Hammond B3 Einstellung mit Ferrofish?

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Carlos

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Hallo Zusammen

Wer kann mir helfen? Habe einen Ferrofish B4000+ und schaffe es einfach nicht, die Einstellungen zu finden, um den typischen Hammond B3 sound darzustellen
 
Re: Kaufberatung Mehrkanal AI für Mac als Mischpultersatz

Carlos schrieb:
Hallo Zusammen

Wer kann mir helfen? Habe einen Ferrofish B4000+ und schaffe es einfach nicht, die Einstellungen zu finden, um den typischen Hammond B3 sound darzustellen

geniales erstes Posting, perfekt plaziert! Du passt hier gut her und wirst hier noch viel Freude haben :)
 
Carlos schrieb:
Wer kann mir helfen? Habe einen Ferrofish B4000+ und schaffe es einfach nicht, die Einstellungen zu finden, um den typischen Hammond B3 sound darzustellen

Welches ist denn der typische B3 Sound für dich? Also vielleicht kannst du ja irgend ein bekanntes Stück nennen, in dem der B3 Sound vorkommt, den du meinst.

Vorweg: Ich hab noch nie auf ner elektromechanischen Orgel gespielt, bin aber ein großer Fan von Organized Trio von GSI.
Vielleicht bin ich auch total falsch und viel zu unqualifiziert, um dir überhaupt einen Rat geben zu können. Ich weis ja nicht wo du stehst. Desshalb tu ich jetzt einfach mal so, als hättest du überhaupt keine Ahnung von Orgel. Nimm das bitte nicht persönlich, ich kenn dich ja nicht und kanns daher auch nicht besser wissen.

Also:
Prinzipiell is es bei so Orgelemulatoren ratsam bei Null anzufangen. Also alle Zugriegel hinterschieben und nur den dritten ganz rausziehen. Chorus, Vibrato, Percussion usw alles ausschalten und den Leslie anhalten. Das is ne gute Ausgangssituation um sich in alle Richtungen bewegen zu können. Beachte, dass sich viele Sachen irgendwie "unlinear" verändern. Also die einzelnen Sachen beeinflussen sich gegenseitig so, dass es teilweise schwer vorauszusehen ist. Ein bischen wie der DX7 ;-)

Für die typischen Deep Purple Sounds muss der Leslie ganz weg und stattdessen ein Gitarrenverstärker her.

Meine persönlichen "Signature"-Sounds sind Orgel via Gitarrenverstärker und das ganze gedoppelt von nem Polysynth via Leslie. Das bringt viele tolle Farben aufs Parket!
 
Hallo Carlos,

nun ja, mit den beiden bisherigen Antworten wirst du keinen Schritt weiterkommen.

Dies liegt aber hauptsächlich daran, dass du
a) die Frage besser in einem thematisch besser passenderen Forum gestellt hättest (z.B. musiker-board oder vintagekeys) und
b) die Frage hier im Synthforum im völlig falschen Bereich platziert ist (der Ferrofish ist ja kein Softwaresynth) und
c) du nicht mitgeteilt hast, welcher Sound dir vorschwebt (es gibt nicht DEN Hammond-B3-Sound).

Schau dich doch in den beiden genannten Foren um, da findest du massenweise Tipps und Hinweise zu Hammondsounds, typischen Zugriegeleinstellungen usw.

Grundsätzlich spielt man eine Hammond nicht "nach Parametern", sondern nach Gehör und Gefühl.
Trotzdem haben sich einige Standardeinstelllungen im Lauf der Zeit herauskristallisiert, die man als Ausgangspunkt verwenden kann:

- Die untersten 3 Zugriegel komplett raus, die übrigen auf 0
- C/V: entweder aus oder C3 als der meist verwendete Chorustyp
- Leslie ON + Slow (die wenigsten Organisten spielen ganz ohne Leslie, wenn dann Leslie auf Stop, klingt aber recht hart und ohne Zerre schnell nach Heimorgel)
- Percussion ON, Slow, Fast, Third, ansonsten nach Lust und Laune
- Verzerrung (oder wie es im Ferro halt heißt) ebenfalls nach Wunsch
-etwas Hall

Damit sollte ein akzeptabler Grundsound machbar sein, der in der Regel für bluesige, jazzige und "transparent klingende" Sachen funktioniert. Weitere (obere) Zugriegel einfach nach Gehör dazumischen. Mit der Verzerrung spielen, auch mit den Effekten und der Percussion.

Ich kenne den Ferrofish nur aus Videos und empfinde ihn auch etwas "brav" im Sound (ist aber Geschmackssache). Wenn du etwas Geld übrig hast, kauf dir einen Neo Ventilator als Leslie-Simulation und dich bläst es sprichwörtlich weg - garantiert! Der "typische Hammondssond" kommt nämlich nur zur Hälfte aus der Orgel, den Rest erledigt das Röhrenleslie (bzw. eine gute Leslie-Simulation).

Ich spiele übrigens keine Hammond aber eine Nord C2 (V2.0) und stelle auch immer wieder mal fest, dass schon kleine Veränderungen beim Overdrive oder beim Hall deutlich den Charakter und die Lebendigkeit des Sounds beeinflussen. Auch wechsle ich z.B. gelegentlich das (simulierte) Leslie-Modell und habe so einen jeweils ganz anderen Gesamtsound.

Wichtig ist noch: Welche Abhöre/Lautsprecher verwendest du (Stereo???) und: die Spielweise beeinflusst ebenfalls stark den Sound!

Viel Erfolg beim weiteren Erkunden!
 
Ich bin glaube ich der einzige im Forum, der nen Ferrofish hat .g.
Im Musiker-Board wirst Du da eher Leute finden, die mit sowas arbeiten.

Mit der Frage fange ich aber leider auch nicht viel an.
Ist halt ne Orgel. Stell die Zugriegel und die anderen Parameter so ein, wie Du es haben willst :dunno:
Wenn es nicht 100% wie eine Hammong klingen kann, vieleicht einfach ne Hammond kaufen statt nem Ferrofish.

Mir gefällt der Klang vom B4000+ super, wobei mir ehrlich gesagt schnuppe ist, an welchen Original-Orgeln sich der Klang orientiert. Mit solchen Fragen befasse ich mich gar nicht.
 
Dieser Ferrofish Hammondclone ist gut gelungen, klingt eigentlich auf Anhieb ziemlich nach B3.

Eine Hilfe ist die Excel Tabelle mit typischen B3 Drawbar Settings und Hinweisen zur Percussion und Vibrato, hier

B3 Presets.xls
A compilation of Hammond B3 registrations, including reference links

http://www.norduserforum.com/nord-stage ... html#p1896

Das ist eine gute Ausgangsbasis für das Auffinden des eigenen Ideals. Da versteht nämlich der eine A Whiter Shade of Pale drunter und der nächste Tarkus, Jimmy Smith oder auch Barbara Dennerlein, Tom Coster und wie sie alle heißen. Muss man sich also durchwurschteln.

Nicht unerheblich bei der Prozedur ist die Einstellung des Leslie und des Distortion. Letzteres kennt man als Pre-Volumepedal und Post-Volumepedal. Das Volumepedal überhaupt ist eine wichtige Kontrolle, beim Orgel spielen pumpt man damit mehr oder weniger ständig. Das gilt auf für den Leslie Slow/Fast Button, der wie bei mir bei und manchen anderen Leuten als Dynamikfaktor eingesetzt wird. Und nicht alle Organisten benutzen Leslie, Tony Banks etwa hatte Phaser usw.
 
Klaus P Rausch schrieb:
Dieser Ferrofish Hammondclone ist gut gelungen, klingt eigentlich auf Anhieb ziemlich nach B3.

Eine Hilfe ist die Excel Tabelle mit typischen B3 Drawbar Settings und Hinweisen zur Percussion und Vibrato, hier

B3 Presets.xls
A compilation of Hammond B3 registrations, including reference links

http://www.norduserforum.com/nord-stage ... html#p1896

Das ist eine gute Ausgangsbasis für das Auffinden des eigenen Ideals. Da versteht nämlich der eine A Whiter Shade of Pale drunter und der nächste Tarkus, Jimmy Smith oder auch Barbara Dennerlein, Tom Coster und wie sie alle heißen. Muss man sich also durchwurschteln.

Nicht unerheblich bei der Prozedur ist die Einstellung des Leslie und des Distortion. Letzteres kennt man als Pre-Volumepedal und Post-Volumepedal. Das Volumepedal überhaupt ist eine wichtige Kontrolle, beim Orgel spielen pumpt man damit mehr oder weniger ständig. Das gilt auf für den Leslie Slow/Fast Button, der wie bei mir bei und manchen anderen Leuten als Dynamikfaktor eingesetzt wird. Und nicht alle Organisten benutzen Leslie, Tony Banks etwa hatte Phaser usw.

Cool! Danke!

:peace:
 


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