Jp8000 oder Gaia Sh-01

Dieses Thema im Forum "Polyphon" wurde erstellt von christophek, 20. März 2016.

  1. Guten Tach,

    bin auf der Suche nach einem Flächenleger für Live, weswegen ich vorwiegend auf der Suche nach einem Synth mit Direktzugriffen bin. Der Jp8000 war mal ein paar Monate bei mir und ich vermisse ihn wegen der Bedienoberfläche sehr. Ich hatte das Teil aber wegen der labbrigen Tastatur damals verkauft (außerdem war der Kurs damals auch sehr verlockend) im Nachhinein ärger ich mich darüber.
    Wichtig für mich wären eben wie schon erwähnt eine gute full-size Tastatur und die Direktzugriffe. Da frag ich mich ob ich soundmäßig mit dem Gaia Sh-01 zufrieden werde und die beiden in einer Liga spielen, oder mich doch nach vielleicht einem Nord Lead a1 umschaue (der liegt aber meines Wissens selbst gebraucht bei knapp unter 1000, was fast schon etwas zu weit weg ist)?
    Hat(te) jemand beide und kann mir über Vor- und Nachteile berichten?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bevor Du den Gaia kaufst solltest Du das Teil lieber vorher beim Händler antesten. Ich wollte mir den Gaia vor kurzem wegen der übersichtlichen Bedienung und dem Phrase Recorder zulegen, aber beim Anspielen war das Interesse schnell verflogen - die Kiste hat einen ziemlich dünnen Plastiksound. Den JP8000 kenne ich nur aus Demos, aber ich behaupte mal, dass der viel besser klingt.

    Wenn der Gaia in der Amateurliga und der der JP8000 in der Regionalliga spielt, gehört der Nord Lead A1 ganz klar in die Bundesliga (für die Nationalmannschaft hat es wegen dem fehlenden Sequenzer nicht gereicht ;-) ). Klang, Bedienung und Verarbeitung sind beim A1 hervorragend.


    Alternativ könntest Du Dir auch einen JP8080 schießen und eine gute Miditastatur anschließen.
     
  3. MMMM

    MMMM Guest

    Waaaaaaasss!!!!
    JP-8000 ist ganz klar Bundesliga :phat: ...halt nur nicht auf einem Champions-League-Platz, da ist wohl der A1
     
  4. Max

    Max ||

    Ich hab meinen JP-8000 seit Langem wieder im Setup, nachdem er einen Defekt hatte. Ein großartiger Synthesizer! Ich gebe zu, ich habe auch eine gewisse irrationale Verbindung zu dem Teil, weil ich ihn soooo gerne als Teenager gehabt hätte, aber ihn mir natürlich nicht leisten konnte - er klingt aber auch wirklich wahnsinnig gut und das User Interface ist ein Traum.

    Sorge macht mir etwas, dass das Gerät zum großen Teil in SMD-Technik gebaut ist und sich da gerne mal das ein oder andere Bauteil "ablöst". Bei meinem hatte sich ein Transistor verabschiedet, das scheint auch ein recht häufiges Problem zu sein was man so liest. Aber kann man alles auch wieder reparieren.

    Der "nackte" Sound vom JP-8000 wird mir schnell zu "harsch" (Aliasing etc.), ich hab immer noch irgendwas "analoges" dahinter, z.B. eine Röhre oder einen (Spulen-) Filter - damit spielt er definitiv in der selben Liga wie ein vintage Jupiter.
     
  5. Wenzel

    Wenzel .

    Hey! Ging mir nicht anders. Er lief ja auch in nahezu jedem 2. Track von 98 -2007. Ob Stern Combo Meissen, Nosie Katzmann oder Scooter. Das Teil ist für alle Genres gleichermaßen intressant...

    Wenn man die Funktionen des Gaias auf die des JP´s runterbricht würd man schon identisches hinbekommen.
    Der Gaia ist aber kompakter und mit deutlich mehr Effekten hintendran (vermutlich die aus der Roland SP404 ). Zudem Batteriebetrieb.
    Hier kann man sich ordentlich reinhören:
    http://axial.roland.com/category/gaia/

    Hat aber mehr von Fantom für Arme als wie JP8000 auf Exstasy

    Nichtsdesotrotz würd ich aber auch zum JP tendieren weil weniger einfach mehr ist. Zumal der JP 8080 nochmal ne Schippe drauflegt und dieses blau erst. :phat:
     
  6. MMMM

    MMMM Guest

    ...einen habe ich noch!!!...der Gaia ist grotten hässlich, und der JP-8000 wunderschön....so :phat:
     
  7. Ich hatte 1997 den Prospekt (dreiteilig aufklappbar mit riesiger Gesamtdarstellung) wie ein Pinup in meinem Zimmer an der Wand hängen, wo andere Depeche Mode- oder Backstreet Boys-Poster hingehängt hätten.
    Rein optisch spielt er eine Liga mit den analogen Roland Klassikern. Das Interface hat was von Brüsten. Man muss unweigerlich dort hinlangen. :floet:
    Der Klang ist typisch JV-/XP-mäßig sahnig aber trotzdem digital und direkt und druckvoll.

    Irgendwann, wenn mich die Midlife Crisis packt und ich nach den letzten Jugendträumen greife steht das Teil auch in meiner Bude :opa:

    Gaia, hmm, keinen Bezug dazu. Bei griechischer Mythologie blick' ich nicht durch :selfhammer:
     
  8. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

    Gaia entspricht mythologisch der Mutter Erde ;-)
    Ich hatte den JP8000 Ende der 90er mal bei 'nem Kumpel angetestet, der hat auch von dem Teil geschwärmt, war nicht mein Ding. Dieser 90er VA kram ist generell recht gewöhnungsbedürftig, so richtig gefallen (so als Vintage Synth Ersatz) hat mir davon nur der AN1x. Wenn man den Sound mag ist das ok, Gaia (kenne ich nur von der Messe) klingt vielleicht weniger aufdringlich, im Vergleich mit dem JP8000 "muffiger", ist noch was einfacher gestrickt, ich denke bei Pads ist der Unterschied jetzt nicht soooo extrem und die zusätzlichen Effekte machen sich bezahlt.
    Zu meiner Zeit hatte man noch Poster vom DX7 an der Wand ;-)
     
  9. Die 49 Tasten beim jp sind auch nochmal ein Vorteil gegenüber des Gaias. Das Keybed des An1x im Jp8000 wäre ein Traum. Hmm schwierige Entscheidung...
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hast Du Deine Auswahl nur auf den JP8000 und Gaia eingegrenzt? Wenn der Nord Lead A1 zu teuer ist wäre ausser dem Yamaha AN1x eine Novation Supernova 1 oder 2 ebenfalls eine gute und kostengünstige Alternative.