Echoes of Acid (Ambient meets Acid-Trance inkl 3D-Effekt)

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GeoTeknique - Echoes Of Acid
Hier mal was Neues aus dem Acid-Universum. Ambient transformiert sich mit Acid zu Trance.

Hardware das übliche. Die Schlagworte: 8-Tap 3D-Delay, Phaser-Reverb, Non-Linear Reverb, Mod-Sequencer. MS2000- und XV-Patches wurden komplett selbst erstellt. EFX-Patches wurden modifiziert. Ob sich der große Aufwand technischer und zeitlicher Art gelohnt hat, überlasse ich am besten der Community.
Eure Meinung ist wie immer sehr gefragt.

Dann viel Spass und gute Unterhaltung damit.

PS: Der Konsum des Stücks über ein 5.1-Lautsprechersystem sei in diesem Fall ausdrücklich empfohlen. Auch wenn die 330er-Serie von Roland kein echtes 3D wie das RSS10 anbietet, so entsteht doch tatsächlich ein 3-dimensionaler Effekt. Besonders bei den drei Handclaps und hochgezogenem Acid-Filter. Aber besonders bei dem Clap ist es von der Räumlichkeit her ein Hochgenuss, wenn plötzlich quasi hinter einem eine Soundwand auf einem zurollt. Da hat Roland wirklich beste Arbeit geleistet und mir ein geniales Tool zur Verfügung gestellt, das quasi genau meine Wünsche nach besonderen Stereo-Effekten erfüllt.

https://soundcloud.com/user-206202774/echoes-of-acid-ambient-acid-trance-with-special-3d-effects


https://www.youtube.com/watch?v=vHGhU0KVvNQ
 
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marco93

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Moderator
"Started in Summer 2019."

Echt jetzt?? Oder bezieht sich das auf "real Hardware"?
 
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Nein, es bezieht sich auf die Produktion von Musik an sich. Angefangen mit einer TR-707 im Juli 2019. Seitdem gab es eine stete Entwicklung der Hardware und auch der damit produzierten Musik. Ich habe alles hier im Forum bildlich wie auch akkustisch begleitet.
Hier der Link zu meinem allerersten Post in diesem Forum.

Aber ich habe einen starken musikalischen hörerischen Hintergrund, der bis weit in die 80er, meiner Kindheit, reicht.
 
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marco93

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Moderator
Da hast du ein wahnsinniges Tempo vorgelegt. Mixtechnisch ist das auch hervorragend. Aber irgendwas hattest du doch vorher mit Musik zu tun? Das schüttelt man doch nicht so aus dem Aermel?
 
GeoTeknique

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Also vielen Dank erstmal für die warmen Worte.
Wie gesagt, ich höre und verarbeite Musik auf eine Art und Weise wie sie den meisten Menschen meiner Umgebung nicht zugänglich ist. Ich bin ein stark gefühlsorientieter Mensch. Deshalb hab ich so vor ca. 15 Jahren den Kontakt zum Mainstream-Electro verloren und mich in die Vergangenheit geflüchtet. Hab mir tausende Tracks immer und immer wieder aus den gesamten 90ern angehört, vor allem solche, die an die Birne bzw. den Geist gehen oder ans Herz bzw. ins Mark.
In meiner retrospektivischen Reerkundung der eigenen musikalischen vergangenheit habe ich mich dann auf die Sachen konzentriert, für die ich als Schüler in den 90ern einfach noch zu jung war. Das sind dann Sachen wie MFS, Superstition, Seven Star Records, Soma und Psy-Harmonics. Dazu habe ich seit ca. 10 JAhren, auzsgelköst durch Miami Vice eine retrospektivische entdeckungstour in die tiefsten 80er gemacht, um die musikalischen Wurzeln meiner 90er Präferenzen zu ergründen. und bin da auch fündig geworden.

Das alles führte dann auch ein im Sommer 2019 gesehenes Youtube-Video in dem Jeff Mills mit einer TR-909 in japan demaßen einheizt und seine Exhibitionist-Perfomances mit klassischer Hardware, dass ich mir gesagt habe, dass will ich auch mal probieren. Und so kam es dann wie es kommen musste. Ein Gerät nach dem anderen und eine kontinuierliche Entwicklung von Sound und Arrangement.

Womöglich spielt da auch meine psychische Verfassung eine nicht ungewichtige Rolle, wie ich mein Inneres musikalisch nach außen trage.
 
GeoTeknique

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Naja, villeicht lags aber auch daran, dass ich mir für dieses Stück die erforderliche Zeit genommen habe. Ganze 2 1/2 Monate vom Anfangen des Sounddesigns am XV bis zum fertigen Arrangement.
 
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ja, der gefällt mir von meinen allerersten Sachen auch am Besten :) Der Beat ist irgendwie cool, deshalb hab ich ihn auch auf Soundcloud gelassen. Da hatte ich aber weder richtige Synthesizer noch Effektgeräte.
 
marco93

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Moderator
Übernimm dich nicht damit, sonst ist der Spass vielleicht irgendwann mal plötzlich weg. Ich les mal im anderen Thread quer.
 
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Ja, Bernie hatte es ja mal angesprochen, dass Mancheiner in eine Lage gerät in der er garnichts mehr gebacken bekommt. Diese Gefahr sehe ich durchaus und sie ist mir auch fast täglich präsent. Mancheiner zerbricht auch draran oder endet schlimmstenfalls in der gedanklichen 'Resonanzkatastrophe' oder gar darüber hinaus.

EDIT: Achso, ich hatte vor 19 Jahren mein mündliches Abitur im Fach Musik abgelegt. Und in der Zeit etwa auch mal einen ersten Geh- und Kompositionsversuche mit einer billigsten Sample-DAW (den namen DAW hat es def. nicht verdient) unternommen, einen PvD-Track nachzubasteln, bin aber kläglich dran gescheitert. Dann hab ich mich wieder voll auf die Rezipienten-Seite konzentriert und bin kurz darauf zu K&D abgedriftet. Hier ergab sich dann retrospektiv der Ringschluss zum 90er-Trance über den ersten Track der 2. CD der K&D-Sessions, welcher von 'Holmes' kam. Das wiederum ist das Soma-Umfeld.
Solche inhaltlichen Ringschlüsse werden von mir nicht unbedingt aktiv gesucht, aber wenn sich so ein Ringschluss auftut, ist das ein Gefühl der Befriedigung und auch Befreiung. Denn es ist ein Ausdruck einer auch von meiner Seite her gut absolvieten hörerischen Leistung.

Will sagen, selbst als Hörer stell ich oft perfektionistische Ansprüche, die mir so ab 2005 rum nicht mehr erfüllt wurden. Und an der Stelle jetzt können wir einen neuen Ringschluss diskutieren, und zwar über das Thema Hardware. Es passt ja auch zeitlich sehr gut zu der These, dass mein Abdriften wohl auch in dem Aufkommen von DAWs in Verbindung steht, ohne mir dessen in den vergangenen 15 JAhren bewusst gewesen zu sein. Einfach weil ich von den produktionstechnischen Sachen keine Ahnung hatte. Ich kannte nur eine 303.
 
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marco93

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Moderator
Was benutzt Du denn als Abhöre bzw. hast Du was am Raum gemacht? Ich finde den Mix echt gut, das fliegt auch nicht einfach so vom Himmel ohne sich damit auseinanderzusetzen.
 
GeoTeknique

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Also erstmal vielen Dank für die nette Unterstützung, das kann ich auch ganz gut gebrauchen derzeit.

Meine Abhöre ist ein völlig unprofessionelles aber sehr teures System bestehend aus einem Denon AVR-3313 AV-Receiver, und einem 5.1 Set Canton Chrono SLS mit einem Sub 12.2. Also ein 12" Subwoofer mit Doppelmembran (Aktiv+passiv). Bei dem ganz tiefen Klang nach dem Stereo-Claps beben hier förmlich die Wände, da es soooo tief runtergeht.
Während der Aufnahme stimme ich lediglich nach Gehör über das A&H GL2200 ab. Das geht in eine Rubix 44, die per DirectMonitor das Signal analog in den AV Receiver schickt. Ganz zum Schluss gibt es nach der Aufnahme noch ein klein wenig Limiter und Pegelerhöhung in Audition.
Es hat ein wenig gedauert, die einzelnen Spuren aufeinander vom Pegel und Stereopanorama her anzupassen. Aber so ganz grundsätzlich mache ich das überwiegend nach Gehör und greife dabei auch mal auf die Ohrhörer zurück, da ich noch keine Kopfhörer habe. Das hat am Anfang etwas gedauert, da dieses Lautsprechersystem Fehler ausbügelt. Aber es vermittelt einen Raumklang und eine Präzision in der tonalen Wiedergabe, die mich immer wieder entzückt.
Angeschafft wurde es damals nicht als Heimkinosystem, sondern schon ganz gezielt für die Wiedergabe elektronischer Musik. Mir war wichtig, da endlich mal was hochwertiges zu haben, um den vollen hörerischen Musikgenuss zu erleben. Das hat es auf jeden Fall erfüllt.

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Eigentlich wollte ich noch mit Aftertouch arbeiten, aber irgendwie hat mich die Patcherstellung am XV noch etws überfordert. Aber so soweit bin ich doch ganz zufrieden. Ich höre ihn mir selbst immer wieder an um Fehler zu finden und werde auch fündig. Die möcht ich jetzt aber nicht ausdiskutieren, da ihr so soweit ganz zufrieden wart mit dem Stück :)
Der MS2000 ist jedenfalls Goldwert, auch wenn er nur dezent im Hintergrund läuft, er gibt dem Stück eine ganz eigene Note. Ohne ihn wär's nur ne weniger aufregende Trance-Nummer. Mit dem Korg gehts aber stark in die psychodelische Richtung. Und das gefällt mir, da es eben keine alltäglichen Klänge sind.
Und ich habe ja halt auch die passenden Vorbilder dazu an denen ich mich orientiere. Die Schwierigkeit ist halt, sich auch etwas abzugrenzen. Da hilft mir der MS2000, da der für frühe Trance-Produktionen ja noch nicht vefügbar war und später dann Trance ganz anders war. Die Kombination in der Form ist also neu in dem Genre des klassichen Trance. Deshalb warte ich ja auch so sehnsüchtigst auf den Bombass um da noch mehr Eigenständigkeit reinzukriegen. Aber alles zu seiner Zeit und nichts überstürzen.

Das wichtigste ist aber, dass ich Spass an der Sache habe und im Moment der Produktion alle Alltagssorgen wie verflogen sind.
 
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