Der Herr sucht einen Synth(Oder: Neu im Oszillatorenland)

S

steben

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Guten Tag, liebe Menschen!
Es ist mein erster Post in dies


Guten Tag, liebe Menschen!
Es ist mein erster Post in diesem Forum, auch wenn ich doch schon seit einiger Zeit hier etwas mitlese. Bisher bin ich aufgrund finanzieller Defizite stets elegant um das Thema Synthesizer herumgekommen, nun stehe ich jedoch vor dem Punkt, mir einen kaufen zu müssen um dem Zwang entgültig zu verfallen. Um nicht allzu sehr abzuschweifen fasse ich mein Anliegen daher in drei Punkten zusammen (vielleicht werden es auch vier.)
1. Ich habe keine Ahnung von Synthesizern. Ich weiß, was Oszillatoren sind, ich habe hier und dort schonmal an Filtern und Hüllkurven rumgewurstelt, aber prinzipiell habe ich überhaupt keinen Überblick. Höchstens einen Einblick.
2. Die Musik, die letztendlich gemacht werden soll, gibt es so nicht.
Es gibt viel zu viel, was ich ausprobieren möchte, als dass ich mich jetzt auf bestimmte Stile festlegen könnte.
Schwerpunktmäßig bewegt sich das im Bereich Electronica, und kleiner kann ich den Kreis leider nicht ziehen. Prinzipiell hätte ich schon Lust auf eine eher fetteren Sound (man darf hier Prodigy-Vergleiche ziehen), aber am wichtigsten wäre mir schon, eine gewisse Vielfalt und Zugänglichkeit zu haben.
Ich möchte deshalb vorwiegend etwas haben, mit dem ich experimentieren kann, etwas, das viele Knöpfe zum drehen hat. Das Wort "Labor" trifft es wohl ganz gut, auch wenn ich mir ein wirkliches Soundlabor wohl kaum leisten kann.
3. Apropos "leisten kann": Viel mehr als 500-600 Euro möchte(kann) ich für den Synthesizereinstieg nicht ausgeben. Erstmal zumindest.

So, das wärs erstmal. Ich hab vollstes Vertrauen, helfende Antworten zu bekommen. Danke schonmal!!! :D
 
ist mir sympathisch, :hallo:
ich mein ,das die musik noch n


ist mir sympathisch, :hallo:
ich mein ,das die musik noch nicht existiert, die du machen willst..


grundlagen, du weisst ja vielleicht ,was ich da immer mache:
ich linke hier hin: http://www.sequencer.de/blog/?p=2503 Synthesizer Grundlagen
vielleicht hilft das ja schonmal fürs erste..

ich empfehle aber unbedingt praxis, denn das bringt einem am meisten bei..
wer "fliegen" will , kann natürlich workshops machen
(jaja, der eigennutz-bereich)

FETTER Sound deutet eher auf "analog" hin, aber es gibt natürlich auch andere..
was ich dir aber als erstes mit geben will ist: mach dich nicht verrückt oder lass dich totlabern von uns ;-)
es wird viele meinungen geben, manche empfehlen auch einfach gerne das ,was sie selber haben ;-)

LABOR ist für mich das ,was eher ein komplexeres system empfiehlt..

vielleicht also was modulares oder semimodulares,
ich meine also etwas recht offene, hier gibt es schon einige sehr gute maschinen.. die lernkurve ist dann aber steiler..

das mit dem preis bremst dann die möglichkeiten auf was runter..

soll es hardware oder software sein?

das wäre noch wichtig ..

-wenn software: versuch dich mal an http://www.sequencer.de/software_synthesizer/native_instruments.html Native Instruments (NI) Reaktor
-wenn hardware wäre ein alter nord modular von www.sequencer.de/syns/clavia Clavia eine sehr feine option in diese richtung.. braucht zum editieren einen mac oder pc
hast ja einen, sonst köntest du nicht posten, oder?

wenn die lernkurve nicht sooo steil sein soll wie zu einem modularsystem, dann wäre etwas mit MODULATIONSMATRIX zu empfehlen..
ich finde da den http://www.sequencer.de/syns/waldorf Waldorf Q ein feines Teil, er wird dich auch so schnell nicht langweilen und er kann ne menge..

alternativen gibts auch, vom http://www.sequencer.de/syns/korg Korg Z1 über die "standardlösung für alle" ( www.sequencer.de/syns/access Access ) Virus, aber er ist nicht ganz so flexibel wie vorgenannte..

es gibt natürlich noch mehr solche "semi"-Synthesizer, die sehr viel Eingriff erlauben.. beispiel wäre im ANALOGEN sektor dafür der matrixx
 
Hm, dem kann man sich anschlie

Hm, dem kann man sich anschließen.

Ich wollte dir erst Hardware nahelegen (Argument: Fett, Prodigy).

Aber der Reaktor ist das ultimative Labor, bedarf aber etwas Kenntnis über Synthese, wenn du Instrumente selber entwerfen möchtest. Fertige (unzählige) gibt es natürlich auch in der UserLib. von NI.

Sollte es dir nicht zusagen, teste doch mal divere Klangerzeuger im Musikhaus. Ich recorde sie immer um es mir ein paar Tage anzuhören.
 
Hach, dieses Forum ist toll! Danke, f

Hach, dieses Forum ist toll! Danke, für die kompetente Hilfe.

Zum Thema Hardware oder Software:

Schwieriges Thema. Ich mag Sachen, die ich Intuitiv bedienen kann. Vielleicht bin ich da etwas vorbelastet, weil meine erste Synthesizerbegegnung und Ausprobiererei auf irgendeinem alten Korg (kein MS20, aber ähnlich. Oder war es doch Roland?) stattfand, auf dem ich relativ fix (hatte ja nur 60 Minuten) zurechtkam. Zudem spiele ich sonst Klavier, habe also gerne ein paar Tasten vor mir.
Tastatur und Drehknöpfe gefallen mir daher ungemein, ich lasse mich aber liebend gern vom Gegenteil überzeugen. Ein etwas älteres Technics-Keyboard, welches man als Midi-Keyboard verwenden könnte habe ich hier noch rumstehen. PC gibt es natürlich auch.

Zum Thema Reaktor: Werde ich mir mal anschauen!

Zum Thema Nord Modular: Sieht auch sehr interessant aus, ich werde mich da mal etwas schlauer machen. Wie genau arbeitet man mit dem Teil? Sprich: Was macht der PC, was macht der Rest?

Zum Thema Waldorf Q: Sehr schön, hatte ich schonmal ins Auge gefasst, ist mir Momentan jedoch zu viel Geld. Leider, sonst wirklich genau das, was ich mir das so vorstelle. Was natürlich nicht heißt, dass ich mich auf diese Vorstellung beschränken will.

Apropos Geld: Zur Not können es auch 100Euro mehr sein, dann wird es aber langsam eng.
 
[quote:7d7019fab6=*steben*]Viel mehr als 500-600 Euro m

steben schrieb:
Viel mehr als 500-600 Euro möchte(kann) ich für den Synthesizereinstieg nicht ausgeben. Erstmal zumindest.
Ein Fall für Korg!

MS2000B.jpg


MS2000 - notfalls gebraucht kaufen.

Ich hab mit dem kleinen Bruder - Microkorg - angefangen und später dann weitere Teile gekauft.
Als ich dann wegen Geldbeschaffung einige verscheuern musste, bieb der Korg.
 
Wichtig w

Wichtig wäre mal zu klären, ob dir anfangs ein monophoner (einstimminger) Synth reicht, oder, ob du gleich was polyphones willst. Außerdem hast du nicht erwähnt, ob du auch mit dem Computer arbeiten willst.
Der vorgeschlagene http://www.sequencer.de/syns/korg Korg MS-2000 (B) ist sicher nicht schlecht für den Anfang, hat allerdings "nur" 4 Stimmen und kann ist halt kein Analoger.
 
Ob man am Anfang den Unterschied digital/analog zu sch

Ob man am Anfang den Unterschied digital/analog zu schätzen weiß, bzw. überhaupt wahrnimmt, möchte ich bezweifeln.

Manch einer mag den digitalen Sound auch!
 
den Unterschied analog/digital h

den Unterschied analog/digital hört man, aber ein "labor" ist ein ms2000 nicht mehr ganz, aber man kann basteln.. es ist eine FRAGE der Intensität der TIEFE der Möglichkeiten..

Aber wirklich abraten würde ich nicht, da der ms2000 wirklich viel Spass macht..

das Thema ana/digi finde ich aber ebenfalls nur dann wichtig, wenn man diese Klänge sonst unvollständig finden würde, wenn ja, würde ich nämlich auch keinen G2 / Nord Modular empfehlen.. klar..
 
[quote:38dc4c3a96=*Moogulator*]den Unterschied analog/digita

Moogulator schrieb:
den Unterschied analog/digital hört man, aber ein "labor" ist ein ms2000 nicht mehr ganz, aber man kann basteln.. es ist eine FRAGE der Intensität der TIEFE der Möglichkeiten..

Aber wirklich abraten würde ich nicht, da der ms2000 wirklich viel Spass macht..

das Thema ana/digi finde ich aber ebenfalls nur dann wichtig, wenn man diese Klänge sonst unvollständig finden würde, wenn ja, würde ich nämlich auch keinen G2 / Nord Modular empfehlen.. klar..

Zum Thema Nord Modular: Sieht auch sehr interessant aus, ich werde mich da mal etwas schlauer machen. Wie genau arbeitet man mit dem Teil? Sprich: Was macht der PC, was macht der Rest?

die Maschine macht die Synthese und kann auch ohne Rechner arbeiten, lediglich das PATCH (also das verschalten!!) macht man am Rechner (PC,Mac).. sobald das gespeichert ist, kann man das Teil überall einsetzen und braucht dann auch keinen Extraplatz, daher braucht der Rechner auch keine Power (nen simpler Pentium I reicht da mit 100Mhz oder so.. ) ;-)

BASTELSPAß:
das ist nicht zu unterschätzen.. manchmal macht das wirklich mehr Bock und man kommt besser weiter..

NOCH gibts die letzen Legacy Kisten für 200Euro, vielleicht wäre das was?
Legacy beeinhaltet einen Controller, der wie ein http://www.sequencer.de/syns/korg Korg ms20 aussieht..
wäre ja was? ist aber nur semi semi modular.. aber eigentlich ist er nicht modular, denn man kann den signalweg nicht verändern.. kann man aber ansich auch nicht im http://www.sequencer.de/syns/waldorf Waldorf q .. aber man kann sehr weit gehen, da er auch seine OSCs als Quelle anbietet! das ist SEHR einzigartig und nahezu modular..
daher hatte ich ihn empfohlen..

etwas abgespeckt gehen alle VAx ,die eine Modulationsmatrix haben schon auch.. der http://www.sequencer.de/syns/korg Korg ms2000 ist auch so einer, wenn das auch nicht sooo fett ist mit den Quellen und Zielen.. aber er kann dennoch einiges..

am Anfang ist ein Virus evtl auch was, da er eben auch ne Modmatrix hat und Multitimbral (also mehrsitmmig und unterschiedliche sounds gleichzeitig.. das können nämlich auch nicht alle.. der ms2000 kann 2 unterschiedliche sounds mit 4 stimmen insgesamt.. der virus hat da weit mehr stimmen und 16fachen multimode.. also 16 unterschiedliche sounds mit noch mehr stimmen..

sehr ergiebig ist da auch der http://www.sequencer.de/syns/korg Korg Z1, klingt aber sehr "digital"..
 
[quote:ab32b45693=*Acidmoon*]Ob man am Anfang den Unterschie

Acidmoon schrieb:
Ob man am Anfang den Unterschied digital/analog zu schätzen weiß, bzw. überhaupt wahrnimmt, möchte ich bezweifeln.
Manch einer mag den digitalen Sound auch!

Ich hab' nichts gegen den "http://www.sequencer.de/syns/korg Korg-Sound", finde sogar den Microkorg (der wird irgendwann in nächster Zeit angeschaftt) sehr nett :)
Aber wenn du z.B. einen Pro-One, MS-20, Prodigy etc. mit einem VA vergleichst merkt man auch als "Anfänger", dass da ein Soundunterschied besteht. Ob das einem auch besser gefällt, ist wie immer Geschmackssache.
 
[quote:15673e8530=*Moogulator*]den Unterschied analog/digita

Moogulator schrieb:
den Unterschied analog/digital hört man, aber ein "labor" ist ein ms2000 nicht mehr ganz, aber man kann basteln.. es ist eine FRAGE der Intensität der TIEFE der Möglichkeiten..
Mit 'nem Rechner + Wavelab ist selbst der Microkorg ein Labor!
OK, das ist dann mehr Sampling als Synthese, aber nicht weniger spannend.

Wenn ich nochmal für der Wahl stünde:
so'n Mini-Synth + Wavelab oder Reaktor - ich würde mich wieder für Erstere entscheiden.
 
contra modular ist halt der zeitliche Aufwand.. und Reaktor

contra modular ist halt der zeitliche Aufwand.. und Reaktor braucht mehr davon als www.sequencer.de/syns/clavia Clavia und die semi teile noch weniger.. und die VAx (oder auch der Matrixx oder http://www.sequencer.de/oberheim/oberheim_xpander.html Xpander rangieren hier) sind vergleichsweise SCHNELL "programmiert".. ja, das ist ein VORTEIL.. intuitiv sein ist schon wichtig.. daher: das sollte man bedenken..
 
Danke erstmal an alle, die bisher geschrieben haben.
Polyph


Danke erstmal an alle, die bisher geschrieben haben.
Polyphonie wäre mir schon wichtig, auch, wenn sie nicht zu sehr ausgeprägt sein muss. Werde ich mal testen müssen, vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch.
Den MS2000 sowie das Legacy Programm + Taschen-MS20 kann ich hier in der Nähe im Musikladen antesten, wenn ich meinen Bekannten richtig verstanden habe. Da geht's Freitag hin (sofern mein Citroen Lust hat :?)
Mal schauen, was ich da noch so unter die Lupe nehmen kann.

@frixion: Mit dem Computer arbeiten...hm. Sagen wir mal so: Es sind für die nächsten fünftausend Jahre (Näherungswert)noch keine Live-Auftritte geplant, daher bin ich natürlich daran interessiert, meine synthetischen Ergüsse irgendwie zuhause in div. Musikprogrammen zu nutzen bzw. ab und an mal was aufzunehmen. Allerdings ist da halt die Sache mit der Tastatur und den Knöpfen, wie ich es weiter oben bereits beschrieben habe. Das Problem daran ist eben nur, dass das ganze natürlich finanziell etwas schwieriger ist, als Softwarekrams. Deshalb bin ich ja auch hier, damit ich da mal einen Überblick über Vorteile, Nachteile und Alternativen zu verschaffen kann.

Wie gesagt: Freitag weiß ich mehr.
 
probier ruhig ALLES WAS DA STEHT.. und berichte, was du klan

probier ruhig ALLES WAS DA STEHT.. und berichte, was du klanglich fein fandest.. nur Achtung: die Werksklänge sind idR schlecht, bei fast allen Synths..
 
Hallo steben,

dann geb' ich doch auch einmal meinen Senf


Hallo steben,

dann geb' ich doch auch einmal meinen Senf dazu. Ich kann deine Situation auch rel. gut nachvollziehen, da ich vor nicht allzu langer Zeit in der ähnlichen Situation war...

Ich mag Synth's auch am liebsten mit Tasten und vielen Knöppen oder Slidern.

Ob du dich letztlich für einen analogen oder einen virtuell analogen entscheidest ist letztlich Geschmackssache.
Ich bevorzuge analoge Synths - die klingen in meinen Ohren irgendwie voller und wärmer.

Als Einsteigersynths sind meines Erachtens immer noch Roland Juno 106 od. Juno 60 zu empfehlen. Der Klang ist stabil und kraftvoll, die Bedienbarkeit übersichtlich und gut erlernbar. Preisl. werden die so bei 300-400Euro gehandelt. Haken: Nur ein VCO und daher natürlich nciht die flexibelsten Maschinen.

Wenn du's lieber etwas schriller magst empfehlen sich auch Maschinchen von Korg. Vergleichbar zum Juno wäre das ein Polysix, oder besser der MonoPoly. Der ist von der Ausstattung her schon ein kleines Monster und hat massig Knöppe ;-) Wir glaub' ich so im 600er Bereich gehandelt.

Von Yamaha gibbet da die CS-Serie in der Preislage so CS-10 und CS-15. halt auch übersichtlich und viele Knöppe...

Klanglich sind die von Moogi empfohlenen Matrix6/1000 Synths äußerst flexibel, aber der Haken für Einsteiger: Nix Knöppe und Slider und somit nix mit on the fly proggen...

Tja, ansonsten iz das mit den Synths wie im Leben: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich habe auch schon so einige Maschinen ausprobiert und mich von einigen auch wieder getrennt. Probieren geht über studieren, nur so findest du heraus welcher Synthesizer dir wirklich liegt.

Greetz,

Golfi
 
Ich w

Ich würde dir auch den Nord Modular ans Herz legen. Ist für mich der optimale Einsteiger-Synth, weil er sehr gut strukturiert ist und fast alle Möglichkeiten bietet. Die Module sind klar definiert, die Verkabelung einfach. Wenn du mit ganz einfachen Patches beginnst und etwas experimentierts, kommst du sehr schnell sehr weit. Ausserdem ist die Kiste State of the Art, praktisch alle grossen Electronica Combos haben oder hatten mal einen Nord Modular.

Du kannst dir den Nord als Demo runterziehen und mal zum testen auf deinem PC laufen lassen...Fragen einfach hier im Forum posten, es gibt hier genügend User...

http://www.clavia.se/g2/demo/index.htm

Viel Spass!
 
[quote:3d40e487cb=*Acidmoon*]Ob man am Anfang den Unterschie

Acidmoon schrieb:
Ob man am Anfang den Unterschied digital/analog zu schätzen weiß, bzw. überhaupt wahrnimmt, möchte ich bezweifeln.

:evil:

Und ich bezweifle, daß die Fähigkeit, Musik wahrzunehmen "am Anfang" der Beschäftigung mit Synths zwangsläufig nicht adäquat ausgebildet ist.

In diesem Fall ist der "Anfänger" auch noch Klavierspieler - es gibt bisher keinerlei Anhaltspunkte eines verminderten Hörempfindens.
 
So, habe am Freitag im Musikladen MS2000, Nord Lead 2, Nord

So, habe am Freitag im Musikladen MS2000, Nord Lead 2, Nord Modular G2, Alesis A6 und VSynth angetestet.
Erstmal muss ich sagen, dass es mir super schwer gefallen ist, die großen Unterschiede nicht nur festzustellen, sondern auch noch zu bewerten, da mir da schlichtweg die Erfahrung fällt.
Dennoch will ich mal -so gut ich kann- meine Eindrücke kundtun:

VSynth: Vom Sound her hat er mir nur mittelmässig gefallen, was nicht heißt, dass ich ihn unbedingt schlecht fand. Ich nehme mal an, dass dieser Sound das sein muss, was hier der ein oder andere als Digital bezeichnet. Sonst ist sehr viel Spielerei an dem Teil und sowieso kommt der VSynth nicht in Frage, da er eben auch sein Geld kostet. Von daher endet der Eindruck hier (damit ihr jetzt alle die Synths, die klingen wie der VSynth aus der Liste streichen könnt).

Alesis Andromeda 6: Soundtechnisch ganz weit vorne. Wenn nicht sogar Spitze, mit der Bedienung kam ich auch super zurecht. Am A6 habe ich mit Abstand am längsten gehangen, was -denke ich mal- ein gutes Zeichen ist. Klar, Preislich fällt er wieder raus. Siehe VSynth, letzter Satz.

Nord Modular G2: An den Patches werkeln ging nicht, da kein Computer dazu bereitstand, dennoch gefiel mir der Sound und die Bedienung ebenfalls gut. Kommt auf jedenfall auf den zweiten Platz.

Nord Lead 2: Hier bin ich etwas unentschlossen. Der Sound war nicht schlecht, aber irgendwie... naja. Sagen wir mal so: Er könnte mir gefallen, wenn ich mich daran gewöhnt habe, denn es war ja nicht so, dass er mir nicht gefiel. Er klang sehr... nunja... sachlich. Ziemlich clean, kühl, passte zu seiner skandinavischen Herkunft. Bin ja eigentlich ein großer Fan von Skandinavien, von daher gar nicht mal so schlecht.


Korg Ms2000: Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Schwieriges Ding. Der Sound gefiel mir nicht unbedingt. Irgendwie dünn und kratzig. Mit der Bedienung kam ich nicht so gut zurecht, wie bei den Clavia Modellen oder dem A6. Kommt also etwas weiter nach hinten.

Fazit:
Wenn der Nord Modular ähnlich klingt, wie der G2, dann wäre das schonmal etwas, das mir gut gefallen könnte.

Wie sieht es den Soundtechnisch mit dem Waldorf Q aus? Mit irgendetwas da oben zu vergleichen? Ich meine... vielleicht könnte ich ja noch etwas sparen.

P.S: So müde wie jetzt, war ich um 21:36 noch nie. Ehrlich jetzt. Von daher bis morgen und gute Nacht.
 
hmm, faktisch klingt der g2 nicht viel weniger *sachlich* al

hmm, faktisch klingt der g2 nicht viel weniger "sachlich" als der www.sequencer.de/syns/clavia Clavia nl2,/ nl3 - der NM klingt schon ähnlich wie der g2, aber der g2 hat bessere Wandler und etwas mehr an Möglichkeit: zB Reverb und Delay etc..
kannste ja mal die details lesen hier: www.sequencer.de/syns/clavia Clavia

insofern würde ich dir dann den www.sequencer.de/syns/alesis/AndromedaA6.html Andromeda A6 näher legen als den www.sequencer.de/syns/clavia Clavia bereich..

http://www.sequencer.de/syns/waldorf Waldorf: ich finde ,er ist sehr einfach zu bedienen, eher mit dem andromeda vergleichbar in sachen features und "handling"..

schlaf gut, trotz wahl ;-)
 
Ja, Gro

Ja, Großtests können schon müde machen ;-)
Mich wundert nur, dass dir der G2 vom Grundsound besser gefallen hat als der NL2, da die doch sehr ähnlich klingen, von den zusätzlichen Möglichkeiten des G2 mal abgesehen.
Ein http://www.sequencer.de/syns/waldorf Waldorf Q klingt doch sehr anders als die von dir getesteten Synths und hat einen speziellen Sound (es gibt genügend Demos online). Von der Bedienung ist du KB-Version Top, mein Q-Rack ist auch noch relativ komfortabel, nur der kleiner MicroQ ist kein "Bedienungs-Eldorado" :lol:
An deiner Stelle würde ich aber trotzdem auch versuchen, noch einen www.sequencer.de/syns/access Access Virus (B/C) zu testen, der klingt wieder ganz anders (mir gefällt der Sound im Gegensatz zu einigen hier auch sehr gut).
Der MS2000 (ich nehme an die neuere B-Version) ist sicher etwas geschmackssache, ich finde den kleinen Microkorg klanglich sehr nett.
Viel Spass noch beim Entscheiden... :D
 
Ja stimmt schon, G2 und NL waren schon

Ja stimmt schon, G2 und NL waren schon ähnlich vom Sound her, wenn ich mich recht erinnere. Unbedingt schlecht fand ich den Sound vom NL ja nicht, aber der Vergleich ist eh subjektiv verfälscht, da ich mit dem G2 etwas mehr Zeit zugebracht habe, als mit dem NL. Ist der ältere Nord Modular mit den aktuellen Modellen vergleichbar?

Das mit dem Access Virus nehme ich mir mal zu Herzen. Danke soweit. Melde mich, wenn ich mal wieder fragen haben sollte.
 
1) klanglich ja, aber soundtechnisch ist der g2 etwas besser

1) klanglich ja, aber soundtechnisch ist der g2 etwas besser.. ich meine patchmöglichkeiten!! der "charakter" ist sehr ähnlich.. imo hat sich die qualität, wie oben schon gesagt: verbessert..
 


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