Drums auf dem ASR-10

Dieses Thema im Forum "Sampler" wurde erstellt von TROJAX, 4. Juli 2008.

  1. TROJAX

    TROJAX bin angekommen

    Mich würde mal intressieren wie die Drums auf dem ASR 10 klingen, sind sie druckvoll u. durchsetzungfähig ? Wie sind die im Vergleich zu der Mpc z.b ?
     
  2. dilettant

    dilettant Tach

    Knallig & "wärmer", aber vielleicht nicht so crisp wie AKAI.
    Bin aber nicht audiophil.

    habe ASR10,ASR10R,EPS16+, S2000 und S1100
    Grüße, d.D.
     
  3. im Vergleich zu welcher MPC genau?
     
  4. Xenox.AFL

    Xenox.AFL bin angekommen

    Gibts Audio Beispiele, das wäre am Aussagekräftigsten...

    Frank
     
  5. TROJAX

    TROJAX bin angekommen

    mal andersum gefragt, gewinnen drumsamples and druck und präsenz, oder gilt da "You get out, what you put in" ?
     
  6. micromoog

    micromoog bin angekommen

    das trifft im allg. für (fast) alle Sampler zu, außer beim Emu EIII. Da gibts i.d.R "more out". ;-)

    Roland S7xx-Sampler drücken auch schön, der Oberhammer in Sachen Druck war ein DSM-1.
     
  7. Xenox.AFL

    Xenox.AFL bin angekommen

    Ich habe bisher nie einen S7xx gehört von Roland aber schon öfter gehört, sie sollen sehr gut drücken, wesewegen genau, würde ich gerne wissen... Irgendwas analoges drinnen??? Bin bei den Dingern nicht so auf dem laufenden...

    Frank
     
  8. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Die haben so eine Art "Bassboost" (wusste das vor 15 Jahren mal genauer ;-) ). Färbt ein bissl im Klang, aber immer zum Positiven.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist bei Drums sicher ein Faktor.

    Beim Dynacord ADD2 sind es auch die vor dem Sampeln über´s Pult bearbeiteten Sounds. Die hatte damals Mario für Dynacord gemacht, die knallen einfach.

    So ähnlich muss es auch beim ASR10 und ASR-X gewesen sein. Joel Brazy hatte damals das Sound Management geleitet und ich erinnere mich noch, dass die dem Processing vor dem eigentlichen Samplen der Drums und Percussions sehr viel Bedeutung beigemessen haben. Die kommen bei den ASRs schon ziemlich heftig aus den Outputs.
     
  10. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Die Roland-Lib war/ist auch sehr druckvoll.
    Auch die Dynacord Sampler machen mächtig Druck (auch bei eigenem Material), hatte mal einen ADS da war leider das Midi-Timing bei Drums nicht so toll.
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Natürlich, du kannst auf meinen älteren Alben ebendiesen hören und seinen Vorgänger EPS16+. Das kann ordentlich knallen. Der Sequencer wackelt allerdings. Will sagen: Das klingt. Es kommt eher auf deine Sounds und die Arbeit damit an.
     
  12. ESQ

    ESQ Tach

    Der S-550 war meine absolute 12Bit Drecksschleuder und ich weiß gar nicht mehr ob der eigentlich Analogfilter hatte.
    Auf jeden Fall hatte die alte S-Serie ordentlich Dampf gemacht.
    Ensoniq war auch schon immer schweinegeil, vor allem wenn ein DP/4 eingebaut war :cool: .
    An den Emulator bin ich leider nie rangekommen :sad: .
     
  13. Waldorfer

    Waldorfer Tach

    Aha :) Also die Drums klingen saugut. Durch den Boost kann man auch noch mehr Output raushauen, aber die Samples sind schon sehr gut komprimiert und Becken sind tatsächlich richtig schön lang.
    Außerdem macht sich hier der immer wieder erstaunlich gute Hall besonders gut bemerkbar. Etwas Raum drauf und das Ganze zieht einem das breite Grinsen aufs Gesicht.
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Wie das so auf nem Sampler eben ist: Die Wandler sind nicht ganz neutral, aber man kann sehr ordentliches Zeug machen, insbesondere die FX sind da perfekt, dam man genug hat und Druck und Co ist kein Problem.

    Akai klang immer etwas neutraler, solange man keine Klangparameter ändert (da kann die MPC und die meisten kleinen Akais und die frühen 1000er und 2000er eh wenig). Die ASRs und EPS16+ waren mehr für die Klangbastler und damit geht was. Ich kann da nur nette Dinge drüber sagen.

    Bedienung ist fix aber aus heutiger Sicht "kryptisch", dennoch erstaunlich einfach und schnell. man drückt zuerst Command oder Edit und dann das Ding wo man hin will und dessen Menünummer. Arbeitet man gern damit, wird man das schnell hinkriegen. Habe die Teile damals auch viel live eingesetzt, weil man eben viel machen kann. Mir war analog zu einseitig ;-)

    Hören? Meine alten Alben sind damit gemacht. (EPS16+, später ASR und dann Emulator).
     

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