Fund.: Quantenmechanik und Sound

Alex

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Eben in der Physik-Newsgroup (de.sci.physik) gefunden:

da fragt jemand, wie er ein bestimmtes Wellenphänomen in die grundlegende Gleichung der Quantenmechanik, die Schröderingergleichung, einfrickeln kann. Spannend dabei: der Poster erwähnt, dass er damit Sound generieren möchte. Finde ich super spannend! Vielleicht interessiert's ja wen...

Ist auf jeden Fall mal was anderes als virtuell analog! Physical-Modelling mal anders ;-)

Den passenden Lesch darf jemand anders raussuchen :D
 

C0r€

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wieso nicht einfach paar federmassed

wieso nicht einfach paar federmassedämpfungssysteme koppeln und fertig.
man braucht da eigentlich nur eines, bei mehreren kann man schön eine Reihe ansetzen)
Da kommt dann auch "dispersion" raus...

Die Diskussion geht schon ganzschön ins uferlose, wenn auch sehr nett. Ich glaube die Leute dort verknüpfen im Kopf da sachen die nicht zusammengehören...
8)

was zum beispiel so nicht korrekt ist:

von "Josef Matz":
Noch ein Nachtrag: Der Vorläufer hängt wie ich gelesen habe vom vohandensein
einer
Plasmafrequenz ab, entsteht also dann doch nur in Metallen, wo freie
Elektronen da sind.
Das Doppelprisma von Nimtz ist aber, da es transparent ist, notwendigerweise
ein
Nichtleiter. Vakuum und Luft sind auch Nichtleiter. Also brauchts uns nicht
mehr wundern,
wenn er keine Vorläufer mißt.
Plasmafrequenz gibt es für alle materialien, selbst vakuum (ist ja auch ein medium nach der quantentheorie), wenn man es so will.

Was ist ein "Nichtleiter" in dem Sinne und warum ist ein durchsichtiger Körper ein nichtleiter? Ganz falsch (vom Grundgedanken) ist die Aussage nicht aber auch nicht richtig.

Aber ich häng mich da nicht noch mit rein in die diskussion...
:twisted:

- Hans
 

Alex

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[quote:cc1562284b=*komons.de*]wieso nicht einfach paar feder

komons.de schrieb:
wieso nicht einfach paar federmassedämpfungssysteme koppeln und fertig.
man braucht da eigentlich nur eines, bei mehreren kann man schön eine Reihe ansetzen)
Da kommt dann auch "dispersion" raus...
Erstmal muss ich mich entschldigen: das ist gar nicht die Schrödingergleichung, sondern die "normale" mechanische Wellengleichung. Damit ist der Link nicht spannend, sondern fast langweilig :/ Da wollte ich wohl was sehen, was so gar nicht da ist.

Für mechanische Schwingungen gilt eine Wellengleichung andere als für Quanten.

Die Diskussion geht schon ganzschön ins uferlose, wenn auch sehr nett. Ich glaube die Leute dort verknüpfen im Kopf da sachen die nicht zusammengehören...
Josef Matz ist ein Troll. Hendrik van Hees hingegen ist so ne Art "Qualitätsgarant" :)
 

C0r€

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Schr

Schrödingergleichung lösen wird schnell sehr rechenintensiv. In der Uni machen wir atomsimulationen, das läuft dann meist auf dem http://www.tu-chemnitz.de/urz/clic/

Wenn dann kann man nur eine Teillösung, also eine Wellengleichung welche eine Lösung der Schrödingergleichung ist verwenden (Reihe vieler orthogonaler wellengl. z.B.). Bei den Atomsachen gibt es wegen dem Rechenaufwand/Genauigkeit verschiedene Modelle..

In paar jahren wenn wir dann terraherz mikroprozessoren mit on chip hologrammspeicher in unseren Handys haben kann man damit vielleicht mal nen kleinen drumsynth klingelsound bauen.

Oder Quantencomputer? 8)

Zur Zeit kann es für 20 Atome Energieminimierung schon mal nen Tag oder länger supercomputer dauern. Das ganze dynamisch? na viel spaß. Die Theorie dazu gibts natürlich und das wird auch simuliert.

Physical modelling Trommel mitsamt dreck, Luftmoleküklen usw..
da sind 20 Atome nicht viel.

so in der drehe 10^20 Atome pro cm^3 bei Festkörpern, viel spaß!
 
tjaa, die quantenrechner sind zzt bei dem stand ein BYTE dar

tjaa, die quantenrechner sind zzt bei dem stand ein BYTE darzustellen.. experimentell. .bis man sowas kaufen können wird gibt es hier 20% mwst und vielleicht auch noch mehr verbote(tm).

Quantenabgabe oder sowas vielleicht? ;-)
Aber mal nicht zu politisch..
Die Quantensynthese klingt zwar gut, aber was da genau dahinterstecken würde? Das wäre der Kern..

Wie man einen Sounds zerSchrödingern kann (Katzentechnisch)..
da müsst man erstmal superkompetente tiefenforschung machen.. ist das überhaupt denkbar?.. wenn ja wo und wie? und mit welcher Technik? Welche kleine Firma kann das schaffen?
 

C0r€

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Ich denke das man mit z.B. mit dem federmassed

Ich denke das man mit z.B. mit dem federmassedämpfungsmodell, wo die parameter ja auch zeitabhängig sein können, schon schön viel anstellen kann. Das ganze dann noch über neuronale Netze koppeln usw..

Verschiedene größere systeme koppeln. verschiedene erzwungene Schwingungen usw.

Verschiedene Arten von Einkapselungen, also Randbedingungen für das system räumlich und zeitlich and den Grenzflächen, übergangsbedingungen. (abgeschlossenes system, usw.)

Dann kann man noch quantelung reinbringen, verbotene zustände usw.
Fermionen, Bosonen usw. man kann da sicherlich ein lustiges Prinzip draus machen sound zu generieren. Natürlich muss man da die Frequenzen auf unser Hörspektrum transformieren, aber gerade das kann ja auch ganz interessant sein. Gerade die Erscheinungen die im klassischen Sinne nicht auftreten wären die Herausforderung bei dem Modellierung, dort hört ja das normale physical modeling was ich so gesehen habe auf.


Da ist die Verwirklichung von jomox garnicht soo weit von entfernt, auch wenn die herangehensweise von einer anderen Seite kommt. Letztendlich hat man ein schwingungsfähiges system mit vielen voneinander abhängigen Variablen. Quantelung hat man ja da auch auf eine gewisse Art implementiert, wenn auch vom Ansatz verschieden und mit anderer Bedeutung (neuronen die erst ab einer schwelle "abfeuern").
 

Alex

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[quote:7172413575=*komons.de*]Schr

komons.de schrieb:
Schrödingergleichung lösen wird schnell sehr rechenintensiv.
Weil \Psi komplexwertig ist?

Physical modelling Trommel mitsamt dreck, Luftmoleküklen usw..
da sind 20 Atome nicht viel.

so in der drehe 10^20 Atome pro cm^3 bei Festkörpern, viel spaß!
Da darfste gerne noch 2 bis 3 Größenordnungen draufgeben ;-)

Was genau man mit der Schrödingerglechung in Sachen Sound anstellen könnte, leuchtet mir auch nicht direkt ein. Man müsse wohl bestimmte "Versuchsaufbauten" vorgeben (die man in diesem Fall wohl "Patches" nennen könnte) und könnte dann die Schrödingergleichung dafür lösen lassen. Das ganze dann hörbar gemacht - wie auch immer...

Man könnte dann als Parameter einzelne Paramter des Expermiments/Patches verändern (hier nen Spalt mehr oder weniger, dort die Position einer Teilchenquelle verändern...) als Klangparamter benutzen...

Zukunftsmusik. Musik mit anharmonischen Spektren, schätze ich ;-)
 
[quote:5226390067=*Alex*]
Den passenden Lesch darf jemand a


Alex schrieb:
Den passenden Lesch darf jemand anders raussuchen :D
der lesch tritt also an seine alte lafel heran und schreibt nen titel auf:
wie klingt dunkle materie, wenn sie von einer gravitationswellenfront durchlaufen wird ? 8)
 

C0r€

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[quote:ace79b0113=*Alex*]
Weil \Psi komplexwertig ist?
[/q


Alex schrieb:
Weil \Psi komplexwertig ist?
Komplexwertig bedeutet eben schwingungen (bzw. schwingungsfähig). Man kann ja auch sinus und cosinus schreiben. (was manche auch lieber machen, ist rechnerisch aber schwieriger)

Ich geh ja von der Schrödingergleichung und nicht von der Lösung psi aus.
Ableitung nach Raum und Ort. Hamiltonoperator (Energieoperator) usw. Problem ist da, dass jede änderung eine Verkopplung an anderen Änderungen des gesamten systems verursacht. Und es gibt ja nicht DIE Lösung ansich. Jede Gleichung die eingesetzt in die Schrödingergleichung eine wahre aussage ergibt ist Lösung deren. Linearkombinationen von gefundenen Gleichungen auch. Dann braucht man eben eine Methode um überhaupt mögliche Lösungen (also Gleichungen) zu bekommen.

Physical modelling Trommel mitsamt dreck, Luftmoleküklen usw..
da sind 20 Atome nicht viel.

so in der drehe 10^20 Atome pro cm^3 bei Festkörpern, viel spaß!

Da darfste gerne noch 2 bis 3 Größenordnungen draufgeben ;-)
war nur ganz grob. habs nicht von allen materialien im Kopf, nur silizium und das liegt ja bei 5*10^22
Da gibts doch bestimmt welche die größenordnungen weniger haben und trotzdem noch als Festkörper gelten.

Was genau man mit der Schrödingerglechung in Sachen Sound anstellen könnte, leuchtet mir auch nicht direkt ein. Man müsse wohl bestimmte "Versuchsaufbauten" vorgeben (die man in diesem Fall wohl "Patches" nennen könnte) und könnte dann die Schrödingergleichung dafür lösen lassen. Das ganze dann hörbar gemacht - wie auch immer...

Man könnte dann als Parameter einzelne Paramter des Expermiments/Patches verändern (hier nen Spalt mehr oder weniger, dort die Position einer Teilchenquelle verändern...) als Klangparamter benutzen...

Zukunftsmusik. Musik mit anharmonischen Spektren, schätze ich ;-)
ja klar, aber das wäre wirklich was neues.
Teilchenquelle? na dann wirds lustig
teilchen verschwinden lassen und auftauchen usw.

ich dacht auch gleich dass das disharmonieen hervorbringen wird. Vielleicht bin ich zu sehr pessimist.
 

Alex

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[quote:85402dd61a=*komons.de*][quote:85402dd61a=*Alex*]
Wei


komons.de schrieb:
Alex schrieb:
Weil \Psi komplexwertig ist?
Komplexwertig bedeutet eben schwingungen (bzw. schwingungsfähig). Man kann ja auch sinus und cosinus schreiben. (was manche auch lieber machen, ist rechnerisch aber schwieriger)
Jo. Mir gings da nur um's rechnen: jede Rechenoperation mit komplexen Zahlen dauert etwa doppelt so lange wie die selbe Operation mit reellen Zahlen (schätze ich).

Im Unterschied zur mechanischen Wellengleichung macht bei der Schrödingergleichung eine komplexe Lösung ja sogar Sinn. In der Mechanik rechnnet man eben gerne komplex, bei als physikalische Lösung der Gleichung nur Real- oder Imaginärteil der Lösung sinnvoll sind. Deswegen habsch' da mal nachgefragt :)

Ich geh ja von der Schrödingergleichung und nicht von der Lösung psi aus.
Jop.

Und es gibt ja nicht DIE Lösung ansich. Jede Gleichung die eingesetzt in die Schrödingergleichung eine wahre aussage ergibt ist Lösung deren. Linearkombinationen von gefundenen Gleichungen auch. Dann braucht man eben eine Methode um überhaupt mögliche Lösungen (also Gleichungen) zu bekommen.
Das ist aber noch keine spezielle Eigenschaft der Schrödingergleichung. Auch für die Wellengleichung der Mechanik gilt das Superpositionsprinzip...

ja klar, aber das wäre wirklich was neues.
Teilchenquelle? na dann wirds lustig
teilchen verschwinden lassen und auftauchen usw.

ich dacht auch gleich dass das disharmonieen hervorbringen wird. Vielleicht bin ich zu sehr pessimist.
Sieh's doch einfach als neue, spannende Aufgabe für euren Cluster ;-)
 

C0r€

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*Das ist aber noch keine spezielle Eigenschaft der Schr

"Das ist aber noch keine spezielle Eigenschaft der Schrödingergleichung. Auch für die Wellengleichung der Mechanik gilt das Superpositionsprinzip..."

natürlich, wollt nur erklären wie kompliziert das ist.

auf dem cluster in der uni wird das wohl nicht laufen, da werden nur ernsthafte sachen berechnet wie senti @ home und co.
(ist schonmal vorgekommen...)
 

Alex

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[quote:ed78fd4217=*komons.de*]auf dem cluster in der uni wir

komons.de schrieb:
auf dem cluster in der uni wird das wohl nicht laufen, da werden nur ernsthafte sachen berechnet wie senti @ home und co.
(ist schonmal vorgekommen...)
Dann brauchst du definitiv ne modifizierte SETI@home-Software ;-)
 

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Ein Cluster in Synthi ist aber auch ein reizvolle Idee. Mehr

Ein Cluster in Synthi ist aber auch ein reizvolle Idee. Mehrere Synthis gekoppelt -> Clustersynthi ? Ok, man könnte dann auch Cluster als Pöliphone Rechner bezeichnen. :lol:
Jo. Mir gings da nur um's rechnen: jede Rechenoperation mit komplexen Zahlen dauert etwa doppelt so lange wie die selbe Operation mit reellen Zahlen (schätze ich).
Kommt auf die Nachkommastellen an. Pro Stelle (Ziffer) 1x länger. Da float mit mehr Bitpattern arbeiten im Gegensatz zu intiger Zahlen.
 


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