Gedanken zum Apple M1

Noise-Generator

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Preset-User
Eine derart große SD-Karte ist ähnlich "kostengünstig" wie wenn man gleich einen größeren internen SSD-Speicher wählt. Nur eben deutlich lahmer. Laut Gerüchten sollen die nächsten MacBook Pro wieder einen SD-Slot erhalten. Kann ich mir zwar nicht vorstellen bei Apple, aber gut fände ich es auf jeden Fall.
Ja, Ok, solange 1TB noch bei über 200€ liegen, ist dieses Beispiel halbgar.

Aber, wenn man sich ein MB mit 256GB holt, kann man den Speicher für um die 30€ verdoppeln. Das Modell mit 512GB kostet 230 mehr. Das der Datendurchsatz lahmer ist, Klar. Aber ist auch nicht soo schlecht um damit viele kleine Dateien wie Audio und Fotos auszulagern die kostbaren SSD Speicher fressen. Mach ich am iPad so.
 
klangsulfat

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format c: /y
Ja, klar ich mach ja auch, halt mit einer externen SSD. Beim iPad kommt wieder Adapter-Gedöns dazu. Wäre schon cool, wenn sich Apple bei den Books wieder auf einen SD Slot rückbesinnt.
 
klangsulfat

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format c: /y
Ich glaubs ja auch nicht. Wir kauen hier nur Gerüchte wieder.
 
einseinsnull

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[nur noch musik]
Also auf der einen Seite ist der Speed der alten Festplatte irrelevant und kann für nen Zwannie erhöht werden, auf der anderen Seite ist der fitzelsxheiß beim M1 eh nach 3 Wochen voll.

Hier gibt’s natürlich nicht die Möglichkeit 5TB HDD für 80€ nach zu rüsten. Oder ein TB Samsung T7 (Sau schnell) für 150€.

Deine Meinung ist mir schon klar.

Es ist sinnvoller die alte Technologie für weiteres Geld zu erweitern, als die neue Technologie für weiteres Geld zu erweitern. Hö?

Mir persönlich ergibt sich da kein Sinn. Ich greif mir eher an den Kopf und denk mit meinen Teil.


bei einem macmini kann man weder das RAM erweitern noch die SSD austauschen.

insofern ist ein macmini mit 8GB für jemand, dem 8 GB zu wenig sind, das falsche produkt.

welchen teil davon hast du nicht verstanden? ich kann dir da wohl nicht weiterhelfen, das irgendwie zu verstehen und dir etwas sinnvolles dazu zu denken.
 
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Noise-Generator

Noise-Generator

Preset-User
Ja, klar ich mach ja auch, halt mit einer externen SSD. Beim iPad kommt wieder Adapter-Gedöns dazu. Wäre schon cool, wenn sich Apple bei den Books wieder auf einen SD Slot rückbesinnt.
Das ist auch ein verdammter Kritikpunkt das jedes Android Handy einen SD Karten Slot hat und Apple sich am Speicher den Hobel wund schleift.

Und bei sinnvollen USB C Zubehör überlässt Apple, Microsoft und Samsung Drittherstellern den Markt um selbst aus der Schusslinie zu bleiben, dieses Zubehör ist meistens genauso überteuert wie Apple Kabel/Adapter, haben aber auch immer irgendein Problem. Von vornehrein sollten die auf diesen Kram "funktioniert mindestens zu 50%" draufschreiben.
 
devilfish

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alles kann, nix muss..
bei einem macmini kann man weder das RAM erweitern noch die SSD austauschen.

insofern ist ein macmini mit 8GB für jemand, dem 8 GB zu wenig sind, das falsche produkt.

welchen teil davon hast du nicht verstanden? ich kann dir da wohl nicht weiterhelfen, das irgendwie zu verstehen und dir etwas sinnvolles dazu zu denken.

Stimmt, du kannst ihn gleich mit 16GB bestellen und eine externe SSD dran hängen.

Für jemanden der gern und oft Teile tauscht, sind die Macs ab 2021 das falsche Produkt.

Für einen Windows Nutzer ist ein Mac sicherlich das falsche Produkt.

Und für jemanden der rote Autos mag, ist ein gelbes Auto das falsche Produkt.

Nur damit es jetzt auch jeder versteht 😂🤣
 
Noise-Generator

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Preset-User
Ich weiss nicht ob ich für das Thema einen eigenen Thread öffnen soll. weil ich finde das passt halt zur Speicherkritik zu Apple...

Ab Catalina (oder halt bei einem update innerhalb, bin mir nicht sicher) wurde ja iTunes gekillt und man macht Backups von iPhone/iPad über den Finder.
Das müllt natürlich die interne SSD zu. Bei einer 256GB Platte hat man schon ziemlich gelost, bei einer 512 ist es auch nicht soviel besser. Ich habe zB eine 512 GB SSD und die ist mit 200 GB vom iPad Backup belegt. Zudem habe ich noch eine 2 TB intern, auf die ich aber meine Backups nicht verschieben darf. Den Ordnerverweis zu verändern gibt es wie bei iTunes anscheinend nicht. Wer weiss was?

Nun weiss ich nicht genau ob das verschieben auf externe HD unter iTunes damals genauso von Apple abgeraten wurde aber sie erklären auf der Hilfeseite ganz Klar: Don't do it

Sollte man iPad/iPhone auch besitzen und Backups fahren so scheint mir als günstigere Alternative noch einen Windows 10 Rechner mit iTunes am start zu haben um diese zu sichern.
 
Noise-Generator

Noise-Generator

Preset-User

Ja, KOPIEREN aber NICHT VERSCHIEBEN bzw. Kopieren und rauslöschen

The Finder and iTunes save backups to a Backup folder. The location of the Backup folder varies by operating system. Though you can copy the Backup folder, you should never move it to a different folder, external drive, or network drive.
Don't edit, relocate, rename, or extract content from your backup files, because these actions might ruin the files. For example, to restore from a relocated backup file, you need to move it back or the file won't work. Backups serve as a safe copy of your entire device. So while you might be able to view or access a backup file's contents, the contents usually aren't stored in a format that you can read.
 
verstaerker

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Ja, KOPIEREN aber NICHT VERSCHIEBEN bzw. Kopieren und rauslöschen

The Finder and iTunes save backups to a Backup folder. The location of the Backup folder varies by operating system. Though you can copy the Backup folder, you should never move it to a different folder, external drive, or network drive.
Don't edit, relocate, rename, or extract content from your backup files, because these actions might ruin the files. For example, to restore from a relocated backup file, you need to move it back or the file won't work. Backups serve as a safe copy of your entire device. So while you might be able to view or access a backup file's contents, the contents usually aren't stored in a format that you can read.
du sollst keine einzelnen files bewegen, löschen etc...

also backup folder an einen anderen Ort koperien und dann locale backups löschen wie beschrieben
 
Noise-Generator

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Preset-User
du sollst keine einzelnen files bewegen, löschen etc...

also backup folder an einen anderen Ort koperien und dann locale backups löschen wie beschrieben
Ok, da bin ich mir halt nicht so sicher. Hast du das schon problemlos gemacht, bzw. zurückgespielt?
 
Noise-Generator

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Preset-User
Ok, Danke, hättste nicht machen brauchen, hätte ja sein können das dus schonmal gemacht hattest. Also im Prunzip hat sich dann am Workaround wohl nix verändert bzgl. iTunes und Finder, dachte das halt. Netterweise könnte Apple das ja auch von Haus aus integrieren einen anderen Speicherort anzubieten aber dann würden die wahrscheinlich argumentieren, das dies ja voll die Backup Performance beeinträchtigen würde...oder sie wollen halt ausschliessen das Jemand dann motzt das Backup wäre lahm wenn sie eine externe Platte benutzen und Apple dafür verantwortlich machen...
Ich vermute sie wollen aber nur das man sein 256GB MB in den Müll schmeisst wenn die Platte voll ist und ein neues mit 1TB kauft.
 
klangdicht

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Kurzes Update zur Verwendung von Propellerhead Reason als Plugin unter Logic Pro auf einem Mac mini mit M1/Silicon-Prozessor: Geht nicht, zumindest nicht "out of the box", da Reason unter der Rosetta-Emulation läuft und Logic Pro nativ. Versucht man, in Logic Pro das Reason-Plugin zu laden, kommt eine Fehlermeldung ("Hardware exception. Reason Suite just recovered from a hardware exception [...]"). Reason stand-alone funktioniert dagegen.
 
rauschwerk

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pure energy noise
Sofern nicht bereits hier bekannt:
Das lüfterlose Air M1 Book lässt sich hinsichtlich Kühlung und somit Leistung/Performance rel. einfach tunen, ohne dass hierbei die Garantie beeinträchtigt wird.
Es ist auf Dauer mit einem Leistungszuwach von ca. 15-20% zu rechnen (weil die Drosselung nicht so schnell zugreift).

https://youtu.be/ObeDKc4DqNE
 
kybernaut_01

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Rumor: Apples M-Prozessoren könnten zukünftig (auch) von Intel produziert werden

 
rauschwerk

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pure energy noise
Rumor: Apples M-Prozessoren könnten zukünftig (auch) von Intel produziert werden

Die Frage wäre: Weshalb hätte Apple diese ankaufen sollen, wenn sie die selbst produzieren können.
 
kybernaut_01

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Die Frage wäre: Weshalb hätte Apple diese ankaufen sollen, wenn sie die selbst produzieren können.
Apple produziert ja keine Chips (sie machen nur die Designs). Produzieren lassen sie aktuell bei TSMC. Ich denke, sie gehen zu der Firma, die ihnen verlässlich und in der benötigten Qualität ihre Chips produziert. Zu Intel: Die bauen wohl jetzt neue Foundries mit dem Ziel (auch) Auftragsfertigung zu machen. Apple ist sicher ein guter Kunde mit hohen Auftragsvolumina.
 
rauschwerk

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pure energy noise
Apple produziert ja keine Chips (sie machen nur die Designs). Produzieren lassen sie aktuell bei TSMC. Ich denke, sie gehen zu der Firma, die ihnen verlässlich und in der benötigten Qualität ihre Chips produziert. Zu Intel: Die bauen wohl jetzt neue Foundries mit dem Ziel (auch) Auftragsfertigung zu machen. Apple ist sicher ein guter Kunde mit hohen Auftragsvolumina.
Ist schon klar, doch dann sind wir wieder bei den Preisen, die man zahlte, als die Apfelrechner noch Intel CPUs im Inneren beherbergten (wobei die Entwicklungskosten + Design nicht mehr zusätzlich bei Intel vergütet werden müssten .. also doch etwas günstiger als damals).
So, wie es derzeit läuft, bleibt die Produktion in dem Ablauf, in dem sie seit langer Zeit die mobilen CPUs für iPhone, iPad, iPod, Apple TV, Watch... auch bezieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Intel die Qualität oder den Preis hierzu wird verbessern können. Intel hat das an sich auch gar nicht nötigt - CPUs sind nicht deren Alleinstellung des Geschäftsalltags.

Bleibt die nächste Frage:
Wann steigen auch die anderen PC-Hersteller (inkl. MS) auf das ARM-Design um. Denn dann würde Intel (und andere) neue Wege gehen können und hätte genug Abnehmer für die neuen CPUs.
 
kybernaut_01

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Ist schon klar, doch dann sind wir wieder bei den Preisen, die man zahlte, als die Apfelrechner noch Intel CPUs im Inneren beherbergten (wobei die Entwicklungskosten + Design nicht mehr zusätzlich bei Intel vergütet werden müsste).
Genau, und deshalb ist man gerade eben nicht bei den Preisen wie bei x86. Warum das alles Sinn machen soll ist natürlich ein ganz anderes Thema - momentan ist Intel ja nicht an der vordersten Front dabei, wenn es um den Fabrikationsprozess geht.

Zu Frage zwei wage ich keine Prognose... nicht dass x86 noch mal wie Phoenix aus der Asche aufersteht??!
 
devilfish

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alles kann, nix muss..
Kurzes Update zur Verwendung von Propellerhead Reason als Plugin unter Logic Pro auf einem Mac mini mit M1/Silicon-Prozessor: Geht nicht, zumindest nicht "out of the box", da Reason unter der Rosetta-Emulation läuft und Logic Pro nativ. Versucht man, in Logic Pro das Reason-Plugin zu laden, kommt eine Fehlermeldung ("Hardware exception. Reason Suite just recovered from a hardware exception [...]"). Reason stand-alone funktioniert dagegen.

Kann ich so nicht bestätigen. Bei mir läufts. Den einzigen Unterschied den ich festgestellt habe ist, wenn Logic native läuft und ich lade Reason als Midi-Effekt, kommen keine Noten an. Lade ich Logic unter Rosetta geht aber auch das.

Das gleiche Phänomen ist übrigens beim Moog Sub37 Plugin zu verzeichnen und auch bei Scaler und bei Captain Chords.

Es scheint ein Rosetta Problem innerhalb native laufendem Logic zu sein, das hier die Midieffekte keine Daten weiterleiten. Läd man dagegen direkt Logic unter Rosetta funktionieren sie alle einwandfrei. Bis auf das Moog Plugin vom Subsequent 37. Dieses hat beide Male Grafikfehler. Stört aber nicht, ich Dreh die Regler eh am Moog. Zum preset mit Laden und aufzeichnen von Bewegungen muss das Plugin ja nicht geöffnet sein.
 
Klinke

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diese großen Tower, mit einzeln zugestopfter Hardware, werden auf kurz oder lang aussterben. Ist ja auch die totale Materialverschwendung. Und Energieverschwendung.
Das finde ich eine sehr gewagte These, ich halte ein System, bei dem ich einzelne Komponenten bei Bedarf reparieren/austauschen und upgraden kann, anstatt mir gleich immer einen kompletten neuen Rechner zulegen zu müssen, für deutlich nachhaltiger (für meinen Geldbeutel bin ich mir sogar ganz sicher).
 
devilfish

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alles kann, nix muss..
Das finde ich eine sehr gewagte These, ich halte ein System, bei dem ich einzelne Komponenten bei Bedarf reparieren/austauschen und upgraden kann, anstatt mir gleich immer einen kompletten neuen Rechner zulegen zu müssen, für deutlich nachhaltiger (für meinen Geldbeutel bin ich mir sogar ganz sicher).

Die Menge an (Edelmetall) Material, vergleicht man einen Mac Mini mit einen Standard Desktop PC, ist wahrscheinlich alles andere als nachhaltig. Zumal der Mini auch komplett aus recycelten Aluminium besteht.

Wer sich Rechner selbst baut, hat selten den Bedarf etwas zu tauschen. Also ich kann da nur von mir sprechen.
Neue CPU braucht meist ein neues Mainboard. Das braucht wieder neuen Speicher, weil andere Spezifikation. Ach ja und die alte Grafikkarte passt dann auch nicht mehr dazu. Weil zu langsam. Und am Ende braucht das Mainbaord auch wieder eine neue Spannungsversorgung. Betriebssystem kann man dann auch noch komplett neu aufsetzen. Ganz toll.
Bei nem ARM-Mac gibt’s das eben alles nicht mehr und das OS wird per TimeMachine direkt 1:1 auf den neuen Mac gezogen. Was will man mehr?
 
Klinke

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Die Menge an (Edelmetall) Material, vergleicht man einen Mac Mini mit einen Standard Desktop PC, ist wahrscheinlich alles andere als nachhaltig. Zumal der Mini auch komplett aus recycelten Aluminium besteht.

Wer sich Rechner selbst baut, hat selten den Bedarf etwas zu tauschen. Also ich kann da nur von mir sprechen.
Neue CPU braucht meist ein neues Mainboard. Das braucht wieder neuen Speicher, weil andere Spezifikation. Ach ja und die alte Grafikkarte passt dann auch nicht mehr dazu. Weil zu langsam. Und am Ende braucht das Mainbaord auch wieder eine neue Spannungsversorgung. Betriebssystem kann man dann auch noch komplett neu aufsetzen. Ganz toll.
Bei nem ARM-Mac gibt’s das eben alles nicht mehr und das OS wird per TimeMachine direkt 1:1 auf den neuen Mac gezogen. Was will man mehr?
Also ich habe seit ich mein Rechner zusammengebaut sehr häufig modifikation vorgenommen, sei es der Einbau von weiteren RAM oder SSDs und auch der Wechsel der Graphikkarte. Um den CPU/Mainboard Problem auszuweichen, habe ich damals halt daran nicht gespart, aber damit auch eine CPU (Intel i7-5820k @ 4GHz und damit übertakte ich ihn eher konservativ) die jetzt auch nach 6 Jahren mehr als ausreichend ist. Und glaubst Du ernsthaft, dass das Gehäuse einen großen Anteil bei den Resourcenverbrauch bei der Herstellung von Computern hat? Dein recyceltes Aluminium kannst Du da wirklich völlig vergessen im Vergleich zu dem Energieaufwand, der für die Herstellung von Chips benötigt wird. Wenn es ein Argument für die Ökobilanz von Laptops gibt, dann ist es der Energieverbrauch beim Betrieb. Da ist der ARM-Mac jetzt tatsächlich ganz weit vorne.
 
devilfish

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alles kann, nix muss..
Also ich habe seit ich mein Rechner zusammengebaut sehr häufig modifikation vorgenommen, sei es der Einbau von weiteren RAM oder SSDs und auch der Wechsel der Graphikkarte. Um den CPU/Mainboard Problem auszuweichen, habe ich damals halt daran nicht gespart, aber damit auch eine CPU (Intel i7-5820k @ 4GHz und damit übertakte ich ihn eher konservativ) die jetzt auch nach 6 Jahren mehr als ausreichend ist. Und glaubst Du ernsthaft, dass das Gehäuse einen großen Anteil bei den Resourcenverbrauch bei der Herstellung von Computern hat? Dein recyceltes Aluminium kannst Du da wirklich völlig vergessen im Vergleich zu dem Energieaufwand, der für die Herstellung von Chips benötigt wird. Wenn es ein Argument für die Ökobilanz von Laptops gibt, dann ist es der Energieverbrauch beim Betrieb. Da ist der ARM-Mac jetzt tatsächlich ganz weit vorne.

Allein der CPU Kühler eines ordentlichen PC übersteigt schon das Gesamtgewicht eines Mac Mini. Mir braucht man nichts über Aufwand oder Kosten einer Konstruktion zu erzählen. Ich konstruiere jeden Montag bis Freitag seit bald 25 Jahren.

Überleg dir mal wie viele Komponenten (Chips, Leiterbahnen, Steckplätze, Kabel und sonstige Teile auf Mainboard, RAM und Grafikkarte) in deinem PC verbaut sind im Gegensatz zu einem Mini. Da kommst du ganz schnell auf das 20-30fache. Und all dieser Kram ist auch noch mindestens doppelt bis dreifach so groß. Verbraucht also auch mehr Material. Was in der Herstellung mehr Ressourcen verschwendet.

Allein dein Kabelbaum im PC beinhaltet mehr Plastik als in einem Mac Mini verbaut ist.

Ab und an einfach mal realistisch bleiben - auch wenn man die Plattform oder Apple nicht mag. Die machen mit Sicherheit nicht alles richtig - würde ich auch nie behaupten. Trotzdem ist so ein M1 Mini einem normalen PC ökologisch, fertigungstechnisch, nachhaltig und energieeffizienztechnisch „Lichtjahre“ voraus. Ist einfach so.
 
Klinke

Klinke

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Allein der CPU Kühler eines ordentlichen PC übersteigt schon das Gesamtgewicht eines Mac Mini. Mir braucht man nichts über Aufwand oder Kosten einer Konstruktion zu erzählen. Ich konstruiere jeden Montag bis Freitag seit bald 25 Jahren.

Überleg dir mal wie viele Komponenten (Chips, Leiterbahnen, Steckplätze, Kabel und sonstige Teile auf Mainboard, RAM und Grafikkarte) in deinem PC verbaut sind im Gegensatz zu einem Mini. Da kommst du ganz schnell auf das 20-30fache. Und all dieser Kram ist auch noch mindestens doppelt bis dreifach so groß. Verbraucht also auch mehr Material. Was in der Herstellung mehr Ressourcen verschwendet.

Allein dein Kabelbaum im PC beinhaltet mehr Plastik als in einem Mac Mini verbaut ist.

Ab und an einfach mal realistisch bleiben - auch wenn man die Plattform oder Apple nicht mag. Die machen mit Sicherheit nicht alles richtig - würde ich auch nie behaupten. Trotzdem ist so ein M1 Mini einem normalen PC ökologisch, fertigungstechnisch, nachhaltig und energieeffizienztechnisch „Lichtjahre“ voraus. Ist einfach so.
Deine Vorstellung scheint ja zu sein, dass der Resourcenverbrauch direkt mit der Größe von etwas korreliert, aber die Herstellung von Chips ist nun mal extrem energieintensiv. Auch wenn dieser Artikel ein wenig älter ist, hat sich an der Kernaussage meines Wissens nichts geändert, bzw. sogar eher verschlimmter da damals es noch deutlich einfacher war Notebooks nachzurüsten. Darum geht es mir. Und überhaupt nicht darum, ob der Laptop nun von Apple oder einem anderen Hersteller produziert wird.
 
devilfish

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alles kann, nix muss..
Deine Vorstellung scheint ja zu sein, dass der Resourcenverbrauch direkt mit der Größe von etwas korreliert, aber die Herstellung von Chips ist nun mal extrem energieintensiv. Auch wenn dieser Artikel ein wenig älter ist, hat sich an der Kernaussage meines Wissens nichts geändert, bzw. sogar eher verschlimmter da damals es noch deutlich einfacher war Notebooks nachzurüsten. Darum geht es mir. Und überhaupt nicht darum, ob der Laptop nun von Apple oder einem anderen Hersteller produziert wird.

Nicht mit der Größe. Sondern dem Gewicht. Der Masse.

Und zufällig geht 1/3 der weltweit erzeugten Energie dafür drauf, Sachen zu zerkleinern. Weil das nunmal der erste Schritt ist, um aus einem Material etwas her zu stellen oder überhaupt erstmal das Material selbst her zu stellen. Kannst mir glauben, ich komm aus der Branche.

Du willst gar nicht wissen, was heut zu Tage für ein Aufwand betrieben wird um Material zu zerkleinern. In Nanometer. Der eine Kunde will es kugelförmig, der nächste in Plättchenform, wieder ein anderer in Stäbchenform. Und da viele dieser Anlagen mit Luftdruck arbeiten (das ist sehr teuer) oder noch besser mit überhitztem Wasserdampf oder Stickstoff, weil etwas nicht mit Sauerstoff in Berührung kommen darf oder warm werden darf oder oder oder, ist der Aufwand zur Zerkleinerung enorm!
 
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Klinke

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Nicht mit der Größe. Sondern dem Gewicht. Der Masse.

Und zufällig geht 1/3 der weltweit erzeugten Energie dafür drauf, Sachen zu zerkleinern. Weil das nunmal der erste Schritt ist, um aus einem Material etwas her zu stellen oder überhaupt erstmal das Material selbst her zu stellen. Kannst mir glauben, ich komm aus der Branche.
Aus diesem Artikel:
Besondere Ressourcenfresser in der Produktion sind Computer. Bei der Herstellung eines einzigen PCs entstehen rund 1850 Kilogramm CO2. Sehr großen Anteil haben die Halbleiter-Chips: Zur Herstellung eines zwei Gramm schweren Chips werden fast 1,3 Kilogramm fossile Brennstoffe benötigt.

Edit1: Übrigens bestätigst Du mit dem Hinweis darauf, dass die erzeugte Energie für das "zerkleinern" draufgeht, daher kommt ja auch der hohe Energieverbrauch von der Chipproduktion. Und nicht von der Produktion von dem Gehäuse oder der Kabel.

Edit2: Was mir gerade einfällt: Das Thema Akku ist haben wir noch nicht einmal berücksichtigt, ist jetzt sicherlich aus ökologischer Sicht auch ein wenig problematischer als ein größeres Gehäuse und ein paar mehr Kabel).
 
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