Einsteiger Groovebox für Sohnemann gesucht

Hallo Zusammen,

ich eröffne noch einen "Einsteiger-Groovebox"-Threat, weil im Gegensatz zum anderen, hier keine Gitarre und auch keine Bodentreter vorhanden sind.
Also, mein Sohn (erwachsen) soll sich jetzt auch mal mit Musik aktiv beschäftigen, finde ich. Und da er auf Elektro/Techno steht, dachte ich, so eine Groovebox wäre vielleicht was für ihn.
Sie sollte nicht nur Beats sondern auch Synthiesounds können, einfach zu bedienen sein und Spaß machen. Von Musiktheorie hat mein Sohn quasi null Ahnung. Muss also im Bereich Akkorde, Notenskalen etc nicht so viel Möglichkeiten haben.
Da mein Filius nicht bei uns wohnt, kann ich ihm auch schlecht helfen. Also: Einfaches Anfängergerät, leicht zu bedienen, schnell gute Ergebnisse, aber trotzdem auch qualitativ OK und mit einigen Möglichkeiten. (evtl eigene Samples laden?).
Also die Eierlegendewollmilchsau halt. Und natürlich kostengünstig in der Bucht zu schießen hehehe...

Danke für Tipps
tr
 

Klangzaun

!!!11!111
Guck einmal, ob es den Zoom Arq-48 noch für € 95,- irgendwo gibt. Das Ding passt ganz gut zu den formulierten Anforderungen.
 

Rolo

I give some soul into the tracks
Also, mein Sohn (erwachsen) soll sich jetzt auch mal mit Musik aktiv beschäftigen, finde ich.
Ei Gude...nur mal so...meinst du daß er das auch so findet wie du ;-) Ich mein nur. Ich kenne Leute die von ihren Eltern Musikmachen aufgedrängt bekommen haben
und meiden ihre Eltern seither. Nur mal so als Gedankenanstoß. Ich denke wenn er bock drauf hätte mehr als nur Konsum dann hätte er es schon längst gemacht.
Schade..mein Alter hat sich nie für Synthesizer interessiert :cool: Ich hoffe daß dein Sohn mitmacht !!
 

Sonamu

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Casio XW-PD1
Zoom Streetbox
AKAI XR-20
MC 303
Korg Electribe 1er Serie (ea, es, er)
Die üblichen Verdächtigen halt
Sind bereits am Kind (7-11a) erfolgreich getestet :)
Am meisten hatte er Spaß an der Streetbox
 
Fast alle Electribes. Wichtig ist, dass da Presets drauf sind, die ihm Out-Of-The-Box gefallen. Man fängt ja an mit dem Abspielen von Patterns, was ja der erste Schritt ist, wenn man Techno mal selber laufen lassen will. Also eher die EMX oder so... sollte möglichst selbsterklärend sein, die Alten waren da fast besser als die neuen. Wenn er mit Computern kann oder ein iPad hat ist Korg Gadget das nächst beste Ding.

Btw. spreche aus Erfahrung, allerdings mit Kindern... aber wenn man anfängt und Lust dazu geweckt werden soll ist das Alter nicht so bestimmend....
 

ganje

Fiktiver User
Hallo Zusammen,

ich eröffne noch einen "Einsteiger-Groovebox"-Threat, weil im Gegensatz zum anderen, hier keine Gitarre und auch keine Bodentreter vorhanden sind.
Also, mein Sohn (erwachsen) soll sich jetzt auch mal mit Musik aktiv beschäftigen, finde ich. Und da er auf Elektro/Techno steht, dachte ich, so eine Groovebox wäre vielleicht was für ihn.
Sie sollte nicht nur Beats sondern auch Synthiesounds können, einfach zu bedienen sein und Spaß machen. Von Musiktheorie hat mein Sohn quasi null Ahnung. Muss also im Bereich Akkorde, Notenskalen etc nicht so viel Möglichkeiten haben.
Da mein Filius nicht bei uns wohnt, kann ich ihm auch schlecht helfen. Also: Einfaches Anfängergerät, leicht zu bedienen, schnell gute Ergebnisse, aber trotzdem auch qualitativ OK und mit einigen Möglichkeiten. (evtl eigene Samples laden?).
Also die Eierlegendewollmilchsau halt. Und natürlich kostengünstig in der Bucht zu schießen hehehe...

Danke für Tipps
tr
Roland MC 101.
Billiger und besser (im Billigbereich) geht nicht.
Momentan gebraucht für unter 350 Euro zu bekommen.

1591101281250.png

Auf den ersten Blick sieht die Kiste komisch aus, weil sie klein ist.. Aber sie ist sehr tief, ohne dabei zu kompliziert zu werden.

Casio XW-PD1
Zoom Streetbox
AKAI XR-20
MC 303
Korg Electribe 1er Serie (ea, es, er)
Nein. Keines der genannten 👍
Die alle sind für die heutigen Einsteiger nicht wirklich einfach zu durchblicken.
Die XR-20 ist ein Drumcomputer mit einer Spur Synth/Bass/Wasauchimmer ohne Modulationsmöglichkeiten und die MC-303 klingt nach Rummel und ist umständlich.
Die Electribes sind zwar nicht schlecht, aber im Jahr 2020 kriegt man auch besseres, vor allem wenn man gerade anfängt.
Die von Casio und Zoom kenne ich nicht, habe aber auch nicht das Gefühl, das ich was verpasst habe :guckstdu:
 
Zuletzt bearbeitet:

Tax-5

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Nein. Keines der genannten 👍
Zustimmung:

Die Roland MC-303 ist ziemlich mühsam in der Bedienung (ich habe so eine seit 2004 und komme immer noch nicht zu Gange damit), ausserdem erlebt diese grad einen Aufwärtstrend, weshalb wieder höhere Preise dafür aufgerufen werden. Ausserdem ist der Sound wirklich sehr Old-School (aber nicht schlecht!)

Akai XR-20 ist NUR auf HipHop (und das von damals aktuelle RnB) ausgelegt. Wenn er Techno mag, wird er die XR20 meiden wollen wie der Teufel das Weihwasser.

Electribe 1. Generation: Sehr geile Kisten, werden aber auch immer schwerer zu bekommen und teurer und sind (vergleichsweise) eingeschränkt. Dann lieber ne aktuelle Version.

Casio XW-PD1: Was ganz anderes. Und klanglich, ein Casio eben ;-)

Zoom Streetbox.. was das? kenn ich noch gar nicht!

EDIT: Ohje... Fehlerteufel noch und nöcher!
 
Zuletzt bearbeitet:
Vote für eine Electribe 2. Damit kann man schon deutlich was machen und die Teile sind sehr leicht zu erlernen. Oder gleich das nach deinem Leistungsprofil in die Augen stechende "Luxuspaket" mit hohem Wiederverkaufswert: Digitakt. Kostet zwar in der Anschaffung etwas mehr, das Geld kommt aber bei einem Verkauf im Grunde genommen wieder 1:1 rein und das Gerät ist wirklich toll um damit auf dem Sofa fette Tracks zu basteln und dabei kreativ zu sein wie eigentlich kaum wo anders.
MC101 kenne ich nicht wirklich. Ist günstiger, kann viel, aber weiß nicht, ob man als Einsteiger damit intuitiv was gutes macht. Mich erinnern viele der YT-Videos schon alleine klanglich an ganz üble 0815-Dorfdiscotechno Katastrophen.
Das kommt beim Digitakt nicht so leicht raus, was eventuell wirklich mit dem tollen Sequencer beim Digitakt einerseits und den vielen "Plastik-Konservensounds" der aktuellen MC-Reihe auf der anderen Seite zu tun haben könnte. Nix für ungut, in einem vollständigen Mix klingt sowas sicher auch gut, die Gefahr besteht vielleicht darin, dass man zuviel davon nutzt, wenn die MC alleine vor einem steht und man blutiger Anfänger ist. Andererseits darf Anfänger auch wie Anfänger klingen, macht halt dann weniger Spass wenn mal ein Vergleich zu hochwertigeren Machwerken gezogen wird. Ich kann sogar meine Freundin an den Digitakt lassen und es klingt anschließend irgendwie nicht so scheisse...
 

Rends

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Ich warf hier mal den Roland JD-xi in die Runde. Keine Groovebox im klassischen Sinne, wird aber als 4 Spur EDM Crossover Synth beworben.
Synth und Bass Sounds ohne Ende und über 30 Drumsets. Kann halt keine Samples.
 

fanwander

*****
+1 für Korg Electribe EM 1 oder EMX.

Das mit Elektron Samples ist so ne Sache, wenn man sich zum Einstieg nicht nur mit dem Knöpfedrücken beschäftigen muss, sondern auch noch Samplen lernen soll. Zum Andern: die Jugend ist ja heute viel weniger begriffsstutzig als wir alten Säcke (siehe mein Avatar).

Novation Circuit liefert zwar tolle Ergebnisse ab, aber ich finde, dass das 16-Step Lauflicht wie bei den Electribes immer noch den besten Einstieg in den Aufbau von Rhythmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

dilettant

Proud 2 be a gearslut
Nur was ich besitze / mal besessen / intensiv kennengelernt habe:

* Korg Electribe 2S
* Novation Circuit (spassig, potent bei einfachster Oberfläche)
* Roland MC 101 (Bedienung ? Naja....), falls Budget MC 707 (genug von Allem, incl. Loops)
* Roland MC 505 für ca. 300 EUR (UI: Viele Regler)

Eher nicht (Komplexität, Lernkurve from scratch):
* Elektron's Octatrack, Analog Rythm (kennst Du ja selber)
* MPC Live
* Spectralis
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte vor einiger Zeit mal was ähnliches gefragt (und dann für mich die MC-101 gekauft ;-) und ein Volca Keys (der noch ganz stiefmütterlich da steht...). Jetzt gerade hat mein Sohn mal wieder gefragt, aber ich glaube, er stellt sich was "virtuelles" vor... Ich nehme das aber wieder zum Anlass, ihn mal an die 101 zu setzen. Die "jungen" scheinen viel weniger Bedenken als ich zu haben, was eine Tablet-Lösung anngeht...

Meine Tochter (11 spielt Klavier) ist ganz begeistert von dem Roland JX-03 Boutique (vor allem wg der - oh graus - internen Speaker ;-) ) und beide schrauben gerne am Microfreak.

Mir wurde damals hier oft der Circuit empfohlen, wg der immer noch geringen Investition (verglichen mit meiner Wunschliste...) könnte ich mir vorstellen, mir bzw. den kleinen grossen das Ding hinzustellen - ich würde nur was kaufen, was ich auch irgendwie nutzen kann, wenn dann mal die Begeisterung nachlässt.
 
Nachtrag: ein vlt nicht zu unterschätzender Aspekt: er wird nicht von Dir lernen (wollen) - nur vlt inspiriert werden; daher sollte es viele "coole" YT Videos zu dem Gerät geben (also darf es nicht zu alt sein).
 

oli

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Also: Einfaches Anfängergerät, leicht zu bedienen, schnell gute Ergebnisse, aber trotzdem auch qualitativ OK und mit einigen Möglichkeiten. (evtl eigene Samples laden?).
Also die Eierlegendewollmilchsau halt. Und natürlich kostengünstig in der Bucht zu schießen hehehe...

Danke für Tipps
tr
Falls er bereits ein iPad haben sollte, wäre mein Spartipp, dass er sich mal Korg Gadget für 43,99 Euro oder Grooverider für 20,99 Euro anschauen könnte.

„KORG Gadget 2“ von KORG INC.

„Groove Rider GR-16“ von Dmitrij Pavlov
 
Also, kannst du gar keins empfehlen!?
Ja so könnte man es auch sagen,
OT:
ich hab halt nur 2 Grooveboxen, übrigens erst seit kurzem (MPC500 und Electribe2) und die würde ich beide nicht unbedingt weiterempfehlen bzw. kommts halt auch immer stark auf die Anforderungen an, wenn man sich eine von den Beiden kauft, dann meistens eigentlich nur, weil man sich nichts besseres leisten kann oder will. Ich hab se mir geholt, sowie ich mir auch noch andere holen werde, da ich langfristig selber ne Groovebox bauen will und die Stärken und Schwächen diverser Geräte im Gebrauch und nicht nur aufm Papier kennenlernen will. Ich hab zwar von allen gängigen Grooveboxen, die Bedienungsanleitungen, sowie diverse Meinungen von anderen gelesen und war der Überzeugung, ich könnte Anhand davon Empfehlungen aussprechen, ohne vorher selber im Besitz einer Groovebox gewesen zu sein. Bin aber nun halt nach den hinzugewonnenen Erfahrungen anderer Meinung.

Edit:
Mir ist grad eingefallen, dass ich doch nicht ganz so Groovebox jungfräulich war, wie hier dargestellt. Hatte vor langer Zeit mal, für ein paar Monate ne Maschine Mk1 gehabt, welche man auch irgendwie als Groovebox sehen kann und ne MC303 hat ich auch mal für paar Wochen ausgeliehen, ist aber beides schon fast 10 Jahre her.
 
Zuletzt bearbeitet:
model:samples und dann einen dezenten Hinweis auf freesound.org... Damit ist er dann ausgelastet.


Den Zoom Arq-48 für 99.- wollte ich auch mal für meine Tochter kaufen, ich hab ja schon den Arq-96, er wurde aber nie geliefert - ich habe storniert... Die Bedienung ist vermutlich ähnlich, nach meinem Empfinden sehr steif und nicht intuitiv. Dafür hat ein Arq-96 sehr viele Möglichkeiten in der Gestaltung von Klängen und FX. Ich weiß ja nicht wie alt dein Sohn ist, Fakt ist der Arq ist nichts womit man vor seinen Freunden angeben kann. Eher Hornbrille als Hoody... 🤓
 
Falls er bereits ein iPad haben sollte, wäre mein Spartipp, dass er sich mal Korg Gadget für 43,99 Euro oder Grooverider für 20,99 Euro anschauen könnte.

„KORG Gadget 2“ von KORG INC.

„Groove Rider GR-16“ von Dmitrij Pavlov
Grooverider ist wirklich fantastisch
 
Novation Circuit, ist echt einfach und flexibel. Auch mit eigenen Samples.
Wenn ein Rechner vorhanden würde ich auch noch NI Maschine in den Ring werfen.
 


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