Ein bisschen Musiktheorie, gut erklärt ...

V

Vicente Amigo

Guest
Wie gesagt es geht um etwas Musiktheorie einfach und praktisch demonstriert. Und das im Kontext DAW (soft-sequencer). Wenn du den Pfad zur grenzenlosen musikalischen Freiheit gefunden hast, dann ran an die Tasten und zeigen ;-)

Am Rand:
Warum man andere nur weil sie nicht das eigene Skillset haben oder einfach Spass haben an dem was man macht und wie sie es machen, sofort als ängstlich konservativ bezeichnen muss oder überhaupt irgendwie bezeichnen muss? Hauptsache die Mukke macht dir und dem Publikum Spass. Mal drüber nachdenken....

Joa, Hauptsache etwas persoenlich genommen was ueberhaupt garnicht an dich adressiert war.

Mir ging es um Klugscheisser hier im Forum, die sich erdreisten anderen die Kompetenz oder Kreativitaet sbzusprechen aber selbst ein lebenlamg das Mittelmass vergoettern.

Diese Sorte Mensch mein ich... nicht die anderen 99,9%.



Und ich kenn auch genug akademische bzw klassische Musiker die fast einen Herzkasper bekommen wenn man anstatt nach Dur zu Moll aufloest.


" das geht so nicht, das ist falsch"


Stimmt aber nicht, wenn man es richtig durchdekliniert ist es naemlich richtig.

Und das ist durchaus aengstlich konservativ. Gibt ja auch Leute die ein Stock im Hintern haben ?

Mein ja nur.
 
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maak

maak

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Joa, Hauptsache etwas persoenlich genommen was ueberhaupt garnicht an dich adressiert war.

Mir ging es um Klugscheisser hier im Forum, die sich erdreisten anderen die Kompetenz oder Kreativitaet sbzusprechen aber selbst ein lebenlamg das Mittelmass vergoettern.

Diese Sorte Mensch mein ich... nicht die anderen 99,9%.



Und ich kenn auch genug akademische bzw klassische Musiker die fast einen Herzkasper bekommen wenn man anstatt nach Dur zu Moll aufloest.


" das geht so nicht, das ist falsch"


Stimmt aber nicht, wenn man es richtig durchdekliniert ist es naemlich richtig.
Nö ich hab das nicht persönlich genommen. Aber wie gesagt das ist ein Anfängerthread wenn du mit missverständlichen Sachen auftauchst, dann ist das nicht besonders motivierend (Blockakkorde, ängstlich, sind nicht besonders positiv). Du verstehe? Aber du kannst echt gerne Kontent beitragen.
 
V

Vicente Amigo

Guest
Man kann ja nachfragen wenn man etwas nicht versteht.

Und man kann ueber Kreuz mit mehreren Themen diskutieren, sofern man dazu gewillt ist und genau das ist das praktische an einem Forum.
Ist ja kein Chat hier, oder doch?

Ich bin mit meinen UR Post auf das eingegangen:

Ich liebe ja chord progressions und als Noob wünsch ich mir immer mal, dass jemand seinen Weg oder Gedankenprozess zu einer fertigen chord progression beschreiben könnte, die man jetzt nicht von irgendwo her schon mal genauso gehört hat oder einfach kopiert hat.
Jetzt ist es auch nicht recht, weil zu komplex oder abstrakt ?

Vielleicht fanden andere den Post gut?


Eine bitte, lass uns den Thread nicht mit MurmelTierKnoeddel zutexten, sondern lass uns sachlich bleiben.

Ich liebe das Thema Musiktheologie zu sehr, danke.

Du verstehe?

Kontnt weiter oben, du schon gesehe?

Habe du Frage?
 
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maak

maak

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Man kann ja nachfragen wenn man etwas nicht versteht.

Und man kann ueber Kreuz mit mehreren Themen diskutieren, sofern man dazu gewillt ist und genau das ist das praktische an einem Forum.
Ist ja kein Chat hier, oder doch?

Ich bin mit meinen UR Post auf das eingegangen:



Jetzt ist es auch nicht recht, weil zu komplex oder abstrakt ?

Vielleicht fanden andere den Post gut?


Eine bitte, lass uns den Thread nicht mit MurmelTierKnoeddel zutexten, sondern lass uns sachlich bleiben.

Ich liebe das Thema Musiktheologie zu sehr, danke.
Wie gesagt, du bist gerne eingeladen um Kontent zu geben, das meine ich ernst. Wenn du was hast her damit.

Meine Motovation ist folgende (hätte ich vlt besser schreiben sollen) .... ab und zu kommen neue User in's Forum Fragen wie ... "Wie mache ich die Progression zu Ende" Dieser Thread soll dann einfach nur ein wenig Anschub geben, paar Ideen mehr nicht.
Post #2 kommt wahrscheinlich heute Abend.
 
V

Vicente Amigo

Guest
Ich hab bereits gute Hinweise geliefert wie man eine verschachtelte Progression zu Ende deklinieren kann, wer da spezifische Fragen hat, bitte gerne.

Peace
 
V

Vicente Amigo

Guest

Und uebrigens, sofern das kein Tippfehler von dir ist und ich es als dass interpretiere was es ist...


Man nennt das.l, in einem anderen Kontext, strukturellen Rassismus.
In jedem Fall ist es abwertet, auch in virtuellen Raeumen.


Schoenes WE
 
maak

maak

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Und uebrigens, sofern das kein Tippfehler von dir ist und ich es als dass interpretiere was es ist...


Man nennt das.l, in einem anderen Kontext, strukturellen Rassismus.
In jedem Fall ist es abwertet, auch in virtuellen Raeumen.


Schoenes WE
Nö alles gut war nur Spass (so mit italienischem Akzent) ich sach auch immer kukstu hier
Sollte nicht so rüber kommen, sorry falls ja.
 
V

Vicente Amigo

Guest
Okili dokili

Sorry, mussyr aber gesagt werden.


Wie gesagt, mein Post hat ein paar Hinweise geliefert was Progressionen betrifft.
Ich hab mich auch immer mit House Chords beschaeftigt, Chord Memory usw.

Flamenco ist Chord Progression pur.

Die Techniken bzw Loesungsformeln sind immer gleich, ob House oder Flamenco.


Schoenes WE
 
maak

maak

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Teil 1 https://www.sequencer.de/synthesize...-musiktheorie-gut-erklaert.57313/post-1860030

Ok, ich hatte erst mal nur

Amin und Cmin

in der Hand.

Aber was machen, wenn man mehr Akkorde möchte, die jetzt dazu "passen" sollen?
Ein Trick ist, sich erstmal nur den Grundton (root note) von einem Akkord anzusehen umd damit einen Blick auf
den Quitenzirkel (QZ) zu werfen.

Der Grundton von Amin (A-C-E) ist (klar, logisch) A der von Cmin (C-Eb-G) ist C.

Jetzt der QZ. Da sieht man: Zwischen dem C und dem A stehen 2 weitere Buchstaben, nämlich G und D.
Die beiden Buchstaben stehen für zwei Tonleitern, nämlich die G Dur und D Dur Tonleiter.
Jetzt kommt die Sache, die der QZ automatisch für einen abnimmt.
Tonleiter, die sehr ähnlich sind, stehen im QZ auch eng zusammen.

Beispiel:

C Dur und G Dur klingen super ähnlich. Die Tonleiter unterscheiden sich nur in einem Ton.
Wenn man den Ton nicht spielt der den Unterschied ausmacht (also in dem Fall ist es das F und F#)
dann könnte man von den anderen Noten her nicht sagen ob das nun C Dur oder G Dur ist!
Deswegen stehen C und G im QZ nebeneinander.

Das gleich kann man sagen von D Dur und G Dur.
Die unterscheiden sich auch nur in einer Note: C#
Die anderen Noten sind genau gleich.

D Dur von A Dur genau so! (Unterschied G bzw. G#)

Also im Prinzip kann man sagen, je weiter man im QZ von dem C weggeht - gegen den Uhrzeiger - desto unterschiedlicher hören sich die Dur Tonleitern im Vergleich zu C-Dur an. Bis man wieder so etwa bei F angekommen ist. F und C unterscheiden sich dann wieder nur in einer Note, in B bzw. Bb (engl. Schreibweise)

Nach der Erklärung sieht man jetzt besser, warum man zu dem Amin und Cmin es mal mit einem Akkord D Dur / Moll
und einem G Dur / Moll versuchen könnte. G und D, befindet sich alles so in der Nähe von C und A (lol no pun)


Das wäre die 1. lesson learned. Bevor ich mich auf der Such nach irgendwelchen crasy Akkorden mache, die zufällig passen,
bleibe ich erstmal in der Nähe von dem was ich schon habe. Dazu hilft der QZ. Der QZ ist auch ne Hilfe, wenn man nur einen Akkord hat.
Da schaut man drauf und sieht wer alles sonst noch in der Nähe ist. Wenn man jetzt Angst hat, dass wäre super unkreativ, keine Sorgen,
es gibt noch genau Spielraum. Alleine wenn man die Reihenfolge der Akkorde nimmt, wie man sie spielt, ob dur oder moll, gibt's genau Zeugs zum ausprobieren.

Ok. Ende 2. Teil

In Teil 3. geht's dann mit Hörbeispiel genau im die Frage Dur oder Moll und in welcher Reihenfolge kann ich die gefundenen Akkorde spielen. Lieber so.... Dmin Gmaj Amin Cmin oder doch andersum oder oder....
 
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einseinsnull

einseinsnull

[nur noch PN]
flamenco ist so sexy und wirkungsvoll, weil es einerseits nicht null acht fuffzehn drei-akkorde musik ist, andererseits sich dort aber fast alles eigentlich immer nur auf den grundton bezieht, der wie ein großer magnet jeden ausbruchversuch zeitnah beendet.
 
maak

maak

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Noch was zu dem Thema, auf das man auch sehr schnell kommt.

Uzw.

Sollen die Akkorde nur aus den Noten der selben Tonleiter bestehen oder kann ich mischen, also auch neben den Tönen einer bestimmten
Tonleiter auch andere (tonleiterfremde) Noten in den Chord miteinbauen?

Dafür gibt es - zum Glück keine Regel. Wenn ich es ganz einfach erklären würde, dann würde ich sagen, dass bei den Leuten eigentlich immer nur die Melodie hängen bleibt - nicht die Progression. Niemand pfeift Chordprogressions nach. Zum Glück ist das also wirklich der Geschmack der zählt.

Aber es gibt vielleicht Anhaltspunkte. Es gibt Songs die leben von einer bestimmten Stimmung. D.h. mit der Zeit beginnt man zu unterscheiden, welche Tonart für welche Stimmungen geeigneter sind, der erste Entscheidung ist zB Dur oder Moll Tonart? Da ist man also erstmal bei der Tonart angekommen. Und dann kann man aber auch durch bestimmen der Tonleiter und Einsetzen von tonleiterfremden Noten auch noch mal extra über die Stimmung bestimmen. Viele Progressions die zu Hits geworden sind und heute noch nachgespielt werden, haben tonleiterfremde Noten in irgendeinem Akkord drin.
(www.youtube.com/watch?v=XFkzRNyygfk)

Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Leute jeden C-Dur Akkord schon 1 Mio mal gehört haben und sich die Ohren über jede Abwechslung / Abweichung von der Regel freuen.

Aber egal. Ob nur Noten aus der Tonleiter (diatonisch) oder nicht, das entscheidest nur du.
In jedem Fall kann der QZ aber ne Hilfe sein, um sich erstmal zu orientieren.

Ich hab zb einfach probiert und mir keine Gedanken über die Tonleiter gemacht (Amin, Cmin kA welche Tonart das sein sollte). Das ist glaube ich auch wie die meisten erst mal durch Zufall oder nach Gehör etwas gut finden aber dann nicht mehr oder nur schwer weiter wissen (so wie ich).


Und ein Wort noch zu.... bin ich kreativ genug wenn ich nur ein paar Standardakkorde benutze?
Oder.... kacke meine Progression klingt nur langweilig. Oder... QZ? wtf, Ich will kreativ sein!!

Ich hab meine Progression von da oben als audio in der DAW aufgenommen, die audio spur schneller (*2) gemacht und um 3 Halbtöne runtergepitcht. Vorher habe ich auf der Bass Gitarre einfach die Bassnoten aus der Progression nachgespielt. Den audio track habe ich nach oben gepitcht und zusammen klingt das so


Komplett anders, right? Was ich nur sagen will. Bei der Progression bleibt man am Ende nicht stehen, es gibt noch jede Menge was man danach noch in der DAW daraus machen kann. Das würde ich jedem raten auch zu tun, nur so kommen dann Sachen raus die man nicht geplant hat. Und da fängt das an Spass zu machen ;-) Das kann man dann als Sample zb weiter verwursten.
 
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innervisions

innervisions

....
...

Am Anfang standen - wie immer so - einfach nur 2 Chords fest die sich zusammen gut angehört haben.
Amin A-C-E und Cmin C-Eb-G
Ich hab einfach auf dem Piano geklimpert und fand plötzlich den Cmin nach dem Amin von der Klangfarbe sehr interessant.
Ich vermute weil man nach dem Amin den Cmin nicht erwartet: Zum einen gehört Cmin nicht zu A Moll und auch weil das
beides Moll Akkorde sind. Klingen find ich interessant.

...
Lustiger Zufall, zu fast genau dem Thema (Wechsel von einer Mollskala zu der Mollskala drei Halbtöne tiefer) hab ich Vorgestern zufällig ein musikalisch tiefer gehendes Video gesehen: https://www.youtube.com/watch?v=gvRvXDgBcT4

Wenn man schon ein kleines bisschen weiter ist (mit allen Skalenakkorde von A-Moll bzw. C-Dur spielen kann), ist das ein guter nächster Schritt, um etwas Abwechslung reinzubringen.
 
P

ProPianoPlayer

..
Ich finde die gesamte Theorie so spannend. Ich war immer schon total begeistert davon wie Musik entsteht und vor allem, die Möglichkeiten die, die Musik einem Bietet. :verliebt:
 
 


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