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Interface für MPC Live 1?

Golden-Moon

A bit more Acid please...303% more
Vorweg ich habe keine Ahnung/Erfahrungen von/mit Audiointerfaces.
Meine Vorstellung ist das es quasi externe Soundkarten sind mit zusätzlichen Ein/Ausgängen.

Jetzt erwäge ich so ein Interface für meine MPC Live 1 einzusetzen.
Worauf müsste ich bei einer Anschaffung achten? Das Ding muss ja irgendwie "Autark" laufen bzw wird vermutlich über USB mit der Live verbunden. Woran erkenne ich das ein Interface mit der Live kompatibel ist?

Hab bei T. schonmal etwas gestöbert.
Bin noch unschlüssig ob es im Rackformat sein soll oder doch eher wie ein Mixer.
Bei den Rackformaten sehe ich meist nur Mono Eingänge. Schön wären aber mindestens 3 oder 4 Stereo Inputs. Gibt's da was? Vielleicht auch in günstig?
 
die x32 von Behringer* haben bei mir gut funktioniert - das xr18 ebenso.
mischpulte, aber etwa zu dem preis eines reinen Audiointerface*

bei einigen ist die abtastrate von 44.1 problematisch...
 
Meine Vorstellung ist das es quasi externe Soundkarten sind mit zusätzlichen Ein/Ausgängen.
Es sollte Dir aber klar sein, daß nur entweder-oder geht: Bei Umschalten auf das externe Interface (eine Soundkarte ist etwas zum Einbauen in einen PC mit Steckkarten) wird nur dieses benutzt, die eingebauten Anschlüsse incl Kopfhörer sind dann funktionslos.

Woran erkenne ich das ein Interface mit der Live kompatibel ist?
Es sollte keine Treiber am Mac brauchen (idealerweise per Angabe unter Linux laufen können) und 44.1KHz Samplerate können.

Mal zur Orientierung:
Oder hier schauen, enthält die dort gelisteten Geräte und mehr, incl MIDI Geräten:

 
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M.i.a.u.: Lauflicht, 5511823sUbbSC, SirAdrianFish und eine weitere Person
Ich habe bei meiner Live 1 ein Native Instruments* Traktor Audio 10 in Benutzung, funktioniert einwandfrei. Ist sogar die alte Version, bekommt man eventuell aktuell zum guten Preis.
 
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M.i.a.u.: microbug
Cool, die Behringer* UMC404(HD) sieht günstig aus. Weiß jemand ob man die Inserts 1/2 und 3/4 für Stereo nehmen kann?
 
Es sollte Dir aber klar sein, daß nur entweder-oder geht: Bei Umschalten auf das externe Interface (eine Soundkarte ist etwas zum Einbauen in einen PC mit Steckkarten) wird nur dieses benutzt, die eingebauten Anschlüsse incl Kopfhörer sind dann funktionslos.
Für mein Verständnis:
Das heißt, wenn ich das IF anschließe muss ich alle internen Spuren über USB zum IF routen.
Da kommen dann zusätzlich die externen Geräte mir ran. Anschließend laufen bis zu 8 Audiospuren über den USB Anschluß wieder zurück zur Live wo diese dann recorded werden wenn ich das dementsprechend einstelle.
Soweit korrekt?
 
Sofern das Thema noch aktuell ist, ggf. ein Blick wert...

 
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M.i.a.u.: Shellbeat und Golden-Moon
  • #10
Danke, ja ist noch aktuell.
Hatte eben ein sehr interessantes und hilfreiches Gespräch mit der Google KI über mein Vorhaben. Ich denke ich gehe mal in Richtung Behringer UMC1820 und einer SSD (das hatte ich eh schon länger vor).
 
  • #11
Mit Google wirst Du nach Werbepartner gewichtete Ergebnisse bekommen.
 
  • #12
Ich habe vor einiger Zeit irgendwo gelesen, dass Motu M2/M4 gut funktionieren soll mit MPC 3. Ich spiele hin und wieder auch mit dem Gedanken, mir ein Interface für die MPC zu holen, aber habe es bisher noch nicht gemacht...
 
  • #13
Behringer UMC1820 hatte ich zu anfang auch - hat einwandfrei funktioniert
Danke, ja ist noch aktuell.
Hatte eben ein sehr interessantes und hilfreiches Gespräch mit der Google KI über mein Vorhaben. Ich denke ich gehe mal in Richtung Behringer UMC1820 und einer SSD (das hatte ich eh schon länger vor).
Behringer UMC1820 hatte ich zu anfang auch - hat einwandfrei funktioniert
 
  • #14
Mit Google wirst Du nach Werbepartner gewichtete Ergebnisse bekommen.
Es ging dabei weniger um Produkte sondern eher wie das mit dem internen Multitrack Recording in dem Setup mit der Live und den externen Synths funktioniert und wie man das mit dem Spuren löst.
Hab die Antworten zum Teil mit dem Manual verglichen und konnte keine Ungereimtheiten bislang feststellen.
Alle meine blöden Fragen wurde sehr gut beantwortet 😆
 
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M.i.a.u.: Lauflicht
  • #15
Sowie ich es verstehe (habe die Live schon länger nicht mehr) sind die 44,1kHz essentiell. Ist ja bereits erwähnt worden. Ich würde nur ein Gerät kaufen wo explizit in einem Internet-Forum erwähnt worden ist, dass es an der Live 1 funktioniert. Ggfs. noch bei mpc-forums vorbeischauen.
 
  • #16
Ich habe vor einiger Zeit irgendwo gelesen, dass Motu M2/M4 gut funktionieren soll mit MPC 3. Ich spiele hin und wieder auch mit dem Gedanken, mir ein Interface für die MPC zu holen, aber habe es bisher noch nicht gemacht...
Liste siehe Post #5. Zum M2/M4/M6 hab ich bisher keinerlei Rückmeldung bekommen oder gelesen, sonst hätte ich es schon eingetragen.
das MAT16x8 hab ich gerade ergänzt.
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon, SirAdrianFish und Solemn
  • #17
Sowie ich es verstehe (habe die Live schon länger nicht mehr) sind die 44,1kHz essentiell. Ist ja bereits erwähnt worden. Ich würde nur ein Gerät kaufen wo explizit in einem Internet-Forum erwähnt worden ist, dass es an der Live 1 funktioniert. Ggfs. noch bei mpc-forums vorbeischauen.
Darum hatte ich ja hier auch gefragt. Beim UMC1820 hab ich an verschiedenen Stellen hier im Forum gelesen das es mit den neueren MPCs genutzt wird. Und die 44.1kHz reichen mir vollkommen aus. Mit mehr arbeite ich mit meinem Hobbyzeugs eh nicht.

Gut das in der Liste das Zoom Livetrak L6 max mit not working angegeben ist. Den hatte ich vorher stark auf meiner Favoritenliste.
Da war ich aber auch noch bei externem Multitrack-Recording.
Hab jetzt allerdings gesehen das das Interne mehr Vorteile bringt.
Das UMC bietet mehr Inputs für weniger Geld. Die vermutlichen Klangeinbußen nehme ich erstmal in Kauf. Mal sehen ob mir da was auffällt.
Wenn ich denn die ersten Millionen mit meiner Musik verdient habe kommt vielleicht mal ein besseres IF.

Coole Liste @microbug 👍
 
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  • #18
Ich hatte lange ein Tascam US-16x08 an der MPC Live 1. Da ging gut. Man hat natürlich dennoch nur 8 Eingänge zur Verfügung.
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon
  • #19
Bei mir werkelt ein XAir18. Hab das so konfigueriert, dass ich auch noch zwei externe Effekte als Send/Return mit drin hab. Läuft alles ohne Probleme.
 
  • #20
Generell gilt: wenn ein Interface unter Linux geht und 44.1KHz unterstützt, dann sollte es auch an der MPC funktionieren, denn die läuft ebenfalls unter Linux, geht allerdings nur 44.1KHz (obwohl Audio Export auch mit 48KHz möglich ist), daher scheiden einige neuere Zooms leider aus.

Die gerade genannten Interfaces werden noch in die Liste aufgenommen. Wer noch mehr Ergänzungen hat - bitte hier listen, ich trage die dann ein.
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon
  • #21
Liste siehe Post #5. Zum M2/M4/M6 hab ich bisher keinerlei Rückmeldung bekommen oder gelesen, sonst hätte ich es schon eingetragen.
das MAT16x8 hab ich gerade ergänzt.
Bezüglich Motu habe ich diesen Kommentar bei reddit gelesen: https://www.reddit.com/r/mpcusers/comments/1g6u10k/motu_m4_works_in_mpc3/

Ich bin auch drauf und dran, mir ein interface nur für die mpc zu holen, ich weiß nur noch noch nicht welches. Ich schwanke aktuell zwischen Motu M4 und Universal Audio Volt 476. Das Volt scheint mir eine sichere Bank zu sein, das Motu etwas riskant.
Welches ist das hochwertigste (hinsichtlich Wandler, Sound, Latenz) Interface auf dem Markt, das möglichst sicher funktionieren sollte?
 
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  • #22
RME Babyface Pro FS macht einen super Eindruck. Aber eventuell too much für eine olle MPC One Plus?!
 
  • #23
Bezüglich Motu habe ich diesen Kommentar bei reddit gelesen:
Danke, sehr interessant. Der User schreibt, daß es bei MPC2.x Aussetzer gab, die seit 3.x Geschichte sind. Offenbar hat man an dieser Stelle in der Software gearbeitet. Wird in die Tabelle aufgenommen.

Welches ist das hochwertigste (hinsichtlich Wandler, Sound, Latenz) Interface auf dem Markt, das möglichst sicher funktionieren sollte?
Eindeutig das MOTU, denn das hat die hochwertigsten Wandler in dieser Preisklasse (ESS Sabre 32).

Das Volt habe ich bei Tefty in einem seiner Videos über die Live III gesehen, da sagt er auch daß es funktioniert. Der Desktop-Formfaktor ist evtl. ein Vorteil gegenüber dem Motu, allerdings habe ich keine Angabe über die verbauten Wandler finden können (oder nicht lange genug gesucht). Die "76er" Volts haben den 1176 Kompressor bzw eine Emulation davon drin - für die Anwendung an der MPC evtl unnötiger chichi, genau wie deren ganzer Registrierungskrempel. An der MPC dürfte das normale 4er völlig ausreichen, auch wenn das nicht den Desktop-Formfaktor hat.

Als Alternative werfe ich noch das ESI Amber i4 ins Rennen, welches 2 (im Gegensatz zu den Volts) sogar getrennt beschickbare Kopfhörerausgänge hat. Davon dürfte es in absehbarer Zeit auch eine Desktopversion geben, jedenfalls war auf der Superbooth (und der NAMM davor) sowas zu sehen. Das mit dem getrennt beschickbarem Kopfhörerausgang könnte für Live durchaus eine Rolle spielen, denn damit kann man eine Quelle vorhören während die Andere spielt. Die beiden DIN MIDI Ports sind übrigens, wie bei ESI üblich, "automatisch", erkennen also selbst ob sie Eingang oder Ausgang sind - man hat also noch 2 weitere MIDI Ausgänge, wenn man will, das kann keins der anderen Beiden. Beim ESI ist zudem, genau wie beim MOTU, im Gegensatz zu den Volts auch die Phantomspeisung für jeden Kanal einzeln schaltbar. Beim ESI gibts zudem, ähnlich wie bei den Volts, 2 Spannungsversorgungen, wobei das ESI da 2x USB-C nutzt und einer davon rein zur Spannungsversorgung dient, bei UA wird dazu eine normale Hohlbuchse genutzt.

Hier gibts Details und Kritisches zum 476P (und auch ein Vergleich zum MOTU M4):

EDIT: Die Wandler in den Volts sind Cirrus Logic CS4272. Die stecken auch im Arturia Minifuse, sind aber nicht die Topklasse wie bei MOTU. Siehe hier:

RME Babyface Pro FS macht einen super Eindruck. Aber eventuell too much für eine olle MPC One Plus?!
Erstens das und zweitens bis auf Eingang 3/4 rein XLR bei den Anschlüssen, zudem brauchts für MIDI eine spezielle Kabelpeitsche und die Anschlüsse kommen aus allen Seiten raus, das könnte unpraktisch sein, und die optischen Ein/Ausgänge braucht auch nicht jeder, auch wenn diese per ADAT weitere 8 Kanäle bereitstellen - für die man dann wieder einen externen Wandler wie ADA8200 oder Marian Adcon (nur noch gebraucht zu haben) braucht. Gehen aber auch als rein Stereo SP/DIF.

Was man bei den RMEs beachten sollte: Der classcompliant-Modus ist im Gegensatz zu Anderen optional, muß also erst gesondert eingestellt werden und da geht dann auch nicht alles, was im normalen Modus, für den es auch am Mac Treiber braucht, möglich ist. Zudem muß man das Meiste in der Totalmix-App einstellen, auch wenn vieles im Standalone-Modus geht.

Details:
 
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M.i.a.u.: Solemn
  • #24
Vielen Dank für die ausführliche Antwort @microbug. Weißt du zufällig noch, aus welchem Video du die Info hast, dass das RME Fireface UCX II nicht funktionieren soll? Eventuell könnte es sich hier ähnlich wie mit dem MOTU m4 verhalten, dass die Probleme mit irgendeinem MPC OS Update verschwunden sind, aber sicher wissen tue ich es nicht...
 
  • #25
Weißt du zufällig noch, aus welchem Video du die Info hast, dass das RME Fireface UCX II nicht funktionieren soll?
Ich habe nirgendwo etwas über das Fireface UCX II geschrieben - Du mußt da was verwechseln.

Das Fireface UCX II hat, wie schon das UCX, einen Classcompliant mode, den man aktivieren muß, mehr weiß ich darüber nicht.
 
  • #26
Ich habe nirgendwo etwas über das Fireface UCX II geschrieben - Du mußt da was verwechseln.

Das Fireface UCX II hat, wie schon das UCX, einen Classcompliant mode, den man aktivieren muß, mehr weiß ich darüber nicht.
Ich war davon ausgegangen, dass die Liste oben im Thread von Dir ist. Demnach soll es nicht funktionieren laut irgendeinem Video von Tefty. Dieses Video hätte ich mir sehr gerne angesehen.
 
  • #28
Ist sie, ja.

Das ist das gleiche Video, in dem er das Volt 476 an der Live 3 erstmals einsetzt, hier mit Sprungmarke zur Stelle:


Vielen Dank. Das ist ärgerlich. Ich war die letzten zwei Tage am grübeln, ob ich mit das MOTU m4 speziell für die MPC kaufe oder ob ich vorgreife und mir das RME hole für einen neuen Mac, den ich erst in mehreren Wochen oder Monaten kaufen werde. In der Zwischenzeit hätte ich das RME einfach im Class Compliant Mode an die MPC gehängt. Zusätzlich hat das RME ja sogar noch einen Standalone Mode. Das Babyface fällt leider aus den von Dir genannten Gründen raus. Dann bleibt mir höchstwahrscheinlich nur das m4, wenn ich nicht noch Gegenbeweise zu Teftys leider recht aktuellem Video finde.
 
  • #29
Hier sagt Tefty, dass Clicks und Pops beim RME Fireface UCX nur auftreten, wenn er mehrere Spuren gleichzeitig nutzt. Ob sich das seit damals verschlechtert hat und jetzt sogar bei einzelnen Spuren passiert? Interessant ist auch, dass er damals meinte, die MPC könnte grundsätzlich nicht mehrere Spuren handlen bzw. käme damit nicht zurecht. Ob das heute auch immer noch so ist, unabhängig vom verwendeten Interface? Höre ich gerade zum ersten Mal. In den Kommentaren schreibt er, Focusrite Scarlett 18i18 4th Gen wäre bullet proof. Vermutlich meint er 18i16...
 
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  • #30
Es ist unbestritten, daß die 2. Generation der Touchscreen MPCs mehr Rechenpower hat als die Erste, daher ja auch die inzwischen 16 Audiospuren und die bis zu 32 Plugins.
Daß sein Fireface UCX II an der MPC Live 3 ebenfalls Probleme in Form von Glitches hat, liegt dann wohl eher am Fireface und seinem Classcompliant Mode als an der MPC, denn schon die erste Generation konnte mehrere Spuren gleichzeitig verarbeiten bzw. aufnehmen, das haben schon reichlich Nutzer im Netz bestätigt, nicht zuletzt auch Forenkollege Marf, Entwickler des MAT16x8, der sein Interface an einer G1 MPC mit allen Ein-und Ausgängen gleichzeitig getestet hatte: https://www.modularaudiotools.com/2024/07/22/mpc-test/
 
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