Bezüglich Motu habe ich diesen Kommentar bei reddit gelesen:
Danke, sehr interessant. Der User schreibt, daß es bei MPC2.x Aussetzer gab, die seit 3.x Geschichte sind. Offenbar hat man an dieser Stelle in der Software gearbeitet. Wird in die Tabelle aufgenommen.
Welches ist das hochwertigste (hinsichtlich Wandler, Sound, Latenz) Interface auf dem Markt, das möglichst sicher funktionieren sollte?
Eindeutig das MOTU, denn das hat die hochwertigsten Wandler in dieser Preisklasse (ESS Sabre 32).
Das Volt habe ich bei Tefty in einem seiner Videos über die Live III gesehen, da sagt er auch daß es funktioniert. Der Desktop-Formfaktor ist evtl. ein Vorteil gegenüber dem Motu, allerdings habe ich keine Angabe über die verbauten Wandler finden können (oder nicht lange genug gesucht). Die "76er" Volts haben den 1176 Kompressor bzw eine Emulation davon drin - für die Anwendung an der MPC evtl unnötiger chichi, genau wie deren ganzer Registrierungskrempel. An der MPC dürfte das normale 4er völlig ausreichen, auch wenn das nicht den Desktop-Formfaktor hat.
Als Alternative werfe ich noch das ESI Amber i4 ins Rennen, welches 2 (im Gegensatz zu den Volts) sogar getrennt beschickbare Kopfhörerausgänge hat. Davon dürfte es in absehbarer Zeit auch eine Desktopversion geben, jedenfalls war auf der Superbooth (und der NAMM davor) sowas zu sehen. Das mit dem getrennt beschickbarem Kopfhörerausgang könnte für Live durchaus eine Rolle spielen, denn damit kann man eine Quelle vorhören während die Andere spielt. Die beiden DIN MIDI Ports sind übrigens, wie bei ESI üblich, "automatisch", erkennen also selbst ob sie Eingang oder Ausgang sind - man hat also noch 2 weitere MIDI Ausgänge, wenn man will, das kann keins der anderen Beiden. Beim ESI ist zudem, genau wie beim MOTU, im Gegensatz zu den Volts auch die Phantomspeisung für jeden Kanal einzeln schaltbar. Beim ESI gibts zudem, ähnlich wie bei den Volts, 2 Spannungsversorgungen, wobei das ESI da 2x USB-C nutzt und einer davon rein zur Spannungsversorgung dient, bei UA wird dazu eine normale Hohlbuchse genutzt.
Hier gibts Details und Kritisches zum 476P (und auch ein Vergleich zum MOTU M4):
Universal Audio Volt 476P Test: Neutral und sauber klingendes 4/4-Audiointerface mit einigen interessanten Extras und kleinen Schwächen. Ideal fürs Homestudio. Voc&Git
www.amazona.de
EDIT: Die Wandler in den Volts sind Cirrus Logic CS4272. Die stecken auch im Arturia Minifuse, sind aber nicht die Topklasse wie bei MOTU. Siehe hier:
Does the Universal Audio Volt 276 live up to their legendary reputation? Find out in the Universal Audio Volt 276 Review
soundref.com
RME Babyface Pro FS macht einen super Eindruck. Aber eventuell too much für eine olle MPC One Plus?!
Erstens das und zweitens bis auf Eingang 3/4 rein XLR bei den Anschlüssen, zudem brauchts für MIDI eine spezielle Kabelpeitsche und die Anschlüsse kommen aus allen Seiten raus, das könnte unpraktisch sein, und die optischen Ein/Ausgänge braucht auch nicht jeder, auch wenn diese per ADAT weitere 8 Kanäle bereitstellen - für die man dann wieder einen externen Wandler wie ADA8200 oder Marian Adcon (nur noch gebraucht zu haben) braucht. Gehen aber auch als rein Stereo SP/DIF.
Was man bei den RMEs beachten sollte: Der classcompliant-Modus ist im Gegensatz zu Anderen optional, muß also erst gesondert eingestellt werden und da geht dann auch nicht alles, was im normalen Modus, für den es auch am Mac Treiber braucht, möglich ist. Zudem muß man das Meiste in der Totalmix-App einstellen, auch wenn vieles im Standalone-Modus geht.
Details:
Im Test: Wer mit 12 Ein-/Ausgängen (analog, digital) auskommt, bekommt mit dem RME Babyface Pro FS das ultimative USB-Interface für Mac/PC. Exzellenter Sound und vielfältiges Einsatzgebiet.
www.amazona.de
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