Hallo zusammen,
Langsam wird es draussen wieder kälter und ich beschäftige mich nun mit der Frage, wie ich mein kleines Studio erweitern könnte, damit ich in den kommenden Monaten musikalisch was weiterbringe.
Ich habe vor ca. einem Jahr angefangen, mit Hardware Musik zu machen, aber ohne grossen Plan bzw. feste musikalische Vorstellungen. Denke, das war auch ganz gut so, um sich erst mal mit den Grundlagen zu beschäftigen und als jemand ohne irgendeinen musikalischen Background ein Gefühl zu bekommen.
Inzwischen möchte ich aber gezielt in die Richtung Dub-Techno/House gehen und mit einem DAW-less Set-up die Musik beim Jammen mit mehreren Geräten entwickeln. Ich habe schon ein paar Geräte „quer durch den Gemüsegarten“ (Moog* Mother-32, Mavis, DFAM, Elektron* Model Samples, Roland J-6, Behringer* RD-6 und CZ-1 mini, Donner B1) angeschafft, aber so eine wirkliche Schaltzentrale in Form einer potenten Groovebox mit MIDI-Sequencer fehlt mir einfach. Am ehesten könnte das noch der Model Samples sein, aber man hat nur 6 Kanäle und ich finde das MIDI-Set-up an dem Ding auch echt kompliziert, auf Anhieb klappt es selten. Vielleicht wäre der Novation Circuit Tracks damals die bessere Wahl gewesen, aber ich möchte nun einen Schritt weitergehen
Als Budgetrahmen habe ich mir 800 bis höchstens 1000 Euro gesetzt, natürlich auch gern weniger. Habe schon ziemlich viel recherchiert und auf Youtube geschaut, was andere so verwenden, und bin folgende Geräte bzw. Kombinationen sind mal in der engeren Auswahl:
1. Elektron Syntakt
Der Syntakt scheint mir die vielseitigste der drei Elektron*-Grooveboxen zu sein, nach dem Update kann er ja auch Samples abspielen, von dem her wäre er schon eine gute All-in-one-Lösung. Minuspunkte sind halt, dass er keine Samples aufnehmen kann und auch keine eigenen MIDI-Kanäle hat. Mittelfristig müsste man ihn wohl noch mit einem Digitakt ergänzen.
2. Roland TR-8S und Elektron Digitakt (Mk 1)
Das ist vielleicht die flexiblere Kombination, wo sich der TR-8S als Drumcomputer und der Digitone für melodische Sachen gut ergänzen würden. Einen Nachteil sehe ich im Platzbedarf, der TR-8S ist relativ gross und meine Musik-Ecke ist halt relativ klein.
3. Elektron Analog Rytm (Mk 2)
Gebraucht findet man den oft relativ günstig unter 1000 Euro, da kommt man schon ins Nachdenken, ob das nicht auch eine gute All-in-One-Lösung wäre. Allerdings soll er schon komplizierter in der Bedienung als die kleineren Elektron*-Geräte sein, drum bin ich mir nicht sicher, ob der Sprung für mich als Anfänger nicht doch zu gross ist.
4. Akai MPC One / Live
Von den Features her können die MPCs sehr viel und man bekommt hier sehr viel fürs Geld. Allerdings ist die Frage, ob sie für Techno/House gut geeignet sind, da der Step Sequencer weniger gut sein soll und Finger Drumming ist auch eher nicht mein Ding. Auch wird der Workflow von vielen als kompliziert empfunden.
5. Synthstrom Deluge
Ab und an auch unter 1000 Euro zu finden, zumindest die ältere Version. Viele sind von dem Gerät begeistert und es könnte auch eine tolle All-in-one-Groovebox sein, von den Funktionen her ist es schon sehr mächtig, dazu noch relativ kompakt und sogar mobil. Bei der Bedienung bin ich mir etwas unsicher, ob mir das mit der Leuchtmatrix so zusagt, scheint mir recht abstrakt und ich habe noch keine Erfahrung damit.
Was würdet ihr mir empfehlen, welches Gerät ist für mich als Anfänger am intuitivsten zu bedienen? Es gibt wohl bei allen eine Lernkurve und man muss sich erst mal einarbeiten, aber es wäre schon gut, wenn ich bald mal zu Ergebnissen kommen würde. Elektrons Workflow wird ja viel gelobt, komme damit auch ganz gut klar (auch wenn ich die ganzen ausgefuchsten Spezialfunktionen jetzt nicht so ausgiebig nutze), aber ich bin jetzt auch für anderes offen. So, ist mal wieder viel Text geworden, mache hier einen Punkt und bin auf eure Meinungen gespannt! 🙂
Gruss, Jan
Langsam wird es draussen wieder kälter und ich beschäftige mich nun mit der Frage, wie ich mein kleines Studio erweitern könnte, damit ich in den kommenden Monaten musikalisch was weiterbringe.

Ich habe vor ca. einem Jahr angefangen, mit Hardware Musik zu machen, aber ohne grossen Plan bzw. feste musikalische Vorstellungen. Denke, das war auch ganz gut so, um sich erst mal mit den Grundlagen zu beschäftigen und als jemand ohne irgendeinen musikalischen Background ein Gefühl zu bekommen.
Inzwischen möchte ich aber gezielt in die Richtung Dub-Techno/House gehen und mit einem DAW-less Set-up die Musik beim Jammen mit mehreren Geräten entwickeln. Ich habe schon ein paar Geräte „quer durch den Gemüsegarten“ (Moog* Mother-32, Mavis, DFAM, Elektron* Model Samples, Roland J-6, Behringer* RD-6 und CZ-1 mini, Donner B1) angeschafft, aber so eine wirkliche Schaltzentrale in Form einer potenten Groovebox mit MIDI-Sequencer fehlt mir einfach. Am ehesten könnte das noch der Model Samples sein, aber man hat nur 6 Kanäle und ich finde das MIDI-Set-up an dem Ding auch echt kompliziert, auf Anhieb klappt es selten. Vielleicht wäre der Novation Circuit Tracks damals die bessere Wahl gewesen, aber ich möchte nun einen Schritt weitergehen
Als Budgetrahmen habe ich mir 800 bis höchstens 1000 Euro gesetzt, natürlich auch gern weniger. Habe schon ziemlich viel recherchiert und auf Youtube geschaut, was andere so verwenden, und bin folgende Geräte bzw. Kombinationen sind mal in der engeren Auswahl:
1. Elektron Syntakt
Der Syntakt scheint mir die vielseitigste der drei Elektron*-Grooveboxen zu sein, nach dem Update kann er ja auch Samples abspielen, von dem her wäre er schon eine gute All-in-one-Lösung. Minuspunkte sind halt, dass er keine Samples aufnehmen kann und auch keine eigenen MIDI-Kanäle hat. Mittelfristig müsste man ihn wohl noch mit einem Digitakt ergänzen.
2. Roland TR-8S und Elektron Digitakt (Mk 1)
Das ist vielleicht die flexiblere Kombination, wo sich der TR-8S als Drumcomputer und der Digitone für melodische Sachen gut ergänzen würden. Einen Nachteil sehe ich im Platzbedarf, der TR-8S ist relativ gross und meine Musik-Ecke ist halt relativ klein.
3. Elektron Analog Rytm (Mk 2)
Gebraucht findet man den oft relativ günstig unter 1000 Euro, da kommt man schon ins Nachdenken, ob das nicht auch eine gute All-in-One-Lösung wäre. Allerdings soll er schon komplizierter in der Bedienung als die kleineren Elektron*-Geräte sein, drum bin ich mir nicht sicher, ob der Sprung für mich als Anfänger nicht doch zu gross ist.
4. Akai MPC One / Live
Von den Features her können die MPCs sehr viel und man bekommt hier sehr viel fürs Geld. Allerdings ist die Frage, ob sie für Techno/House gut geeignet sind, da der Step Sequencer weniger gut sein soll und Finger Drumming ist auch eher nicht mein Ding. Auch wird der Workflow von vielen als kompliziert empfunden.
5. Synthstrom Deluge
Ab und an auch unter 1000 Euro zu finden, zumindest die ältere Version. Viele sind von dem Gerät begeistert und es könnte auch eine tolle All-in-one-Groovebox sein, von den Funktionen her ist es schon sehr mächtig, dazu noch relativ kompakt und sogar mobil. Bei der Bedienung bin ich mir etwas unsicher, ob mir das mit der Leuchtmatrix so zusagt, scheint mir recht abstrakt und ich habe noch keine Erfahrung damit.
Was würdet ihr mir empfehlen, welches Gerät ist für mich als Anfänger am intuitivsten zu bedienen? Es gibt wohl bei allen eine Lernkurve und man muss sich erst mal einarbeiten, aber es wäre schon gut, wenn ich bald mal zu Ergebnissen kommen würde. Elektrons Workflow wird ja viel gelobt, komme damit auch ganz gut klar (auch wenn ich die ganzen ausgefuchsten Spezialfunktionen jetzt nicht so ausgiebig nutze), aber ich bin jetzt auch für anderes offen. So, ist mal wieder viel Text geworden, mache hier einen Punkt und bin auf eure Meinungen gespannt! 🙂
Gruss, Jan
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