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Gute, weitgehend philosophische "tiefe" SciFi Filme?

  • #541
wirkt nach meinem Empfinden ein wenig überdramatisch - aber das muss man bei solchen Teasern vermutlich so machen, sonst geht keiner ins Kino ... 🤷‍♂️
 
  • #543
er liegt meist über dem Durchschnitt (obwohl der letzte Indiana Jones eher meh war). Aber halt auch ziemlich mainstream und meist nicht besonders philosophisch.
 
  • #544
Hatten wir schon Arrival? War mehr eine Zufallsentdeckung aber den fand ich richtig klasse. Optisch wie erzählerisch. Unaufgeregt ohne den üblichen Hollywood-Unsinn, der jeden guten Film zerschießt.

Ich weiß nicht, inwieweit der Film durch Contact inspiriert wurde aber da kamen schon ein paar schöne Erinnerungen hoch.
 
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M.i.a.u.: MvKeinen, estebamzen, MajorGoose und 5 andere
  • #545
Hatten wir schon Arrival? War mehr eine Zufallsentdeckung aber den fand ich richtig klasse. Optisch wie erzählerisch. Unaufgeregt ohne den üblichen Hollywood-Unsinn, der jeden guten Film zerschießt.

Ich weiß nicht, inwieweit der Film durch Contact inspiriert wurde aber da kamen schon ein paar schöne Erinnerungen hoch.
Ja gefühlt auch schon mehrmals. Kann aber nicht schaden :)
Ich mag auch besonders den Soundtrack von Max Richter.
 
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M.i.a.u.: serge und oli
  • #546
Der hier wurde glaub ich auch noch nicht erwähnt.
Die alles erklärende, letzte Wendung hat mich vom Sofa gehoben.



Ich kann mich an zwei Verfilmungen von Bradbury erinnern, find die aber grad nicht.
Der illustrierte Mann und die Marschroniken. Den zweiten würd ich gern mal wieder
sehen.
 
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M.i.a.u.: estebamzen und Audiohead
  • #547
The great flood, neu auf Netflix. Dachte zuerst es ist ein 0815 Katastrophenfilm, es kommt dann aber alles sehr anders, lohnt sich.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und VEB Synthesewerk
  • #550
Hatten wir schon Arrival? War mehr eine Zufallsentdeckung aber den fand ich richtig klasse. Optisch wie erzählerisch. Unaufgeregt ohne den üblichen Hollywood-Unsinn, der jeden guten Film zerschießt.

Ich weiß nicht, inwieweit der Film durch Contact inspiriert wurde aber da kamen schon ein paar schöne Erinnerungen hoch.
Jo, Contact war Klasse. Noch mehr Klasse, wäre er gewesen, wenn sie den schmierigen Lover weggelassen hätten, aber das muss ja in jeden Film reingefummelt werden.
Arrival fand ich auch faszinierend, aber ohne den US-Army-Gewalt-Fetisch wäre es noch bedeutend faszinierender gewesen.
Irgendwas ist immer :schwachz:

District 9 fand ich interessant. Wieder viel Gewalt - aber in so hoher Dosis, dass es wieder funktioniert.
 
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M.i.a.u.: Scenturio und onkelguenni
  • #551
dass Spielberg ein meister des genres ist dürfte bekannt sein. ich freu mich auf "Disclosure Day".

wer "Stalker" und "Solaris" mag, keine scheu vor englischen untertiteln hat oder bestenfalls polnisch spricht, hat hier die gelegenheit einen science fiction-film zu sehen, der gut und weitgehend philosophisch ist: "Na srebrnym globie" (deutsch: Der silberne Planet).
begann 1976 den film nach einem roman seines großonkels Jerzy Zulawski zu drehen, konnte ihn aber aus politischen gründen erst 1987 fertigstellen, nachdem bereits vorhandenes material z.t. zerstört worden war.
 
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M.i.a.u.: Phil999, Scenturio und VEB Synthesewerk
  • #553
District 9 fand ich interessant. Wieder viel Gewalt - aber in so hoher Dosis, dass es wieder funktioniert.
Ja, der ist klasse! Irgendwie kann der alles. Gewalt, beißende Satire und Drama. Verrückte Mischung aber da funktionierts.
Schön ist auch, dass so ein Alien-Ding mal außerhalb von Burgerland stattfindet.
Vor allem vor dem Hintergrund der südafrikanischen Geschichte. So ein Antirassismus-Plot ausgerechnet in Johannesburg war sicherlich nicht zufällig.
 
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M.i.a.u.: betadecay und VEB Synthesewerk
  • #555
Being John Malkovich

Absurd, grotesk, schwer in ein Genre zu packen. Keine Raumschiffe, Zeitreisen, Außerirdische oder abgefahrener Technikkram. Dafür gibt's aber ne winzige Tür zwischen zwei Stockwerken hinter einem Schrank. Und wenn man da durch krabbelt, dann kann man für ein paar Minuten lang John Malkovich sein. Science Fiction in dem Sinne, dass es die Frage nach dem Körpertausch beantwortet und was Menschen denn so tun würden, wenn sie das denn könnten...
 
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M.i.a.u.: Casetti
  • #557
wurde Cube schon genannt?
mimimalistisch, schöne bilder, interessante komposition einer hölle in uns - schauspielerisch nicht immer überzeugend und der plott will ein bischen zuviel - Klang: gut

Monster mag ich auch, unaufgeregt mit außreichendem spielraum zur interprätation - irgendwann nervt zwar die kameraführung, aber das ist dem thema geschuldet - Klang: gut
 
  • #558
... zugegeben, kein genuin SF-Film, aber ein philosophischer "Die Werckmeisterschen Harmonien" von Bela Tarr. Vor ein paar Monaten über Filmdienst geschaut. Hier der Trailer.
Bala Tarr ist vor zwei Tagen gestorben. RIP.
 
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M.i.a.u.: Scenturio und Casetti
  • #559
Ich hatte mir vor kurzem auch mal wieder Equilibrium angesehen. Fand ich nach fast 20 Jahren immernoch stark. Dystopie funktioniert sowieso immer gut.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #560
Anders gefragt: gibt es eigentlich auch Filme, wo es nicht dystopisch zu geht und eine sehr spannende positive Welt und Gemeinschaftssystem zumindest angedeutet wird? Die echte Welt ist schon weit von einer positiven Sicht weg. Mir scheint, dass Leute kaum noch in der Lage sind positive Weltsichten überhaupt zu zeichnen. Müsste ein neues Genre werden.
 
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M.i.a.u.: Phil999
  • #562
gibt es eigentlich auch Filme, wo es nicht dystopisch zu geht und eine sehr spannende positive Welt und Gemeinschaftssystem zumindest angedeutet wird?

Du meinst das Auenland mit den Sackheim-Beutlins? Oder die Föderation der Planeten mit Sektion 31?

Es gibt IMO klare erzählerische Grenzen für die Idylle, die spätestens durch die gewollt unsympathischen Zeitgenossen mit starkem Hang zum Antagonismus aufgebrochen werden. Damit Spannung entsteht. Und dafür muss man nicht mal das Auenland oder Sektor 001 verlassen und nach Mordor oder ins Borg-Territorium gehen.
 
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M.i.a.u.: onkelguenni, Scenturio und VEB Synthesewerk
  • #564
Neulich erst "You are my Universe" gesehen.

Er möchte eine gewisse Tiefe erzeugen, ist dann aber dich etwas plump, geht aber schon etwas in die Richtung hier.

Gibt echt schlimmere 😂
 
  • #565
Du meinst sowas wie das Solarpunk-Genre?
Ich meine eigentlich nichts spezielles - bin da sehr offen, ist keineswegs Kritik / "Naserümpfen" über dystopische Filme, die ich durchaus mag oder die es brauchte - aktuell braucht die Menschheit auch künstlerisch mehr Power auf wirklich erfrischend Kluges, Positives. Ganz allgemein. Der Rest ist so nah an dem, was wir haben oder so davor sind, dass man da keine Umsetzung mehr braucht.

Ich finde die beobachtende Idee von Pluribus eigentlich auch ganz erfrischend. Ist aber eine Serie. Die Serien die ich jetzt durch Testabo mal gesehen habe sind zwar ok, aber nicht so tief, oft schön aber nicht so im Kopf, dass man darüber länger nachdenkt.

Schaue nicht oft - daher dauert das bei mir ohnehin länger, bis ich mir die Mühe mache gezielt die spannenden zu suchen.

Du meinst das Auenland mit den Sackheim-Beutlins? Oder die Föderation der Planeten mit Sektion 31?
Auenwas? Nee, das kann ich nicht gemeint haben ;) Die Föderation ist ja heute irgendwie gar nicht mehr so nett, glaube das Ding ist etwas zu stark beantsprucht worden, dennoch - mochte ich Pike.
 
  • #566
Er möchte eine gewisse Tiefe erzeugen, ist dann aber dich etwas plump, geht aber schon etwas in die Richtung hier.
Leider ist bei SciFi und Unterhaltung das ja gern mal so, um sowas würde ich auch eher einen "Bogen" machen, weil es dann doch besser ist in der Zeit ein paar Songs zu bauen.

Das Konzept "Zombie"(ähnlich) - und das Szenario "alle sind verseucht" und mit oder ohne Verwandlung finde ich allerdings massiv überbewertet, noch öder sind Vampire, Monster mit besonderer roarender rülpsender Schleimigkeit und Hässlichkeit - kann man gern weglassen, wenn es nur darum geht, Effekte zu haben. Aber die dienen sicher dem Thrill. Muss man wohl machen. Sehen ja auch "echter" aus, heute. Wenn es in Richtung alles unzerstörbar, alles ist "über" - geht, finde ich das eher etwas lahm, auch für die Story, das Aussichtslose kann man auch ohne solche Tricks darstellen.
 
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  • #567
Die Föderation ist ja heute irgendwie gar nicht mehr so nett, glaube das Ding ist etwas zu stark beantsprucht worden, dennoch - mochte ich Pike.

Das war mit dem Ex-Borg-Captain auf Waljagd ja auch schon durch. Will nur sagen, dass ne entspannte Idealwelt ziemlich... entspannt ist. Aber da gibt's ja noch die Giftspritzengesellschaft, die in Blumenbeete stolpernde Wesleys im Vorbeigehen abzumurksen versucht, weil komplett normal. Aber ob man da einen ganzen Film draus machen kann...?
 
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  • #568
Wurde vielleicht schon genannt, hab jetzt nicht alles 18 Seiten durchgelesen, aber Filme die mir sehr gefallen und nicht so Holzhammer sind:

The Road
Eden Log (guter Geheimtipp imo, absolut nicht Mainstream aber trotzdem sehr geil gemacht)
Dark City (Directors Cut)
Blade Runner 1 und 2 - Kennt eh jeder aber einfach weil`s so geil ist, und weil Teil 2 so unglaublich gut ist.
Outland (1981)
Moon (2009)
Dont Look Up - Kann man auch so als Spaß mit rein nehmen, ist nicht schlecht.


Modern, obwohl ich absolut nicht auf Anime stehe, aber absolut geil ist, überhaupt nicht dieser kindische Kram - Mars Express


Ansonsten gibts halt viele moderne Filme mit so einer pseudo philosophischen Tiefe, wie Ad Astra, Interstellar, oder Serien wie The Expanse, Silo etc.

Eine der besten Serien die ich seit langem gesehen habe, ist die neue von Vince Gilligan, Pluribus... Endlich wieder mal richtige Kreativität im Writing und auch philosophisch interessant.

Alien Earth gefällt mir auch super, bis auf das Staffelfinale, was keines ist, Alien spielte ja schon immer im gleichen Universum wie Blade Runner, und hatte dementsprechend auch die Mensch/Roboter/Bewusstsein Thematik drin, das ist jetzt Kernthema in der Alien Serie und wirklich sehr gut gemacht imo, ist schon von der Dramaturgie her sehr Hollywood, aber eben top, was sicher auch daran liegt, dass der Showrunner von Fargo da den Ton angibt.

Bei philosphischer Tiefe könnte man vielleicht ganz entfernt noch Matrix mit rein nehmen, aber das ist mehr Inszenierung die dort MEilensteine setzt, das haben viele Geschichten und Filme vorher schon wesentlich intelligenter gemacht, als Schauspieler die im engen Lederdress mit Fassrollen Kugeln ausweichen ^^ Trotzdem perfekten Mainstream Actionkino
 
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  • #569
Anders gefragt: gibt es eigentlich auch Filme, wo es nicht dystopisch zu geht und eine sehr spannende positive Welt...
Klar, das wäre mal erfrischend aber ohne klassische Antagonisten lässt sich schwer ein Spannungsbogen aufbauen.

Zumindest kommen Passengers ohne und Interstellar fast ohne Bösewichte aus und sind trotzdem schön, unterhaltsam und tiefgründig. Der Eine sehr, der Andere etwas weniger aber dennoch alles andere als oberflächlich.
 
  • #570
Ich hab nicht gesagt, dass da nichts passieren darf ;)
Gesellschaft kann man auch zeichnen und interessante Sachen damit machen, auch zu sehen wie eine wirklich fortschrittliche Gesamtidee funktioniert und mit Problemen umgeht …

Im Gegensatz zu dem, was wir ja schon kennen - Monster frisst alles auf, Welt wird noch schlimmer, Supermachthaber wird noch mächtiger, ey, wenn ich sowas will muss ich nur nach Elon Musk suchen. Und der Staat faschistischer und unmenschlicher und dreht alles um, Neusprech. Also - DAS sehe ich täglich, nur ohne Raumschiffe. Naja, vielleicht mal eins zum Mars. Ob ich das noch erlebe, dass irgendein Star da hin fliegt? Naja Katy Perry war schon im All.

Das wird halt langweilig, wenn man das nur bisschen ändert oder leicht überspitzt, fragt sich wie man das noch kann, ok, die könnten neben Solarverbot noch River Cola als weltweites Bewässerungssystem nehmen, Wasserverbot. Eine Firma mit N. reguliert es und hat die Rechte und alle anderen haben Anzüge, die Wasser aus dem eigenen Körper..

Nee, kenn ich.

aber natürlich nur eine Option - es müssen nicht alle Filme positiv sein, aber einer? Zwei? Gut gemacht? Und auch in einer guten Utopie sterben Leute und gibts Herausforderungen, es wird nie alles gut sein, aber mies kenn ich halt.

Ach, ich glaube es gäbe schon Stories, die nur weil die Vision stark ist funktionieren würden.
 
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