Granular Synthesizer oder doch was anderes?

Labsounds

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Hallo zusammen.

Mittlerweile hat sich bei mir einiges an Hardware angesammelt, aber irgendwie fehlt noch was um meine klanglichen Wünsche komplett abzudecken.

Ich suche was vernünftiges für Drones und komplexe Klangwelten die den Background meiner Tracks schmücken sollen bzw Fülle reinbringen und alles etwas interessanter machen. Wäre schön wenn damit auch ungewöhnliche Soundeffekte machbar wären, die man mit subtraktiver Synthese überhaupt nicht hinbekommen kann.
Ich produziere eher housige Sachen bzw Deep House oder Lounge, Chillout, wie man es nennen möchte.

Für Leads und Brot und Butter Sounds sorgen bei mir schon ein Novation Peak, ein Behringer Neutron und ein weiterer Analoger selbstgebauter Synthie, die den Bereich Bass und Lead bzw Pad schon ganz gut abdecken. Zusätzlich hab ich noch den Deepmind 12. Mit dem bin ich aber nie wirklich warm geworden und werde ihn wohl bald weiterverkaufen.
Für weitere Spielereien steht noch das ganze komplete 12 Softsynthie rundum glücklich Paket parat, +Massive X und Xfer Serum. Mir machts persönlich aber viel mehr Spaß wenn ich an echten Reglern drehen kann. Das Sounds schrauben hat bei mir erst so richtig mit meinem ersten Hardware Synthie angefangen, wohl aus dem Grund weil es nur am Computer einfach keinen richtigen Spaß macht.

Irgendwie fehlt mir aber was granulares, wo ich zb auch aus Samples sehr spezielle Sounds rausholen kann die anders nicht machbar sind.
Jetzt hatte ich mich schonmal etwas umgeschaut und den Tasty Chips Electronics - GR-1 entdeckt. Die Funktionalität gefällt mir und kommt dem was ich erreichen möchte schon recht nahe, nur leider gibts da einige Sachen die mich doch eher abschrecken den wirklich zu kaufen. Zum einen der Selbstbau Charakter, zum anderen weil da ein Raspberry Pi3 drin werkelt den man neu für 50€ kaufen kann. Über 820€ rechtfertigt das meiner Meinung nach eher nicht. Außerdem ist das wohl auch mal so ne Kickstarter Geschichte gewesen. Mir ist er für das was er so kann zu teuer.

Auf der anderen Seite wäre da der Waldorf Iridium, der kann ja auch granulare Synthese und noch viel mehr, schreckt mich aber auch ab weil der ziemlich Overkill wäre und mir von der Bedienung her so gar nicht zusagt. Ich glaube da würde ich nicht mit warm werden. Den hab ich schon mehrmals ins Auge gefasst gehabt, mich erkundigt und Videos geschaut "Die üblichen Verdächtigen, Loopop und co" und immer wieder verworfen weil der mir einfach zu kompliziert zu bedienen scheint, soweit man das anhand von einem Video beurteilen kann. Außerdem ist das Touch Panel wohl so toll zu bedienen wie ein 10 Jahre altes Android Tablet. Der Preis kommt natürlich auch noch erschwerend dazu, wobei ich zähneknirschend bereit wäre so viel auszugeben.

Wer hat noch Tipps für Geräte um tolle Soundteppiche, Effekte, Klangwelten, experimentelle Sounds und FX zu schrauben?
 
Night Machines

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Tasty Chips Electronics - GR-1 entdeckt. Die Funktionalität gefällt mir und kommt dem was ich erreichen möchte schon recht nahe, nur leider gibts da einige Sachen die mich doch eher abschrecken den wirklich zu kaufen. Zum einen der Selbstbau Charakter, zum anderen weil da ein Raspberry Pi3 drin werkelt den man neu für 50€ kaufen kann. Über 820€ rechtfertigt das meiner Meinung nach eher nicht. Außerdem ist das wohl auch mal so ne Kickstarter Geschichte gewesen. Mir ist er für das was er so kann zu teuer.
Die Argumentation verstehe ich nicht. Billige Mikrocontroller oder Mini-Computer stecken in den meisten digitalen Synths drin und ein rPi ist ja eigentlich eher ein Vorteil, weil es damit auch einfache open-source Lösungen für den GR-1 in Zukunft geben könnte. In dem Synth steckt außerdem neben dem Raspberry auch noch anderes Zeugs und sicherlich auch sehr viel Entwicklungsaufwand/zeit, was die Kosten ggf. rechtfertigt. Und Kickstarter ist nur doof wenn es nicht klappt. Aber der GR-1 wurde ja erfolgreich finanziert, hergestellt, ausgeliefert und auch seitdem supported. Also unterscheidet sich der aktuell eigentlich gar nicht von anderen Synth Produkten auf dem Markt.

Als Alternative kann ich dir aber auch wärmstens den Gotharman Little deFormer 3 empfehlen. Super vielseitig, sympathischer Hersteller, solides System. Habe dazu einige Videos auf meinem Kanal:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLa9Em_H8Xs_YLi0jb89UOGilp_KCuL7Rg
 
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Wie sieht es denn mit FM aus ?
Generell schon interessant , mit FM gehen tolle Sounds , nur ich weiß nicht ob genau die Art Sounds die ich damit abdecken möchte, geht. Fm hab ich auch gar nicht so in Betracht gezogen weil ich außerdem gerne die Möglichkeit hätte, Samples zu verwursten und daraus eben spezielle Sounds und Effekte zu generieren.

Klick mich

Ich denke da an sowas zum Beispiel. Ab 3:30min. In die Richtung sollte es gehen.

Oder hier

Klick mich

Auch bei etwa 3:30 , die Effekte und dieses an und abschwellende Pad.

So in etwa.

Klick mich

Oder den Vocal Sound Effekt der so ab 2:30 anfängt.
 
pyrolator

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Bei mir wirds demnächst auch ne Granulare Hardware angeschaft. Hab den Instruo Arbhar in Auge gefasst. Werd mir dafür extra nen kleines Eurorack zusammenstellen.
Gute Wahl - alleine schon dass er schon ein (ziemlich gutes) Mikrophon eingebaut hat, ist ein echter Performance-Spass.
Es gibt zwar immer noch kleinere Probleme (schau mal bei Muffwiggler), aber Instruo ist weiterhin bemüht diese mit neuer Firmaware zu eleminieren.
Lässt sich zwar gut mit den Händen steuern, ich würde aber im Rack auf jeden Fall noch Modultaionsquellen berücksichtigen. Ich benutze dafür zur Zeit den Varigate 4+, bin aber noch nicht ganz happy mit der Konstellation.
 
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Bei mir wirds demnächst auch ne Granulare Hardware angeschaft. Hab den Instruo Arbhar in Auge gefasst. Werd mir dafür extra nen kleines Eurorack zusammenstellen.
Momentan teste ich die granularen Möglichkeiten noch mit nem VST: http://sound-guru.com/software/mangle/ als Demo und bin ziehmlich begeistert von den Möglichkeiten.
Wobei das VST schon echt coole Sachen kann.. Und das kostet ja auch fast gar nix.. Ich glaub das schaue ich mir auch mal genauer an.
 
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Der Wavestate basiert aber auch auf einem Raspi-Modul..
Ja, der ist aber von nem namhaften Hersteller entwickelt worden und nicht in nem Keller oder ner Garage. Und in der Regel können Firmen die seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt sind, auch vernünftigen Service und Support bieten.
 
fanwander

fanwander

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Generell schon interessant , mit FM gehen tolle Sounds , nur ich weiß nicht ob genau die Art Sounds die ich damit abdecken möchte, geht. Fm hab ich auch gar nicht so in Betracht gezogen weil ich außerdem gerne die Möglichkeit hätte, Samples zu verwursten und daraus eben spezielle Sounds und Effekte zu generieren.

Klick mich

Ich denke da an sowas zum Beispiel. Ab 3:30min. In die Richtung sollte es gehen.

Oder hier

Klick mich

Auch bei etwa 3:30 , die Effekte und dieses an und abschwellende Pad.

So in etwa.

Klick mich

Oder den Vocal Sound Effekt der so ab 2:30 anfängt.
Meines Erachtens benutzt kein einziges Deiner Beispiele Granularsynthese. Eventuell das dritte, aber das könnten auch lustige amplitudenmodulierte Delay-Effekte sein. Der Rest sind normal subtraktive Synths und Mischpulteffektspielereien. Die gesamte Musik ist natürlich Plugin/DAW-Musik. Da ist kein einziges Stück Hardware dabei.

Letztlich hat das, was Du suchst, nichts mit Synthese zu tun. Das ist Nachbearbeitung in der Mischung. Beschäftige Dich mehr damit, was man beim Mix alles mit Effektketten veranstalten kann - sei es in den Inserts von Kanälen, sei es mit komplexen Aux-Wegeketten.
 
Sulitjelma

Sulitjelma

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Generell schon interessant , mit FM gehen tolle Sounds , nur ich weiß nicht ob genau die Art Sounds die ich damit abdecken möchte, geht. Fm hab ich auch gar nicht so in Betracht gezogen weil ich außerdem gerne die Möglichkeit hätte, Samples zu verwursten und daraus eben spezielle Sounds und Effekte zu generieren...
Da würde der Iridium sich auf jeden Fall anbieten. Die Bedienung ist dort eigentlich fast vorbildlich gelöst. Hast Du ein bißchen Erfahrung mit granular in Software-Form (Padshop, Pigments...) ? Ich bin auf jeden Fall auf Anhieb damit zurecht gekommen. Als eher unhandlich empfinde ich allerdings nach wie vor den FM-Kernel-Teil. Ich würde den auf jeden Fall nicht vorschnell auf Grund eines Videos ausschließen - gibt ja einiges auch zum Quantum.

Wenn´s nur um FM geht ist der Kodamo ein toll bedienbares Gerät. FM + Samples geht sonst auch mit ModX/ Montage. Der Samples-Import ist dort vielleicht nicht ganz so fix aber es geht auch ganz gut wenn man den Editor benutzt.

Habe übrigens gerade wieder am Peak Sounds gemacht, den Du ja auch hast. Wenn man dort anfängt die FX zu modulieren bekommt man relativ schnell ziemlich schräge Sachen, die irgendwie auch in Richtung granular klingen können.
 
Labsounds

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Meine Favoriten in Sachen Granular VST´s sind von New Sonic Arts der Granit http://www.newsonicarts.com/html/granite.php
und von tracktion Delta V der Spacecraft https://www.tracktion.com/products/spacecraft
Danke für den Tipp. Die werde ich auch mal antesten. Schön das die noch Demos anbieten, das ist ja leider auch nicht mehr die Regel.

Dieses Mangle Plugin hab ich gestern noch angetestet. Da kommt man auch schon recht schnell zu interessanten Spielereien und Effekten, gerade mit Soundscapes und Vocals.
 
serge

serge

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Jetzt hatte ich mich schonmal etwas umgeschaut und den Tasty Chips Electronics - GR-1 entdeckt. Die Funktionalität gefällt mir und kommt dem was ich erreichen möchte schon recht nahe, nur leider gibts da einige Sachen die mich doch eher abschrecken den wirklich zu kaufen. Zum einen der Selbstbau Charakter, zum anderen weil da ein Raspberry Pi3 drin werkelt den man neu für 50€ kaufen kann. Über 820€ rechtfertigt das meiner Meinung nach eher nicht. Außerdem ist das wohl auch mal so ne Kickstarter Geschichte gewesen. Mir ist er für das was er so kann zu teuer.
Dann kauf Dir doch einfach für 50€ einen Raspberry Pi3 und bastel Dir den Rest samt Software selbst, denn Du vermittelst den Eindruck, als könntest Du beurteilen, welche Teile der Entwicklung eines Instruments wie teuer sind und wie das alles zu entlohnen ist.

Alternativen: monome norns, gibt es auch als Kit. Darauf laufen Supercollider-Programme, deren Parameter über Lua-Scripte mit den Bedienelementen und dem Display von norns sowie angeschlossenen USB-Devices (z.B. grid oder Faderboxen) verbunden werden. Eine Kombination aus einem Supercollider-Programm und einem Lua-Script nennt sich app, davon gibt es sehr viele, die von einer wirklich regen Community beigesteuert und gepflegt werden. Darunter finden sich auch granulare Klangerzeuger. Man kann (entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt) das alles aber auch komplett selbst schreiben, oder Teile davon an die eigenen Controller und Bedürfnisse anpassen.

Ansonsten: Peak durch Neutron schicken und mit dessen Möglichkeiten geduldig bearbeiten, das wiederum im Mehrspurverfahren schichten, dabei wirst Du mit Sicherheit auch sich interessant entwickelnde Klangschichtungen zaubern können.
 
Labsounds

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Die gesamte Musik ist natürlich Plugin/DAW-Musik. Da ist kein einziges Stück Hardware dabei.
Das die Tracks letztlich in ner DAW produziert worden sind, ist wohl klar. Irgendwie muss ja arrangiert werden, wobei es auch da gute Hardware Lösungen gibt.
Aber keinerlei Hardware? Beeindruckend. Das hörst du einfach so raus?
Also ich hab selbst von meinem analogen Modular Synthie Sounds schon so verwurstet, dass man im Leben nicht mehr rausgehört hätte, woher der ursprüngliche Sound mal kam. Ich würde mir jetzt nicht zutrauen einfach anhand vom fertigen Track drauf zu schließen womit oder wie das Stück produziert wurde. Vor 20 Jahren sah das wohl mal anders aus, aber mittlerweile sind doch die Unterschiede Hardware/Software Synth so marginal das man so gut wie keinen Unterschied mehr ausmachen kann. Wenn ich jetzt hier mit meinem Novation Peak einen Patch baue und aufnehme, und dann zb in Massive oder Serum den gleichen Sound nachbaue bin ich mir ziemlich sicher, dass niemand auf Anhieb raushören kann ob nun Hardware oder ausschließlich Software verwendet wurde. Und sobald man in der DAW noch anfängt Effekte etc draufzulegen verschwimmen die Grenzen Hardware/Software sowieso komplett. Aber bei dem Thema gehen die Meinungen hier ja schwer auseinander, das ist selbst mir in der kurzen Zeit hier schon aufgefallen.
Ich nutze sowohl Hardware als auch Software und habe kein Problem damit. Wichtig ist das ich verwirklichen kann was ich mir so vorstelle. Einen großen Vorteil hat Hardware aber. Es macht einfach mehr Spaß an echten Knöpfen zu drehen oder Kabel zu patchen.


Ich werde jetzt mal mit den Demo Granulizer Programmen rumexperimentieren, und die Tage mal schauen ob ich irgendwo einen Iridium antesten kann. Der sollte ja quasi endlose Möglichkeiten bieten.
 
mnb

mnb

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"vocals in granulator" machen schon spass...
aber ihrer natur nach ist granularsynthese eben software, und der gr-1 so ziemlich die einzige hardware (oder "hardware") im eher hifi-maessigen bereich.
(ausserhalb von eurorack) roland v-synth faellt mir auch noch ein, aber gebraucht wohl mindestens genauso teuer.

edit: oder tablet (so bloed ich sowas auch finde...) mit entsprechender software, kommt dem "anfassen von samples" doch recht nahe.
 
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Dann kauf Dir doch einfach für 50€ einen Raspberry Pi3 und bastel Dir den Rest samt Software selbst, denn Du vermittelst den Eindruck, als könntest Du beurteilen, welche Teile der Entwicklung eines Instruments wie teuer sind und wie das alles zu entlohnen ist.

Alternativen: monome norns, gibt es auch als Kit. Darauf laufen Supercollider-Programme, deren Parameter über Lua-Scripte mit den Bedienelementen und dem Display von norns sowie angeschlossenen USB-Devices (z.B. grid oder Faderboxen) verbunden werden. Eine Kombination aus einem Supercollider-Programm und einem Lua-Script nennt sich app, davon gibt es sehr viele, die von einer wirklich regen Community beigesteuert und gepflegt werden. Darunter finden sich auch granulare Klangerzeuger. Man kann (entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt) das alles aber auch komplett selbst schreiben, oder Teile davon an die eigenen Controller und Bedürfnisse anpassen.

Ansonsten: Peak durch Neutron schicken und mit dessen Möglichkeiten geduldig bearbeiten, das wiederum im Mehrspurverfahren schichten, dabei wirst Du mit Sicherheit auch sich interessant entwickelnde Klangschichtungen zaubern können.

Raspberrys kosten nunmal kaum was. Ich hab aber selber und im Bekanntenkreis schon so Klogriffe bezüglich Kickstarter Hardware mitgemacht und bin deshalb eher skeptisch. Oft sind die fertigen Produkte qualitativ nicht ausgereift oder man wird ohne Service und Support im Regen stehen gelassen. Über die Verfügbarkeit etc will ich gar nicht anfangen
Hast du denn mit dem Gr-1 Erfahrung, ist der Blechkasten so super das es die fast 850€ wert ist?
 
serge

serge

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Raspberrys kosten nunmal kaum was.
Na und? Willst Du nicht verstehen, dass Gehäuse, Audio-Elektronik, Produktion, Verpackung, Garantierücklagen etc. und vor allem Software Geld kostet?

Ich hab aber selber und im Bekanntenkreis schon so Klogriffe bezüglich Kickstarter Hardware mitgemacht und bin deshalb eher skeptisch. Oft sind die fertigen Produkte qualitativ nicht ausgereift oder man wird ohne Service und Support im Regen stehen gelassen. Über die Verfügbarkeit etc will ich gar nicht anfangen
Dann frag doch erstmal Leute, die das Instrument kennen, anstatt Deine und anderer Leute Erfahrungen mit anderen Kampagnen von vornherein und ohne jeglichen Beleg auf ein Instrument zu übertragen, dessen Fähigkeiten Dir zumindest interessant erscheinen. Hier gibt es einen ganzen Thread zum GR1, da werden sicher viele Deiner Fragen beantwortet werden – und Du wirst Besitzer finden, an die Du Dich mit Deinen Sorgen wirst wenden können.
 
Niki

Niki

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Hast du denn mit dem Gr-1 Erfahrung, ist der Blechkasten so super das es die fast 850€ wert ist?
Bei uns im Studio steht schon lange ein gr1 rum und wartet auf seine Zeit.
Ich persönlich kann mit der Kiste im momment wenig was anfangen, habe aber einen Kumpel der auch einen hat. Der schwört drauf. Meint es macht ihm richtig Spaß.

Ich würde mal sagen, die Kiste lohnt sich schon wenn man extremer Granular Liebhaber ist.

Frage mich nur wie du auf granular überhaupt kommst. Ich denke, das was du suchst sind eher dicke flächenteppiche. Musst du aber besser wissen.
 
Niki

Niki

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Könnte mir vorstellen das du mit elements 12 und einem midikontroller am schnellsten zum Ziel kommst. Da gibt es doch alles was das Herz begehrt.
 
Happy

Happy

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Raspberrys kosten nunmal kaum was. Ich hab aber selber und im Bekanntenkreis schon so Klogriffe bezüglich Kickstarter Hardware mitgemacht und bin deshalb eher skeptisch. Oft sind die fertigen Produkte qualitativ nicht ausgereift oder man wird ohne Service und Support im Regen stehen gelassen. Über die Verfügbarkeit etc will ich gar nicht anfangen
Hast du denn mit dem Gr-1 Erfahrung, ist der Blechkasten so super das es die fast 850€ wert ist?
Ob der GR-1 sein Geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden.
Service und Support sind nach meinen Erfahrungen sehr gut. Ich habe die Jungs von Tasty Chips in Utrecht kennengelernt und als sehr nett und kompetent empfunden.
Frag doch mal in die Runde, ob jemand in deiner Nähe einen GR-1 hat und ihn dir mal vorführen würde. Dann kannst du dir besser eine eigene Meinung bilden.
 
Niki

Niki

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Also ich hab selbst von meinem analogen Modular Synthie Sounds schon so verwurstet, dass man im Leben nicht mehr rausgehört hätte, woher der ursprüngliche Sound mal kam. Ich würde mir jetzt nicht zutrauen einfach anhand vom fertigen Track drauf zu schließen womit oder wie das Stück produziert wurde. Vor 20 Jahren sah das wohl mal anders aus, aber mittlerweile sind doch die Unterschiede Hardware/Software Synth so marginal das man so gut wie keinen Unterschied mehr ausmachen kann. Wenn ich jetzt hier mit meinem Novation Peak einen Patch baue und aufnehme, und dann zb in Massive oder Serum den gleichen Sound nachbaue bin ich mir ziemlich sicher, dass niemand auf Anhieb raushören kann ob nun Hardware oder ausschließlich Software verwendet wurde. Und sobald man in der DAW noch anfängt Effekte etc draufzulegen verschwimmen die Grenzen Hardware/Software sowieso komplett. Aber bei dem Thema gehen die Meinungen hier ja schwer auseinander, das ist selbst mir in der kurzen Zeit hier schon aufgefallen.
Pc ist auch hardware :selfhammer:
Wenn du aber analogaufgebaute hardware meinst, mit analogen oscilatoren und Filter, dann sage ich man kann das sehr wohl raushören, selbst wenn das im digitalem sampler abgespielt wird.
Es gibt sogar sicherlich Leute die dir sagen können was für Chip ist.

Meinen Nanozwerg kriegt sicher keiner digital nachgebaut
 
Labsounds

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Das stimmt wohl, mein Neutron und vor allem mein selbstgebauter analoger Modular hat nen ganz eigenen Klang, der ziemlich unverkennbar ist. Da sind selbst die Oszillatoren noch reine Transistor und Opamp Technik, da hört man schon den Unterschied.
Ich wunder mich nur immer wie jemand das direkt aus nem fertigen Musikstück raushören kann mit Effekten etc drauf, während ich oft nichtmal erkenne mit welcher Modulationstechnik der jeweilige Sound erstellt wurde.
Naja, was Hardware angeht bin ich ja auch noch nicht lange dabei und Sounddesign ansich hat mich auch erst so richtig dieses Jahr gepackt als ich den Deepmind gekauft hab. Alles zuvor war mehr oder minder Patches durchzappen in Software Synths und diese etwas anpassen.
Kurz drauf gabs dann den Neutron, meine Kurzarbeitszeit hab ich dann verwendet um meinen analogen Modular Synthie zu bauen (Dank meiner Elektroniker Laufbahn kein Problem)und letztlich hab ich mir den Peak gegönnt, der sich immer mehr zu meinem Lieblingssynth mausert. Mein selbstgebauter kann dafür knackige Bässe echt gut, den nehm ich gerne für Untenrum 😁

Ich hab übrigens mal mit dem Plugins Granite und Mangler experimentiert. Da geht ja echt sehr viel mit, das hätte ich nicht gedacht. Tolle neue Möglichkeiten die sich da bieten.
 
 


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