Eventide ECLIPSE

Plasmatron

Moderator
Es gibt anscheinend noch keinen Thread für das Eclipse, das muss sich ändern.

Das schöne Ding im Bild war ein echter Schnapper, aber vollkommen Nikotin versüfft, ich habe es aus einem Gitarrenrack gerettet. Nach reinigen mit Chlor und Wattestäbchen nicht wider zu erkennen.

Das Eclipse ist,

wenn man so möchte, eine Art Best of Eventide in Dual Engine Architektur. Wenn ich kurz zusammenfasse,. Es gibt hunderte von Presets, die alle für sich einen einzigartigen Effekt darstellen, also keine Einstellungsderivate, sondern völlig unterschiedliche Programme mit völlig eigenen Parametern. Zwei dieser Programme können frei geroutet werden; parallel, seriell, Dual Mono in Stereo und Derivate. Das ist nicht alles, über den 2 Programmen können Parameter ,gemeinsam über eine weitere Ebene, moduliert werden, also globale LFOs , Envelope , Follower und diverse analoge und digitale Steuersignale oder MIDI.
Looper oder Takte abhänginge Presets können sich auch an Bars orientieren, das ermöglicht kreative und rythmische Buffer Auslese Geschichten.. Die interne Auflösung der Parameter kann nach Bedarf sehr hoch sein, das betrifft Zeiten im msec Bereich oder Die Einstellung der Frequenzrange von 0-20000 Hz in 1 Hz Schritten usw.. die Audioqualität ist dabei so hoch, das man im Betrieb eigentlich keinen Unterschied zwischen Bypass und Prozessweg wahrnimmt. Egal welcher Parameter oder welche Umschaltung geschieht, das Eclipse knackst nicht und fühlt sich einfach schlüssig an. Die Qualität der Effekte ist hochwertigst. Wer die Software von Eventide kennt, oder die Stompboxen, fast jede dieses Kisten ist hier ein Preset, um nochmal zu verdeutlichen, wie viel hiermit geht…


IMG_0313.jpeg
 
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Wie ordnet sich der Eclipse so zwischen H3000 und H8000 oder H9000 ein?

Bei Amazona gibt es einen Test:

Vintage Digital hat ihn auch in der Datenbank, aber keine Soundsamples:

Bei den Hallenden Hallen gibt es bisher noch keine Demos vom Eclipse.
 
Wie ordnet sich der Eclipse so zwischen H3000 und H8000 oder H9000 ein?

Bei Amazona gibt es einen Test:

Vintage Digital hat ihn auch in der Datenbank, aber keine Soundsamples:

Bei den Hallenden Hallen gibt es bisher noch keine Demos vom Eclipse.

Ich kann jetzt leider nur bis H8000 vergleichen, darunter aber alle Maschinen schon benutzt und auch programmiert. Das H8000 besitzt, wie auch der Orville, sehr viele Multichannel Presets, die auch nur in so einem Setup Sinn machen. Wobei das H8000 auch echten Surround kann, der Orville ja nur eine Dual Architektur bietet, also Quadrophone Presets. Das Eclipse ist irgendwo dazwischen, ich denke , gefühlt..wenn man so will ein technisch veränderter Orville, aber eben rein Stereo ausgelegt. Vor allem die Auswahl an nützlichen Stereo Presets ist der Vorteil am Eclipse. Trotz des kleineren Display ist die Arbeit nicht weniger Langsam und es gibt nicht weniger Funktionen. Ich finde sogar, die globalen Steuerelemente wie LFO, Envelope/Follower und Controller , sind schneller und effektiver zuzuweisen.
Klar, das H8000 hat ein paar andere Algos, aber vieles ist identisch und klanglich absolut ebenbürtig, auch die Wandler sind spitze..

Wenn man wie beim Orville ein Knaller Preset hat, PitchChorusDoublerHallDing und dann happy ist, auf Maschine A noch einen Overdrive zu routen, das ist einfach Spitze.. dann schnell noch einen globalen LFO auf diverse Parameter und das Filter aus dem Preset B mit dem Modwheel des Synthis Mappen ; ab geht die Post

Qualitativ und funktionell ist das Eclipse ein auf 1 HE runtergedampfter Orville mit ADAT ;-) ( Stand heute,.. Honeymoon Phase )
 
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Also ein Subset vom H8000 mit ähnlicher Technik. Wird VSig auch unterstützt?

VSig, nein. Das Eclipse ist schon ein Derivat der H Plattform mit dem Feel des H3000. Wer H8000 besitzt, für den ist das Eclipse nicht wirklich interessant. Beim H8000 kann man ja 4 Presets verketten, was auch schon mal Sinn macht. Aber schnell mal einen Kompressor vor ein hochwertiges Preset hängen, das kann das Eclipse schon. Vsig, sind wir ehrlich, ist schon krass. Ansich bietet das Eclipse schon so viele Multi Block Presets, da reicht es meist etwas anzupassen und eben nochmal was zu verkettenYy.. die ganzen Modfactory Sachen zb gibts ja auch, 2 gleichzeitig nutzbar .. schon geil.

Sachliche Daten zu den Maschinen sind schwer zu finden , die SNR Ratio scheint bei H8000 besser zu sein, ansonsten viele Meinungen und wenig Fakten im Netz
 
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Die Reverbs sind ebenfalls True Stereo .
Wo gespart wurde ist das Delay RAM , das Eclipse hat 20 Sekunden pro Block, der Orville 40 Sekunden pro Block.
 
Rack 1.jpg

Ein Multieffektgerät, das ich seit etwa zehn Jahren ebenfalls in meinem Rack habe. Meiner hat einen grossen Kratzer in der linken Seite, aber ich konnte ihn auch zu einem (damals) sehr fairen Preis erwerben. Ich habe auch einen Eventide H9 Max (für Live-Auftritte), aber ich muss zugeben, dass ich die Qualität der Effekte im Eventide Eclipse vorziehe und die Tatsache, dass ich zwei Effekte gleichzeitig nutzen kann, was mit dem H9-Pedal nicht möglich ist.

Und nein...es überschneidet sich nicht mit dem Lexicon Model 200, zumindest nicht in Bezug auf den Reverb (da der Lexicon nur Reverb macht). Ihr Klangcharakter ist unterschiedlich und sie ergänzen sich sehr gut. Danke, dass Du diesen Beitrag für einen hochwertigen Multieffekt erstellt hast, der es verdient hätte, dass manchmal etwas mehr über ihn berichtet wird. Ich weiss, dass wir im Zeitalter der Plugins und Softwareeffekte leben, aber ich habe immer noch eine Schwäche für die "alten" Effekte in Form von Racks, die unbestreitbar ihre Qualitäten haben. Und im Winter muss ich die Heizung in meinem Studio nicht einschalten!

Viel Spass mit deinem Eventide Eclipse.
 
Ein wirklich fetter Kratzer !

Ja die Qualität und ich sag mal Finesse der Effekte ist einfach großartig. Das Lexicon 200 ist im übrigen auch das einzige Hardware Reverb, das mich neben dem Lexicon 224, interessiert:
 
haben eure beim Start auch ab und zu den "Internal Memory Checksum Error"?

scheint wohl ein generelles Problem zu sein.. man kann dann recht leicht den Speicher wieder fixen übers Menü, aber alle eigenen Presets sind weg (was für mich nicht weiter schlimm ist, weil ich eh keine hab..) -> aber es nervt trotzdem etwas...
 
Quantec ist mir zu teuer
Mir ging beim Schreiben eher Dynacord oder AKG durch den Kopf. Wie die nun gerade im Kurs zum Quantec stehen, keine Ahnung. Weder das eine noch das andere liegt als Plugin vor. QRS inzwischen schon. Wer hätte gedacht, dass diese Bastion je fallen würde.
 
Nabend :cool:
Schön, mal wieder ein Exemplar aus dem eigenen Hause zu sehen ;-) (2tes von unten)

Und das in DIESER 'Gesellschaft'....

#OT off

Jenzz

Mein Fender Rhodes Stage (1971) ist dauerhaft an diesen fantastischen Vorverstärker angeschlossen. Ich könnte derzeit nicht mehr darauf verzichten. Als ich noch mit meiner alten Funk/Soul-Band gespielt habe, war der TRamp in meinem "Live"-Rack installiert und hat mehrere Tourneen absolviert...solide und langlebig, das ist sicher. Es hat mir erspart, mein Fender Rhodes Suitcase oder ein Fender Twin Reverb mitzuschleppen.


@Plasmatron: Um auf den Eventide Eclipse zurückzukommen, ja, das ist genau das Wort, nach dem ich gesucht habe: die Feinheit der Effekte. Ich denke, dass die Qualität der Wandler, die in diesem bald 20 Jahre alten Rack verwendet werden, weitaus hochwertiger ist als die, die man im H9-Pedal hat. Ich habe mehrere von mir geschätzte Presets von Delays aus dem Eventide Eclipse, die dir in einem Song nicht sofort ins Ohr springen, bei denen du aber sehr wohl merkst, dass sie bei ausgeschaltetem Effekt fehlen. Diese Feinheit und Unaufdringlichkeit, mit der ein Effekt in einem Track integriert wird, ist ein Faktor, der mir die Qualität der im Eventide Eclipse angebotenen Effekte beweist.

Ich muss aber auch erwähnen, dass ich mehrere Effekte bearbeitet habe, um sie für mich stimmig zu machen... Wie so oft sind die sehr vielen angebotenen Presets eine gute Grundlage, aber nicht immer für den persönlichen Musikgeschmack ausgerichtet. Ich habe auch Presets von Italo De Angelis gekauft. Obwohl er ein Gitarrist ist, eignen sich seine Presets zum Teil hervorragend für synthetische Klänge.
 
Mein Fender Rhodes Stage (1971) ist dauerhaft an diesen fantastischen Vorverstärker angeschlossen. Ich könnte derzeit nicht mehr darauf verzichten. Als ich noch mit meiner alten Funk/Soul-Band gespielt habe, war der TRamp in meinem "Live"-Rack installiert und hat mehrere Tourneen absolviert...solide und langlebig, das ist sicher. Es hat mir erspart, mein Fender Rhodes Suitcase oder ein Fender Twin Reverb mitzuschleppen.


@Plasmatron: Um auf den Eventide Eclipse zurückzukommen, ja, das ist genau das Wort, nach dem ich gesucht habe: die Feinheit der Effekte. Ich denke, dass die Qualität der Wandler, die in diesem bald 20 Jahre alten Rack verwendet werden, weitaus hochwertiger ist als die, die man im H9-Pedal hat. Ich habe mehrere von mir geschätzte Presets von Delays aus dem Eventide Eclipse, die dir in einem Song nicht sofort ins Ohr springen, bei denen du aber sehr wohl merkst, dass sie bei ausgeschaltetem Effekt fehlen. Diese Feinheit und Unaufdringlichkeit, mit der ein Effekt in einem Track integriert wird, ist ein Faktor, der mir die Qualität der im Eventide Eclipse angebotenen Effekte beweist.

Ich muss aber auch erwähnen, dass ich mehrere Effekte bearbeitet habe, um sie für mich stimmig zu machen... Wie so oft sind die sehr vielen angebotenen Presets eine gute Grundlage, aber nicht immer für den persönlichen Musikgeschmack ausgerichtet. Ich habe auch Presets von Italo De Angelis gekauft. Obwohl er ein Gitarrist ist, eignen sich seine Presets zum Teil hervorragend für synthetische Klänge.

Ich selbst nutze das Eclipse nur per ADAT und die Wandlung im System dann auch über einen Rosetta 800, der ebenfalls am Digiface über Adat läuft. Also wenn etwas nicht klingt, dann liegt es nicht an der Kette, sondern am Input :) ( abschweif, der Wandler hat auch gleich analoge Limiter, die man gerne auch mal ausnutzt…)


Es ist beim Eclipse auch schnell mal ein analoger Fusschweller integriert oder ein MidiController, auch noch alles fein skalierbar. der Unterschied ja an dem Prozessing, also sowas wie Microtiming und Micropitch, die Filter arbeiten super und Modulationensorgien mit internen und externen Control Signalen sind kein Ding.. Auch das Eclipse ist mehr ein Modularer Effektprozessor, als eine Preset Schleuder.

Am Ende hat man hier halt Standard Modulatoren wie LFO, Envelope, Follower und Controll Signale als Eigene Ebene, über die einfache Verknüpfung von 2 Effektblöcken gelegt. Was den Zugang deutlich vereinfacht.
 
ok thx, dann spendier ich meinem mal eine SD-Karte, vielleicht löst die das Problem... (Batterie passt noch)

aber auf jeden Fall ein super Teil!

meins ist seit vielleicht 10 Jahren fest als Send-Effekt angesteckt, aber ich hab mich fast noch gar nicht mit der Programmierung beschäftigt

bin aber auch Fan von H9 / Timefactor / Space / ... ! man muss halt aufpassen, dass man es nur sparsam verwendet... dass im Eclipse die Wandler weitaus besser wären als im H9 kann ich jetzt nicht bestätigen, ist natürlich von der ganzen Ausrichtung kein Studiogerät aber insgesamt klanglich auch super gut wie ich finde
 
QRS inzwischen schon. Wer hätte gedacht, dass diese Bastion je fallen würde.

nunja, das vorbild ist 40 jahre alt und für das ding gilt wohl das gleiche wie für alle anderen geräte, die vor 40 jahren mehr als ein kleinwagen gekostet haben: heute ist es kein wirkliches problem mehr, die paar zeilen code für desktop umzudaddeln.

mich wundert eher, dass sich jemand überhaupt die mühe macht, etwas nachzubauen, was es schon gibt. oder warum die inhaber des originals das nicht selbst machen, denn die märkte für beides tun sich ja nix.

das "evolution" finde ich viel interessanter als das QRS plug-in, weil mir schon die hardware ziemlich abgeht.

und überhaupt, reines hallgerät. klar, braucht man auch mal. aber das eclipse oder mein geliebtes fireworx können einfach mehr.
 
nunja, das vorbild ist 40 jahre alt und für das ding gilt wohl das gleiche wie für alle anderen geräte, die vor 40 jahren mehr als ein kleinwagen gekostet haben: heute ist es kein wirkliches problem mehr, die paar zeilen code für desktop umzudaddeln.
Bei Lexicon und anderen digitalen Reverbs kennt man die Herkunft der Algorithmen und es gibt Veröffentlichungen im akademischen Bereich dazu, sowie einige Leak über die Details der Implementierung. Beim QRS kommen (angeblich) andere Prinzipien zum Einsatz und mir sind keine Veröffentlichungen mit entsprechenden Leaks über die Intera bekannt. Das Gerät hat sich also etwas gewährt.

Aber zurück zu Eventide.
 
...der Vollständigkeit halber sollte an der Stelle dann noch das Eventide Reverb 2016 erwähnt werden! (alt/neu/Plugin..)

die Bedienung ähnelt etwas dem Lexikon 200 und der Klang ist sehr sehr gut auch
 
Beim H8000 kann man ja 4 Presets verketten, was auch schon mal Sinn macht.
Was meinst Du hier? Ein guter Freund, der hier manchmal mitliest, machte mich darauf aufmerksam, dass der H8000 nur zwei DSP Blöcke hat, in die er jeweils ein Preset laden kann. Es gibt allerdings Dual-Presets, so dass mit den analogen und digitalen Ein- und Ausgängen z.B. vier parallele Stereo Reverbs möglich sind.
 
Was meinst Du hier? Ein guter Freund, der hier manchmal mitliest, machte mich darauf aufmerksam, dass der H8000 nur zwei DSP Blöcke hat, in die er jeweils ein Preset laden kann. Es gibt allerdings Dual-Presets, so dass mit den analogen und digitalen Ein- und Ausgängen z.B. vier parallele Stereo Reverbs möglich sind.

Ja, das Routing ineinander geht dann nur digital. 4 unabhängig ist nicht ganz korrekt ausgedrückt, er kann 4 Kanäle frei routen, parallel/Seriell und zwischenformen. Auch beim Eclipse gehen nicht alle Algos Dual, Es gibt einige Algos die beide DSPs benötigen, das ist bei allen Eventide Maschinen der DSP Serie und HSerie so, außer dem 4000, der hat nur einen Single DSP. Der 7500 hat 2 , aber nicht gleich leistungsfähig. Der Orville hat auch 2 sowie auch das Eclipse.. wenn es so will, hat sich an der Plattform seid dem 4000 nicht viel geändert, nur die Leistung und dementsprechend auch weitere Algos sind dazugekommen , damit dann auch Eingänge in Hardware oder eben digitaler Form. Im Grunde geht das mit dem Eclipse auch, linken Kanal Block A Mono zb durch Phaser und den dann mit dem rechten Kanal zusammen in Block B in ein Reverb mischen..

Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Die DSP und H Serie erlaubt ja das erstellen von Presets aus einzelnen Algorythmen, die dann wiederum als Preset gespeichert werden und dann verknüpft werden können. Also du kannst problemlos beim H8000 ein Programm erstellen, das links einen Phaser Armada und rechter Kanal ein Filter Gewitter nutzt. Nur kannst du nicht 4 Programme frei wählen, es sind maximal 2 oder 1 , wobei innerhalb deren alles möglich ist !

Eclipse ist da eben genügsamer, da man nur fertige Programme laden kann, aber durch die Modulatoren eben genug an Spaß in die Sache bringen kann
 
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Innerhalb des Presets kann man die physikalischen Eingänge frei auf Algorithmen verteilen.

Ist eben nur was für Leute mit Bart und Cordhosen
 
Genau, sag ich doch. Ob VSig, Max/MSP, Symbolic Sound Kyma Capybara, NI Generator oder vielleicht auch Music V, da muss man halt manchmal durch. Ich konnte dem bisher entgehen und die Version 0.96 von NI Transformator war zu CPU hungrig für meinen 268er damals...
 
Oftmals ist der klare, einfache, Effekt auch der bessere Weg. Diese Orgien sind doch meist nur eine andere Wolke. So kleine Pitch und Timing Sachen sind schon alleine Klasse ..
 
Es gab mal eine H8000 Demo von Eventide, wo alles eher over the top war. Evtl. ist es diese hier:



Zum Eclipse habe ich diese Demo gefunden, auch von Eventide:

 
Man kann schon einiges raushören. Eigentlich ist es nur angespielt. Alleine die ganze Welt aus kurzen Zeitmodulierten Effekten ist ja enorm.
 


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