problematischer. Vor dem Einschalten des Rechners am besten das Kabel ausstecken, dann die Programmiersoftware starten, dann einstecken. Manchmal dauert es sogar eine Weile bis das Keyboard erkannt wird, und es kommt auch vor, dass man den Vorgang wiederholen muss. Heute ist sogar die Programmiersoftware mal abgestürzt und ich musste den Rechner neu starten, bis die Verbindung endlich geklappt hat. Fürs iPad gibt es übrigens die selbe Programmiersoftware, allerdings funktioniert sie nur wenn direkt an das CCK angeschlossen wird. Über einen Hub (bei mir Apogee Duet 2) geht's nicht, jedoch wird MIDI übertragen, ist an sich kein Problem.

Class Compliant Geräte wollen gerne direkt angeschlossen werden. Dann ist problemfreie und vollumfängliche Funktion gewährleistet.

Was auch noch besonders ist: die Tasten sind mechanisch so gebaut, dass man im oberen Bereich jeder Taste spielen kann. Das ermöglicht neue und unkonventionelle Spieltechniken, z.B. kann man - wie sagt man dem? - die Tasten rauf oder runter mit einem Finger (oder Ellbogen) inklusive schwarze Tasten. Auf einem gewönlichen Keyboard geht das nur mit den weissen Tasten. Klingt dann schon anders, so was ist man sich nicht gewöhnt.
 
Hallo zusammen.

Hat von euch schon einer Erfahrung mit dem Xkey Air?
Ich habe das über das Crowdfunding schon hier zuhause und bin SEHR damit zufrieden.
Nur ein stört mich das Mega kurze USB kabel, aber da es BT dabei hat ist das nicht so wild, zumindest bei IOS Geräten.

Nun hab ich mir für den Win10 PC eine BT USB Dongel gekauft und die BT software findet das XKey auch aber es lässt sich
leider nicht wirklich verbinden da der Code nicht gefunden wird ;(.

Hat da einer eine Idee von euch ?

Es wird doch nicht wirklich der 69$ Teure CME Dongle nötig sein oder ?

Beste Grüße
 

Horn

*****
Ich denke zurzeit über die Anschaffung eines Xkey 37 oder Xkey Air 37 nach. Noch kann ich mich nicht so recht entscheiden, welches ich nehmen soll. Die kabelgebundene Variante hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man sie über das Breakout-Kabel direkt an einen Klangerzeuger anschließen kann und dass man z. B. ein Sustain-Pedal anschließen kann. Die drahtlose Variante ist natürlich super-praktisch mal eben so ohne Gehassel an jedem erdenklichen Gerät zu verwenden. Andererseits frage ich mich, ob Bluetooth-MIDI wirklich mit befriedigenden Latenzen funktioniert. Außerdem ist der Aufpreis natürlich happig.

Gibt es dazu Meinungen und/oder Erfahrungswerte?
 
Hallo, wird der Midi Ausgang (Breakout-Kabel) verwendet, benötigt man noch zusätzlich Strom, oder? Schade, dass der USB Port (für ein Netzteil) auf der anderen Seite ist.
 

fanwander

*****
Hallo, wird der Midi Ausgang (Breakout-Kabel) verwendet, benötigt man noch zusätzlich Strom, oder?
Ja, dann musst Du den USB-Anschluss an eine USB-Netzteil hängen.

Ich hab das Ding als Default-Einspielkeyboard am Rechner im Studio. Für Live war mir die mechanische Sicherung der Anschlüsse zu schlecht.
Das Spielgefühl ist aber erstaunlich gut.

Velocity und PolyAftertouch sind übrigens der gleiche Sensor. Es wird also nur der erste Sensor-Wert einer gedrückten Taste als Velocity ausgegeben, alle folgenden als Aftertouch. Für die Nutzung nach CV-Konvertierung ist das ziemlich praktisch.
 
Kann man im Ernst bei dem Ding den Midikanal nicht ändern?
Ansonsten fühlt es sich ganz gut an. Und sieht halt schick aus. Das spricht den Hipster in mir an :)
 

fanwander

*****
Kann man im Ernst bei dem Ding den Midikanal nicht ändern?
Nicht am Gerät selbst, es gibt ein Editorprogramm, in dem man so ziemlich alles ändern kann was man will. Du kannst anscheinend sogar MIDI-Kanal pro Taste einstellen. (hab jetzt grade nur das Programm kurz runtergeladen, hab aber hier im Büro kein XKey da...)


ERGÄNZ:
Screen shot von der Help-Seite (Text CutNPaste funktioniert leider nicht):

Unbenannt.PNG
 
Zuletzt bearbeitet:

Phil999

|||||||||||
ja, da muss man zugeben dass das schon ein Umweg ist, den MIDI-Kanal nicht am Gerät einstellen zu können. Ist aber aus meiner Sicht etwas, was sich arrangieren lässt. Wenn ich im Studio arbeite und ein Keyboard anschliesse ist es immer auf MIDI-Kanal 1. Das Keyboard geht praktisch immer auf eine leere MIDI-Spur in der DAW, wo man es nach Belieben auf andere Kanäle in der DAW zuordnen kann. So erübrigt sich die Sache mit dem MIDI-Kanal. Auch auf dem iPad geht das so. Sei es in AUM oder Auria.

MIDI-Kanäle sind meiner Ansicht nach etwas, was man zusätzlich noch brauchen kann in gewissen Situationen, z.B. wenn man viele Expander hat die dezidierten MIDI-Kanälen zugeordnet sind. Aber auch da kann man über die DAW, sofern man eine DAW benutzt, das genauso leicht bewerkstelligen. Wer komplett ohne DAW arbeitet und ausschliesslich den Hardware-MIDI Output verwendet muss sich nach einem anderen Keyboard umschauen, da gibt es besser geeignete Controller. Das XKey ist schon eher für den Computermusiker gedacht.
 


News

Oben