Fricke 503 oder MBase 01: Wie würden Sie entscheiden?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von klangsulfat, 31. Januar 2008.

  1. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Bin gerade am überlegen, ob und welches dieser beiden Kistchen als analoge Ergänzung zur Electribe ESX Sinn macht, in erster Linie als BD-Lieferant. Bedientechnisch und optisch stehe ich ja nicht so auf das Fricke(l)-Zeugs. Anderseits: Die 503 ist nicht sooo viel teurer als die MBase, kann aber erheblich mehr. Dritte Alternative: Versuchen, mit der Tribe und den richtigen Samples wuchtbrummige Kicks zu erzeugen. Meine bisherigen Bemühungen haben mich noch nicht so überzeugt, hab die Tribe aber noch nicht soo lange.
     
  2. die tribe kann schon fette kicks, nur sind die werkskicks naja etwas schnell langweilig ...also kicken tun die ja schon, nur so den richtigen bass geben se nicht von sich

    probier mal ne 606er oder 808 unter eine knackigere zu legen, die bassige (606/80:cool: halt etwas im filter, beide zum compressor, und dann mit den volumen und huellkurve der beiden bassdrums etwas rumfrickeln, wenns gut klingt, den compressor einfach noch ein stueck aufdrehen. und nicht vergessen, es gibt ja an der tribe 2 volumenregler oben links, die auch noch etwas wunder bewegen koennen.
     
  3. Ist jetzt vielleicht nicht das, was du hören möchtest, aber die besten Kicks schneide ich mir in Wavelab zusammen. Ich nehme zum Beispiel die Attackphase einer M-Base Kick und schneide sie am Nulldurchgang, dann kleb ich eine 808 Decay Phase dahinter und bearbeite das ganze mit Transient Designer, Eq und Kompressor.

    Ich hab hier die M-Base und damit kann man sehr gut arbeiten, sie klingt wahrscheinlich etwas trockener und härter als die MFB. Die MFB liefert dir noch andere Sounds, das ist sicher praktisch. Wahrscheinlich lässt sich dafür die M-Base detaillierter editieren. Um fette Kicks zu machen, ist die M-Base wahrscheinlich praktischer, da du mehr Parameter anpassen kannst.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich empfehle ne 503.

    nen zweiten drumsequenzer ist meiner meinung nach pflicht.
    für breaks,punch,übergänge,usw
    ich gehe jetzt mal von ner live situation aus.

    mbase ist sicherlich cool,
    ich persönlich würd aber erst mal mit samples versuchen,ne fette kick zu erzeugen.evtl im computer samples mit kompressoren,limiter usw bearbeiten.layern ist hier ganz sinnnvoll.


    ich zb.benutz in der esx auch 2-4 spuren für den bass. also bassdrum,subbass,attacks usw..

    die mbase ist schon nen spezialist,hat aber keinen sequenzer.
     
  5. dstroy

    dstroy -

    wenn er doch eh ne ESX hat zum sequencieren wozu dann noch ein drummer mit sequencewr, es geht doch eh nur um die Bassdrum !

    ganz klar M-base, damit wirst du glücklicher !
     
  6. ganz klar> MFB 503!
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich sehs halt von der live situation aus,
    mit zwei drumsequenzern bist LIVE ganz klar im vorteil.
    stell dir mal nen dj vor,mit nur einem turntable.
     
  8. Bassdrum-Vergleich! Juhu!

    503 macht eher eine sehr runde, satte Bassdrum. Wenn du was brauchst, was 808-mässige long-decay Tiefbass-Drums á la HipHop / BootyBass suchst, macht ist sie schon super.

    M-Base hat meiner meinung nach nicht diese Rundheit, sie klingt sehr direkt-in-die-fresse mässig. Hat einen ungeheuren Punch und Attack.

    Also: 503 macht "boooooom", M-Base eher "FOMP!" ;-)
     
  9. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ich such was, das zusammen mit einer OHH "Uzzz" macht ;-)
     
  10. Achso, also die Klischee-Technobassdrum ;-) "utz, utz, utz, utz".
    Nimm die M-Base.
     
  11. dstroy

    dstroy -

    Sag ich doch... M-Base macht heftig UTZ UTZ UTZ UTZ auf dem Floor, da knallts ordentlich in der Magengrube. Und die kann auch BOOOOOM wenn man will. Hatte mal eine und hab damit Basslines Programmiert, die kann auch schön weich. Wer behauptet die kann nur Knallen, der hat sie wahrscheinlich noch nicht richtig getestet.

    beste Grüße
     
  12. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    Hi,

    ist es mit der Mbase nicht möglich Bassdrums mit Tomcharakter (bauchig und mittiger Klang aber dennoch mit Decay und weichem Punch) zu bauen?

    Für Booty und Detroit Electro Bass ist ja gerade der tonale Verlauf, den die Mbase über 3 Oktaven kann, einer Bassdrum nicht gerade unwichtig für Auftakte und Fill Ins - also von hoch nach tief programmiert oder im Verlauf einer BD mal eben ne Oktave tiefer einen Schlag setzen.

    Und mit einer 808 über Trigger verbunden dürfte doch eine tiefer prgrammierte BD mit annähernd weichem, mittigen Klang möglich sein oder klingt die MBase immer 909Style "hölzern" und hart?

    Die MFB 503 BD kann ja nur eine Tonhöhe oder??

    Danke und Grüße.

    I.
     
  13. dstroy

    dstroy -

    also ich brauch keine 2 drummer um Liveeinen übergang zu machen, mir reicht eine drummachine und 1 - 2 synths. Fertig
    Vergleich uns bitte nicht mit DJs, boaahhh
     
  14. dstroy

    dstroy -

    M-base kann das alles, auf mehreren Noten triggerbar, genau dafür was du damit machen willst. BAAAM BOOM BEEEM BOOOOM glaub mir.
    Mit der ESX kannste die herrlich ansteuern.

    Bestell doch bei Thomann, da haste 30 Tage Money Back Garantie und fertig. Bestell Dir gleich noch nen MFB 503 und mach einen Direktvergleich
     
  15. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    hey,

    okay, danke dir. da ich mpc user/freak bin würde ich die mbase mit der mpc steuern für tonale verläufe oder halt am einfachsten über trigger von der tr-808 - bin da mal auf das timing gespannt - obs groovt.

    ma guckn obs wat gebraucht gibbet........

    i..
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    boaahhh??
    wie bist du den unterwegs?

    ich vergleich dich/euch mit niemanden,und bewerten tu ich auch selten.
    ich sag hier meine meinung zu dem tread,versuche on topic zu sein und mehr nicht.

    jedenfalls hab ich mit zwei drummern live den meisten spass.
    kann man richtig aus dem vollen schöpfen.
    das wollt ich klangsulfat vermittlen,
    in abwägung ob mbase ohne seq,oder 503 mit seq.
    bassdrums können se ja beide.

    also,bleib cool.


    :gay:
     
  17. Für die Mbase solltest du schon mal deine Armmuskeln trainieren...du brauchst da ca. 10-12 Drehungen, um den kompletten Wertebereich zu durchfahren. Wenn du das für 4-5 Parameter machst, wirds echt nervig. Ansonsten klingt das Teil aber ziemlich gut :)
     
  18. dstroy

    dstroy -

    Sorry ich bin ganz cool,

    Du hast ja auch geschrieben "ist wie ein DJ mit nur einem Turntable"
    und ein DJ mit nur einem TT kann nunmal keinen Übergang machen.
    ich hab einfach nur geschrieben das ich das so mache, und nen haufen anderer leute bekommen das auch ganz gut hin.
    Du fühlst dich gleich übel auf den Schlips getreten, bleib du mal bitte cool.

    beste Grüße

    PS: für meinen Geschmack kann die M-base schönere Kicks
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    du hast auch behauptet,ich würde "euch??" mit djs vergleichen,

    und ähm,

    "ist wie ein dj mit einem tt?"

    ??
    stimmt so nicht.
    und das boaah,das hat mich halt etwas angetriggert...


    ausserdem hast mich schon am treadbeginn getriggert,



    hab ich was verpasst? geht es nur um die bassdrum?

    steht nicht in der überschrift was von der 503? hä


    ist mir zu mühseelig das missverständniss auszuräumen,jetzt an dieser stelle.

    offtopic modus:eek:ff
     
  20. So, Ruhe jetzt. Alle mal runterkommen. Führt ja zu nix.

    Bassdrum der 503 hat 6 Parameter: Tune, Attack, Pitch, Decay, Drive, Level
    Also kann man sie auch tunen. Alle Parameter können auch über einen MIDI-Controller ferngesteuert werden.
     
  21. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    ja, okay. das hab ich schon auf der mfb seite gelesen. aber über 1-2 octaven kann man die bd oder andere instrumente der 503 nicht spielen.
    da müsste man dann jeden bd-schlag mit dem entsprechenden controller fürs tuning programmieren - etwas aufwendig.

    ich werd mal die mbase probieren, hab euch schon angeschrieben.

    i.
     
  22. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Danke für eure Tipps. Außerdem ehrt es mich, dass ihr euch für meine Unentschlossenheit die Köppe einhaut ;-)

    Eigentlich hatte ich mich ja fast schon für eine MBase entschieden. Da ich am Samstag eh in Frankfurt war, bin ich in einen Laden, um mir das Ding anzuhören und bei Gefallen mitzunehmen. Leider musste ich den Deal platzen lassen, weil im Laden kein Vorführmodell stand und der Verkäufer keine zum Probehören aus dem Lager holen wollte. Man muss sich das mal reinziehen: Ich war dem Verkäufer persönlich bekannt und hab im letzten Jahr immerhin zwei Synths und verschiedenen Kleinscheiß bei ihm gekauft. Vom Motto "Support your local dealer" werde ich mich erstmal verabschieden.

    Immerhin hat mich die Aktion vom G.A.S. befreit: Ich werde jetzt erst mal versuchen, mein Problem mit gescheiten Samples zu lösen. Hab ja am 22. ne prima Testmöglichkeit ;-)
     
  23. Also ich mag das auch sehr, zwei (oder mehr) sich selber sequenzende Geräte (Bei mir wars Korg Electribe, TR 606, MPC 2000XL und ein MicroModular) rein und rauszufahren. Macht doch ne Menge Spaß, man hat gut was zu tun, und irgendwie erhöht es für mich selber stark den "Livecharakter" der Performance.

    Aber jeder wie er mag, und sicher kein Grund gleich angepisst zu sein. :)
     
  24. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ich finde auch, dass ein zweiter Sequenzer extrem praktisch ist. Da zu meiner Tribe aber sowieso schon ein Radias mitläuft (der hat ja tonnenweise Sequenzer-Gedöns an Bord), geht es mir mehr um einen ergänzenden BD-Sound, daher auch mein Interesse an der MBase.
     

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