frequenzteiler ?

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Ozzy Laytor, 2. August 2007.

  1. welcher frequenzteiler ist denn am ergiebisten?

    A-163 Voltage Controlled Frequency Divider oder der
    A-115 Audio Divider oder der
    A-196 Phase Locked Loop (PLL)

    ist das clock divider modul a160 auch für frequenzteilung
    einsetzbar?

    die meisten geben doch Rechtecksignale aus?
    das kann mit einem eingespeisten audiosignal
    nicht viel gemeinsam haben? oder täusch ich mich da?
    naive frage, aber ich weiss es einfach nicht:
    warum geben die meisten teiler rechtecksignale aus?
    nicht das normal gepitchte audiosignal?
    geht das nur digital?

    gibt es sonst noch ein modul, das als frequenzteiler
    eingesetzt werden kann?




    der A-126 Voltage Controlled Frequency Shifter (VCFS)
    hätte mich sonst noch interesiert.aber im handbuch steht:

    Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Transposition
    (d.h. sämtliche Partialtöne des Audio-Signals werden
    um das gleiche Intervall verschoben).
    Vielmehr werden sämtliche Frequenzen der Partialtöne
    Audio-Signals um den gleichen Frequenzbetrag
    nach oben bzw. unten verschoben.
    In der Regel ist daher das Ausgangssignal disharmonisch,
    da die Frequenzen der Obertöne nicht proportional
    sondern alle absolut um den gleichen Wert
    verschoben werden.

    das hat mit den anderen teilen wahrscheinlich wenig
    zu tun?


    meine vorstellung wäre ein modul wie das A-126 ,
    das aber eine normale(harmonische transposition
    vornimmt

    ciao+dank
     
  2. Ilanode

    Ilanode Tach

    Das ist ein Pitch Shifter.
     
  3. danke , eigentlich logisch :oops:

    das kann man meines wissens nur mit dem 112 machen, in
    lofi.

    aber nochmal, welchen divider würdest du zb. kaufen?
    vom standpunkt der meisten möglichkeiten
    und vom klang her?
    falls man das so überhaupt beantworten kann?
    meine verwendung wäre ext. signale bearbeiten.

    ciao+dank
     
  4. der clock divider erledigt den job auch (hab ich neulich zu meinem erstauenen festgestellt)
     
  5. Ilanode

    Ilanode Tach

    Für ext. Signale: Keinen! Generell finde ich es schwierig mit den *klass.* Synth.modulen externe Signale zu bearbeiten. Rechteckwellen, in die die meisten Div. Audiosignale verwandeln, mögen für rein elektron. Musik oft fantast. sein, bei Sprache, akust. Instrumente usw. wirkt der Effekt schnell abgenutzt.

    Meine Empfehlung für ext. Sign.: Filterbänke mit mehrern Bandpässen (A128 oder das Ding von A.Sys.), Vocal/Phase Filter bzw. Tripple Resonance Filter (A.Sys. RS360; A127); Pitch Shifter (bspw. RPS10 von Boss mit Glück gebraucht); einen Frequency Shifter, der sehr kleine Verschiebungen erlaubt und möglichst das Originalsignal vollständig unterdrückt (also keinen A126! bspw. den von Encore); manchmal nehme ich den A101-1 um bearbeitete ext. Signale durch die Vactrols wieder zu glätten...

    Das wären meine Empfehlungen, wobei die Reihenfolge zufällig ist.

    Der Freq Divider von Blacet verwandelt das Eingangssignal übringens nicht in Rechtecke. Die Beschreibung von der Blacet HP als "digital Fuzz" trifft es ganz gut.
     
  6. Ilanode

    Ilanode Tach

    Vergessen: Delays mit sehr kurzen Verzögerungszeiten und spannungsgesteuerten Mod.möglichkeiten sind auch super für ext. Signale.
     
  7. e6o5

    e6o5 Tach

    Ich finde mit dem ESP des Korg MS20 kann man auch einiges aus externen Signalen machen.
     
  8. danke für eure vielen tips.

    das mit dem clock divider kapier ich leider gar nicht.
    ich hab das gerät,aber das einzige, was ich mir
    auf anhieb vorstellen kann,
    ist audiosignale damit zu zerhacken.


    ciao
     
  9. das hab ich noch nicht ausgiebig getestet - aber das Signal war auf jeden Fall tiefer and den verschiedenen Outputs
     
  10. Ilanode

    Ilanode Tach

    Ich bin mir jetzt unsicher,ob Du Dir über die Grundfunktion eines Clock Dividers im klaren bist: Er teilt eine Clock (also regelmäßige Trigger/Gate-Signale bspw. von einem LFO) : 2; : 4 usw. , damit jedes 2.; 4. usw. Trigger/Gate-Signal am Ausgang zur Verfügung steht.
     
  11. das stimmt schon - aber ich hab mal n Oscillator reingeschickt, der Sound war an jdem output tiefer :dunno:
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich bin grad vor wenigen Tagen in der CGS ( Ken stone ) Yahoogroup über ein post gestolpert wo Ken das erklärt. ( das gesagte bezieht sich auf die Ken Stone Module, könnte aber allgemein gültig sein denk ich )
    die normalen Clockdivider funzen auch , allerdings verschieben sie die Pulselänge.
    Bis Teilungsverhältnis 1:2 macht das nichts


    edit:
     
  13. mann den thread kopier ich mir.
    ideen über ideen.
    danke

    eben weil ich den clock divider als teiler für clock sehe,
    ist mir als erstes eben das zerhacken eingefallen.

    ich musss noch mal was generelles über ext.
    audiosignale in bezug auf synths sagen.
    einfach durch einen filter ist sicher nicht die offenbarung.
    obwohl das auch eine essentielle sache ist.
    die ansteuerung von hard sync mit was auch immer bringt manchmal
    sehr geile ergebnisse. aber auch schon ein ring mod oder ein s/h bringen
    starke ergebnisse.das logic modul ist in diesem bereich auch genial.
    gerade die unmöglichsten sachen bringen oft sehr aussergewöhnliche klänge, ich wüsste oft nicht,
    wie ich die sonst programmieren könnte.
    das ganze hat auch oft den vorteil, dass die klänge durch
    hüllkurvenverfolger in einer ganz eigenen art dynamisch spielbar
    sind. 160/161 können auch sehr nützlich sein.
    ich fahr mit dem signal dann manchmal noch in den a6 rein,
    und die cv outs vom a100 verbind ich .
    zb. eben die oszylatoren vom a6 mit dem ext. cv (audiosinal) verbinden.

    ciao
     
  14. Ilanode

    Ilanode Tach

    Klar, muss so sein: 1 Okt; 2 Okt usw. tiefer. Ich bin müde und weiß nicht, ob ich es gut erklärt kriege: Ein Trig/Gate ist i.d.R. ein Rechteck, dass einen bestimmten Schwellwert erreicht bspw. liegt der Wert bei vielen Doepfermodulen um die 2Volt.

    Damit ist eine sehr schnelle Clk. nichts anderes als eine Rechteckwelle im Audiobereich. Da auch andere Audiosignale den Schwellwert periodisch erreichen, können diese auch geteilt werden. Der einzige Unterschied zu Audiosignalen ist, dass diese oft um einen Nullwert oszillieren.

    Es kann sein, dass es optimal nur geht, wenn das am Divider anliegende Signal eine abrupt steigende oder fallende Flanke hat wie Rechteck und Sägezahn und dass Dreieck und Sinus sich hierfür nicht ohne weiteres eignen...
     
  15. Ilanode

    Ilanode Tach

    For the record: Noch einen Freq Divider gefunden, der das Eingangssignal nicht in Rechtecke verwandelt: MOTM 120 Sub Oct Multiplexer.

    Der lässt das Eingangssignal, wie es ist. Aus Sinus erzeugt er Sinus Suboktaven usw. usf.

    Und ein cooler dig. Ring Mod. ist das Modul auch noch. Super Teil!
     
  16. moondust

    moondust bin angekommen

    wenn man in einen ringmodulator zweimal das gleiche signal rein gibt. kommt hinten die doppel erhöhte freqenz raus . ringmodulartor ist ja generel einen frequenzteiler und summirer.
     
  17. Ilanode

    Ilanode Tach

    Ein Audio Divider und ein RM sind völlig versch. Sachen.

    Eben nicht ein RM spuckt Summe und Differenz aus, der Freq.teiler einen Quotienten.

    Auch bei harmonischen Carrier und Modulator ist am Ausgang eines RMs i.d.R. ein unharmonisches Signal.

    Aus einem Audio Divider kommt bei harmonischem monophonem Eingangssignal immer auch ein harmonisches Ausgangssignal.
     
  18. serenadi

    serenadi Tach

    Woher hast Du diese Info ?

    Quelle: Synthesis Technology

    Ein Komparator erzeugt ein Rechtecksignal aus jeder beliebigen Wellenform, sobald deren Level den "threshold" übersteigt.
    Der Counter kann auch nur Rechtecke rausgeben.
    Das Ergebnis (die 4 Suboktaven-Rechtecke) können dann beim MOTM120 mit dem (Original-)Eingangssignal gemischt werden.


    Und das auch nur bei mathematisch korrektem Sinus als Eingangssignal.
    Alles andere erzeugt Frequenzgemische, da jeder Oberton genauso wie die Grundtöne multipliziert wird.
    Das Ausgangssignal (die Seitenbänder "Addition" und "Subtraktion") lassen sich zudem nicht mehr trennen. Dafür gibt es Frequenz-Shifter.
     
  19. Ilanode

    Ilanode Tach

    Von meinem Oszilloskop. Ich konnte es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so.

    Jeder der beiden Eingänge hat einen Schalter, Norm/Square, steht der auf Square, werden alle eingehenden Signale in Rechtecke verwandelt.

    Steht er auf Norm, dann nicht. Zumindest alle einfachen Wellenformen bleiben erhalten. Mit komplexe Signale habe ich es nicht ausprobiert.
     
  20. serenadi

    serenadi Tach

    Dein Scope lügt! :lol:

    Nein, ehrlich, ich vermute, Du hast mit relativ niedriger Eingangsfrequenz gearbeitet und das Scope auf "AC" stehen gehabt.

    Addiere zu einem Sinus ein Rechteck mit halber Frequenz.
    Dann bleibt der Sinus erhalten, jede 2. Periode wird aber im DC-Offset (durch das Rechtecksignal) "verschoben".
    Hat das Rechteck eine ziemlich niedrige Frequenz (ist ja immerhin bis zu 4 Oktaven tiefer) wird dieser Gleichspannungsoffset vom Scope unterdrückt bzw. herausgefiltert, wenn es in der Stellung "AC" steht.

    Probier das Ganze mal in Stellung "DC" oder mit sehr hoher Frequenz des Eingangssignals aus.

    Würde mich sehr wundern, wenn die Suboktaven reine Sinusformen wären.
    Rechtecke in Sinus wandeln (oder sogar in beliebige andere Kurvenformen) ist nur durch Filterung möglich - und die ist frequenzabhängig und müsste von daher mit der Eingangsfrequenz mit-"tracken" - sehr sehr aufwendig.
    Und Frequenzteiler (Counter oder Flipflops) verarbeiten nun mal nur Rechtecke.


    btw, ich habe mir gerade das pdf vom Blacet Frequency-Divider durchgelesen, da ist ein Blockschaltbild drin, welches zeigt, daß auch hier das Eingangssignal durch einen Komparator mit nachgeschaltetem Schmitt-Trigger in ein Rechtecksignal verwandelt wird. (Du hattest das ja weiter oben auch erwähnt). Aber auch beim Blacet ist es so, daß das Eingangssignal mit den Ausgängen gemischt wird.
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Echtes Pitch shifting ist analog nur mit Tonband möglich.

    Halbdigital geht das mit Eimerketten, wäre aber relativ aufwendig. (Zwei Eimerketten im Wechsel zwischen den immer überblendet wird, typischerweise sollte dabei ein Parameter "Grain-Length" anfallen.)

    Alle nicht-rechteckigen Wellenformen konstanter Amplitude bräuchten (zur Erzeugung) eine Information über die aktuelle Frequenz - die gibt es aber erst mit zeitlicher Verzögerung und begrenzter Genauigkeit.
     
  22. ACA

    ACA bin angekommen

    Da stellt sich mir die Frage, wurde jemals so ein Halbdigitaler Pitchshifter mit Eimerketten gebaut?
     
  23. Ilanode

    Ilanode Tach

    Das sollte sich kein günstiges Gurken-Scope aus der Bucht trauen, sonst fliegt's aus'm Fenster!

    DC! Hab' ich gerade gescheckt!

    Missverständnis! Keine Verwandl. i.d. Position "Norm" bleibt die ursprüngl. Wellenform erhalten. Sinus bleibt Sinus; Dreieck bleibt Dreieck. Erst, wenn der Schalter auf "Square" wird alles rechteckig.

    Das mit dem Blacet-Teil war ein I R R T U M von mir. Wg. der Quontienten 1,5 und 3 kam ich auf die Idee, dass es ein anderes Prinzip sein müsse, aber Pustekuchen.

    Der Blacet Freq Div spuckt Rechteck ähnl. Wellenformen aus. Allerdings durch einen eingebauten LPF und den internen Dry/Wet-Mischer kein "ideales" Rechteck, sondern eines mit teilw. deutlich schwächeren Flanken.
     
  24. Ilanode

    Ilanode Tach

    Ja, vllt. denn auf der MOTM HP:

    Demnach müsste der "Norm/Square" Schalter nur das Originalsignal beeinflussen = Square oder nicht, aber die Subokt. wären Rechtecke.

    Aber mein Scope (auf dem Weg aus dem Fenster) zeigt... Naja, lassen wir das... Ich gebe es auf und freue mich lieber über meinen schönen Patch mit dem MOTM 120!
     
  25. serenadi

    serenadi Tach

    Hatte ich ja schon oben gepostet.

    Der "Norm/Square"-Schalter schaltet einfach zwischen dem Mix aus Originalsignal und reinen Suboktavenrechtecken um.
    Im Mixmode wäre dann die Originalwellenform (von dem Rechtecksignal überlagert) auf dem Scope sichtbar.

    Trust your Ears!

    Dazu passt auch das Statement von Jan:
    (von hier)


    Ich hätte Dir und deinem Scope wirklich liebend gern geglaubt.
    Ein Frequenzteiler, der die Eingangskurvenform beibehält wäre ein echtes Novum (und eine Bestellung bei Paul unterwegs).
    Aber ein 4-bit binary counter gibt nun mal Rechteck aus, und so muß ich meinen "Elektroniker" nicht an den Nagel hängen. :D

    Allerdings gibt es eine Alternative mit Sägezahnausgang:

    Wenn's nur nicht so teuer wäre ...
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest



    WARNUNG:
    unbedingt vorher gucken ob unten alles frei ist ;-)


    btw.: ich war mal Zeuge wie ein Fernseher aus dem Fenster geflogen kam.
    Der Typ hatte NICHT geguckt !
     
  27. Ilanode

    Ilanode Tach

    :shock: Es wurde jemand getroffen?!

    Allein den Gedanken, dass ich hinterher kleinlaut runterschleiche, um im Hinterhof aufzuräumen, finde ich sooo uncool, dass ich es doch lasse.
     
  28. serenadi

    serenadi Tach

    Aber ein Spaß ist das schon. :lol:

    Und man sollte das samplen, gibt so einen speziellen Knall, wenn die Bildröhre implodiert. ;-)
     
  29. Ilanode

    Ilanode Tach

    Wer stellt sich den unten mit Mikrofon hin, wenn ich das Teil doch abwerfe?
     
  30. serenadi

    serenadi Tach

    Wieso hinstellen ?

    Funkmikro an einer kurzen Schnur hinterherfliegen lassen, dann hast Du gleich zwei gute Samples (wenn das Mikro aufs Pflaster knallt!). :D
     

Diese Seite empfehlen