Im Takt einspielen ?

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Thx2, 16. Januar 2013.

  1. Thx2

    Thx2 -

    Ich hab bisher immer alles in die Pianoroll eingezeichnet, jetzt dacht ich mir wenn ich schon 1000 tastaturen habe kann ich ja mal eine nutzen.
    Weit gefehlt, meinste ich krieg die noten passend in das raster reingespielt? nee... quantisierung bringt auch nix liegt wohl zu weit daneben.
    Kann mir jemand helfen wie so ein Metronom funktioniert und wie ich die noten einigermaßen passend in das raster krieg sodass ich mit ner quantisierung glücklich werd ?

    Oder gibts evtl. nen Plugin/extraprogramm das auch stark gefailte einspielungen noch geradebiegen kann ? :mrgreen:
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das klingt leider einfach nach üben.
    Das Metronom klickt ja nur einfach 4x und auf der "eins" mit einem anderen Ton für 4/4, damit man weiss wo man ist.
    Also 4 Schläge.

    tick tock tock tock. Für jedes Viertel ein Schlag.
    Nein, quantisieren ist die einzige Methode, wenn das fehl schlägt solltest du einfach üben mit dem Keyboard, das lohnt! Ggf. bisschen Unterricht nehmen und Fingersatz lernen. Das geht rel. schnell die Grundlagen sich zu schaffen und macht dich flexibler.
     
  3. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Mache Doofen erzählen nach einem laaangen Leben als Musiker auf dem Sterbebett davon, dass man nie auslernt.
    Na, zumGlück gibts heute Plugins für jeden Zweck. Ganz ernsthaft: Warum lädst Du Dir nicht ein paar Tausend Titel aus dem Netz und vergisst das ganze anstrengende selbst Musik machen?
     
  4. hi. gibt genau 2 möglichkeiten. entweder du benutzt weiterhin die pianoroll oder iregndwelche stepsequenzer, oder du trainierst dein taktgefühl bzw. timing. woher soll denn ein plugin wissen, wo du die noten gerne hättest, wenn du sie total schief einspielst? mein tipp: wenn du musik hörst, kannst du ja mal ein wenig mit dem takt mitklopfen. also mit dem finger auf dem tisch oder so. und dann mal viertel, achtel, oder halbe klopfen, mal auf die eins, mal auf die 2 etc. mach das mal jeden tag 10 minuten, dann sollte das schon besser werden. es sei denn du bist timing mässig wirklich unbegabt, dann nimm halt n stepsequenzer oder mach dir vielleicht wirklich gedanken darüber wie sinnvoll es ist musik zu machen. oder noch besser: geh tanzen! wenn du mal n paar nächte auf elektronische musik getanzt hast müsste sich ein taktgefühl einstellen. :)
     
  5. asdf

    asdf -

    Vielleicht liegt es auch an der Latenz zwischen DAW und deinen Monitoren. Wenn Du das Ticken des Metronoms erst verzögert hörst, kannst Du auch nicht im Takt einspielen.
     
  6. mink99

    mink99 aktiviert

    Es gibt zwei Plugins die in solchen Fällen helfen

    pebkac und ID-10T :phat:
     
  7. Thx2

    Thx2 -

    Also ich weiß das ein metronom "tick tak tak tak macht" also 1, 2, 3,4 aber nicht genau was mir das hilft beim einspielen
    also außer das halt jedes tack ein schlag bedeutet was mir auch nicht hilft.

    Wenn ich eine "Melodie" am Keyboard komponiere dann kann ich diese am keyboard so spielen wie sie sein soll also timing mäßig.
    aber wie mach ich das das die erstens so klingt wie sie soll und zweitens auch noch mit dem metronom klarkommt also das sich das nicht beißt xD

    und wie genau soll man sowas "üben"

    aber danke schonmal für die antworten ;-)
     
  8. Klassiker!

    (d.h.: kenn ich)

    Übungssache trifft es schon gut. Hilfreich ist es bei Üben, wenn du vielleicht ein Bass-Motiv hast, das du ohnehin begeistert spielst und auch im Tempo sicher beherrscht. Jetzt musst du (jedenfalls am Anfang) zunächst auf zwei Dinge achten:

    1. Den richtigen "Click"-Laut bzw. das richtige Begleitmaterial zum Einspielen

    Beim Herumexperimentieren wird es dir am Anfang vielleicht gehen wie mir, nämlich, dass ein typisches Metronomklicken "irgendwie nicht funktioniert". Bei mir war es so: Gut funktioniert haben a) relativ vollständige Drumpattern (und zwar solcherart, dass sie mich mitreißen und ich sie geil finde), b) einfache Drumpattern, über die eine einfache Sequencerfigur gelegt wurde und ganz besonders ein ziemlich billig klingendes c) bom - beep - beep - beep, bom - beep - beep - beep...

    2. Das richtige Einspieltempo

    Du wirst vermutlich beim Herumprobieren feststellen, dass du mit "dem richtigen Tempo" (nämlich genau das, was du beim Improvisieren bevorzugst) vergleichsweise wenige(r) Probleme beim Einspielen hast. Tja: Dann fängst du halt damit an und zu Übungszwecken variierst du das Tempo.

    Bis das Einspielen sitzt.

    Wobei es imho absolut nicht schadet, ab und an ganze Tracks weitgehend "selbst eingespielt" aufzunehmen (teils sogar mit vollständig selbst eingespielten Schlagwerk), und dann im Laufe der eigenen Produktionen überrascht festzustellen, dass man sich im Laufe der Zeit von "völlig hoffnungslos" zu "hoffnungslos" und "geht ja fast schon" gesteigert hat, bis - irgendwann später (z.B. nach einem Jahr) das Einspielen wirklich sitzt.

    Tja: Und das ist dann wirklich sehr schön und nützlich.
    :D

    P.S.
    Du wirst dabei auch herausfinden, dass es beim Einspielen von gut sitzenden Melodien eben nicht darauf ankommt, genau wie im Editor bzw. exakt quantisiert einzuspielen, sondern manchmal muss eben laid back gespielt werden, oft (z.B. bei Pads) auch schon etwas - oder sogar sehr beachtlich - vor dem eigentlichen Schlag. Achja, und ein Audiointerface (falls Audiodateien oder VST-Synthies am Start sind) mit sehr niedriger Latenz ist für das Einspielen Pflicht. Ansonsten treibt es dich in den Wahnsinn...
     
  9. Burt

    Burt -

    Du brauchst einen Arbeits/Spiel-platz und eine exakte Tastatur - über längere Zeit einen Takt halten klappt nicht, wenn die Körperhaltung
    nicht 100% sitzt und wenn das Werkzeug nicht leisten kann, was Du übst.

    Wenn Dir das Metronom zu öde ist, nimm Dir eine Software (z.Bsp Rebirth, ist free) und mach Dir einen 'stumpfen Drummer ohne Swing und Groove'
    und begib Dich in die Tretmühle. D.h. immer wieder und wieder die gleiche Nummer durchziehen, bis Du sie exakt gleich spielst.

    Dabei lernst Du auch Takte zählen.

    Nachteil: Ist alles ein Drill.
    Vorteil: Irgendwann kannst Du's.

    Was mir auch schon am Piano geholfen hat - der Mittelfinger der linken Hand versucht einen steten Takt zu klopfen (auf dem Holz, keine Taste), während die rechte
    die Melodei spielt. Da merkst Du recht schnell, wenn Du 'schlurst'. Wenn das sitzt, den Finger durchs Metronom ersetzen.
    Wichtig war in meinem Fall, das nicht in 'Zeitlupe' zu drillen, sondern zuerst das Zieltempo zu ermitteln und daran festzuhalten.
     
  10. Bei Deinem Fuhrpark bist Du nicht in der Lage über Tasten einzuspielen :shock:

    Kauf Dir ein Klavier und nimm Unterricht - das dürfte den schnellsten Erfolg bringen...

    oder aber

    lass das mit dem Klavier, lade Dir die Noten von Bachs Toccata und Fuge runter, programmier Dir n schönen Orgelsound und übe das, bis Du es spielen kannst.
    Achte aber beim Üben darauf mit zu zählen... Wenn Du das spielen kannst, wirst Du auch mit Fingersätzen und Rhytmik keine Probleme mehr haben...
    Schau Dir auch die YT-Videos zum Stück an....

    Auf jeden Fall führt Üben zur Lösung des Problems ;-)

    :peace:
     
  11. ok, anscheinend hast du die temposache grundlegend nicht verstanden. wenn du ne melodie am keyboard spielst, wie du sagst, die passt, dann spielst du die natürlich in einem bestimmten tempo, was du dir intuitiv gewählt hast. das tempo, wird in bpm, beats per minute, also schläge pro minute gemessen. logic ist z.b. standardmässig auf 120 bpm eingestellt. wenn du die melodie jetzt einspielen willst, muss du das tempo, welches du spielst mit dem eingestellten tempo synchronisieren. da kannst du dich also entweder auf das eingestellte anpassen, oder das tempo im sequenzer an dein tempo, welches du dir ausgedacht hast, anpassen. dazu müsstest du halt die bpm zahl verändern. schneller/langsamer. du musst halt im click spielen, dass der click dich nicht überholt, oder dir hinterherhinkt. synchron halt
     
  12. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Probier das Tempo vor dem Einspielen zu reduzieren und danach wieder auf den Originalwert zurueckzusetzen.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    hänschen klein ist dir bekannt?
    dann spiel das mal zu nem klick
    dabei wirst du feststellen das es auch unterschiedliche notenlängen gibt ;-)
    - so und jetzt rate mal auf welchen klick du ne note spielst und auf welchen nicht
    im thxie tempo (130 bpm aufwärts) wird dir das zunächst nicht gelingen ...
    :kaffee:
    [​IMG]
     
  14. [​IMG]
    Einfach mal Unterricht nehmen.Wirklich.
     
  15. Immer nur nach starren Regeln spielen ist Seelenlos. Da kommt gar kein richtiger eigener Groove auf.
     
  16. kl~ak

    kl~ak -

    spiele die sounds einfach dorthin, wo sie hingehören und fertig! ob die auf der pianoroll sitzen oder nicht ist doch egal.
    vorraussetzung ist natürlich, dass deine technik sauber funtzt. hast du irgendwo latenzen oder deine midikorrktur macht irgendwas damit, dann kann es nciht klappen.

    in beiden fällen kann dir niemand helfen.

    1. technik checken und ausmessen

    2. das spielen, was man fühlt - dann sitzt es auch an der richtigen stelle => oder mit deinem gefühl stimmt was nicht

    3. nicht dauernd so rumspamen :school:
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich denke du gehst in irgendwelche kurse? was bringt man dir denn da bei???
    das hier ist doch musikalische vorschulerziehung :floet:
    ich hab dir gleich gesagt nimm einzelunterricht :kaffee:
     
  18. :supi:

    [​IMG]

    Taktgefühl kann man nicht als Produkt kaufen, man muss es sich über Jahre erarbeiten. Das kann dir niemand abnehmen.
     
  19. nicht böse sein thx 2, aber leedoeslala hat schon recht. ein solches thema gehört auch nicht in solch ein forum, schon gar nicht in studiotechnik. das sind musikalische basics, ohne die überhaupt nichts geht. zeigt wie einen die heutige technik dazu verleiten kann musik zu machen, ohne auch nur die einfachsten grundlagen verstanden zu haben.
     
  20. ...mal ein anderer Ansatz:

    Hast Du die Möglichkeit nen Rhytmus zum Metronom einzuspielen? Also ich meine quasi nen Drumcomputer/ Groovebox, mit dem/ der man Realtime-recorden kann (Midi)? Einfach mal verschiedene Rhythm-Grooves freihand (ohne Quantisierung) einspielen - das so lange üben, bis der Unterschied zwischen "freihand" und "quantisiert" minimal ist. Dann bist Du schon nen ganzen Schritt weiter... :dunno:
    Anschliessend zurück zu den Tasten!
    Keine Sorge - das wird schon ;-)

    Must halt üben... :opa:


    Gruss und
    :peace:
     
  21. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Kerle, Kerle! Der erste April ist doch erst in 2 1/2 Monaten!
     
  22. gut auf den punkt gebracht
     
  23. tom f

    tom f Moderator


    aber aprilscherze am ersten april - das ist doch durchsichtig - rofl
     
  24. kl~ak

    kl~ak -

    immer wenn ich das gefühl habe ich müsste mal wieer sauber spielen üben (sax) mache ich mir im raio einen klassik/jazzsender an und versuche unauffällig mitzuspielen .. das schult gehör gefühl und alles mögliche - und wann hat man schon die möglichkeit mit dem rundfunksinfonieorchester zu proben :mrgreen:


    ich finde das war mal n wirklich guter tip von nem studierten musiker _ dafür bin ich dem sehr dankbar gewesen. klingt zwar simple ist es aber nicht ...
     
  25. TGM

    TGM -

    Ich habe mir mal bei Soundcloud angehört, was du musikalisch machst. Auch wenn's nicht meinem musikalischen Geschmack entspricht, sage ich: Respekt! Also, zu deiner Herausforderung wurden bereits wichtige Punkte genannt: Latenz, Geschwindigkeit reduzieren und üben. Hast du mal folgendes ausprobiert: Reduziere die Geschwindigkeit von deinem Track von 130+ auf rund 80-90 BPM. Vergiss das Metronom, du hast die BD und HH, das sollte dir reichen. Dann lass deine DAW in der Schleife laufen, konzentriere dich zum üben erst mal auf eine Melodie und spiel dich warm. Wenn du das Gefühl hast, dass du bereit für die Aufnahme bist, geh in die Aufnahme. Danach schau dir an, was du eingespielt hast. Wenn du zu weit daneben liegst, einfach weiter üben. Bedenke dabei: So genau wie du die Melodieparts im Sequenzer quantisiert hast, wirst du die sowieso nicht einspielen können. Insofern sind kleinere Timingschwankungen akzeptabel, da darfst du nicht zu kritisch sein. Damit es dann nachher passt, musst du beim quantisieren auch immer auf die Notenwerte achten: Nutzt nix, wenn du 16tel einspielst und nachher mit 4tel quantisierst. Ansonsten: Nimm dir einfach jeden Tag 15 bis 20 Minuten Zeit und mach Fingerübungen. Das ist sinnvoller, als Kinderlieder zu dudeln oder sich mit Klassik zu überfordern. Stehst ja gerade im Saft und bist sicher lieber im Club als in der Oper :)
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    vielleicht ist es ganz clever erst mal gehen zu lernen damit man die eignen Ideen umsetzten kann ...
    wenn dir zeit und Takt/notenlänge usw. mal klar geworden sind klappt das auch mit der quantisierung und mit dem loopen von Samples :opa: :twisted:
    niemand würde dir raten ein buch zu schreiben wenn du nicht mal die Grammatik beherrschst :opa:
    du hast ja schon selbst gemerkt das einfach töne aneinanderreihen noch lange keine musik ist :invader2:
    hänschen klein und die burgmülleretüden mögen nicht besonders sexy sein - aber wo soll man den sonst anfangen um die Grundlagen zu verstehen? :kaffee:
    utz utz mit bass auf'm offbeat ist nicht der weißheit letzte Schluss :invader2:
     
  27. kl~ak

    kl~ak -

    nur als nachtrag: mit dem dazuspielen zur klassik meinte ich natürlich improvisieren und nicht perfekt das lied wiedergeben.


    -> hatte das gefühl, dass das falsch verstanden wurde ....



    so bin wieder raus hier
     
  28. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Deine Frage ist ungeschickt formuliert und lässt auf den ersten Blick nur zwei Schlüsse zu: Entweder die Latenz deiner Soundkarte ist zu hoch (eingestellt), oder .... ich wills gar nicht aussprechen, das haben die anderen ja schon gemacht.

    Die Latenz deiner Karte sollte beim Einspielen möglichst gering sein. 3ms ist optimal, 6ms is okay und an 12ms kann man sich auch gewöhnen. Aber alles was länger ist stört!

    Für den zweiten Fall, also falls du tatsächlich zu blöd zum Spielen bist: Einfach schlecht einspielen und dannach die Noten im Pianoroll Editor mit der Maus zurechtzupfen. So mach ich das auch immer.
    Ein Metronom ist ein Drumcomputer für arme. Manchmal kann es hilfreich sein, den Klick durch einen schönen, fertigen Drumloop zu ersetzen.
     
  29. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Ich Klicke mit der Maus nur 1/1 Takt und höchstens eine Note . Selbst das fällt mir schwer. :sad:
    Wer spielt schon Klavier?
     
  30. Macht doch nix! Dann stellst du anschließend den Track auf ca. 1960 BPM, und alles funzt wie es lacht und kracht.
    :heyho: ;-)
    Anyway, ich finde die Frage von Thx2 gar nicht so doof. Irgendwie hat ja wohl jeder angefangen - und ich möchte garnicht wissen, wieviel supererfolgreiche Musik in den Charts von Leuten gemacht wurde, die weder Noten lesen können, noch irgendwelche nennenswerte Fähigkeiten als Instrumentalist aufweisen. Umgekehrt gibt es auch wunderbare Instrumentalisten, die völlig außerstande sind, eigene Musik zu erschaffen.

    (nur mal so: wenn man z.B. den großartig ausgebildeten Mitgliedern der Berliner Philharmoniker die Aufgabe gäbe "mittels von Synthesizern und einem Sequencerprogramm zeitgemäße Tanzmusik" zu komponieren und abzumischen, dann würden ca. 80 Prozent bei ihren ersten Versuchen an dieser Aufgabe erbärmlich scheitern)
     

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