Nö, das sehe ich nicht so. Ich betrachte die Preset-Speicher mehr als nette Dreingabe zum Abspeichern geleisteter Arbeit und den Manual Mode als Normalzustand, wenn ich neue Klänge erstellen will.Michael Burman schrieb:Eben. Presetspeicher.Das wirft das alte Bedienkonzept mit gewöhnlichen Potis oder Fadern eben sofort übers Bord. :P
Na ja, Du liebst Deine Ultranova halt. Ist ja auch gut. Für Dich! Aber das schließt ja nicht aus, dass andere Menschen andere Bedienkonzepte bevorzugen.Michael Burman schrieb:Habe doch schon eine Ultranova mit Encodern, die zudem noch polyphon kann!![]()
Die Hersteller interessieren sich für den Massenmarkt. Was ist die Masse bereit zu zahlen? 300 € ? Dabei auch gern 16 Fader und 40 Regler? Mit 128 Stimmen und 5 Oktaven? Geht!Peter hates Jazz schrieb:Mir egal, bin bereit das zu zahlen.. lieber als abgedroschene Namen.
Michael Burman schrieb:Die Hersteller interessieren sich für den Massenmarkt. Was ist die Masse bereit zu zahlen? 300 € ? Dabei auch gern 16 Fader und 40 Regler? Mit 128 Stimmen und 5 Oktaven? Geht!![]()
Wer es sich leisten kann, kann natürlich sich was eigenes entwickeln und bauen lassen.Peter hates Jazz schrieb:Ist mir bewusst.. leider..
Die Masse zahlt gar nichts.. da VST.

Michael Burman schrieb:Wer es sich leisten kann, kann natürlich sich was eigenes entwickeln und bauen lassen.
Einige Leute machen das auch so. 8)
Horn schrieb:An einem manuell über Potis und Fader bedienbaren Synth könnte man im ausgeschalteten Zustand einen Sound einstellen, ihn einschalten und dann ist der Sound da.
Erstens ist nicht jeder Gedanke absurd, den Du nicht nachvollziehen kannst, zweitens kann man natürlich JEDE Art des Layerns durch Mehrspur-Aufnahmeverfahren ersetzen, das liegt in der Natur der Sache - obwohl ich natürlich verstehe, was Du meinst. Drittens haben sich die Arbeitsweisen mit Hardware in der heutigen Zeit notwendigerweise gewandelt. Dies lässt Du m. E. vollkommen außer Acht. Du beschreibst 90er-Jahre-Arbeitsmethoden.tom f schrieb:nix für ungut - es ist wirklich nicht böse gemeint, aber das - ist neben diversen anderen etwas seltsamen aussagen zu dem thema von dir - so eine derart absurdes argument, dass keine weitere veranlassung für dikussionen besteht. das ist nicht so unfreundliche gemeint wie es klingt
es soll leute geben die layers in einem synth so nutzen wie sie wohl gedacht waren: zum erweiterten sounddesign und dynamischen spiel - eine mehrspuraufnahme hat damit kontextuell gar nichts zu zu tun.
Bedienungsoberflächen von Geigen und Oboen seit ein paar hundert Jahren auch nicht. Woran liegt das wohl?Peter hates Jazz schrieb:@Mick Ich meine das auch so, Bedienungsoberflächen von Synths habe mit wenigen Ausnahmen so gut wie keine Fortschritte gemacht.
Die "Kundschaft" will das nicht.
Horn schrieb:Erstens ist nicht jeder Gedanke absurd, den Du nicht nachvollziehen kannst, zweitens kann man natürlich JEDE Art des Layerns durch Mehrspur-Aufnahmeverfahren ersetzen, das liegt in der Natur der Sache - obwohl ich natürlich verstehe, was Du meinst. Drittens haben sich die Arbeitsweisen mit Hardware in der heutigen Zeit notwendigerweise gewandelt. Dies lässt Du m. E. vollkommen außer Acht. Du beschreibst 90er-Jahre-Arbeitsmethoden.tom f schrieb:nix für ungut - es ist wirklich nicht böse gemeint, aber das - ist neben diversen anderen etwas seltsamen aussagen zu dem thema von dir - so eine derart absurdes argument, dass keine weitere veranlassung für dikussionen besteht. das ist nicht so unfreundliche gemeint wie es klingt
es soll leute geben die layers in einem synth so nutzen wie sie wohl gedacht waren: zum erweiterten sounddesign und dynamischen spiel - eine mehrspuraufnahme hat damit kontextuell gar nichts zu zu tun.
Letzten Endes sollte Dir vielleicht aufgefallen sein, dass nahezu alle Hersteller heute 90% der Synthesizer genau so konzipieren, wie es von mir bevorzugt wird (Hands-On-Bedienung WYSIWYG über Potis und Fader, keine Multitimbralität mehr, dazu Preset-Speicher oder auch nicht). Ich weiß, das liegt bestimmt daran, dass die Hersteller uns alle betrügen wollen...
Peter hates Jazz schrieb:@Mick Ich meine das auch so, Bedienungsoberflächen von Synths habe mit wenigen Ausnahmen so gut wie keine Fortschritte gemacht.
Die "Kundschaft" will das nicht.
Denke du hast sicher auch schon mal ein Studer Vista in natura gesehen...warum muss uns so etwas vorenthalten werden ?
Michael Burman schrieb:Was erwartet man denn von einem analogen Monosynth im Jahr 2017?![]()


Diese Ansicht teile ich eigentlich. Aber leider wird einem diese Freude hier inzwischen in nahezu jedem Thread streitig gemacht mit dem Verweis, man sei ein Dummkopf, weil man gut findet, womit die "böse" Industrie ja angeblich nur ihre Kunden zu betrügen versucht.Moogulator schrieb:Ich freue mich nur, wenn die Hersteller das so machen wie ich das gern habe.
Ja @ MoogulatorMoogulator schrieb:Meinst du mich? Mein Nick ist "@Moogulator", bitte nicht verstreuen, das ist anstrengend..
Studer: Nein. Habe wenig Kontakt zu Recordingkram und HiEnd-Zeugs.
Für einen MInimoog brauche ich sowas aber nicht. Ganz sicher nicht.
Ich will keine Endlosencoder bei einfachen Synths. Stört mich. Ist keine Frage von besser sondern wegen des haptischen Prinzips - bei mir. Das ist nur meine persönliche Ansicht, es gibt SICHER Leute, die das anders besser finden. Kein Thema. Ich bin kein Liebhaber von Endlosencodern in allen Analogsynths, VAs etc.
Beim Q war das ok - aber fühlte sich nicht so super an. Bei dem ist die Komplexität auch schon ausreichend dafür.
Kann man diskutieren. ich mag diese direkte und radikale Einstellung die mit Anfang und Ende eben am besten machen kann. Für mich mag ich das.
Horn schrieb:Bedienungsoberflächen von Geigen und Oboen seit ein paar hundert Jahren auch nicht. Woran liegt das wohl?Peter hates Jazz schrieb:@Mick Ich meine das auch so, Bedienungsoberflächen von Synths habe mit wenigen Ausnahmen so gut wie keine Fortschritte gemacht.
Die "Kundschaft" will das nicht.
Wenn ein Musikinstrument ausgereift ist, sollte man es so bauen, wie es ausgereift ist. Die Struktur des subtraktiven Synths mit Potis (oder Fadern) als Bedienelementen im Stile eines Minimoog oder Prophet oder Jupiter ist ausgereift.
Wer wird denn hier polemisch und emotional? Nenne mir EIN Werk für eine sechssaitige Geige, das sich mit Brahms Violinsonaten für die gewöhnliche viersaitige Geige messen kann und ich sage nichts mehr. Gleiches gilt für Synthesizer. Auf wie vielen großartigen Aufnahmen ist der Jupiter verwendet worden und auf wie vielen die von Dir gepriesenen verbesserten Varianten (die es ja übrigens gar nicht in Massenfertigung gibt)?tom f schrieb:eine 6 saitige geige mach bei wagner, bruckner oder brahms keinen sinn - da die leute das aber gerne hören gibt es - unter anderem - eben noch normale geigen.
dasss dir aber die grosse anzahl an abwandlungen, erweiterungen und neuschöpfungen am instrumentenmarkt entgangen sind - inkl. der neuen musik die damit gemacht wird soll ja nicht unser problem sein - also in dem sinne dass ich am ende vielleicht den jupiter 8 nicht kritisieren dürfte - wo käme man da hin.
aber wenn am ende tatsächlich kaum argumente sondern nur pauschale aussagen die auf emotionalen urteilen beruhen kommen ist und bleibt der diskurs ja eher mittelprächtig.
Horn schrieb:@ tom f:
Oh, Gott, wieder die alte Leier. "Die Masse" ist ja so dumm. Und wenn die Hersteller etwas machen, was "die Masse" will, wenden sie sich eben an die "Dummen". Gut, ich bin dann halt einer dieser "Dummen" ... wurde ja ohnehin impliziert.
Das Niveau solcher Argumentationen ist so grauenhaft, dass ich mich übergeben könnte. Aber na gut ... jeder so, wie er mag ...
Auf den Rest der unsachlichen und aus musikwissenschaftlicher Sicht vollkommen uninformierten Polemik will ich lieber gar nicht eingehen. Eine Geige ist nicht polyphon, nur weil sie vier Saiten hat - nur mal so zum Beispiel ...
Horn schrieb:Wer wird denn hier polemisch und emotional? Nenne mir EIN Werk für eine sechssaitige Geige, das sich mit Brahms Violinsonaten für die gewöhnliche viersaitige Geige messen kann und ich sage nichts mehr. Gleiches gilt für Synthesizer. Auf wie vielen großartigen Aufnahmen ist der Jupiter verwendet worden und auf wie vielen die von Dir gepriesenen verbesserten Varianten (die es ja übrigens gar nicht in Massenfertigung gibt)?tom f schrieb:eine 6 saitige geige mach bei wagner, bruckner oder brahms keinen sinn - da die leute das aber gerne hören gibt es - unter anderem - eben noch normale geigen.
dasss dir aber die grosse anzahl an abwandlungen, erweiterungen und neuschöpfungen am instrumentenmarkt entgangen sind - inkl. der neuen musik die damit gemacht wird soll ja nicht unser problem sein - also in dem sinne dass ich am ende vielleicht den jupiter 8 nicht kritisieren dürfte - wo käme man da hin.
aber wenn am ende tatsächlich kaum argumente sondern nur pauschale aussagen die auf emotionalen urteilen beruhen kommen ist und bleibt der diskurs ja eher mittelprächtig.
Du bist es doch, der in emotionaler Weise hier musikhistorische Fakten einfach verdreht.
Oder könnte es sein, dass es Dir in Wirklichkeit um Musik gar nicht geht?
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