Dynacord Echocord Fehlersuche

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Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Guten Tag,
ich habe ein Echocord Mini und ein Echocord Super 76, welche beide kurz nacheinander aufgehört haben, ein Echosignal zu produzieren. Für das Mini habe ich ein noch funktionierendes Referenzgerät. Zwischen den beiden habe ich mal den Abspielkopf getauscht und das Referenzgerät funktioniert auch damit. An diesem Kopf liegts schonmal nicht. Ich habe aber generell nicht so den Plan von Tonköpfen ausser dass es allgemein Induktivitäten sind.
Wie prüfe und bewerte ich einen Tonkopf denn richtig?
Wenn er einen gewissen Widerstand aufweist ist er zumindest mal nicht "tot", wenn er Durchgang hat oder einen unendlich hohen Widerstand ist Ende?
Ich vermute momentan, dass es am Aufnahmekopf liegt, zumindest beim Mini. Das Super 76 hab ich noch nicht aufgeschraubt. Die Hochfrequenz ist übrigens da und sauber...
Wäre für hilfreichen Input dankbar :)

(edit: den betreff korrigiert)
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

Schliesse einen Abhörverstärker an und dann nähere Dich mit einen elektrischen Gerät, welches elektromagnetische Wellen aussendet. Haarschneider, USB-Ventilator, Radierer etc.

Du solltest ordentlich was hören.

Nicht zu nah gehen, aber das sollte auch nicht nötig sein.
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

Super Tip, danke :supi:
Ich könnte dafür doch eigentlich meine Entmagnetisierdrossel nehmen, oder?
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

Mir kam die Idee, als ich bei einer Gitarre ohne Saiten (während der Restaurierungsarbeiten) testen wollte, ob die Elektronik und die Pickups funktionieren.

Die Entmagnetisierungsdrossel haut halt viel Leistung bei 50 Hz raus, so ein Motor spratzelt eher breitbandig und lässt sich besser hören. Egal wie, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

swissdoc schrieb:
Die Entmagnetisierungsdrossel haut halt viel Leistung bei 50 Hz raus, so ein Motor spratzelt eher breitbandig und lässt sich besser hören. Egal wie, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Danke, ich probier das dann mal aus.

Gibt es sonst noch Ideen, wonach man bei dem Gerät schauen könnte, wenn kein Echo mehr kommt?
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

Schaltplan runterladen, alle Versorgungsspannungen und Messpunkte nachmessen. Dann das Signal durch die Schaltung verfolgen.
 
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Re: Dynacord Echord Fehlersuche

Hab ich bereits gemacht, sieht auch soweit gut aus. Bin mir nur nicht sicher, was ich an den Köpfen messen müsste. Zumindest ist mir da eines aufgefallen: Wenn ich den Aufnahmekopf "abhänge" dann sehe ich auf dem Scope auf der Hochfrequenz das Trägersignal wirken. Wenn der Aufnahmekopf mit dranhängt messe ich nur noch die Hochfrequenz.
Ein bischen irritierend finde ich auch, dass ich die HF mit ~160V messe. Der Schaltplan sagt zwar > 27 V, aber 160 ist ja eher >>27 :mrgreen: . Auf der anderen Seite steht im Schaltplan auch "mit RVM" messen. Dann ist wohl eher der Effektivwert gemeint...
 
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RVM steht für ein Röhrenvoltmeter. Normale Spulenvoltmeter belasten die Quelle zu stark. Heute mit einem DVM sollte das kein Problem mehr sein.
 
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Danke nochmal für die Tipps, das Teil läuft seit gestern wieder!
Die Köpfe sind alle noch okay, das konnte ich durch Swissdocs Tipp mit dem "elektrischen Gerät" verifizieren.
Mein Vorgehen dabei: Ich habe einen Batteriebetriebenen Haartrimmer verwendet, die Pole des Tonkopfes an das Oszilloskop geklemmt und bin dann von links nach rechts mit dem Gerät vorbeigefahren. Dabei hat man sowohl den Ausschlag als auch die Änderung der Phase beim Vorbeifahren beobachten können.
Der eigentlich Fehler lag auf der Hauptplatine 82001. Ich habe allerdings den eigentlichen Übeltäter nicht isoliert, sondern den Fehler bei einer generellen Überarbeitung wohl gleich mitbehoben. Ich habe die Elkos ausgetauscht und auch alle NPN Transistoren. Ich tippe auch mal auf einen defekten Transistor. Im Schaltplan sind alle NPN als BC109C ausgewiesen, es war aber lediglich einer davon von diesem Typ. Macht ja grundsätzlich nichts, wenn die Spezifikation hinkommt, aber da ich noch drei BC109 in der Schachtel hatte, hab ich die eingebaut. Einen Anderen hab ich dann noch durch einem BC549B getauscht.

Es hat sich dann aber noch ein Problem ergeben, welches ich mangels Wissen und Erfahrung nicht so recht deuten, aber trotzdem beheben konnte:
Nach Einbau der überarbeiteten Platine kam ein Signal vom Band, allerdings war das der zuletzt aufgenommene Loop. Es wurde also nichts neu aufgenommen und auch nichts gelöscht. Als ich dann als kapazitives Wesen mit meinem Finger kurz auf die Platine mit der Hochfrequenz getippt hatte (Punkt 16 zum Aufnahmekopf oder 15 zum Löschkopf, weiß ich grad nicht mehr, auf jeden Fall hinterm HF Trafo), lief Alles super. Gerät aus- und wieder eingeschaltet, gleiches Problem wieder da! Wieder kurzes Handauflegen, alles gut. Hab das dann mit einem Cerko ich glaube 220pF gegen Masse geregelt. (dabei fällt mir auf, vielleicht hätte ich C303=7400pF mal prüfen sollen...)

Das Teil klingt jetzt auch wieder richtig gut... Bis auf eine Sache: Immer wenn die Schnittkante der Bandschleife am Abspielkopf vorbeikommt erzeugt diese ein deutlich wahrnehmbares "Tock". Hab das mit zwei verschiedenen Bändern getestet, die zugegebenermaßen auch beide von mir hergestellt wurden. Vielleicht ist da doch ein zu deutlicher Spalt entstanden...

Auf jeden Fall geht erstmal wieder und ich kann mich jetzt dem Super 76 zuwenden. Bei dem geht weder Hall noch Echo, von daher ist es bestimmt auch kein Problem der Köpfe. So long...
 
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Wackawacka

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Glückwunsch das es wieder funktioniert. Was für elkos hast du genommen ? Bei meinem Bandgerät triggert die Echolänge ganz schnell in die selbsthaltung. Hast du dafür evtl ein tip.
 
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Wackawacka schrieb:
Glückwunsch das es wieder funktioniert. Was für elkos hast du genommen ?
Keine besonderen, einfach nur auf die Kapazität geachtet und zum Teil auch auf die Spannung. Bei älteren Geräten gibt es manchmal Werte, die heute nicht mehr verfügbar sind. Da muss man dann abwägen. Bei einem alten Plattenspieler hab ich z.B. einen 2uF mit einem 2.2uF ersetzt., bei einer Hohner String Machine alle 5uF Elkos aus den Hüllkurven mit 4.7uF ersetzt.
Wackawacka schrieb:
Bei meinem Bandgerät triggert die Echolänge ganz schnell in die selbsthaltung. Hast du dafür evtl ein tip.
Welches Bandgerät genau? Ich bei weitem kein Fachmann hier, aber ich gebe gerne meine Erfahrungen und (wenn auch mit Vorsicht) (halb-)Wissen wieder: Das Feedbackverhalten kann mit verschiedenen Bandsorten variieren. Wenn dein Bandgerät auf eine bestimmte Bandsorte eingemessen ist und du dann eine empfindlichere Bandsorte verwendest, wirkt sich das natürlich auf die Rückkopplung aus. Wie groß und damit signifikant diese Unterschiede sein können vermag ich allerdings nicht zu sagen.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem anderen Echocord Mini, nachdem ich es aus dem Service ( :floet: ) zurückbekommen habe: Irgendwo kam ein niederfrequentes Signal mit signifikanter Amplitude her, wahrscheinlich irgendwie über den Motor, also 50Hz. Das hat sehr schnell zum Übersteuern bzw. Selbstoszillation geführt, auch ohne eigentliches Nutzsignal. Ich habe dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: ich habe mir ein kleines passives Hochpassfilter gebaut, und einen regelbaren Vorwiderstand hinzugefügt. Die Grenzfrequenz liegt glaub ich so bei 100Hz und über den Trimmer hab ich dann das Feedback soweit eingedämmt, dass jetzt der Feedbackregler an der Gehäusefront wirklich erst in Maximalstellung das Signal zum aufschaukeln bringt. Das würde ich aber nicht als Reparatur bezeichnen, sondern höchstens als zweckmäßige Symptombekämpfung :mrgreen:
 
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Wackawacka

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Ich habe ein Echochord Mini und habe noch paar gute Unipolare Kondensatoren mit der gegebenen größe . Im diesem Gerät sind aber polare Kondensatoren verbaut macht das in diesem Fall ein Unterschied?

Als ich das Gerät bekommen habe war ein Braunes Band verbaut ( Chrome?) ... Kann man die Köpfe irgendwie reinigen ich habe gelesen das wenn man das Falsche Band einlegt die Köpfe auch beschädigt werden da die Bänder Gasen . Was für ein Band nimmst du ?
 
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Generell lautet die Regel, dass Elkos im Wechselspannungsweg bipolar sein müssen.
Edit: Aus-dem-Gedächtnis durch Nachschauen ersetzt...
Habe eben nachgeschaut, die Elkos, die ich ausgebaut habe, sind allesamt gepolt. Das sind so orangefarbene axiale Elkos und die Polung ist obenauf mit +/- angegeben.
 
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Wackawacka schrieb:
Als ich das Gerät bekommen habe war ein Braunes Band verbaut ( Chrome?) ...
Nein, Chromdioxid war eine Erfindung für Musikkassette. So weit ich weiß gubt es keine 1/4'' Chrome. Braun ist ein eindeutiges Indiz für Eisenoxyd.
Wackawacka schrieb:
Kann man die Köpfe irgendwie reinigen ich habe gelesen das wenn man das Falsche Band einlegt die Köpfe auch beschädigt werden da die Bänder Gasen.
Von Schmutz beseitigen am besten mit Spiritus oder Isopropanol. Wenn ein Kopf stark abgeschrammt ist gibt es Spezialisten, die sowas wieder aufarbeiten. Erfahrung hab ich damit bisher nicht gemacht.
Wackawacka schrieb:
Was für ein Band nimmst du ?
Ich hab mir beim großen T ne Spule hiervon geholt:
RMG LPR 35 1/4" 549m Trident
 
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MacroDX schrieb:
Das Teil klingt jetzt auch wieder richtig gut... Bis auf eine Sache: Immer wenn die Schnittkante der Bandschleife am Abspielkopf vorbeikommt erzeugt diese ein deutlich wahrnehmbares "Tock". Hab das mit zwei verschiedenen Bändern getestet, die zugegebenermaßen auch beide von mir hergestellt wurden. Vielleicht ist da doch ein zu deutlicher Spalt entstanden...
Cool. Hast Du die Bänder mit 90° geschnitten, also stumpf oder mit einem diagonalen Übergang?
 
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Diagonal... Hab jetzt aber auch ne Schneidhilfe von einem A77.
Ich hab das Gefühl, dass das blaue Tonbandklebeband von T nicht so der Hit ist und der Zug auf der Bandschleife den Spalt aufreißt. Ich wollte später noch ein paar neue Loops schneiden. Habe auch noch ein paar andere Bänder die ich ausprobieren kann.
 
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Alles klar, beim Dynacord steht das Band unter Spannung. Bei meinem Korg Stage Echo nicht. Ich habe mal Bänder via eBay gekauft, das ist mit einem weissen Klebestreifen geklebt. Da das Band länger ist, kommt die Stelle auch nicht so oft vorbei. Daher kann ich leider zum Dynacord und dem Effekt nicht allzu viel sagen...
 
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swissdoc schrieb:
Alles klar, beim Dynacord steht das Band unter Spannung. Bei meinem Korg Stage Echo nicht. Ich habe mal Bänder via eBay gekauft, das ist mit einem weissen Klebestreifen geklebt. Da das Band länger ist, kommt die Stelle auch nicht so oft vorbei. Daher kann ich leider zum Dynacord und dem Effekt nicht allzu viel sagen...
Also es hat definitiv was mit der "Sauberkeit" des Schnitts zu tun. Komischerweise tritt das beim Super 76 garnicht so zu Tage, ist aber wohl ein Ding der Nachverstärkung. Habe mir jetzt ein paar brauchbare Schleifen für das Mini gebastelt, bei denen das "Pop" zu vernachlässigen ist bei korrekter Aussteuerung.
 
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MacroDX schrieb:
Auf jeden Fall geht erstmal wieder und ich kann mich jetzt dem Super 76 zuwenden. Bei dem geht weder Hall noch Echo, von daher ist es bestimmt auch kein Problem der Köpfe. So long...
Okay das war jetzt einfach: Eine der Versorgungsspannung war komplett weg. Netzteil Recapped und schon ging es wieder und das auch wesentlich besser als vorher. Manche Spannungen hatten eine Abweichung von bis zu 25%. Vor allem der Federhall hat massiv davon profitiert, der war vorher immer recht leise.
Was mich aber schon wundert ist, dass ich das Teil vor zwei Jahren einem Fachmann übergeben hatte. Ich hätte da eigentlich schon erwartet, dass bei so einem alten Gerät im Zuge einer Wartung zumindest die Originalelkos im Netzteil getauscht werden, oder...?
 
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Alles klar, beim Dynacord steht das Band unter Spannung. Bei meinem Korg Stage Echo nicht. Ich habe mal Bänder via eBay gekauft, das ist mit einem weissen Klebestreifen geklebt. Da das Band länger ist, kommt die Stelle auch nicht so oft vorbei. Daher kann ich leider zum Dynacord und dem Effekt nicht allzu viel sagen...
Ich habe mir betreffendes Gerät nochmal vorgenommen und letztlich folgendes festgestellt: Die Tonköpfe, vor allem der Aufnahmekopf, waren sehr mitgenommen. Es gab deutlich sichtbare Riefen. Einer davon lag auch direkt an der rechten Ecke (von vorne gesehen), also da, wo das Band quasi als erstes "auftrifft". Da ich mir dachte, hier kann ich eh nicht mehr viel kaputtmachen, habe ich die Köpfe zuerst mit 1000er Schleif bearbeitet und anschließend mit dem Dremel poliert. Und siehe da, nicht nur haben die Köpfe die Prozedur überlebt, es hat sich auch die gesamte Klangqualität verbssert und der "Plopp"-Effekt an der Klebestelle massiv reduziert.
Zu der Schleifaktion inspiriert hat mich @binary tubes in meinem anderen Thread, dem ich jetzt auch noch neue Erkenntnisse beitragen werde :)
(Edit: 1000er, nicht 100er)
 
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Ich habe seit einiger Zeit ein Solton E-3000 Cathedral Echo und dort erstmal den Antriebsriemen erneuert und alles gereinigt. Dann entmagnetisiert und ein neues Band eingelegt. Der Löschkopf löscht nicht so ganz, es liegt aber eine passende Wechselspannung an. Durchmessen und Tauschen von Bauteilen ist eher nicht möglich, weil das Gerät so doof gebaut ist, dass man gefühlt alles auseinanderlöten müsste und dazu bin ich nicht bereit. Das Tape hat eine miese Klebstelle, die deutlich zu hören ist. Die Köpfe sehen sehr gut aus.

Klanglich eigentlich eine Katastrophe, wobei @ppg360 von seinen E-3000 eine gewisse Divenhaftigkeit berichtet. Scheint also normal zu sein, nach all den Jahren. Es ist definitiv ein spezielles Gerät und man kann damit sehr schön interagieren. Ich bin noch auf der Suche nach einer Schneid- und Klebelehre und entsprechendem Klebeband. Ersteres habe ich bisher nur für gutes Geld bei Ebay gesehen, letzteres gibt es bei Thomann, wobei weiter oben ja gesagt wurde, dass das von Thomann nichts taugt.

Hinweise für den Bezug der entsprechenden Gerätschaften nehme ich gerne entgegen.
 
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letzteres gibt es bei Thomann, wobei weiter oben ja gesagt wurde, dass das von Thomann nichts taugt.
Gibt bestimmt besseres, das vom T dürfte ein kleines bischen dünner sein, aber ich benutze das jetzt seit Jahren und hab jetzt keine Probleme damit.
Schneidlehre haben sie ja auch, wobei 40€ da schon eher auf der unverschämten Seite liegt für ein bischen gefrästes Metall finde ich...
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Gibt bestimmt besseres, das vom T dürfte ein kleines bischen dünner sein, aber ich benutze das jetzt seit Jahren und hab jetzt keine Probleme damit.
Schneidlehre haben sie ja auch, wobei 40€ da schon eher auf der unverschämten Seite liegt für ein bischen gefrästes Metall finde ich...
Vor allem bringt einem die Schneidlehre nicht viel, wenn man kein entmagnetisiertes Werkzeug (Rasierklinge oder Schere) verwendet -- selbst wenn der Schnitt sauber auf Stoß geklebt ist, kann es sein, daß die Magnetpartikel entlang der Schnittstelle dauerhaft magnetisiert sind und der Schnitt so anderweitig hörbar wird.

Hatte mir damals der Toning beim Lokalradio eingeschärft, habe mich immer dran gehalten.

Stephen
 
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selbst wenn der Schnitt sauber auf Stoß geklebt ist, kann es sein, daß die Magnetpartikel entlang der Schnittstelle dauerhaft magnetisiert sind und der Schnitt so anderweitig hörbar wird.
Interessanter Hinweis. Ich geh nächstes mal zuerst mit der Drossel über die Klinge und leg mir ein ESD Armband an. Und dann gugge mer mal...
 
siliconscientist

siliconscientist

||
Als Schneidewerkzeug kann ich die gute alte "BASF Hobby Box Tonband" empfehlen, da ist alles dabei (Schneidelehre, nichtmagnetisches Messer, Klebeband usw.). Ich habe meine Hobby-Box ca. 1986 gekauft und das Klebeband hat noch nicht nachgelassen. Hin und wieder sieht man die Dinger mal bei e**y - gerade versteigert einer 3 originalverpackte Hobby-Boxen auf einmal... aber ich schätze, dass die ziemlich teuer weggehen werden.
 
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Ist das nicht zu Grob. Da hast Du ja dann mehr Riefen drinnen als mit dem Band?

100er ist für Holz.

Ich würde da mit 600 beginnen bis 2000 und ab 800 nass.
Da ging ne Null verschütt ^^. Ich meinte natürlich 1000er, habs korrigiert ;-)
Feineres habe ich in den üblichen Läden bisher nicht gefunden. Muss mir wohl mal wo was bestellen.
 
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ESD - sinnlos, weil statische Ladung nichts mit Magnetismus zu tun hat
Wieder was gelernt :)
Ich würde aber mal vermuten dass ich meine Revox Schneidhilfe nicht entmagnetisieren muss, das ist doch bestimmt entsprechendes Material, oder ...?
 
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