Korg EX 8000 oder DSS-1

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Thx2
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EX 8000
+ Simpel, Einfach zu bedienen
+ Platzsparende Rackversion
+ Delay mit an board
+ Hardwareprogrammer von Retroaktiv
+ VST Emulation (FB-7999) die auch als Editor dienen sowie Sounds der Hardware lesen kann
- Kein Unison Detune
- Weniger Sounds möglich da nur Subtraktivsynthese

DSS-1
+ Diverse legendäre M1 Sounds (Piano, Organ etc.)
+ DW/EX 8000 Wellenformen und gleicher Filter
+ Unison Detune (leider ist der Unison Mode nur Monophon nutzbar)
+ Hardwareprogrammer von Retroaktiv und Softwareprogrammer von SoundQuest verfügbar
+ Mehr Sounds möglich da mehr als nur Subtraktivsynthese
+ Zwei Delays
- Benötigt Einarbeitungszeit / ist schwerer zu bedienen (Ohne Programmer macht das wohl keinen Spaß)
- Sperrig

Mir fällt die Entscheidung nicht leicht.

Der EX 8000 ist simpel und kann dank der 16 Wellenformen, erweiterten Envelopes und onboard Delay dennoch
Sounds die ein Jupiter 8, Prophet 5 etc. nicht kann. Das onboard Delay ist praktisch.

Der DSS-1 hingegen ist weniger simpel (zu bedienen) kann jedoch das selbe und dann noch einiges mehr.
Da er die selben Wellenformen und Filter wie der DW/EX 8000 hat sollte er wohl auch identisch klingen?

Schwere Entscheidung, was denkt ihr?

Macht es Sinn sich einen sperrigen DSS-1 hinzustellen, viel Geld für den Retroaktiv Programmer auszugeben
und dann nochmal ordentlich Zeit zu investieren um rauszufinden wie man das Teil bedient?

Oder doch lieber einen EX 8000 sowie für komplexere Sounds ein VST und auf den Vintage Sound des DSS-1 verzichten?

Ursprünglich wollte ich einen EX 8000 kaufen und bin jetzt erst auf den DSS-1 aufmerksam geworden.
Ich bin mir nicht sicher ob ich die zusätzlichen features vom DSS-1 wirklich nutzen würde.
Andererseits ist haben besser als brauchen und cool sind diese zusätzlichen features ja schon.

Was ich echt blöd finde ist das der Unison Mode vom DSS-1 immer monophon ist, auch wenn man nur die hälfte der Stimmen verwendet.
Zumindest laut polynominal.com
mono unison : 2/4/6/8 voice can be stacked with detune option. Quite fat, but sadly there is no portamento and even if you stack only 4 voices it will result monophonic.

Ich vermute es gibt keinen Mod für den EX 8000 der Unison Detune hinzufügt oder den Unison Mode beim DSS-1 polyphon nutzbar macht?
 
Ich besaß den EX-8000, den DSS-1 und auch den DW8000 sehr lange. Der DW-8000 hatte für mich die beste Performance und Mehrwert. Mittlerweile sind aber alle verkauft. Der Klang ist ziemlich statisch. Wenn man das mag, dann ist gut. Das ist aber natürlich alles Geschmackssache. Der DW lässt sich sehr gut im Mix unterbringen und kleistert nichts zu. Ein guter Synthesizer.

Wenn du eher Musik machen willst, dann würde ich zum DW greifen. Wenn du mehr Sounds schrauben und experimentieren möchtest, dann würde ich zum DSS greifen. Aber der DSS ist schon sehr sperrig und auch schwer. Das sollte man bedenken. Mehr Funktionen ist nicht immer unbedingt besser oder ein Vorteil. Es kommt immer darauf an, was man machen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur so als Anregung wegen der Sperrigkeit: Es gibt als Rackversion des DSS-1 noch den DSM-1. Die tauchen wohl aber eher selten mal auf.

Zum EX-8000 kann ich nichts sagen, aber einen DW-8000 kann ich nur empfehlen. Und ob man des Klanges irgendwann überdrüssig wird wie Retrosound, kann man nur für sich selbst rausfinden.
Ich vermute es gibt keinen Mod für den EX 8000 der Unison Detune hinzufügt oder den Unison Mode beim DSS-1 polyphon nutzbar macht?
Das halte ich eher für unwahrscheinlich, da hier vieles in der Firmware stattfinden wird.
 
DSM1 macht zwar gut Druck, als Drumsampler ganz ok, aber gegenüber dem DSS1 hat der DSM ein imho ganz schwaches und resonanzloses Filter.

Hatte den auch mal mit gleichen Gedanken in Sachen Platzsparen, Ernüchterung folgte jedoch sofort.
 
DSS-1
+ Diverse legendäre M1 Sounds (Piano, Organ etc.)
+ DW/EX 8000 Wellenformen und gleicher Filter
Muss man diese Samples nicht erst jedesmal von Diskette laden, während die Wellenformen beim DW/EX sofort zur Verfügung stehen - oder wie ist das beim DSS-1?
Dachte, das wäre in erster Linie ein Sampler.
 
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Man hat beim DSS die Wahl zwischen Samples und durch Additive Synthese selbst erstellte Wellenformen. Die DW Wellenformen hat man nicht automatisch dazu. Im DW/EX nutzte man DSS1 Wellenformen. DWGS.
 
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Ja, DSS1 ist ein Sampler mit den typischen „Entschleunigungszeiten“ beim Laden, Herzinfarktrisiko gegen Null. ;-)

Es gab mal eine Mod namens „Straylight“ da hatte dann die Kiste afaik 24MB Ram, geteilt in 256kb Häppchen.
 
Die DW Waves sind also in einer Art Rom direkt vorhanden? Ich frage nur wegen des Workflows beim Erstellen und Laden eigener Sounds. Falls das dem TE wichtig ist.

Nein, die sind nicht implementiert. Der DSS1 war vor dem DW da. Der DW nutzt DWGS Wellenformen, die bei Korg mit dem DSS1 erstellt wurden.

Sozusagen ist der DSS ein aufgepumpter DW mit variablen Wellenformen. Aber natürlich in Grenzen. Denn die Additive Synthese ist im DSS eher rudimentär. Kein Vergleich zum Kawai K5. Man landet immer bei sehr ähnlichen Wellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte das mit dem DSM-1 auch mal überlegt. Dumm halt, dass Korg dort das Filter verkrüppelt hat. Wahrscheinlich war das Absicht, da es ja nur ein Filter in einem Sampler ist.
 
DSM1 macht zwar gut Druck, als Drumsampler ganz ok, aber gegenüber dem DSS1 hat der DSM ein imho ganz schwaches und resonanzloses Filter.

Ich hatte das mit dem DSM-1 auch mal überlegt. Dumm halt, dass Korg dort das Filter verkrüppelt hat.
Okay, das mit dem Filter war mir nicht bewusst. Ich hatte mal die Möglichkeit vor vier fünf Jahren einen DSM für ~350 zu bekommen. Gut, dass ich nicht zugeschlagen hab ^^
 
Ich habe zw. 2006-2010 ( weiß das Jahr nicht mehr genau ) hier einen DSM für 100€ an einen netten Forumskollegen verkauft
 
Hätte ich die Entscheidung für mich zu treffen, wäre ich ganz klar beim DW/EX. Wobei ich sogar den DW-6000 vorziehe, da ich dessen Chorus interessanter finde als das Delay des DW-8000.
 
Kann mir einer erklären wie ich die Wellenformen vom DW 8000 in den DSS-1 bekomme wenn diese nicht im ROM enthalten sind?
Gibt es da eine Factory Disk? Wenn ja konnte ich diese bislang nicht finden.

Und wenn ich diese Wellenformen nutze, klingt der DSS-1 dann 1:1 wie ein DW 8000?
Also sind auch die Hüllkurven etc. gleich oder nur der Filter und das Delay?
 
An den DW Wellenformen ist jetzt nichts Besonderes. Das sind ja keine Samples. Du könntest in DSS1 ständig ähnliche, obertonreiche oder weniger obertonreiche , Wellenformen mit der Additiven Synthese erstellen.
Das ist der einfachste Weg.
Nimm einfach das als Anhaltspunkt:

dwgs-wellenformen-korg-dw-8000.jpg

Der DSS-1 klingt dem DW sehr ähnlich. Allerdings hatte ich immer den subjektiven Eindruck, dass der DSS1 mehr Druck macht. Mehr Schub von unten.
 
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das hätte ich wohl auch gesagt, früher. aber mittlerweile rate ich doch auch zum EX 8000. ich habe das FB-9999 VST und kann den EX 8000 ans Herz legen.

den Sound von unten her anfetten, das geht in der Signalkette hinten dran bestimmt auch. obwohl der DSS-1 auch eine Zeit lang mein Objekt der Begierde war, hat mich doch die Raumsituation und die umständliche Bedienung und auch der Preis für das Leistungsverhältnis wieder davon abkommen lassen.

die DW Wellenformen sind doch auch im Microkorg enthalten, oder? oder im MS-2000 ? also wenn es rein um die Wellenformen geht...

die Raumverdrängung steht für mich heut in keinem Verhältnis mehr, also von der Überlegung her: nutzt du den DSS-1 wirklich so sehr dass er es wert ist permanent deinen Raum so einzuschränken? also ich gehe da inzwischen den Weg, den ich in einem anderen Thread schon geschildert habe ("wenn ihr nur noch einen Synth kaufen könntet, welcher wäre das?") - da kommt man nämlich ganz schon in die Überlegungen rein was man denn wirklich will.

will ich z.B. einen Synth wegen dem Sound? oder will ich den weil es hip ist? weil er mehr bringt als er verspricht oder mehr verspricht als er bringt und du das maximale rausholen willst? die Frage würd ich mir beim DSS-1 stellen. denn ganz ehrlich - und das ist meine Meinung- von dem was ich bis jetzt gelesen habe und weiß, ist der DSS-1 soundtechnisch zwar dick, aber echt mühsam und es gibt Sampler, die da weniger kosten und mehr können.

die Frage ist auch wie lange du an dem mühsamen Prozess dann dauerhaft Freude haben wirst, also das Sampling, die vielen Disks, jedesmal die Einstellungen ... also ich mein klar, es sollte schon bischen Zen-mäßig sein drin versinken zu können wenn man einen Patch bastelt, aber dauerhaft diese Kaffeebohnen an Schritten, ich weiß nicht.. ich hab das Gerät selbst nur auf Youtube gehört, und es gab mal ein Tutorial wo jemand die Erstellung eines Patches (!) erklärt hat, ich fand das sehr aufklärend, aber hat mich dann doch zur Überlegung geführt was anderes haben zu wollen. und das Zeichnen der Waves, das mag schon interessant sein - doch wie lange würdest du das nutzen bis es sich ausgenuddelt hat? also da würde ich schon den EX 8000 nehmen, der ist einfacher und führt bestimmt direkter und schneller zum Ziel.
 
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An den DW Wellenformen ist jetzt nichts Besonderes. Das sind ja keine Samples.

Sicher? vintagesynthexplorer.com schreibt:
2 DWGSs per voice; 16 sampled digital waveforms (including saw, sqr and sin)

Also hab ich das falsch verstanden und der DSS-1 beinhaltet nicht die Wellenformen vom DW-8000 sondern lediglich ein paar Sounds von selbigem auf den Factory Disketten?

Welches Plugin wäre den eine gute alternative zum DSS-1?
Mir fällt Electra2 ein, allerdings keine Ahnung ob man da multisamples in den OSC laden kann. SFZ ist jedenfalls unterstützt.
 
Ich meinte, das sind keine komplexen Multisamples, sondern sehr einfache Rohwellenformen mit unterschiedlichem Obertongehalt.

Richtig. Der DSS1 kann Samples einladen. Hat keine Wellenformen intern im Rom abgespeichert. Man kann über die factory disk aber einige DWGS Wellen laden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir fast sicher, dass das zumindest keine Samples der Originalinstrumente sind. Man hat wohl die Instrumentalwellen so gut es eben möglich war, nachgebildet. Bei manchen Wellenformen wie Nr. 1 und 2 ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein akustisches Instrument genau solche Schwingungen erzeugt, beim Sinus sogar unmöglich.
 
Nö, das sind einfache additive Spektren mit 128 Teiltönen und allen Phasen auf 0. Kann man auf den Bildern schön sehen, dass die Waves alle mittelpunktsymmetrisch sind (wie übrigens auch die Einzelwaves beim MW1).

Der DSS1 berechnet die DWGS offline (als additive Mischung oder durch Zeichnung per Fader) und baut daraus dann ein abspeicherbares Multisample, um Aliasing zu vermeiden. Zusätzlich hat er eine handvoll Presets (Sine, Square, Saw...), wo die Levels der Teiltöne mathematisch bekannt sind.

Der DSM hat mehr additive Presets, die über diese paar simplen mathematischen Waves hinausgehen. Dort und beim DW/EX kann es gut sein, dass Korg tatsächlich eine kurze Passage aus Instrumentensamples analysiert hat. Vielleicht nur durch das betrachten von Spektrogrammen. In jedem Fall sieht das Ergebnis verfremdet aus, da ja alles mit der additiven Synthese des DSS1 erzeugt wurde und da die Phaseninformationen der Vorlage rausfliegen. Für den Zweck reicht das aber.

Um den DW/EX im DSS1 nachzubilden, muss man die spektralen Amplitudenwerte dieser DWGS Waves kennen oder bzw. selber analysieren. "Mit drin" sind die also schon, aber eben nur potentiell.

Btw. gab es damals einen Trick, den ich mangels DSS1 leider nicht mehr nachvollziehen kann: Wenn man ein komplexes Sample im Speicher hatte und an einer bestimmten Stelle vom Sample Edit in die additive Synthese umgeschaltet hat, war der Speicher plötzlich mit einer entsprechend klingenden DWGS Wave gefüllt. Das war nicht dokumentiert und ich hab es eher aus versehen entdeckt.

Nachtrag: Hab mein Gehirn jetzt aus dem Nachtschrank geholt und ich erinnere mich wieder. Mit geladenem Sample auf adittive Synthese umschalten und Preset "Current" wählen. Dann analysiert er offenbar ein kurzes Stück des Speicherinhalts (vermultlich stur die ersten 256 Samplepoints) und baut daraus Amplitudenwerte der Teiltöne. Eine Analyse mag man dem alten Prozessor nicht zutrauen, aber er macht ja auch nichts anderes, wenn er eine Faderzeichnung in spektrale Amplitudenwerte übersetzt, um daraus dann eine bandlimitierte Mip Map zu bauen. Dauert halt alles einen Moment.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise war auf den DISKs immer eine Bank (D?) auf der 32 Sounds mit DWGS Wellen waren. Das klingt schon sehr nach DW/EX. E-Pianos und vor allem die Brass Sounds hört man sofort raus.

Du solltest bei einem DSS-1 gleich einen Floppy Emulator mit einrechnen sonst wird's langweilig. Die Sound Disks gibt es ja auf diversen Webseiten gleich als Images.

Ich meine der DSS-1 kennt auch sowas wie Autoload, dann würde zumindest beim einschalten immer eine Bank direkt geladen und Du sparst "System->1->BANK select->Enter"

Bei meinem DSS-1 sind einige der Tasten schon schwer zu drücken (die meistgedrückten wie Enter, 1 und Cursor rechts)

Die Tastatur des DSS-1 ist eine Katastrophe, laut und klackernd und nicht schön zu spielen - zum Soundbasteln gehts klar aber nicht als Masterkeyboard (obwohl der DSS-1 ab 1988 jahrelang mein erstes Master Keyboard war, damals hat mich das noch nicht gestört)
 
Um den DW/EX im DSS1 nachzubilden, muss man die spektralen Amplitudenwerte dieser DWGS Waves kennen oder bzw. selber analysieren. "Mit drin" sind die also schon, aber eben nur potentiell.

Normalerweise war auf den DISKs immer eine Bank (D?) auf der 32 Sounds mit DWGS Wellen waren. Das klingt schon sehr nach DW/EX. E-Pianos und vor allem die Brass Sounds hört man sofort raus.

Nur um das unmissverständlich klarzustellen:

Es sind Sounds die am DW 8000 mit DWGS wellen gemacht und dann in den DSS-1 gesampelt wurden.

Auf der Diskette sind nicht die Wellenformen vom DW 8000 die dann mittels DSS-1 zu 32 Sounds verarbeitet wurden.

Es ist also nicht so einfach das ich mir die Wellenformen auf Diskette packe und dann nur noch in die OSCs laden muss
und einen DW 8000 habe.

Richtig?

-----

Derzeit habe ich definitiv GAS auf einen DSS-1 und versuche mir die Größe und umständliche Bedienung schönzureden.
Mein Verstand sagt mir ich soll einen EX 8000 kaufen.

Daher werde ich jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen lassen.
Anschließend bin ich hoffentlich in der Lage eine Rationale Entscheidung zu treffen.

Der DSS-1 kann halt wirklich extrem viel. Aber die Bedienung macht mir wirklich sorgen.
 
Nur um das unmissverständlich klarzustellen:

Es sind Sounds die am DW 8000 mit DWGS wellen gemacht und dann in den DSS-1 gesampelt wurden.

Auf der Diskette sind nicht die Wellenformen vom DW 8000 die dann mittels DSS-1 zu 32 Sounds verarbeitet wurden.

Es ist also nicht so einfach das ich mir die Wellenformen auf Diskette packe und dann nur noch in die OSCs laden muss
und einen DW 8000 habe.

Richtig?

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Derzeit habe ich definitiv GAS auf einen DSS-1 und versuche mir die Größe und umständliche Bedienung schönzureden.
Mein Verstand sagt mir ich soll einen EX 8000 kaufen.

Daher werde ich jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen lassen.
Anschließend bin ich hoffentlich in der Lage eine Rationale Entscheidung zu treffen.

Der DSS-1 kann halt wirklich extrem viel. Aber die Bedienung macht mir wirklich sorgen.
Wenn Du auf Filterresonanz verzichten kannst kannst Du auch das Rack vom DSS1 kaufen.
Ich persönlich finde nicht das der DW8000 mit nem DSS1 nicht mehr gebrauch wird.
Kollege @powmax kann dazu bestimmt am fundiertesten berichten.
Der hat/hatte alles schon mit Straylight/ohne mit rosa Punkten/ohne, usw….
 
Nur um das unmissverständlich klarzustellen:

Es sind Sounds die am DW 8000 mit DWGS wellen gemacht und dann in den DSS-1 gesampelt wurden.

Auf der Diskette sind nicht die Wellenformen vom DW 8000 die dann mittels DSS-1 zu 32 Sounds verarbeitet wurden.

Es ist also nicht so einfach das ich mir die Wellenformen auf Diskette packe und dann nur noch in die OSCs laden muss
und einen DW 8000 habe.

Richtig?

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Derzeit habe ich definitiv GAS auf einen DSS-1 und versuche mir die Größe und umständliche Bedienung schönzureden.
Mein Verstand sagt mir ich soll einen EX 8000 kaufen.

Daher werde ich jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen lassen.
Anschließend bin ich hoffentlich in der Lage eine Rationale Entscheidung zu treffen.

Der DSS-1 kann halt wirklich extrem viel. Aber die Bedienung macht mir wirklich sorgen.

Die Bedienung ist der Albtraum.. Jedenfalls wenn du Samples erstellen möchtest. Die Synthese ist ansich easy und nicht komplex, Wellenformen sind schnell gezeichnet .. Aber selbst sampeln ? Da braucht man schon ordentlich einen Dachschaden ..
 
Korrekt, der DSM1 hat keine Resonanz, wurde mangels Datenleitung gekappt 😉

Das Stereo Delay und Wellenform-Zeichnen fehlen ebenfalls. Allerdings sind 16 DWGS Multiwellen, sowie die „Harmonie“ Erstellung inkludiert. Die Bedienung ist, sagen wir mal flüssiger und schneller. Obendrauf gibt es 4-fachen Samplespeicher, 16 Einzelausgänge und 4-fach Multikulti. Er kann via Sample Wrench (Win10 PC) MIDI Sample dumping 👍
Letztens gilt auch für den DSS1 (mittels DSSsend noch komfortabler, bzw. kein Diskettenlaufwerk mehr notwendig).

Wenn ich mich net irre hat der 8000er 8bit DWGS, daher klingt der auch so ein bissel muffelig obenrum. Hat seinen Charme, aber die Bedienung am Gerät ist händisch anstrengend.

Der DSS1 ist dem 8000er in allen Belangen überlegen. Kann obendrein 24/12 dB Flanke, Sampleauflösung in 12/10/8/6 Bit und Sync. Allerdings ist die Kiste groooooooossss und schweeeeeer. 😂 Der Ausgangspegel ist leider bescheiden.

Bussi
Ilse Bert
 
Die Tastatur des DSS-1 ist eine Katastrophe, laut und klackernd und nicht schön zu spielen - zum Soundbasteln gehts klar aber nicht als Masterkeyboard (obwohl der DSS-1 ab 1988 jahrelang mein erstes Master Keyboard war, damals hat mich das noch nicht gestört)
Die vom DW8000 ist auch nicht besser :)
 

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