Gig Performer 4 ( VST-Host, ..........DER vst-host ;) ) / die V4, neu, seit heute 1 Juni

siebenachtel
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Ich mach mal nen neuen Thread zu GP4 auf.
Dieser ist KEIN allgemeiner VST-Host Thread, sondern NUR für GP4, was seit heute draussen ist.

der alte thread zu VST-Hosts allgemein, und GP3 im speziellen ist hier:


Edit: sorry, ging vergessen, die Links, 1. original deskew, und der zu 2. plugin alliance:

Da gibts leichte Interschiede, ich machs in post #9 rein
 
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siebenachtel
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für wers noch gar nicht kennt ---> sonst: überspringen bitte !

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allgemein, ganz kurz:
für mein dafürhalten ist GP3 und jetzt neu GP4 DER VST-Host.
Es ist von Musikern gemacht die profimässig auf der Bühne stehen, UND es ist spezifisch auf Live-Bühnen Anwendung hin gebaut und optimiert.

Viele Profis gehen mit GP3 auf die Bühne !
Viele Profis wechseln von anderen VST-Hosts zu GP3 rüber, und attestierem dem: bessere Stabilität ! kleinere Latenzen ! .........ich glaub auch weniger CPU load, und vielfach auch bessere funktionalität.
Seit dem update auf GP3 scheint GigPerformer sich zum Platzhistch gemausert zu haben ( das war ca. gegen ende 2019 ( ich habs mitte 2020 entdeckt).
Seit da ist es sich langsam aber sicher auch zum "defakto Bühnen standard" zu entwickeln.
Ich kann nur für "Studio" und "kreativ Anwendung" sprechen, und da ist für mich Gig Performer ganz klar der defakto standard.
Da kommt nichts anderes dran ran !

Für ganz spezifische (Live) aufgaben, scheint es noch Leute zu geben die nem anderen VST-Host den Vorzug geben. Sihe den alten thread ( link ist oben)

Eckdaten/ Anwendung: ( ich kann hier nur für mich sprechen)
Es erlaubt als VST-Host einen quasi modularen Umgang mit VSTs. Recht freies Routing, KEIN trackbasiertes denken, oder vorgaben. Du bist frei.
GP3 ist z.bsp. mit nem M1mac und TB3 Audio interface quasi echtzeitfähig ! ...auch rein-raus ( roundtrip)
....hängt etwas von den verwendeten plugins ab.
Es gibt viele Gitarristen und wohl auch Bassisten die Live auf Bühne gehen und nen Laptop + VST AMP Sims als ihr Amp stack verwenden.
und keine AMPs mehr mit sich rumschleppen.
Viele Keyboarder erstellen sich ihre Keyboardburg innerhalb von GP3....jetzt GP4....und gehen mit Laptop auf die Bühne. ( wie mit anderen VST-Hosts auch)

ich mache kreativ studio work. Es ist IMHO auch für reine "Sounddesign Anwendungen" jedem anderen umgang mit VSTs überlegen.
Ich hab nix besseres gesehen, wenns darum geht mit VSTs kreativ zu werden, als diese in Gig Performer zu laden, udn dort damit zu "patchen".
Wenns um komplexe midi CC mappings mit Hardware ging, war Ableton live bisher noch leicht vorn würde ich sagen:
-----> wenn man zusatztools eingebunden hat ( hab den namen der bude vergessen, jedenfalls konnte ich den mist nie wirklich bedienen, war auch optisch viel zu klein )
GP4 bringt jetzt neuerungen die es, wenns um komplexe morph controls geht ( mit gemappten CC kurvaturen), auch auf niveau von Live 11 + zusatztools bringen sollte.
....wir sprechen vom erstellen *komplexer* Morph controls / was ehh die meisten Leute nie machen würden / ....aber eben: genau dort liegt sEHR VIEL Potential begraben.
auch für reines Musik daddeln !

ich selbst würde auch für "in-ableton live" produzieren VSTs eher nur in GigPerformer laden, udn dann von dort als ausio in live aufzeichnen,
als wie die VST patches direkt in ableton live anzulegen.
Ich denke das wird auch bald schon zur standard vorgehensweise werden für Leute die das wirklich potential von VSTs nutzen wollen.
Du legst dir in der daw NIE so komplexe patches an wie man es in GP3/ bzw. jetzt neu: 4, machen würde. ***NIE***
UND: in GP3 oder 4 angelegt und geladen spielst du die dann in quasi echtzeit, während die DAW nicht auf kleine buffer gesetzt werden muss.

PC vs. MAC ?:
Hand aufs Herz, Mac ist dem PC total überlegen wenns ums handling geht (IMHO) ---->grad im Zusammenhang mit sowas wie GP4 (bisher GP3)
---> einfach weil es auch zur routine wird verschiedene Apps miteinander zu verkoppeln, und da gewinnt der Mac um quanten mit seiner "multiclient" Fähigkeit, wie auch auf dem marjt befindlichen "intern Audio routing tools" !
"Blackhole" ist freeware, und scheint beinahe oder ganz latenzfrei zu arbeiten.
"Loopback" kostet nen hunderter, bringt leichte Latenz mit sich, bietet aber weit mehr Möglichkeiten.
"agrregate devices muss man dabei gar nuchr erstellen.........

die musik patches in GP4 erstellen, von da nach Live11 oder wavelab recorden ? parallel dazu fast ohne latenz rausgeben aufs pult ?
sowas wird einfach zum stanardvorgehen.
Auch externe instrumente zuerst in GP3 bzw. 4 zu FXen, und erst dann in ner anderen app zu recorden ? standard.
mit beinahe lazentzfreiem monitoring, aus GP3/4 heraus, inkl. den FX

Ein M1Mac ist ideal ! ...und fit genug für sehr sehr viel !
ich mache SEHR fette patches damit, bei buffer grössen von 128 samples, und bin dann in der Regel bei 40-60% CPU load.
Das ist auf einem CPU Kern wohlgemerkt !
Anmerkung dazu: GP3/4 als solches arbeitet auf einem Kern ! hat man VST instruments die ne Einstellung dazu bieten, dann können diese auf mehrere Kerne zugreifen.
Das scheint aber nicht optimal. es scheint besser diese VSTs auch auf einem kern laufen zu lassen ( bezihe mich auf einen thread im GP forum, ...und den aussagen *eines* Anwenders)

Mit dem TB3 Audio interface kann ich tatsächlich im voll akzetablem Rahmen mit dem Bass in den M1mac einspielen, das durch GP3 jagen ( ab heute GP4), das durch 20 FX laufen lassen (parallel und seriell),
und komme hinten in fast echtzeit wieder aufs pult / benutze ein Presonus Quantum2626, ...was aber noch leicht "spikes" reinhaut ins audio, dann und wann).
Die Latenzen werden von den verwendeten plugins beeinflusst.
Mein AMP simulationen erzeugen z.bsp. ne gewisse latenz !
es liuegt noch im rahmen, zusammen mit dem TB3 interface !
....aber genau deshalb will man das schnellste vom schnellen in sachen audio Interface, damit es am ende eben doch noch aufgeht, wenns um externe Instrumente geht
 
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siebenachtel
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Ne frage zu GP4 aus dem anderen thread. ich beantworte es hier:

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Was ist der große Unterschied zwischen 3 und 4?
huh, ziemlich viel ist dazu gekommen. Ich hab nicht alles im Kopf, aber:

erstmal, ich hab GP4 noch nicht benutzt !....aber grad installiert ;-)

Global Rackspace:
Zuerst: Als "Musik-mach-Patch" würde ein "Rackspace" z.bsp. einem "Soundpreset" in deiner play-workstation a la Yamaha montage entsprechen.
Schon GP3 konnte mehrere davon gleichzeitig laden (aber es ist immer nur eines aktiv). Woraus dann auch "Set Lists" erstellt werden können ( nicht mein Territorium)
__ Neu ist: Jetzt kann man innerhalb der ganzen Chose "globale Rackspaces" erstellen, auf die dann JEDER andere Rackspace geroutet werden kann.
einfachstes Beispiel:
du hast immer die gleiche End-of Chain FX kette: Kompressor, Hall, Limiter, z.bsp..
die kannst du jetzt einmal erstellen, und deine individuellen Rackspaces dann dorthin routen.
Innsgesammt stehen 64 Audio Kanäle dazu zur Verfügung ( in-out / und: JE RAckspace natürlich) . Was man damit macht ist einem selbst überlassen.

Z.Beisp.: mehrfach dasselbe initiale Instrumnent setup, aber je rackspace mit komplett anderen (kreativ-) Effekten ausgestattet.
end FX wieder dasselbe. Dann würden die individuellen patches nur noch aus dem "kreativ-FX" Teil bestehen, wenn man das so anlegen möchte.
Der globale RAckspace hätte dann das initiale Instrument setup, plus die end of chain FX. ...........nur ein beisp. .

Widget scaling curves:
Ein Widget ist nötig um midi CCs auf parameter mappen zu können. Es entspricht dem anlegen einer "virtuellen HW Controller umgebung".
Midi CCs werden auf diese "Widgets" gemappt ! Die Widgets werden mit den plugins + einzelnen parametern verknüpft.
Erscheint umständlich, eröffnet aber enorme Möglichkeiten !
würde ich mit einem CC zwei parameter steuern wollen, müsste ich also zwei Widgets anlegen, jedes mit "midilearn" demselben CC zuordnen, aber jedes widget einem anderen plugin/parameter zuordnen.
__Neu ist: jetzt kann man die Kurven skalieren ! D.h. man kann jetzt wesentlich komplexer laufende Morph controls erstellen als bisher.
Min-Max werte konnte man bis anhin bereits definieren, .......aber eben nicht die kurvature.
( noch nicht benutzt)...........erscheint mir extrem mächtig vom potential her.

Schnellere Ladezeiten !
hat man viele so Rackspaces/Petches in einem Gig drin kanns rechte Ladezeiten geben.
Das ist jetzt wohl viel kürzer.
auch hilft das arbeiten mit Global rackspaces das ganze auch noch zu verkürzen

Midi File player:
der ist neu

Viel besseres handling beim "patchen" der "Patches".
Nennt sich "backspace". dort wird in der art wie mit nem Clavia modular mit VSTs gepatcht.
Dort ist ne viel bessere bedienung dazugekommen.
_multi select
_Zoom
usw.
sollte ein bequemeres arbeiten und "verwalten der Darstellung" ermöglichen


ich hab GP4 noch nicht benutzz
 
siebenachtel
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screenshots:.....

......vom "Backrackspace", ....da ist da wo man mit den VSTs rumpatcht.
selbes patch, "Frontrackspace, das ist die virtuelle kontroller umgebung, auf die man dann die midi CCs mappt.
Das ist ein patch noch in GP3, und stellt ein Patch dar, um Bass da durch zu spielen, mit zwei zielen:
Das patch dient rein als Bass AMP Sim plus etwas (normale) FX, ...und andererseits als komplexes kreativ bis FSU FX patch.
Mein alter macmini 2012 höätte so ein patch noch nicht mal ansatz stellem können, auch nicht mit hohen buffer Werten !! unmöglich !!
.............von "in echtzeit spielen" hätte man nicht mal gewagt von zu träumen ;-)
 

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siebenachtel
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hier, screenshot aus obigem front rack, wie ich X-fades angelegt habe. 3 stück-
ganz links 2x, ........Fader 1+2, und Fader 3+4 ...= 2 widgets eingesetzt, die in hardware einem Fader entsprechen.
Ein Mixer wird benutzt um draus nen crossfader zu machen.
auf der rtechten seite dasselbe nochmals ( in-X)

unten dann beschriftet, damit ich weiss welchem hardware Fader das entspricht.
Das ist die art wie man (in schnell) Front rackspaces bzw. die Midi CC kontroll umgebung erstellt
 

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siebenachtel
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weitere screenshots, selbes "Frontrack",
hier sieht man wo und wie man diese "Widgets" einem plugin zuordnet.

und reingezoomt, damit man den Teil unter den Fadern (widgets) besser sieht.
beide screenshots zeigen da halb links einenn anderen Reiter angwählt.
einmal sieht man wie man Werte vordefiniert, das andere mal wie man midid CCs erstellt (durch learn) bzw. wie diese Zuordnung dann auch sichtbar dargestellt wird.

Wenn man diesen ganzen Bedienkontext mal erfasst hat *, dann geht alles andere rein per intuition.
* vonwegen dass es ne front + back view gibt, und dass "dies" das unabdingbare vorgehen ist um midi mappings mit hardware controllern zu erstellen
 

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siebenachtel
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Ich mache das hier weil ich den Machern von GigPertformer sehr sehr dankbar bin !



.......und weil ich denke dass die Mehrheit der VST Nutzer überhaupt keinen blassen Schimmer davon hat wie nützlich es ist mit VSTs im VST Host zu patchen.

Allenfalls selbst dann wenn man nur produzieren will, ...und nicht rumdaddeln.

Wer mit VST instruments einfach nur spielen will, ...daddeln., der sollte sich das sowieso mal anschauen !

ich mache patches die du in keiner hardware play-workstation jemals hinbekommen könntest. Die können so Routings nicht.
z.bsp. wenns darum geht mit einem "soundanteil" nen anderen zu "ducken/gaten/sidechainen".
So techniken erlauben das aufsetzen von extrem organisch spielbaren patches.

aber ich gebs zu. workstations bieten seit jeher ungemein gute Sounds,
und fette Patches in GP zu erstellen ist richtig arbeit.
Du entwicklest so patches allenfalls über monate !.......aber fragt mal die Montage Besitzer wie lange die an guten patches "entwickeln" ? ;-)

Rein als Hardware FX Box genutzt, kommt heut für mein dafürhalten auch KEINE Hardware FX Box mehr an nen M1mac + GP4 + TB Audio interface dran.
und jetzt das: ich hatte kürzlich den Fall, wo mir ein sauteuers, langsam auch richtig agesagtes eurorack FX mehr latenz ins signal schob, als wie wenn ich meinen Bass durch mein M1mac sende, rein raus, patch wie oben, also durch zig zig FX.
Der eurorack müll hat mehr latenz ! ...dabei handelt es sich um ein FX modul mit "mit der stärksten CPU" die du in eurorack FX finden kannst.
kostenpunkt um die 700 stutz mit import.
Mein mac hat mitunter also weniger latenz ! (wie gesagt: Bass durch fettes patch gespielt vs. eurorack mit einem digital FX)
..........soviel dazu ;-)

ok, mal kochen gehen...............dann GP4 .........naja, erstmal das problem lösen was hier grad auftaucht mit dem neuen GP4 , haha
 
siebenachtel
siebenachtel
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Der Unterschied der Original Deskew Version zu der bei Plugin Alliance vetriebenen:

Deskew ist die Bude der Original Entwickler. Wer dort kauft unterstützt die Entwickler direkt !
dort trennt man zwischen MAC / Windows / Crossplattform.
crossplattform kostet mehr. AFAIK ist jede gut für 3 authorisierungen, ....aber ohne Gewähr.


Bei Plugin Alliance gibts zwei Versionen:
die eine gibts nur im Bundle, also Abo, ...und die kann NUR PA vetriebene Plugins laden.
Die andere, quasi die original Version heisst: GP4 unlocked ( aufs unlocked kommts an).
Die ist dann aber afaik bei den ABOs nicht mit drin. Müsste man also doch noch einzeln dazu kaufen, nebst dem gesammt Abo.

Kauft man aber über plugin Alliance hat man allenfalls keinen Zugang zu all den kleinen updates.
.....war für mich bisher kein Problem. Die grossen wichtigen updates kamen immer prompt.

Jetzt aber grad, hab ich z.bsp. ein Problem mit GP4, und es könnte sogar im Raum stehen dass dies Problem ein PA relatives ist,
und in der original vertriebenen Version nicht vorkommt.

preislich gabs die GP3 immer wieder im sale, und ab irgendwann auch "verdammt günstig", ...bis runter zum schleuder fast schon raushau Preis.
wird bei der neuen GP4 sicher noch etwas dauern ! ....und dann erstmal für 99$, dann auch 69$, ....und dann noch später..........man darfs gar nicht sagen.

Die Plugin Alliance version hingegen ist per se cross-plattform ( mac/win) und erlaubt 3 Lizenzen/PCs.
Was für mich damals ein Punkt war ! heute aber keiner mehr wäre (nachdem wir jetzt M1macs haben)
 
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MIDImonitor
MIDImonitor
..
( noch nicht benutzt)...........erscheint mir extrem mächtig vom potential her.

Erstmal vielen Dank für diese tolle Bewertung!

Ja, das "Scaling-Curves-Konzept" bringt auch viele Vorteile, wenn du Widgets in Gruppen platzierst. Himmel ist die Grenze, du kannst viele verschiedene Parameter aktivieren, die verschiedenen Kurven folgen. Wirklich ein Paradies für Live-Performer.

Ich hoffe, dass du Gig Performer 4 ausprobiert hast und bist sehr gespannt auf alle Verbesserungen. :)
 

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